Schlagwort-Archive: Abenteuertagebuch

Die Nacht des kopflosen Reiters V – Nekroschlumpfs heimwehen

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02. Juni im Jahre des Herrn 1733 – Schaffberg, am Mittag

Liebe Cecilia,
noch immer verweilen wir in dem Umfeld der gefallenen Seelen um Schaffenberg. Auch wenn der Bann des Reiters von uns gelöst ist und wir unser Würgemal, welches uns an diesem Ort fesselte, verloren haben, so suchen noch weitere unheilvolle Gestalten diese Stätte heim. Allen voran der Leichenfresser. Wir können nicht bestreiten, wir profitierten nicht von unseren Funden in den verlassenen Häusern dieses verdorbenen Ortes und so gebietet es unser Anstand, ihn von dieser Verderbnis zu befreien. Wenn nicht aus Dankbarkeit, dann doch wenigstens um der Ausbreitung des Dämonischen Einhalt zu gebieten. Weiterlesen

Verschwundene Botschafter 6 – Eine unangenehme Beichte

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Liebes Tagebuch,

 

wir stecken fest in einer Sackgasse. Die Delegation Mirabars, welche nach Tiefwasser unterwegs war, ist einfach unauffindbar. Die Informationen die wir sammelten, rekapitulierten wir etliche Male. Es war immer das Gleiche: Widersprüche. Die Einen sagten, dass die Delegation hier das letzte Mal gesehen worden war, doch hier hat sie niemand gesehen. Hier sagte man stattdessen, dass die Delegation dort das letzte Mal gesehen worden war, doch dort hat sie niemand gesehen. Es war wie mit streitenden Kindern die sich immer gegenseitig den schwarzen Kater zuschoben. Weiterlesen

Verschwundene Botschafter 4 – Eine Spur näher

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Liebes Tagebuch,

 

nach einigen Strapazen sind wir in Beliard angekommen und sind sogleich ins Gasthaus „Zum Wachsamen Ritter“ abgestiegen. Die Schenke war gut besucht und wir nutzten die Gelegenheit, um mehr über die verschwundene Delegation zu erfahren. Wir teilten uns auf und sprachen mit einigen Gästen der Schenke. Während Lia, Jens und Falben zwar erfolgreich Kontakte knüpften, blieb ein guter Hinweis leider aus. Lediglich der Tytrianer mit dem ich sprach, sagte, dass der Vogt von Beliard, Pond Hallhund, wohl mehr Informationen zu der Gruppe von Delegierten habe. Weiterlesen

Verschwundene Botschafter 2 – Eine Reise durch Schnee und Eis

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Liebes Tagebuch,

 

nachdem wir die Heilerin überzeugen konnten, nach Phandalin zu reisen, machten wir selbst uns auf gen Osten. Die Richtung in die der Drache über Phandalin hinweg flog.

Es war eine schöne hügelige Gegend, die ein tolles Panorama von den schneebedeckten Bergen im Hintergrund bot. Unsere Reise verlief ruhig, bis eines Nachts uns das Brüllen eines Tieres weckte. Ein Drache der über uns hinweg flog, von Osten aus Richtung Nordwesten. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 2

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08. September 2955 Drittes Zeitalter – Mabs Hütte, nördl. Anduintal, Wilderland

Das fröhliche Pfeifen gehört Karla, inzwischen mehr jugendlich als Kind, die mit einem Eimer zum Wasserholen läuft. Wir machen auf uns aufmerksam, woraufhin sie uns freundlich-schelmisch begrüßt. Wir werden von Mab hereingerufen. Als wir das Haus betreten, sehe ich eine recht große weiße Spinne, die quer über das Hausdach läuft und verschwindet. Drinnen dringend tausend exotischer Gerüche gleichzeitig auf uns ein von Kräutern, Farben und ähnlichem.

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Die Nacht des kopflosen Reiters III – Chaos in Schaffberg

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1. Juni im Jahre des Herrn 1733  – Schaffberg, nachts

Nachdem wir Lyra etwas beruhigt haben, können wir uns mit ihr unterhalten. Sie kann sich allerdings nicht an allzu viel erinnern, was hier passiert ist. Sie ist mit ihrer Schwester vor dem kopflosen Reiter geflohen und hat sie irgendwo verloren. Da wir glauben, dass sie und ihre Schwester die aus diesem Haus entführten Kinder sind, fragen wir sie nach diesem Hause, aber sie erzählt, dass sie und ihre Schwester im Wald aufgewachsen sind und jeweils von einer anderen Mutter aufgezogen wurden. Die heißen Wisper und Weide.

Wir zeigen ihr das Kinderzimmer, wo sie sich schweigsam und mit großen Augen umsieht. Sie murmelt, dass sie sich erinnert, nimmt eine der Puppen und schläft mit dieser im Arm im Kinderbett ein. Wir legen uns auch wieder zur Ruhe. Don Ignacio, Roland und ich träumen von unseren Grabsteinen.

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Die Nacht des kopflosen Reiters II – Liebfelds Haus und noch mehr Rätsel

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1. Juni im Jahre des Herrn 1733  – zwischen Kronau und Waldenau, Abends

Ein langer und sehr harter Kampf zwischen dem kopflosen Reiter und seinem Pferd auf der einen und uns auf der anderen Seite entbrennt. Wir tragen schwere Wunden davon aber auch der Reiter ist nicht unsterblich. Nach einigen Treffern wird sein Höllenross durchscheinend und kurz darauf können wir ihn in die Flucht schlagen. Roland, Don Ignacio und ich sind vom Reiter getroffen worden und bei uns erscheint auch ein schwarzer Ring um den Hals. Sehr beunruhigend. Da es schon sehr spät ist und wir ohnehin mehr herausfinden müssen, um die schwarzen Ringe loszuwerden, beschließen wir und hier ein Nachtlager zu suchen. Weiterlesen

Der Rat der Spinnen – Teil 6

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7. Juli 2955 Drittes Zeitalter – Bergsee, südlicher Düsterwald, Wilderland

Nachdem wir am Ufer angelegt haben, holen wir den Leichnam von Alaric vom Kreuz herunter. Er sieht fürchterlich zugerichtet aus. Er hat viele Wunden, die aussehen, als stammten sie von sehr scharfen Krallen. Roderic richtet den Leichnam so gut es geht wieder her und wickelt ihn in ein Tuch.

Als mein Blick über den See streift, fällt mir etwas auf. In einiger Entfernung sehe ich auf dem Wasser, das sehr ölig, fast zähflüssig wirkt, eine Bewegung. Es scheint ein Wellenschlag gewesen zu sein und dann sehe ich noch etwas: einen Körper, der an der Wasseroberfläche treibt. Weiterlesen