Der Helm des Friedens – Teil 1

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3. Mai des Jahres 2951 des Dritten Zeitalters
Hergrims Handelsposten, Niedermark, Wilderland

Nach vier ereignis- und begegnungslosen Tagen Reise von den Ruinen der Glocke, trafen wir heute Abend kurz nach Gwinna am Handelsposten ein. Die Händlerin ist auf dem Rückweg nach Esgaroth und bot an, uns wieder mitzunehmen. Da hierdurch vor allem der Transport Aerandirs vereinfacht wird, willigten wir freudig ein.

4. Mai des Jahres 2951 des Dritten Zeitalters
Hergrims Handelsposten, Niedermark, Wilderland

Über Nacht änderte sich die Lage mal wieder völlig, denn Bofri traf mit seinen Baumeistern aus dem Erebor ein und hatte den fertiggestellten Helm dabei. Dieser soll nun möglichst schnell zu Caewin gebracht werden. Gwinna konnte davon berichten, dass die Vorgänge in der Ostbucht sich nicht gerade positiv entwickelt hatten, seit wir vor einem Monat Kunde davon bekamen. Und so entschieden wir uns nach längerer Überlegung dazu, den Helm selbst nach Sonnstatt zu transportieren und das Buch dabei nicht aus der Hand zu geben. Gwinna erklärte sich freundlicherweise dazu bereit Aerandir mit nach Esgaroth zu nehmen und dort den Floßelben zu übergeben. Galion machte sich nach dem Frühstück auf den Weg zur Fluchtburg, um Galia zu informieren und gemeinsam mit ihr nach Amras zu suchen. Das er uns noch seinen Respekt aussprach, ehrt ihn und zeigt das auch bei den Elben des Waldes noch Hoffnung besteht. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 5.-6. April

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Freitag, 05.04.1946
Wir sitzen im Lost Souls zusammen und beraten über das weitere Vorgehen bei den Mordermittlungen. Alina und Dana werden sich darum kümmern, dass wir Funkgeräte bekommen und dann die bekannten Adressen der Vampire der Stadt überwachen. Falls dort weitere Leichen abgelegt werden, wollen sie Alarm schlagen. Wir anderen nehmen Kontakt mit unseren Clansmitgliedern auf, um mit ihnen über die Vorfälle zu reden.
Ich suche Madame Radeaux in den Ruinen des Panoptikums auf. Ich versuche mit all meinem Charme von ihr Informationen zu bekommen. Immerhin räumt sie ein, dass diese Ermittlungen eine Art Test für uns sind. Man scheint uns nichts an Fakten über die Morde vorenthalten zu haben, aber man will auch sehen, wie wir uns als Gruppe bewähren. Hinzu kommen noch die bereits erwähnten politischen Motive. Uns in dieser Konstellation einzusetzen war die Idee von ConstanceWeiterlesen

Das Gelobte Land 3 – Paktbrecher

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05.04.21
Vor mir auf dem Boden liegt der Leichnam der Elfe, die uns eben noch in Gestalt einer Hungerwölfin angegriffen hat. Ihr Körper ist groß und feingliedrig, die Gesichtszüge mit den wölfischen Augen und den spitzen Ohren sehen noch fremdartiger aus als meine eigenen. Als Wechselbalg regen sich widersprüchliche Gefühle in mir. Insgeheim habe ich mich natürlich immer gefragt, warum dieses Volk Kreaturen wie mich in die Welt setzt. Das Verlangen nach Antworten und die Angst vor ihnen halten sich die Waage. Doch von ihr werde ich keine mehr erhalten. Trauer und ein seltsames Gefühl der Verbundenheit bleiben zurück. Menschen verbrennen ihre Toten, wie es Elfen halten weiß ich nicht. Daher beginne ich, ihren Körper mit Steinen abzudecken, um ihn zumindest rudimentär vor Aasfressern zu schützen. Weiterlesen

Tränenharz III – Noch mehr angespannte Verhältnisse

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Aus Styrvakes Journal – 9. Travia 1023 BF –  Wir hatten am 6. Travia endlich Gerasim gemeinsam mit der Karawane verlassen und bis hier her war die Reise ereignislos. Damiano war zurück geblieben würde uns aber bald folgen. Hingegen hatte sich Dermot der Jüngere von Paavi von uns getrennt und war nun auf dem Weg nach Riva. Weiterlesen

