Kettenrasseln II – Unter Fels begraben

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Im Eindruck der vergangenen Ereignisse schrieb ich die Zeilen für einen neuen Heldengesang. Leider konnte ich nicht so viel Zeit darauf verwenden, wie es für ein Kunstwerk angemessen wäre. Es ist daher nur als Entwurf anzusehen für einen künftigen Gesang, den ich erschaffen zu gedenke, wenn es meine Zeit wieder zulässt.  Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1956, 11. November – 11. Dezember

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Sonntag, 11.11.1956 – Um 22 Uhr versammelt sich die Berliner Gesellschaft im Zoologischen Garten. Anstatt das irgendwas weltbewegendes passiert, überbringen die Gesandten des Sabbaths nur eine Einladung zu einem Gipfeltreffen in drei Wochen, um über die Geschicke Europas zu beraten. Einzig Bemerkenswertes: in den Reihen des Sabbaths findet sich Angus Mackenzies Zwillingsbruder, den dieser seit langem tot wähnte. Das führt natürlich zu einigen Fragen im Ahnenrat, an dem wir (von Siemens, von Vieregg und ich) zunächst teilnehmen sollen, dann aber auf den Wunsch von Angus weggeschickt werden. Wieder eine nicht gerade vertrauensbildende Maßnahme des Caitiff. Um die Zwillinge zukünftig auseinander halten zu können, teile ich Angus eine geheime Losung mit: … .

Dienstag, 11.12.1956 – Es ist der Abend der großen Zusammenkunft in einer Villa am Wannsee. Ich hatte Frau Overbeck davon überzeugen wollen, dass es nicht klug ist, dort alle Vampire der Stadt zu versammeln. Aber wie so oft, wurden meine Bedenken in den Wind geschlagen. Zu der Versammlung kommt alles, was in Europa Rang und Namen hat. Allen voran Iwan der Schreckliche als Kardinal des Sabbaths und Mithras, als Vertreter der europäischen Camarillavampire. Wir bekommen nichts von den Inhalten mit, aber insgesamt verläuft alles sehr friedlich.

Erst in den nächsten Tagen kommen Ergebnisse der Verhandlungen ans Tageslicht. Die europäischen Grenzen werden, so wie sie sind, festgeschrieben. Berlin wird zu einer geteilten Stadt, somit ist Albrecht nun Prinz von West-Berlin, und ein allgemeiner Waffenstillstand wird vereinbart.

Der Weiße Berg – Die Zuflucht I

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Aus den Anekdoten von Rubinion Salinder:

Namenlose Tage 1032 BF – Ausharren in Corticors Höhle
Ich hielt morgens und abends Messen ab, um uns in dieser Zeit spirituell zu stärken. Am dritten Tag äußerte Varena die Frage, ob es die richtige Entscheidung war, auf die Akademie der Magier zu gehen. Nachdenklich zog sie sich zurück und spielte auf ihrer Flöte, wodurch sie wieder Tiere anlockte – das waren in diesem Fall Höhlenspinnen und anderes Getier, das ihrem Spiel aber genauso bezaubert friedlich zuhörte. Weiterlesen

Der Aufstieg von York 2 – O’Ceallaigh erwacht

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Dienstag, der 17.10.1883: Als Prinz Ian in seinem Cottage erwacht, teilt ihm die Haushälterin Anny mit, dass eine Kutsche mit wichtiger Fracht vorgefahren ist, die nur persönlich zu seinen Händen übergeben werden darf. Das Frachtgut entpuppt sich als große Holzkiste, aus dicken Brettern gezimmert und mit schweren Eisenbanden und Ketten gesichert. Bei der Inspektion des Inhaltes erkennt des Nosferatu wie freudlos erwartet einen ausgezerrten, bleichen Korpus. Es ist der Brujah Thomas O’Ceallaigh, blutleer in mottenzerfressener Kleidung. Der Pflock, mit dem er einst in Starre geschickt wurde, steckt nicht mehr im Herzen des Vampirs (verdammt!). Der Mund des Iren steht offen und ist dunkel verkrustet. Der Geruch von Vitae schlägt Prinz Ian entgegen, O´Ceallaigh wurde also bereits mit dem Blut des Nosferatu gefüttert, so scheint es jedenfalls. Glücklicherweise befindet sich der Brujah noch immer im Torpor. Prinz Ian befiehlt, dass die Kiste in die Scheune verbracht wird und lässt seine Ghulhunde Apollo und Zeus die gefährliche Fracht bewachen. Sodann schickt er seinen Handlanger ins Hauptquartier, um die anderen Kainskinder zu informieren. Weiterlesen

