Belagerung von Sonnstatt – Teil 2

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17. September 2954 Drittes Zeitalter – Südlicher Düsterwald, Wilderland

Die näher kommenden Hörner zwangen uns zu einer schnellen Entscheidung. Den langsamen, unsicheren Weg durch den Wald oder den schnellen, vermeintlich sicheren Weg durch die Schatten? Wir entschieden uns für den Schattenweg, den ich mit größtem Unwohlsein betrat. Denn jede Nutzung dieses Weges lässt das Herz schwerer werden.

Nachdem Asche das Tor beschworen hatte, betraten wir diesen dunklen Pfad, um kurz nachdem wir uns an die immer noch ungewohnte Umgebung gewöhnt hatten in das lidlose Auge zu sehen. Uns war klar, dass von ihm gesehen wurden. Und wir sahen noch etwas: astrale Leuchtfeuer, die Ringgeister bedeuten könnten. Zumindest eine Sache war bei der Reise durch den Schatten positiv: unsere Schattenkrieger waren wieder vollzählig. Weiterlesen

Geboren um zu sterben 1 – Glückstreffer beim “Fischen im Trüben”

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Kreutzing, 23.05.888 n.G.

Nach der Sitzung im Rathaus gehen wir am Mittag zurück in den Dom, um dort unsere Pläne zu besprechen. Während des Tageshighlights – ein warmer Eintopf – entschließen wir, noch eine Zeit in Kreutzing zu bleiben und uns dort zu verdingen, um unsere Geldbeutel zu füllen. Als ersten Anlaufpunkt wählen wir Inquisitor Randolphus und sprechen bei ihm vor. Er ist zwar nicht abgeneigt, Informationen von uns zu entgegen zu nehmen und uns dafür zu entlohnen, sieht allerdings keine Veranlassung, uns offiziell in Lohn und Brot zu nehmen. Weiterlesen

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 1

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17. September des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Südlicher Wald, Düsterwald, Wilderland

Mitten im Wald waren wir aus den Schatten getreten, das Tor schloss sich gerade hinter uns und um uns herum konnten wir die Schemen der Ahnengeister ausmachen. Im Gegensatz zu uns, hatte diese Reise ihnen wenig anhaben können und so warteten sie geduldig, während wir eine kurz Verschnaufpause einlegten. Viel Zeit nahmen wir uns allerdings nicht, da wir, durch unsere Flucht vor dem Schemen des Ringgeistes, noch einiges an Strecke gen Leichenwald vor uns hatten.

Auf unserem Weg konnten wir die Spuren eines bestimmt vier Dutzend Schwerter umfassenden Trupps Orks ausmachen, welche auf dem Weg nach Nord-Osten unseren Weg kreuzten. Wir vermuteten, dass sie auf dem Weg nach Sonnstatt waren – ein Vorgeschmack auf das, was da kommen würde. Auch einen Trupp Bilwisse aus Dol Guldur konnten wir aufschrecken, entschieden uns dann aber dafür den zur Hilfe eilenden Trollen und Orks auszuweichen und unserer Mission treu zu bleiben. Weiterlesen

Miss Brown muss überleben

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Nachdem Miss Giles berichtete, dass es sich bei den Banditen, die in der Gegend ihr Unwesen trieben, um die Griffin-Bande handelte, war Bruno klar, dass er dem Mann auf seinem Steckbrief, Frank Griffin, sehr nahe gekommen war. Doch aktuell hatten sie andere Probleme. Es war der zweite Tag ihrer Flucht nach Deadwood. Vom Zug waren noch achtzehn Personen übrig. Am Morgen war hinter der Hügelkuppe eine Wasserstelle zu sehen. Dort lagerten allerdings schon Banditen. Gemeinsam beschloss man, Feindkontakt zu vermeiden, solange das irgendwie möglich war. Durch den Umweg bestand auch die Hoffnung, auf das Dorf der Mormonen zu stoßen und dort Hilfe zu bekommen. Allerdings gab es im Umland Spuren von Sioux Kriegern. Die Stimmung in der Gruppe war am Abend entsprechend angespannt und niedergeschlagen. Zu allem Überfluss stießen Green und Statson beim sammeln von Nahrung auf ein Indianerlager. In dem Camp waren mindestens zwei Dutzend Sioux. Weiterlesen