Ludos Geschichte vom Fluch der Kupferkrone

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»Belun und ich wurden von einer Gruppe Schatzsucher als Kundschafter angeheuert. Ihre Anführer waren ein unangenehmer Typ namens Gorak und seine Stellvertreterin Alahara, ein Wechselbalg. Wir reisten in den Tiefen Davokar, unser geplantes Ziel, die Ruinen Symbaroums im dunklen Teil des Waldes erreichten wir aber nicht. Stattdessen gelangten wir zu einer kleinen Gruft, einer Grabstätte eines alten Barbarenhäuptlings oder Clanführers. Die anderen schnappten sich Gold, Schmuck oder mystischen Tand, doch Gorak interessierte sich nur für die von Grünspan überzogene Kupferkrone des toten Häuptlings, die mit seinem Schädel verschmolzen war. Am Abend saßen wir am Feuer, und Gorak reichte den Schädel herum. Ich erinnere mich noch, wie er sich seltsam warm anfühlte, Weiterlesen

Tränenharz IV – Alte Liebe

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Aus Styrvakes Journal – 13. Travia 1023 BF – Danjov war tot. Das war in der Tat bedauerlich, aber aus einem mir nicht nachvollziehbaren Grund fühlten sich meine Gefährten dazu auserkoren diesen Mord aufzuklären. Ich verstand das nicht. Der Angriff galt offensichtlich nicht uns und von mir aus konnten sich Norbarden, Praioten und Bronnjaren hier gegenseitig den Garaus machen. Möge der Stärkere gewinnen. Meinetwegen auch der, der Recht hat. Weiterlesen

Das gelobte Land 2 – Mal-Rogan

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4.4.21
Ich floh tiefer in den Wald hinein, als ich gemerkt hatte, dass die Gestalten mich in meinem Versteck am Wegesrand entdeckt hatten. Doch stolperte ich, und da waren sie schon über mir. Es schienen nicht die Räuber zu sein, die unseren kleinen Trek angegriffen hatten. Ich fasste mir ein Herz und stellte mich als Temedo vor. Die vier, Ianoscho, Floki, Herogai und zuletzt Tribor, taten es mir nach, und wir gingen zurück auf den Weg. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 4.-5. April

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Donnerstag, 04.04.1946
Am Abend überreicht mir Alfred einen Brief, der tagsüber bei uns abgegeben wurde. Er ist vom Sekretär des Prinzen, Karl von Gutenberg und enthält eine Einladung für 21 Uhr in das Lost Souls, einem Varieté, das Myriam von Overbeck gehört und in dem vorwiegend Offiziere der Besatzungstruppen und Prostituierte verkehren.
Kurz vor Neun treffe ich dort ein. Die Lokalität befindet sich am Kuhdamm und ist das einzige intakte Bauwerk in einer Trümmerwüste aus ausgebombten Häusern. Weiterlesen

Lydia Schneider, Geißel von Berlin

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Lydia Schneider erhielt ihren Kuss im Alter von ca. 25 Jahren, wenn man ihr Erscheinungsbild als Anhalt nimmt. Sie hat lange wellige rot-blonde Haare und blau-grüne Augen. Sie hat eine attraktive schlanke Figur und ist um die 1,68m groß. Sie hat eine angenehme Stimme und ihre Bewegungen wirken anmutig. Weiterlesen

George Gordon Noel Byron

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Mein Name ist George Gordon Noel Byron, 6. Baron Byron, oder wie viele es abkürzen: Lord Byron. Ich bin ein britischer Dichter und habe es zu einer gewissen Berühmtheit gebracht; es gibt sogar einen Eintrag in der Encyclopædia Britannica über mich. Mein Leben ist also hinlänglich bekannt, deswegen möchte ich hier nur auf die wichtigsten Eckpunkte zu sprechen kommen. Weiterlesen

Das Buch des geheimen Feuers – Teil 4

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14. April 2951 D.Z. – Düsterwaldberge

Wir haben auf der Ostseite des Düsterwaldgebirges inzwischen ein gutes Stück an Höhe gewonnen, auf etwa 1.500 Höhenmeter schätzen wir unsere Lage. Das Gebirge an sich ist nicht wirklich klein, einzelne Gipfel sollen bis zu 4.000 Meter hoch sein.