Ein Goblin mehr oder weniger I

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10. Phex 1038 BF

Bevor wir zur Kaserne aufbrachen, um uns mit Elkman Timpski zu treffen, bekam unser Magier eine Einladung von Olko Knaack in der Magierakademie Halle des Quecksilbers vorbei zu schauen. Später in der Kaserne, wurde Yussuf sehr aufmerksam von einem heruntergekommen Mann mit Namen Peddar gemustert und im Nachhinein diffamiert. Bevor uns nun Timski empfing, konnten wir zwischen ihm und einem Edelmann ein typisches Beispiel hierarchischer Strukturen bewundern. Es ging wohl um einen Mordfall und die Mondkinder. Weiterlesen

Mit Gold aufgewogen – Edelnutten in Harrenhal

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18.02.297 erreicht die Reisegruppe Harrenhal und wird von Familie Whent empfangen. Ser Richard plant seinen Diebstahl, sein Bruder lehnt entschieden ab, an dieser niederträchtigen Tat teilzuhaben.

Der kommende Tag verstreicht mit einer Burgbesichtigung und Müßiggang. Erst in der Nacht vom 20. auf den 21.02. begeht Ser Richard seine Tat. Erstaunlicherweise gelingt es ihm, sowohl die Bücher für die Hexe, als auch das valyrische Schild von Aegon dem Eroberer zu beschffen. Er hatte wohl Hilfe von einem angeheuerten Schergen aus der Stadt, der ihm beim erklimmen eines der Wehrtürme behilflich war.

21.02.297 – Der junge Robert Frey wird vermisst. Er ist am Abend in ein Hurenhaus verschwunden. Ser Gregor folgt, im Auftrag seines Bruders, der Spur des Blages und befragt die Huren. Leider ist eine von ihnen nicht sehr kooperativ, so dass Gregor seine zuvor angedrohten Konsequenzen umsetzen muss und ihr die Kehle durchschneidet. Das spärliche Ergebnis der Ermittlungen: Vermutlich haben einige Fischer den Frey-Jungen entführt, oder sogar getötet. Am Vormittag sind die Fischer auf dem See, so dass Ser Gregor das Viertel nach Spuren oder der Leiche durchsucht – allerdings nicht lange. Der Bordellbetreiber scheint gute Beziehungen zum Haus Whendt zu haben, denn einige Wachen versuchen, den Ser Gregor wegen Mordes zu verhaften. Auf Wunsch seines Bruders Richard begleitet er die Soldaten zur Burg und stellt sich der Hausherrin. Diese wittert offenbar die Gelegenheit, ein gutes Geschäft zu machen und möchte 400 GM für die Prostituierte als Entschädigung haben. Bis das beglichen ist, muss Ser Gregor als Gast auf Harrenhal bleiben.

