Schlagwort-Archive: DerEineRing

Prolog: Tragödie am Aaltümpel

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2. November 2946 Drittes Zeitalter 

Als unsere Gemeinschaft am frühen Abend aufbrach, um die seltsame Erscheinung des grünen Leuchtens zu erforschen, verschlug es uns in Richtung des Moores, welches im Osten hinter den Hügeln stets darauf lauerte einen unachtsamen Wanderer zu verschlingen. Wir fanden hernach den Aaltümpel, welcher den Blick auf eine Steilwand richtete, die wohl für einen Elben keine Herausforderung darzustellen vermochte, uns jedoch ein Ding der Unmöglichkeit in Sachen Klettern darbot.

Olvard schaffte es einen Trampelpfad zu finden, obwohl er und Thurim keinerlei Spuren finden konnten. Thurim ging voraus und erspähte mit seinen an die Dunkelheit gewöhnten Augen den Aalsee bei einem kleinen Hochplateau. Weiterlesen

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 14

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3. Oktober des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Sonnstatt, Ost-Bucht, Wilderland

Wenige Stunden nachdem es uns gelang Sonnstatt gegen die Armeen des Feindes zu verteidigen, erschienen die Geistkrieger der Ahnen und wurden von Hergrimm ehrenhaft entlassen. Später berichtete uns Rahel, dass die Ahnengräber seit diesem Zeitpunkt friedlich und frei von Unholden zu sein schienen.

7. Oktober des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Sonnstatt, Ost-Bucht, Wilderland

Nachdem die gröbsten Reparaturen und Aufräumarbeiten abgeschlossen waren, machte sich eine Prozession mit dem Helm des Friedens auf den Weg zu den Gräbern, um diesen wieder an seinen angestammten Platz zu hinterlegen. Dort angekommen, konnten wir uns selbst ein Bild des dort herrschenden Friedens machen. Die bei unserem letzten Besuch noch bedrohlich wirkenden Hügelgräber, lagen nun in einem sonnendurchfluteten, lichten Wald und waren über und über mit Immertreu bewachsen. Weiterlesen

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 12

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Als nächstes stellen wir uns dem Mumakil. Mangels Erfahrung verteilen wir uns einfach, damit es nicht mehrere von uns gleichzeitig angreifen kann. Hergrim ruft die Geisterkrieger und befiehlt ihnen die zwölf Haradrim, die es begleiten, zu bekämpfen. Earendil kümmert sich mit seinem Bogen um die Besatzung und Roderic versucht mit seinen Pfeilen eine Schwachstelle im Panzer des Mumakil zu finden. Zum Glück ist das Mumakil selbst nicht besonders agil, aber wenn es mit seinen Stoßzähnen oder seinem Rüssel zuschlägt reicht ein Treffer um jeden von uns zu fällen, sowohl Hergrim als auch Narvi bekommen das zu spüren. Weiterlesen

Prolog: Das Drachenfest

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15. August 2946 Drittes Zeitalter 

Nach den acht Tagen der Rückreise zur Seestadt, welche von vielen Geschichten des Zwerges Balin begleitet wurden, erreichten wir unser Ziel. Empfangen wurden wir von einem prachtvollen Schiff, der massive vergoldetet Drachenkopf, an dessen Spitze, schimmerte und tauchte die Wasser umher in warme Töne. Zu Deck befanden sich die rechte Hand des Meisters der SeestadtKetill, die Stadträtin LinhildHalfdan der Hauptmann der Stadtgarde, sowie der Zwergenbotschafter Gloin und Rodwen die Botschafterin der Elben. Groß gefeiert wurden wir für die Rettung der zwei Zwerge. Vor dem Rathaus erhielten wir den Titel der Ehrenbürger der Stadt und neben der Belobigungsfeier schenkte man uns viele kleine Broschen, Fibeln, Anstecknadeln und viele weitere kleine Dinge. So freundlich, aufmerksam und definitiv Ehre gebührend wie diese Zeremonie war, fand ich schon fast Gefallen an diesem Tumult, doch dies war ja nur der Beginn der DrachenzeitWeiterlesen

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 10

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2. Oktober des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Ost-Bucht, Wilderland

Die unausweichliche Konfrontation würde mit Einbruch der Nacht erfolgen, so viel war uns allen klar. Und so bereiteten wir uns während der Dämmerung mit dem Lied der Grünen Kompanie darauf vor, was kommen würde.

Kaum war das letzte Licht des Tages, den schwarzen Schatten der Nacht vollends gewichen, da stürmte auch schon mehr als ein halbes Dutzend leuchtend roter Augen auf unseren Feuerkreis zu. Die Pfeile von Roderic und Earendil schienen wenig Wirkung zu zeigen und so kamen die Hunde Saurons eher an das Nadelkissen der alten Oma Hüttinger erinnernd bei uns an. Der Angriff der Hunde gestaltete sich aber glücklicherweise zuerst recht unkoordiniert. Nachdem wir einigen den Schatten ausgetrieben hatten, denn dieser entwich bei ihrem “Tod” sofort und ließ einen weit weniger gefährlich wirkenden Wirtskörper zurück, traten zwei besonders große Exemplare aus den Schatten. Diese schienen dafür zu sorgen, dass die Angriffe deutlich koordinierter wurden.

