Der Stab des Wegwächters – Teil 2

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02. April 2952 DZ, westliches Anduintal, Nachts

Nachdem wir die gefesselten Bewohner des Hofes befreit haben, sprechen wir kurz mit Theodebart Viel kann er nicht berichten, auf die Bewohner haben es die Viglundinger wohl nicht abgesehen. Trotzdem, wie wir später an Ketten und Seilen sehen, die wir finden, hätten sie wohl den Weg in die Sklaverei angetreten. Zumindest weiß Theodebart aber, dass der Viglundinger mit dem Bilwiss an der Kette Viglar heißt und ein Sohn von Viglund ist.

Im Haupthaus, dass wir als nächstes aufsuchen, finden wir Ennalda. Dankbar ist sie mitnichten, wie erwartet. Ich kann das verstehen, mir wäre das auch peinlich. Sie ist gefesselt und scheint verprügelt worden zu sein, bis auf ihren verletzten Stolz scheint sie aber keine großartigen Wunden davon getragen zu haben. Offensichtlich ist sie als Spionin entdeckt und dann verfolgt worden.

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Der Graue Pilger

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5. November 2946 DZ, Abends

Alle Höllendrachen, da war was los. Ganz schön Personal mit Glitzer aufgelaufen. 1 ½ Stunden Diskussion, ob Orks gefährlich sind. Als nächstes wäre es darum gegangen, ob Wasser nass ist. Fels und Amboss nochmal. Balin und Rodwen haben uns danach beiseite genommen. Haben uns ein paar Namen genannt, um nach Mazarbul zu forschen. Ich kürz das ab, bevor deine Seiten voll sind: Die elbische Karte soll wohl von Aerandir sein, ein Hauptmann der vor 500 Jahren so einen mottenzerfressenen Werwolf jagte. Kleiner Haken, die Karte hat aber wohl keine 500 Jahre rumgelegen, eher 50. Irgendwie hat der kleine Schlawiner wohl überlebt. Ich ahne, wer das wieder rauskriegen darf… Weiterlesen

Schlacht am Amon Naugrim

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4. November 2946 DZ, Mittags

Seh ich aus wie eine Gemse? Verdammt nochmal, alle meine Türme bekommen Geheimgänge in Zwegengröße! Geklettert sind wir, wie die Verrückten, am Hügel des Amon Naugrim hoch. Nur gut, dass die Orks nicht die hellsten waren, sonst hätten sie Fische in einem Faß schießen können, nämlich uns. Der Plan war ja steinsolide: Hinten hoch, die Patrouille töten, in den Turm einbrechen, Leute befreien, rausklettern. Er krankte nur an einem winzigen Detail: Wir waren ungefähr so unauffällig wie eine Horde besoffener Hyänen! Die Torwachen haben uns gehört – und die standen ne verdammte Ecke weg! Auf ihre Rufe hin ging es rund, die Orks kamen wie die Hasen angewetzt. Die rechte Seite haben Noil und Odo übernommen, der Rest von uns ging links rum. Die verdammten Stinker hatten dieselbe Idee. Sie haben Arien erwischt, das sieht ziemlich übel aus, auch wenn das Spitzohr die Zähne zusammen beißt. Das böse Erwachen war der Fettsack, der die Gefangenen bewacht hat. Keine Ahnung, wie ein Ork so breit werden kann, aber es war als müsste man Gras mit dem Hammer fällen. Hat ne Weile gedauert, aber wir waren in der Überzahl und irgendwann fiel der Dicke doch. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 10.-11. April