Edira bleibt bei ihresgleichen

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Temedos wahrheitsgemäßer Abenteuerbericht

19.4.21
Edira schlug sich in die Büsche, während wir anderen uns den Räubern stellten. Die Falle, die sie uns gestellt hatten, erwies sich rasch als fatal für sie. Wer nicht verbrannt war, einen Pfeil im Herzen stecken hatte oder mit eingeschlagenem Schädel zu Boden sank, der rannte in Windeseile fort. Ein Mann namens Mathais, dessen Geist ich kontrollierte, ergab sich. Weiterlesen

Die Eisrose von Jarlak IV – Im Lager der Kopfjäger

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Der Anführer der Männer, Elkwin von Gerstbach-Tranzig, die wir für die Gräueltäter hielten, hatte auf Lyoscho und mich eine eigenartige Wirkung. Er wirkte auf seltsame Art zunächst weise und inspirierend auf uns, gerade auch im Kontrast zu unseren Gefährten, die sich bei der Suche nach Feuerholz wirklich außerordentlich dumm anstellten. Doch nachdem wir von ihnen erfuhren, dass die Fremden eine Gefangene in einem Keller versteckt hielten, in dem sich auch eine spiegelnde Fläche befand, die die Kundigen unter uns für ein Portal zu einer anderen Welt hielten, fiel die Faszination, die der Mann auf uns ausgeübt hatte, langsam von uns ab und wir unterstützten nun auch den Plan der anderen, die Geisel zu befreien, den Anführer und den Magier Peddar Holleroff zu töten und die spiegelnde Wand zu zerstören. Weiterlesen

Der Aufstieg von York 1 – Ein neuer Anfang

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Montag, der 01.04.1883: In dieser Nacht treffen sich Sir William, Sir Cedric, Mr. Wright und Moonfield wie schon so oft in der Villa am Regent´s Park. Doch die Nächte, in denen sie hier zusammenkommen, sind quasi gezählt: der Klüngel soll von London nach York ziehen, um das gefallene Lehen für das Empire zurückzuerobern. Eine ungewisse Zukunft liegt vor ihnen, und die ersten Schachzüge wollen genau überlegt sein, damit das Unterfangen nicht in einem Fiasko endet. Denn wenn die Wolflinge oder der Klerus zu früh auf die Kainskinder aufmerksam werden, könnte dies leicht ihren Untergang bedeuteten.
Sie besprechen, wer überhaupt mit nach York gehen wird. Außer ihnen selbst wird noch der Brujah Thomas O`Ceallaigh, welcher sich noch gepfählt in einer Kiste in Heidelberg befindet, in die neue Stadt entsandt werden. Zudem wird Ian Wright noch sein Mündel Larissa Moody mitnehmen, eine noch nicht freigesprochene Brujah der elften Generation. Somit stehen sieben Vampire fest, die auf jeden Fall nach York gehen werden. Möglicherweise könnte Smitty sie noch unterstützen, da er sich irgendwo in der näheren Umgebung von York aufhalten soll. Moonfield erklärt, dass er Juliette Parr fragen wird, er klingt dabei aber zögerlich… Weiterlesen

Bestehen & Vergänglichkeit III

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24. Rahja 1032 BF, Unweit der Schwarzen Eiche

Während das weiße Einhorn Feyadan beständig gegen die drohende Verderbnis ankämpft, berät sich die Gruppe über ihr weiteres Vorgehen. Larja und Rubinion stärken sich vor dem zu erwartenden Kampf, während Trevor und Flammbart eine Entscheidung im Armdrücken suchen – der Sieger darf an die vorderste Front. Entgegen aller Erwartungen gewinnt Trevor das Kräftemessen. Vermutlich ging es hier nicht mit rechten Dingen zu …

Auf dem Weg zur Schwarzen Eiche fällt der Gemeinschaft die zunehmend aggressiv wirkende und von dämonischen Mächten verseuchte Flora und Fauna auf. Bereits aus der Entfernung sieht man eine zähe schwarze Flüssigkeit von dem Baum triefen und ein Geruch von Schwefel umgibt sie. Weiterlesen

Der Jäger II

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Vielleicht konnte uns der dritte und schlafende ja eine Antwort darauf geben. Aber als wir uns diesem zuwandten, mussten wir erkennen, dass Gnor, der Mann aus Odense, neben dem Krieger kniete und mit irrem Blick in den Augen wieder und wieder auf ihn einstach. Er hatte ihm wohl den Dolch genommen und die Gunst des Augenblickes erkannt.