Aufbruch nach Deadwood

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Als der Pulverdampf sich gelegt hatte, verschaffte ich mir eine kurze Übersicht über unsere kleine Gruppe. Terry und John waren von den Spinnenbiestern übel zugerichtet worden. Terry, den es am schlimmsten getroffen hatte und der sich kaum noch auf den Beinen halten konnte, versorgte ich darum zuerst, sobald wir uns weit genug entfernt von dem Erdwurm und in relativer Sicherheit wähnten. Zum Glück konnte ich sowohl Terry als auch John helfen und beide atmeten sichtbar erleichtert auf, nachdem ihre Wunden ordentlich gereinigt und die Verbände sauber angelegt worden waren. Thomas van der Brock hatten die Ereignisse aber scheinbar auf eine andere Art und Weise zugesetzt, denn plötzlich behauptete er, es „rieche“ nach Schlangen, dann meinte er sogar eine im Gebüsch zu sehen und feuerte hysterisch mit seiner Winchester auf das leblose Gestrüpp. Weiterlesen

Dr. Thomas Van Der Brock – Wissenschaftler

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Mein schlimmster Alptraum:

Die Stadt verkommen, kaputt und bemoost.Trotzdem angefüllt mit Menschen. Seltsam starr und ruckartig  bewegend. Ihre Haut schimmernd, kalt, metallisch. Ich stehe in der Mitte der Stadt an einem Tisch, drehe gerade die letzt Schraube fest. Ruckartig richtet sich die Gestalt die vor mir liegt auf. Sie blickt sich kurz um, ein leises Brummen ertönt als sich die Kameralinsen, die als Augen dienen, sich den Lichtverhältnissen anpassen. Ich blicke mich um. Menschliche Schädel, fein säuberlich aufgestapelt. Große, kleine  und ganz kleine. Das Surren und mechanische Klacken ist ohrenbetäubend laut. Das humanoide Abbild vom Tisch stapft davon. Scheppernd knallt ein Gerippe aus Spangen und Schnallen auf meinen Tisch. Ich schaue in die gläsernen Augen von dem  Mechanikus, der mir einen Eimer Schrauben hinkippt. Sie reden nicht, sie schlafen nicht, haben keine Mimik und doch tun sie, als seien sie die Personen, die sie ermordet haben, um deren Platz einzunehmen. Als sei nichts gewesen. Ein Seufzer entfährt mir . Beim Hämmern klappern die Ketten an meinen Armen und Beinen. Sie werden mich nicht gehen lassen, nicht bevor jeder Mensch ersetzt wurde. Schweißgebadet wache ich auf.

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16 Uhr 50 ab Farpoint Station

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“Alles ging gehörig schief”, dachte sich Bruno Jones als er von oben hinab blickte in den umgekippten Eisenbahnwaggon. Die gesicherte Kiste, die Allan Seyberth vom Boston Museum of Fine Arts und John Crocker, der Schaffner des Night Flyers, jeden Tag mehrmals kontrolliert hatten, war aufgesprengt. Überall war Blut. Von Allan Seyberth und John Crocker keine Spur. Vermutlich stammte das Blut von ihnen. Irgendetwas muss in dieser Kiste gewesen sein, irgendeine Kreatur, die nun frei war, und mordend durch das Land zog. – “Wie war das nur passiert, dass er in diesen Schlamassel geraten war”, dachte sich Bruno.

Vor ein paar Tagen war er nachmittags am Bahnhof von Farpoint in den Zug nach Deadwood gestiegen. In seiner Tasche den Steckbrief eines gesuchten Verbrechers, den er dort vermutete. Der Zug fuhr pünktlich um sechzehn Uhr fünfzig los. Die ersten Tage der Reise waren ziemlich ereignislos. Immer wieder tauchten auf den Hügeln Indianer auf vom Stamme der Sioux. Man sagte, dass sie den Zug in Ruhe lassen, aber sollte jemand sich durch das Land frei bewegen würden sie ihn gnadenlos niedermachen. Weiterlesen

Der verschollene Pfad – Teil 6

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15. September 2954 DZ, Ahnengräber, Narvis Bericht