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Donnerstag, 10.04.1946 (Fortsetzung)
Etwa zwanzig Minuten nachdem wir einen Boten zu Karl von Gutenberg geschickt haben, tauchen Madame Radeaux, Adelheid von Stürmer und der Brujah Bruno Müller im Lost Souls auf, gehen aber ohne weitere Worte in den Keller, vermutlich zur Befragung von Nadine Walther. Zehn Minuten später tritt Simon, einer der Berliner Nosferatus, an uns heran. Wir sollen in einer Stunde im Elysium des Prinzen am Stadtrand sein, um uns mit Karl von Gutenberg zu beraten. Da es ein wenig dauern wird, das Anwesen zu erreichen, machen wir uns rasch auf den Weg.
Wir müssen längere Zeit warten, bis wir vorgelassen werden und stehen dann etwas unvermittelt vor dem Prinzen und Constance, sowie dem gesamten Ahnenrat der Stadt. Arnold von Siemens trägt den Versammelten vor, was am Abend geschehen ist und welche Forderungen Sekhmet gestellt hat. Außerdem schildern wir die Optionen, die wir für die Stadt sehen (Schatulle holen, Sekhmet an den jungen Himmler verraten oder abwarten). Danach berät sich der Ahnenrat. Wir erfahren währenddessen, dass jemand Nadine Walther im Lost Souls befreit hat. Weiterlesen

Verdammte Magie

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Oh mein Gott! Sie sind tot! Beide, beide sind sie tot. Die Wölfe, sie haben zwei von uns zerfetzt.
Es brennen Feuer, Vier werden den reinigenden Flammen überantwortet. Keine Wiederkehr!
Ich erwache. Es war eine unruhige Nacht. Doch was war Traum und was ist wirklich. Ich versuche mich zu erinnern und ich denke,
„Verdammte Zauberei! Verdammte Magie!“
Dann klären sich meine Erinnerungen. Sie sind nicht tot! Gepriesen sei Prios! So ganz aber stimmt das auch nicht. Katlyn, diese arme Närrin, sie zu retten vermochten wir nicht. Aber das Kind lebt. Auch Ianoscho und Floki leben noch. Die Wölfe haben sie schlimm zugerichtet. Aber sie leben. Floki steht dabei näher an der Schwelle. Ianoscho muss sich von nicht ganz so schweren Verletzungen erholen. Temedo versorgt ihre Wunden. Tribor studiert die Schriften der Hexe. Obschon wir ohne Tribor wohl verloren gewesen wären – verdammte Magie! Weiterlesen

Blut auf der Themse 29 – Rückkehr nach York

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Samstag, der 06.01.1883: Nachdem Ms Parr angeboten hat, über einen Mittelsmann in York einen Kontakt zu Lady Ava O´Fallon herzustellen, verabschieden sich Sir William,
Mr. Meriwether und Mr. Wright von Moonfields Geliebten.
Vor dem Liebesnest beschließen sie, dass der Nosferatu die Malkavianerin besser im Auge behalten sollte. Die anderen wollen schon mal beratschlagen, wie die Reise nach York am besten zu bewerkstelligen ist. Zuvor trifft sich Sir William mit Lord Liam, der einige Nächte geschäftlich außerhalb Londons tätig war. Sir William bringt den Toreador auf den neuesten Stand der Entwicklungen, danach treffen sie sich mit Mr. Meriwether beim Elternhaus von Mr. Wright. Im Keller des Gebäudes harren noch immer der flüchtige Tremere Sir Cedric und Moonfield aus. Sie erzählen den beiden, dass sie mit Ms Parr gesprochen haben und nach York reisen wollen, um sich dort mit Lady Ava zutreffen. Den Pakt, den die Grupe mit Herrn Schreckt geschlossen hat, verschweigen sie dabei natürlich. Doch Moonfield sträubt sich gegen die Reise nach York. Weiterlesen

Invasion

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Einer der beiden Plünderer-Oberhäupter entpuppte sich als Vikon Botlin, Mitglied eines adeligen Hauses aus den Eiseninseln. Sein Komplize, Igon Weitwind, konnte entkommen. Sir Mallister hatte sich erhofft Igon gefangen setzen zu können, um den Aufenthaltsort der von ihm entführten Verlobten (Vylla Mandeley) seines Sohnes (Patrick Mallister) herauszufinden. Das Verhör des Gefadenen brachte folgendes zu Tage: Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 10. April