Was in allen Göttern Namen hatte er getan? Einen wehrlosen schlafenden Krieger zu erstechen. Weiterlesen

Das Vollmondfest – Teil 1

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02. Mai 2952 DZ – Ausgang Alte Waldstraße, Morgens

Die Zwerge wollen zurück nach Waldhall und wir belgleiten sie dorthin. Unterwegs reden wir mit Bofri, der uns anbietet, beim Neuaufbau der Alten Waldstraße mitzuwirken. Wir werden sein Angebot wahrscheinlich annehmen, zumindest immer mal zwischendurch, wenn es die anderen Verpflichtungen zulassen.

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Kettenrasseln I – Unter Fels begraben

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Geschätzter Freund,

ich schreibe Dir von meinen Erlebnissen als ich noch eine junge Albin war.

Wie ich Dir zuvor aus dem Jahr 991 Lunare Zeitrechnung im 8. Wassermond berichtete, trafen Dawon und ich in einem unwirtlichen Gebirge genannt Kynhold an der westlichen Grenze auf eine andere Albin und drei unzivilisierte, lebensunwillige Wesen die erstaunlicher Weise eine schwere Bedeutung für mein späteres Leben gewinnen würden. Weiterlesen

Der Jäger I

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Wir wollten uns gerade wieder ins Langhaus begeben, um dies mit einem Humpen Met zu feiern, als die Volva zu uns trat und sagte, „Morgen kurz nach dem die Sonne den Horizont berührt, findet ihr euch alle in meiner Hütte ein. Ich muss mit euch etwas wichtiges Besprechen.“

Wir legten uns also schlafen, immerhin waren wir in den letzten Tagen nicht sonderlich oft dazu gekommen und so geschah dann in dieser Nacht auch nichts Besonderes mehr. Nur Ubbo berichtete uns am nächsten Morgen auf dem Weg zur Volva Hild, dass er einen überaus deutlichen Traum erlebte, in dem wieder einmal zwei schwarze Raben vorkamen und ein Mann in Lumpen der durch den weiß verschneiten nächtlichen Wald lief. Es war alles nicht greifbar, aber es fühlte sich an als ob die Götter noch nicht fertig mit uns wären. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1956, 6.-10. November

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Dienstag, 06.11.1956 – Ich bin mit von Siemens eine Weile im Hotel Kempinski an der Bar, doch Mackenzie taucht nicht auf. Also beschließen wir, von Vieregg zu informieren und alles weitere morgen im Fuchsbau zu klären. Doch auch der Tremere ist nicht zu finden. Wir fahren den Straßenstrich am Bahnhof Zoo ab, aber von Vieregg scheint nicht auf der Jagd zu sein. Von Siemens hinterlässt an der Kapelle eine Nachricht für ihn, während ich ins Lost Souls gehe.

Mittwoch, 07.11.1956 – Wir treffen uns im Fuchsbau. Mackenzie berichtet von seinem Treffen mit Jean Monnet. Der Franzose – wie von Vieregg bestätigt, ist er ein Ghul – räumte recht unverblümt ein, weiter Kontakt mit dem Sabbath zu haben. Mackenzie hält ihn allerdings nicht für eine Bedrohung – was für ein Narr!
Jean Monnet hat Mackenzie erzählt, dass er in der Zeit nach der Entführung in Brügge in einem Straflager Kontakt mit Himmler hatte. Mehr Details weiß der Caitiff nicht oder will sie nicht berichten, also kehre ich zeitig nach Hause zurück. Dort finde ich eine Einladung für eine Kunstausstellung am morgigen Abend von einem Pop-Art Künstler namens Richard Hamilton vor. Eigentlich ist diese Moderne Kunst nicht meins, aber wenn ich schon so nachdrücklich gebeten werde… Weiterlesen