Das Trennen der Bande

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16.04.22 – Für den Moment scheint der Schrecken, der so unvermittelt über Distelfeste hereingebrochen ist, zurückgeschlagen worden zu sein. Nachdem Herogai und ich uns dem Vorstoß angeschlossen haben,
der die Kreaturen zurück in den schrecklichen Abgrund gedrängt hat, wurden unter der Leitung von Hauptmann Marvello eine Palisade rund um den Krater errichtet und Wachen aufgestellt. Der Söldner und ich brechen zu dem eilig eingerichteten Lazarett auf, in dem Temedo und Meister Tribor geholfen haben, die zahlreichen Verletzten zu behandeln. Die Nacht ist hereingebrochen. Da wir für heute alle am Ende unserer Kräfte sind und es nichts mehr gibt, was wir tun können, verabreden wir uns für den nächsten Morgen in „Der Näherinnen Rast“. Im Licht des neuen Tages wollen wir dann weiter sehen, was zu tun ist. Weiterlesen

Die Bestie von Krahorst I

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Nachdem wir mit dem Schatz, der seltsam belebten Tafel und den Unterlagen des Räuberhauptmannes geflohen waren, Blondie seinen abgetrennten Kopf im Moor versenkt hatte und wir etwas über die Hälfte des erbeuteten Gutes wie versprochen dem Yonnus über die Wanderpriesterin Ingela zukommen gelassen hatten – uns blieben jedem 54 Lunare – nahmen wir Quartier in einem abgelegenen Weiler.

Wir hatten uns vorgenommen, die Scheibe zum Zirkel der Zinne nach Arwingen zu bringen, weil man dort vielleicht Rat wüsste. Doch in der Nacht wurden wir von Rattlingen und einer riesenhaften Krähenbestie angefallen. Überall löste dieses Biest furchtbare Angst aus, selbst unsere erfahrene Gruppe griff dieses Monster zunächst nur zögerlich an. Eine große Magie wohnte in diesem Wesen und es gelang uns trotz unseres immer schlagkräftigeren Kampfes nicht, das Wesen zu töten. Iye konnte es jedoch mit einem genau platzierten Schuss in die Flucht schlagen. Eine Verfolgung schlug jedoch fehl. Weiterlesen

Kreutzing ist immer eine Reise wert

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20.05. – Endlich erreichen wir unser Ziel: Kreutzing. Schon von weitem konnten wir die großen Schlote sehen, die sich gen Himmel erheben und unentwegt den schwarzen Rauch und Ruß in die Luft ausstoßen. Nach einer kurzen Befragung durch die Stadtwachen dürfen wir dann schließlich die Stadt betreten. Sofort bahnten wir uns den Weg durch die dreckigen Gassen und suchten nach Pater Salomon. Nachdem wir ihn gefunden hatten, erzählten wir ihm von den bisherigen Vorfällen, insbesondere von der Vernichtung unsere lieben Freidorfs. Er versprach sich beim Stadtrat dafür einzusetzen, dass wir zu einer Anhörung vorgeladen werden, wenn wir ihm vorher bei einer Sache helfen würden: Es ist nämlich so, dass in Kummer immer mehr Menschen verschwinden und sich bisher niemand dafür interessiert, da es sich ausschließlich eher unerwünschte Leute handelt. Die einzige Ausnahme hierzu ist Vater Gregorius, der es sich zur Aufgabe gemacht hat das Leben der armen Menschen in Kummer erträglicher zu machen. Nach kurzen Recherchen finden wir heraus, dass Allysa von der Stadtwache einiges darüber zu erzählen weiß : Alle 6 Vermisste waren Gäste des „gefallenen Soldaten“, einer schäbigen Kneipe in Kummer. Weiterlesen

Geplagte Seelen Teil 3 – Waltrudis Rache und ihr Ende

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13. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Lindenhof, Baden

Heinrich nahm seinen Schild und drückte die Klinke vorsichtig hinunter. Die Tür war verschlossen. In diesem Moment wurde drinnen eine Muskete abgefeuert, die Heinrich traf, aber zum Glück nur einen Streifschuss verursachte. Sofort warf er sich gegen die Tür, die augenblicklich nachgab. Wir blickten im Raum auf drei Musketen- und vier Pistolenläufe, die auf uns gerichtet waren.