Nach unserem Sieg schauen wir uns auf dem Gräberfeld um und entdecken, dass jenes Grab, welches wir vor längerer Zeit mit Ceawin dem Freigiebiegen betreten und später selbst verschlossen hatten, wieder offen steht. Als wir es betreten, fühlen wir dieselbe Kälte wie damals, als wir die Unholde daraus vertrieben haben. In den Seitenkammern liegen mehrere Stoffbündel, in denen durchaus menschliche Körper stecken könnten. Der Halbling glaubt, ein Wispern aus der Hauptkammer gehört zu haben und der Elb sieht wieder Geister. Diesmal einen Krieger in Rüstung. Kein Wunder, dass mich das nervös macht… jetzt tauchen in der rechten Seitenkammer auch noch Ahnengeister der Menschen auf. Außerdem vernehme ich jetzt, genau wie Ferdibrand einen flüsternden Trauergesang. Zugegebenermaßen ist mir das alles etwas unheimlich. Weiterlesen

Die Teufelsratten von Kronau IV – Immer dieser Hubert Gimpel

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Fortsetzung unseres Reiseberichts
—von Karl Auenthal

22. Mai 1733 – Wir berieten, wie wir am besten mit der Baronin von Freyberg in Kontakt treten konnten. Wir versuchten den offiziellen Weg und sprachen im Rathaus vor. Don Ignaçio übernahm das reden. Am Nachmittag um vier wurden wir schließlich vorgelassen. Wir berichteten von dem Heilmittel und dass wir seit zwei Tagen keinen Kontakt zu Seiffenberger hatten. Die Baronin ließ den Doctor daraufhin von der Stadtwache suchen. Eine mitgebrachte Probe des Heilmittels musste ich im Rathaus zurück lassen. Bei der Unterredung mit uns war ständig ein Lakai an ihrer Seite. Sie schien nicht frei reden zu können, also signalisierte ich ihr bei der Verabschiedung, dass wir sie dringend unter vier Augen sprechen müssten. Weiterlesen

Die Dunkle Halle IV – Vor den verschlossenen Toren der Halle des Windes

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25. Boron 1025 BF
Als ich das Reich meines Vaters verlassen hatte, machte ich mich auf den Weg nach Thorwal. In meiner neuen Gestalt konnte ich ausdauernder und schneller fliegen, als ich es gewohnt war und traf schon recht bald auf meine früheren Gefährten. Sie waren mit einem Trupp Thorwaler zusammen, den Styrvake – trotz seiner unbeherrschten Art – zu befehligen schien. Doch sie planten schon ihre Weiterreise nach Olport, wo es unterirdische Höhlensysteme geben sollte. Das konnte kein Zufall sein. Es wurde immer deutlicher, dass unsere Geschicke aneinandergekettet waren, und dass ihre Ziele auch die meinen waren. Weiterlesen

Die Bestie von Krahorst II

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Die Bannung der Krähenbestie

In der Gruft machten wir uns daran, die Zusammenhänge zu erforschen, die es offenbar zwischen den verschiedenen Ereignissen der letzten Zeit gab. Auf eine merkwürdige Art und Weise waren die unterschiedlichen Begebenheiten miteinander verwoben – und mitten in diesem undurchsichtigen Netz schien sich unsere ebenso merkwürdige Gruppe zu befinden. Weiterlesen

Dunkle Halle VII – Geschwisterwirren

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Reisetagebuch von Sheana, 27. Boron – 11. Hesinde 1025 BF

Tag zwei nach dem magischen Angriff auf Olport. Ein Alk fliegt über die Küste vor Olport. Kleine Menschen  laufen hin und her. In Olport sieht man noch die Spuren der Zerstörung durch die Urgewalten des magischen Unwetters durch die pervertierten Elementare. Diese sollen aus alten Zeiten der ersten Dämonenschlachten stammen (von Rohal dem Weisen selbst gebannt). Aber das stört den Alk nicht. Tronde Torbensons Schiff die Hadred ist in den Hafen von Olport eingelaufen. Das ist schon interessanter, vielleicht hat das Schiff Fisch geladen. Weiterlesen

Dunkle Halle VI – Der Tag danach!