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Donnerstag, 10.04.1946
Endlich ist Post aus Paderborn gekommen. Alle Opfer kannten sich und hatten etwas mit der SS-Gruppe auf der Wewelsburg zu tun. Mit dieser Information fahre ich abends zum Fuchsbau. Nachdem wir uns ausgetauscht haben, geht es zum Hotel Mitte, um dort den angekündigten Gast, Friederich Karl Schneider, in Augenschein zu nehmen. Es ist ein neuer Portier im Dienst. Zimmer Sieben steht leer, Herr Schneider ist nicht eingetroffen.
Draußen regnet es Bindfäden. Mackenzie hat das Umfeld ausgekundschaftet und einen Beobachter in einer Seitenstraße auf einem Schuppen sitzend gesehen. Vielleicht wurde Mackenzie entdeckt, vielleicht auch nicht, jedenfalls entfernte sich der Späher sehr geschickt über die Dächer. Weiterlesen

Der Geisterjahrmarkt II – Durch das Geisterhaus zum Erwachen

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Für unsere letzte Probe schickte uns der garstige Kobold in ein merkwürdiges Geisterhaus, das uns wie von Zauberhand immer neue Räume mit aberwitzigen Schrecknissen und Gefahren offenbarte. Es herrschte ein unbeschreiblicher Gestank, Chimären von Lebenden und von Toten fanden sich in allen Winkeln, wir wurden von unseren eigenen Spiegelbildern angegriffen und mussten Rätsel lösen, was Sheana sofort gelang, und uns vor tückischen Fallen in Acht nehmen. Weiterlesen

Yadri Eidbewahrer – Clankrieger aus Furgand

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Aufgewachsen bin ich in der Bergfeste Graulenblick, wo ich auch den Großteil meines Lebens verbracht habe. Meine Eltern, Grogi und Ugrima, gehören, genau wie ihre Eltern und deren Eltern auch, den Grenzwächtern an. Das Unreich ist nicht weit, der Schutz der kleineren Orte, Gehöfte und Minen eine ehrenvolle und wichtige Aufgabe, die der Clan der Grenzwächter schon vor Jahrhunderten übernommen haben. Deren Tradition in der Familie führe ich gerne und voller Stolz fort. Schon in jungen Jahren als zwei-Käse-hoch lernte ich den Umgang mit Waffen und Rüstungen. Da ich mich im Heilen sehr geschickt anstellte, nahm mich Meister Urek unter seine Fittiche und lehrte mich frühzeitig Grundsätze der Heilkunde und der Heilmagie. Kaum dem Jugendalter erwachsen erwies ich mich dem Clan als würdig und wurde aufgenommen. Seitdem versehe ich meinen Dienst in ihren Reihen. Weiterlesen

Vampire London 1880 – Thomas Ò Ceallaigh

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Thomas wurde in London geboren seine Eltern gehören der Arbeiterklasse an seine Mutter arbeitete als Näherin, sein Vater als Hafenarbeiter. Da das Einkommen aber nicht reichte um die vierköpfige Familie über Wasser zu halten musste Thomas schon im zartem Alter von fünf Jahren mit zur Arbeit in den Hafen kommen, auch wenn seine Mutter zunächst dagegen war. Sie hatte sich etwas besseres für ihren Sohn gewünscht. Eines Tages Thomas war grade zwölf geworden, waren er und James grade auf dem Weg von der Arbeit nach Hause hörten sie die Glocken der Feuerwehr. Wie sie später feststellen sollten war sie auf dem Weg zu der Näherei in der Maggie gearbeitet hatte, dort hatte es ein furchtbares Feuer gegeben bei dem sie ums Leben gekommen war. Seit diesem Tag war nichts mehr wie zuvor, James begann zu trinken und kam tagelang nicht nach Hause so war es Thomas der von nun an für seine Schwester Beth sorgen musste. Weiterlesen

Vampire London 1880 – Liam Eltringham

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Sir Liam Eltringham in London geboren als zweiter Sohn von Sue und Jonathan Eltringham einer Musikerin und eines Mienenbesitzers hatte nie die Ambitionen die Geschäfte seines Vaters zu übernehmen was seinem ehrgeizigem Bruder Steven sehr gelegen kam. Liam kam in jeder Hinsicht nach seiner Mutter sowohl was sein gutes Aussehen anging als auch seiner Vorliebe für die schönen Künste und die regelmäßigen Theater Besuche mit seinen Eltern waren das größte für ihn. Im Alter von 15 Jahren entschloss er sich eine Anstellung am Theater zu suchen und begann als Bühnen Bauer und Mädchen für alles zu arbeiten. Dem Direktor Percival Jenkins gefiel die enthusiastisch Art Liams der sich für nichts zu schade war und so dauerte es nicht lange bis er seine ersten kleineren Rollen spielen durfte. Weiterlesen

