Schlagwort-Archive: DerEineRing

Olvard Sohn des Odvarr – Aufmerksam

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Geburt: Aufgewachsen in Seestadt (Esgaroth), nicht viel herum gekommen. Im Waldlandreich des Elbenkönigs Thranduil herum gestromert. Einige Erkundungen in alten magischen Hallen.

Elternhaus:  Elternhaus Händler, nicht sonderlich erfolgreich. Vater ist im Kampf gegen Smaug gestorben. Mutter lebt noch in der Stadt und führt den Laden.

Bisheriges Leben:  Olvard hat bereits ein paar Karawanen als Wächter und Kundschafter begleitet. Vor einigen Jahren hat sich Olvard verpflichtet, König Bard und die Stadt Thal zu verteidigen, allerdings war dies nach dem Fall von Smaug. Die Karawanen zu beschützen, ist grenz wertig, da er für längere Zeit außerhalb der Stadt aufhält. Olvard, jedoch ist seit seiner jüngsten Tage immer überzeugender geworden und so konnte er seinen Eid einhalten und trotzdem ein wenig Geld als Kundschafter verdienen. Letzte Karawane gerade beendet und wieder zurück in Thal.

Prolog: Die Glocke im Sumpf

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7. August 2946 Drittes Zeitalter

Der nächste Morgen. Olvard, des Königs Streiter aus Thal scheint die raue Wildnis nicht sehr gewöhnt zu sein. Anstelle seiner hielt eine Elbe mit exotisch dunkler Hautfarbe die Wache, während er im Schlummer weilte! Die Elbe sagte sie hätte uns im Schlaf jederzeit töten können, wenn sie wollte. Darauf reagierte unser Herr Zwerg Thurim gereizt. Sie sprach, sie käme im Auftrag Galions und stellte sich als Elwen vor. Sie und unser Herr Elb Lethion kennen sich schon länger und redeten in ihrer eigentümlich, melodischen  Sprache  miteinander.  Obwohl die  Elbin  sich  eher  auf Kräuterkunde  versteht,  denn auf  Kampf  und  obwohl  sie  extra  für  uns abgestellt wurde, nahmen  wir sie mit. Ich werde sie im Auge behalten.

Hernach  begannen  wir  mit  der  Suche  nach  den  Zwergen  im  Sumpf. Tatsächlich entdeckte ich vom Tümpel aus abzweigend vom Lager die Fußspuren der Zwerge. Sie rannten wohl zum Fluss, wo ich eine leere Bootsstelle fand. Sie sind also wieder losgerudert. Weitere Spuren erkannte die Elbenfrau als Sumpflingspuren, die wir noch kennen lernen würden. Weiterlesen

Roderic Rotschopf – Kind zweier Völker

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Roderic, genannt der Rotschopf, wurde vor 20 Jahren an der Alten Furt am Carrock geboren. Sein Vater Beregar stammt vom Volke der Beorninger. Seine Mutter Idorania ist eine der Waldmenschen und stammt ursrünglich aus Waldhall, welches sie für die Ehe mit Beregar verließ.

Idorania  lebte  sich  für  eine  Außenstehende  recht  gut  in  den  Stamm Beregars ein, dennoch blieb sie für alle immer genau das: eine Außenstehende. Beregar war seit je eher ein Trotzkopf, von daher machte er sich nicht viel aus dem Gemurmel, welches auch über ihn und seine seltsame Liebe für die Waldmenschenfrau die Runden machte. Er verwendete seine Zeit lieber darauf die Alte Furt zu hüten. In seine Fußstapfen trat demnach auch Roderic, welcher das rote Haar seiner Mutter geerbt hatte. Als Kind zweier Völker fiel es ihm schwer sich in die Gemeinschaft des Stammes und unter den anderen Kinder einzufügen. Er gehörte dazu, war doch niemals ganz einer der Ihren. Erschwerend kam hinzu, dass Idoriania gelegentlich reisen in ihre Heimat Waldhall unternahm und Roderic oft mit ihr ging, solange er noch nicht die Furt mit behüten durfte. Weiterlesen

Prolog: Die Langen Sümpfe

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3. August 2946 Drittes Zeitalter

Nachdem meine neue Gruppe, die aus dem Zwerg Thurim, dem Bardinger Olvard  und dem Beorninger Roderic besteht, sich auf den Weg begab die zwei verschollenen Zwerge zu finden, erreichten wir eine kleine Zeltstadt zu Beginn der Abendstunden, der Ort unserer heutigen Rast. Nicht fern des hohen Wasserfalls. Bis jetzt scheint niemanden meiner Begleiter etwas Ungewöhnliches an mir aufgefallen zu sein, was auch gerne so bleiben kann, wer weiß wann sich unsere Wege erneut trennen mögen, obwohl ich doch sagen muss, dass ich schon mit schlimmeren Personen reiste. Weiterlesen