Der Aufstieg ist nicht ungefährlich, aber zumindest bleiben wir weitgehend unbehelligt von garstigem Viehzeugs. Wir erreichen gegen Abend, es ist noch hell, ein Plateau mit einem kleinen Wasserfall. Dieser kommt ein paar Meter über uns aus dem Berg, fällt über eine Felskante mehrere Meter nach unten und bildet dort einen Teich, von dem das Wasser den Berg weiter herunterfließt.

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Die Besten der Besten der Besten

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Während die Männer aus Roxten bei der Sumpfhexe waren, hat Maester Bowen mit Lord Roxten die Kellergewölbe inspiziert. Den verschlossenen und verbotenen Raum betreten beide nicht.
Am 10.11.296 findet die offizielle Begehung des Gewölbes statt. Die Ausmaße sind gewaltig. Man kann hier mindestens Eintausend Menschen unterbringen.

Am 13.11. bittet Ser Gunther Mallister um eine Unterredung mit Ser Richard. Er will zu den Eiseninseln reisen, um dort neue Verträge auszuhandeln. Richard soll ihn begleiten und seinen Bruder Gregor überreden, an dem Turnier teilzunehmen, um die Einkaufspreise zu drücken. Richard ist zögerlich, also läuft Gunther zu Lord Roxten und botet ihn aus. Jetzt soll auf Geheiß von Lord Steven Ser Gregor den Mallister begleiten und auf dem Turnier kämpfen.
Außerdem gibt es eine Nachricht vom jüngsten der Söhne des Lord Roxten, Benfrey, der eine Lady Lyanna Heidwies ehelichen möchte. Der Maester wird beauftragt, mehr über das Haus herauszufinden. Das Haus existiert erst seit neun Jahren. Der Lord heißt Tybold, ein reicher Seehändler, der über eine gut ausgebaute Handelsflotte verfügt. In einer Seeschlacht gegen die Eiseninseln rettete er den Bruder des Königs, indem er zahlreiche Langboote versenkte. Lyanna ist seine älteste Tochter und einziges Kind. Neben einigen Spannungen mit den Eiseninseln hat das Haus Heidwies noch einen Groll auf die Lanister, weil ihre älteste Tochter, die auf Casterly Rock als Mündel lebte, dort durch „einen unglücklichen Sturz in den Brunnen“ zu Tode kam. Weiterlesen

Blut auf derThemse 26 – Tod dem Regenten!

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Freitag, der 19.10.1882: Schon zu seinen „Glanzzeiten“ war der Pub „Old Ladies“ eine miese Spelunke. Nun, Jahre nach seiner Schließung, nimmt kaum noch jemand Notiz von dem verrammelten Gebäude, das sich wie tot zischen den anderen Häusern kauert. Doch in seinen maroden Mauern stecken in dieser Nacht Seneschall Lord William, Lord Liam, Sir Cedric, Mr. Wright, Mr. Meriwether, Moonfield und Paul Bedwell aus Manchester die Köpfe zusammen. Sie brüten über einem fleckigen Stadtplan und tuscheln, wie sie Valerius, den Regenten von London, vernichten können. Nach einigen Diskussionen sind sie sich einig: Weiterlesen

Ein Haufen Weltraumschrott

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2. Januar 2268
Paula Bergmann benötigte 24 Stunden, um mit ihren beiden Techs die Schäden an Rumpf und Antrieb der Schliemann zu beheben, bevor wir dieses System verlassen sollten. Der Captain unterbrach die Arbeiten am Abend, um uns in der Messe zusammenzurufen. Er eröffnete uns, dass die Erde unter Quarantäne stand, weil Aliens ein künstliches Virus ausgebracht hatten, das innerhalb der nächsten fünf Jahre 90% der Menschheit töten wird, wenn kein Gegenmittel gefunden wird. Weiterlesen