Vampire London 1880 – Ian Wright

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Name: Ian Wright | Clan: Nosferatu | Geboren: 11.01.1808 | Erschaffen: 21.12.1855

1808 – 1825
Ian wächst als einziger Sohn eines Schiffbauers im Eastend auf. Er hat das Privileg zur Schule zu gehen. Doch interessiert ihn der Unterricht nicht besonders. Lieber prügelt er sich mit den Mitschülern und stellt Unfug an.

1825 – 1830
Dienst bei der Royal Navy.

1830
Ians Vater verstirbt. Er übernimmt den Betrieb mit nur 22 Jahren und baut ihn in der folgenden Zeit zu einer einträglichen Werft aus. Dies schafft er dank seinen Führungsqualitäten und organisatorischem Geschick sowie mit gewinnbringend Investitionen (Immobilien, Wirtschaft, Politik). Oft scheint es einfach nur Glück zu sein. Später verkauft er die Werft und gewinnt Anteile an verschiedenen Unternehmen in England und Übersee. Weiterlesen

Der Graue König

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Dr. Charles Underwood, Leiter des Bethlem Royal Hospital, musterte den Patienten, der zu später Stunde in sein Büro geführt worden war. Dass er selbst einen der Insassen der Anstalt befragte, war eigentlich weit unter seiner Würde. Aber dieser Fall lag etwas anders. Nichts desto trotz hätte er den Irren nicht persönlich in Augenschein genommen, wenn es nach seinem Willen gegangen wäre. Der Patient saß auf einem groben Holzstuhl vor Underwoods Schreibtisch. Auf Anweisung des Doktors hatte man ihn gewaschen und in einen neuen, grauen Anstaltskittel gesteckt. Selbst das Haar hatte er ihm scheiden lassen. Der Irre starrte nach auf den Boden, die Hände mit den abgebissenen Fingernägeln waren durch Lederhandschellen aneinander gefesselt. Die zwei Pfleger, die ihn hergebracht hatten, warteten an der Tür. Nicht, dass sich Dr. Underwood vor einem elfjährigen Straßenjungen fürchtete, aber man konnte nie wissen. Weiterlesen

Vampire London 1880 – Cedrick Camberborough

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Geboren wurde ich in London am 13. Februar des Jahres 1802 als unehelicher Sohn von Lord Walter Camberborough und der Zimmerzofe Arabelle Dumas. Um einen Skandal zu vermeiden wurde ich auf den Landsitz von Lord Marcus Randall gebracht, welcher schon des öfteren meinem Vater bei Geldgeschäften und der ein oder anderen Problematik im Glücksspiel oder bei Frauen geholfen hat. Ich blieb bis zu meinem sechsten Lebensjahr auf dem Anwesen von Lord Randall, bis ich dann nach Manchester in ein Privates Internat kam, welches direkt mit der Universität von St. Andrews verbunden war. Was angeblich zur Stärkung meines Geistes in erster Linie dienen solle, weil ich wohl über die Jahre die ich im Landsitz Lord Randall’s verbracht habe, nicht immer mit „lebenden“ Personen gesprochen haben soll, sondern mit Toten und Geistern. Ob dieses alles meiner Einbildung entsprach, weil ich das einzige Kind hier auf dem Anwesen bin, oder ich geistig umnachtet war, wagte keiner zu sagen. Auch wurde ich beobachtet wie ich nachts durch die Gänge des Landsitzes „irren“ würde und dabei auch, weil eine Stimme mir sagte was ich zu tun hätte, einen geheimen Raum betrat der Lord Randall als Rückzugsort dient. Welches, so ich im nach hinein weiß, der wahre Grund gewesen ist warum ich ins „Internat“ musste. Weiterlesen