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Belagerung von Sonnstatt – Teil 9

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01. Oktober 2954 Drittes Zeitalter – Sonnstatt, Südlicher Düsterwald, Wilderland

Unser Gespräch mit Asche ergibt keine absolute Gewissheit, wie wir weitermachen sollen. Sie meint, dass ein Weg durch die Schattenwelt für sie kein Problem darstellt, in kürzester Zeit aber ein zweiter sehr schwierig wird. Also vertagen wir unsere Entscheidung auf den nächsten Tag. Das beständige Trommeln aus den Orklagern nagt zudem etwas an unseren Nerven. Die Nacht verläuft angenehm ereignislos. Weiterlesen

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 8

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Sonnstatt 1. Oktober 2954 DZ

Aus den Erinnerungen eines Elben:

Die Nacht ist noch nicht vorbei und wir kommen noch vor Mitternacht nach Sonnstatt zurück. Wir besprechen uns noch einmal mit der Elbin Asche und lassen uns von ihrem Erlebten berichten. Wir lassen die Führer von Sonnstatt wecken und treffen uns mit ihnen in dem großen Langhaus. Wir wollen erfahren, was der Geist des Waldes wohl von Sonnstatt will bzw. was es wohl in Sonnstatt geben könnte das ihn interessiert. Hierbei versuchen wir erst einmal Asche herauszuhalten. Eingeladen sind die Ältesten der Stadt, die Anführer, Rahel die Seherin und auch die Zwerge. Weiterlesen

Prolog: Der Schatz der Sumpflinge

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7. August 2946 Drittes Zeitalter
In den Ruinen unter dem Sumpf

Nachdem Olvard dem Leichnam den Kopf genommen hatte, war Ruhe. Mein Atem brannte in meinen Lungen und ich spürte das Blut in meinem Mund und wie es aus meinen zahlreichen Wunden rann. Ich konnte kaum noch meinen Waffenarm heben und doch erfüllte mich wilde Freude.

Der Elb entdeckte in dem alten Weinlager etwas Eigenartiges und rief uns. Ein merkwürdiges Flimmern, wie ein Durchgang, der sich langsam schloss sei dort. Doch ehe wir reagieren konnten war der Spuk vorbei. Vielleicht gingen die Nerven auch mit ihm durch. Ein solcher Kampf ist nichts für zart besaitete. Weiterlesen

Prolog: Der Leichnam erwacht

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7. August 2946 Drittes Zeitalter

Gespannt wagte ich es nicht, meinen Blick von dem milchig leuchtenden Augenpaar zu lösen und nur am äußersten Rande meines Bewusstseins nahm ich links von mir die Bewegung des Zwerges wahr, welcher versuchte die Tür, hinter der wir die zwei Zwerge vermuteten, unter gewaltiger Kraft zu öffnen. Aus der Dunkelheit des Ganges blitzten nacheinander weitere grausige Augen auf, die sich bedrohlich näher schoben. Als das schwache Licht die Kreaturen aus dem erdigen Gang traf, starrten uns mindestens ein Dutzend Sumpflinge mit schleimig grünen Fratzen an.

Mutig und wild entschlossen seine Kameraden zu schützen und die Wesen vor dem Hereinbrechen zu hindern, stellte sich Herr Olvard der Gefahr. In diesem Augenblick sirrten Elwens und meine Pfeile scharf und zielstrebig an unseren tapferen Gefährten vorüber und durchstießen erbarmungslos das Fleisch zweier Sumpflinge, von dem einer mit einem Gurgeln, ohne übermäßiges Leid, zu Boden ging. Na Athienel, habe ich doch etwas von dir gelernt! Zu großen Dank bin ich dir verpflichtet, für diesen und jeden weiteren Pfeil, den ich zu einem Feind schicke! Doch für Dank ist später Zeit genug, da nun der volle Kampf entbrannte. Weiterlesen

Olvard Sohn des Odvarr – Aufmerksam

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Geburt: Aufgewachsen in Seestadt (Esgaroth), nicht viel herum gekommen. Im Waldlandreich des Elbenkönigs Thranduil herum gestromert. Einige Erkundungen in alten magischen Hallen.

Elternhaus:  Elternhaus Händler, nicht sonderlich erfolgreich. Vater ist im Kampf gegen Smaug gestorben. Mutter lebt noch in der Stadt und führt den Laden.

Bisheriges Leben:  Olvard hat bereits ein paar Karawanen als Wächter und Kundschafter begleitet. Vor einigen Jahren hat sich Olvard verpflichtet, König Bard und die Stadt Thal zu verteidigen, allerdings war dies nach dem Fall von Smaug. Die Karawanen zu beschützen, ist grenz wertig, da er für längere Zeit außerhalb der Stadt aufhält. Olvard, jedoch ist seit seiner jüngsten Tage immer überzeugender geworden und so konnte er seinen Eid einhalten und trotzdem ein wenig Geld als Kundschafter verdienen. Letzte Karawane gerade beendet und wieder zurück in Thal.