Prolog: Das Drachenfest von Esgaroth

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Es war soweit, ich hatte dem Erebor den Rücken gekehrt. All die Jahre seit der Vertreibung meiner Eltern durch  Smaug hatte ich mich hierhin gesehnt. Der Berg wurde lebendig in meinem Verstand durch die Erzählungen meiner Familie. Doch ich war noch ein Kind gewesen und meine Erinnerungen verklärt von der Jugend und der Zeit. Ich hatte lernen müssen das Zeit gleichbedeutend ist mit Verlust. Verlust von Freunden, Familie und Geliebten. Alle waren fort. Zurück blieb ein leerer Berg und Zwerge die ich kaum kannte. Zurück blieb ein Schmerz der nie endete und ein Loch in meiner Brust wo einst Hoffnung, Freude und ein Lebenssinn gewesen waren. Was blieb war nur eins: Rache. Weiterlesen

Laewen Avarie – Kind der Wildnis

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Ihre Familie fiel während des Sturzes von Sauron und seitdem erscheint ihr der Wald willkommener als je zuvor. Thranduil, ein alter Freund ihrer Eltern, zieht sich zurück und hat seit der Rückkehr und Überbringung der schrecklichen Botschaft kein Wort mehr mit Laewen gesprochen. Mit wachsendem Alter reist sie Immer weiter durch die Lande, geschmerzt von ihrem Verlust, doch noch immer mit der Hoffnung und den Liedern ihrer Mutter im Herzen. Ihr Heimatland konnte sie nie ganz vergessen, weswegen viele ihrer Wanderungen sie in der Nähe hielten. Die Jahre zogen vorbei und Laewens Wege zwischen den Wanderwegen, Trampelpfaden und dem Düsterwald, ihrem eigentlichen Zuhause, werden immer düsterer, obwohl sie auf dem Weg Freunde, und hilfereiche Bekanntschaften schließt. Weiterlesen

Thurim Sohn des Thulmar – Lektion in Rache

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Die junge Frau kam lachend und mit vor Freude gerötetem Gesicht in die Ecke getaumelt. Ihr Tanzpartner hatte sie herumgewirbelt und der Schwung trug sie herüber. Fröhliche Musik erfüllte den Schankraum und ausgelassene Menschen feierten. Stolpernd stützte sie die Arme auf den Tisch in der Ecke des Raums um sich abzufangen. Der einsame Gast der dort saß fixierte sie finster und ihre heitere Miene bekam einen erschrockenen Ausdruck.

„Verschwinde“, knurrte Thurim. Ihm war nicht nach feiern, schon seit vielen Jahren nicht mehr. Die junge Frau entfernte sich schnell und sprang ihrem Partner wieder in die Arme der sie hochhob und zur Musik herumwirbelte.

Thurim nahm einen tiefen Schluck aus seinem Krug und sah ihnen mit zusammengekniffenen Augen nach. Er war ein Narr gewesen nach Thal zu gehen. Natürlich wurde auch hier gefeiert. Sogar noch mehr als im Erebor. Es gab viel mehr Menschen als Zwerge und sie vermehrten sich auch noch wie die Karnickel. Weiterlesen

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 6

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29.September 2954 DZ

Nachdem wir in der Nacht von unserem Ausfall zu den gegnerischen Katapulten zurückgekehrt sind startet bald ein erster Angriff der Belagerer. Mehrmals rennen kleinere Bilwiss–Scharen auf die Palisaden zu, schießen ein paar Brandpfeile ab und ziehen sich wieder zurück. Das ganze richtet wenig Schaden an, hält aber alle wach und drückt auf die Stimmung. Schließlich sind alle Brände gelöscht, auch die an den gegnerischen Katapulten, und eine unnatürliche Totenstille umgibt uns. Wir legen uns schlafen.

Wenig später werden wir geweckt, weil die Nachtwachen etwas merkwürdiges beobachten. Vom Lager des gegnerischen Feldherrn breitet sich ein grünes Leuchten aus. Von einem unheimlichen Singsang begleitet, breitet es sich durch die Umgegend und die gegnerischen Lager aus. Dann konzentriert es sich wieder und schießt als Strahl gen Himmel, wo es eine Wolke bildet, die in unsere Richtung zieht. Weiterlesen

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 5

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28. September des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Sonnstatt, Ost-Bucht, Wilderland

Am Nachmittag begannen die Katapulte auf die Stadt zu feuern. Allerdings nicht mit Steinen oder Brandbomben, nein, es wurden Tierkadaver und Leichenteile als Munition genutzt. Die Belagerung von Sonnstatt hatte begonnen.

Mir gelang es glücklicherweise die Moral bei den Verteidigern hoch zu halten und so das Ziel der Belagerer zunichte zu machen. Die widerwärtig stinkenden Kadaver und Teile wurden aus den Straßen und von den Dächern gesammelt, um sie mit Schwung über den Wall nach draußen zu befördern. Außerdem begannen wir damit, mit unserem Katapult die Stellung der Gegner anzugreifen.

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Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 4

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23. September 2954 Drittes Zeitalter – Sonnstatt, Südlicher Düsterwald, Wilderland

Wir erreichen wohlbehalten Sonnstatt. Die Stimmung unter der Bevölkerung ist recht gut, doch in der großen Halle melden sich allerdings einige Zweifler. Wir erzählen die Geschichte unserer Verteidigung der Brücke von Celduin, was die Stimmung deutlich verbessert. Selbige wird allerdings wieder etwas getrübt als wir erklären, was ein Mumakil ist. Denn das ist ja auch auf dem Weg nach Sonnstatt. Weiterlesen