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The Day After, 27. Boron 1025 BF

Beim zweiten Frühstück wurden Pläne geschmiedet: Die Funktion der Kristalle sollte erkundet werden, Olgerda musste gesucht und der Weg zur Dunklen Halle sollte erforscht werden. Simidriel schlug uns vor, mit Lyoschos Hilfe die Kristalle zu untersuchen. Sie zogen sich mit zwei Firnelfen in die Katakomben in eine Art Labor zurück, das an einem Kreuzungspunkt von Kraftlinien lag. Dort untersuchten sie die Kristalle. Diese strahlten dasselbe Sippenlied aus wie der gestohlene Kristall und sie enthielten Disharmonien. Das Lied könnte stärker werden, wenn man sich der Dunklen Halle nähert. Lyoscho beschloss, dazu die alten Schriften in den Archiven zu studieren. Auch die Urne mit den pervertierten Elementaren sollte untersucht werden. Aber zunächst untersuchte Lyoscho den Tatort, indem er, beäugt von den Magiern, durch sein Schwarzes Auge in die Vergangenheit sah. Imion Gletscherglanz entwendete den Kristall. An seinen Händen sah er Verbrennungen. Eine Thorwalerin begleitete ihn. Auch an der beschädigten Wand blickte Lyoscho durch die Zeit. Hier sprengte die Frau, vermutlich Olgerda, mit Hilfe von merkwürdigen Flüssigkeiten die Wand auf. Dann traten sie durch ein Portal. Weiterlesen

Der verschollene Pfad – Teil 5

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13. September des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Engstelle des Waldes, Düsterwald, Wilderland

Eine Elbin nähert sich unserem Lager in der Ruinenstadt. Sie ist zwar bewaffnet, aber von ihr scheint keine direkte Gefahr auszugehen, sehr wahrscheinlich hätten wir sie nicht einmal bemerkt, wenn sie es nicht gewollt hätte. Wir laden sie an unser Feuer ein. Sie stellt sich uns mit dem Namen Asche vor. Neugierig fragen wir, welchem Geschlecht sie angehört, da wir sie nicht einordnet können. Sie sagt, dass sie noch nie jenseits des Nebelgebirges gewesen ist, was auch immer das mit ihrer Abstammung zu tun hat. Sie hat die Aufruhr, die wir im Wald und gegen den Schatten verursacht haben, mitbekommen und ist neugierig wer wir sind. Ferdibrand kam ihr Name gleich bekannt vor und in der Tat hat uns Rahel, die Seherin in Sonnstatt, bereits von ihr berichtet und uns als mögliche Verbündete genannt. Sie scheint eine lange Zeit, auch für Elben, in Dol Guldur Gefangen gewesen zu sein und sie ist enttäuscht über die Mächtigen, die den Nekromanten zwar zu Fall gebracht haben, aber den Ort so belassen haben. Weiterlesen

Die verlorene Mine von Phandelver – Aktueller Wissensstand

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Folgende Informationen haben die Charaktere bereits aus diversen Quellen zusammentragen können:

Vor mehr als fünfhundert Jahren schlossen Klans der Zwerge und Gnome ein Abkommen, das als Phandelvers Pakt bekannt ist, als sie eine reiche Mine in einer wundersamen Höhle teilen sollten, die als Wellenhallhöhle bekannt ist. Neben dem mineralischen Reichtum barg die Mine auch große magische Macht.
Menschliche Zauberwirker verbündeten sich mit den Zwergen und Gnomen, um diese Energie zu kanalisieren und in eine große Schmiede zu binden (genannt Zauberschmiede), mit der magische Gegenstände erschaffen werden konnten.

Aber dann kam es zu einer schrecklichen Katastrophe, als Orks durch den Norden zogen und alles in ihrem Weg in Schutt und Asche legten. Eine mächtige Streitmacht von Orks, die von bösen Magiern unterstützt wurde, griff die Wellenhallhöhle an, um ihre Reichtümer und magischen Schätze zu erbeuten. Menschliche Magier kämpften Seite an Seite mit ihren zwergischen und gnomischen Verbündeten, um die Zauberschmiede zu verteidigen. Der resultierende magische Kampf verwüstete einen großen Teil der Höhle und nur Wenige überlebten die Einstürze und Beben, und der Standort der Wellenhallhöhle geriet in Vergessenheit.

Ein geheimnisvoller Bösewicht, der als die Schwarze Spinne bekannt ist, kontrolliert ein Netzwerk von Banditenbanden und Goblins in der Gegend, und seine Agenten haben Gundren Felssucher entführt.