Wir sahen auch Heinrich Gutenthal, der gefesselt und geknebelt auf einem Stuhl saß, Antonius stand hinter ihm. Die anderen Schwarzfedern hatten sich hinter Sofas und Stühlen verschanzt. Wir sahen noch einen toten Knecht auf dem Boden mit den typischen Wundmalen und geschorenem Kopf, offensichtlich tot. Auf einem Tisch lag etwas mit einem blutigen Tuch bedeckt. Weiterlesen

Geplagte Seelen Teil 2 – Auf der Suche nach der Lösung

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13. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Lindenhof, Baden

Gretje erzählte uns weiterhin, dass die Großmutter Heinrichs, Waltrudis, „böse“ war und „Menschen geschadet“ haben soll. Heinrich Gutental hatte gerade erst als 20-jähriger den Verwalter-Posten des Lindenhofs übernommen und in dieser Funktion das Einmauern seiner Großmutter befohlen. Genaueres ließ sich ihr allerdings nicht entlocken, dabei hatten wir den Eindruck, dass das noch nicht die ganze Geschichte ist.

Des Weiteren erfuhren wir, dass die Bewohner von einer Gruppe von zwölf Schwarzfedern in verschiedenen Räumen gefangen gesetzt während Heinrich in die Stube gebracht wurde. Hier brachte man nach und nach auch die Bewohner hin, weil dort offensichtlich die dunklen Experimente vollzogen wurden. Weiterlesen

Der verschollene Pfad – Teil 1

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26. August des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Schwarzhall, Wilderland

Obwohl wir hier eigentlich wohl bekannt sein sollten, schlug uns dennoch nahezu paranoides Misstrauen entgegen und wir mussten erst einmal außerhalb der Palisade lagern, während Roderic zu Ameleoda vorgelassen wurde. Mit seinen Heilkünsten vermochte er zum Glück ihr Fieber recht schnell zu lindern und so wurden wir dann doch noch am Abend in das Dorf eingelassen.

Unserer Gemeinschaft wurden drei leerstehende Häuser zugewiesen, wo wir uns erst einmal einen Augenblick ausruhten. Dann hielten wir Rat mit Ameleoda, Amrik, Wulfhart und Baldac. Schnell erfuhren wir, was hier in den letzten Wochen und Monaten vorgefallen war und woher das Misstrauen der Bewohner rührte. Nicht nur, dass die Umgebung zusehends versumpfte und es immer weniger Fische im Schwarzen See zu fangen gab, auch verschwanden immer wieder Menschen im Wald und man musste sich Horden von wandelnden Leichen erwehren. Die Grabhügel vor dem Dorf hatte man bereits geöffnet und etwaige Unholde vertrieben, aber das Problem weitete sich aus, als dunkle Geister in Gestalt von bekannten Personen innerhalb der Palisade für Tote sorgten. Auch die Verbindungen nach Sonnstatt und den nördlichen Städten der Waldmenschen waren zum Erliegen gekommen. Außerdem erfuhren wir, dass Radagast vor fast einem Jahr dringend zu den Flussjungfern wollte, aber bisher nicht wieder aufgetaucht sei.

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Yggdrasill – Der Weltenbaum III

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Mit einem lauten Knall schwang die Tür des Langhauses wieder auf und ein eisiger Wind suchte sich seinen Weg in den großen durch ein Feuer gewärmten Raum. Schneeflocken tanzten herein um sogleich in Wasser zu vergehen. Im Türrahmen zeichneten sich die Umrisse eines mit Fell behangenen und kräftig gewachsenen Mannes ab. In seiner rechten trug er mit festem Griff eine Skraja Streitaxt. Es wurde mit einem Schlag ruhig im Haus und einige der Männer und Frauen blickten voll Furcht in Richtung der Tür.
Schnell und ohne ersichtliche Mühe wand sich der Mann der Tür zu und schloss diese wieder und erst jetzt konnten die Männer und Frauen die an der langen Tafel des Langhauses saßen, welches nur spärlich durch Talglichter erhellt wurde, sehen wer dort gerade hereingekommen war. Weiterlesen

Trügerische Fluten – Teil 3

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18. August 2954 DZ – Südlicher Düsterwald

Der Wald, durch den wir laufen, wirkt stellenweise undurchdringlich, fast wie ein Dschungel. Aber düster und bedrückend. Wegen der Verletzten müssen wir häufiger Pausen machen und kommen nur sehr langsam voran. Den ganzen Tag hören wir immer wieder Geräusche von Spinnen, über uns, neben uns, hinter uns. Zu Gesicht bekommen wir allerdings keine.

Abends suchen wir uns einen geschützten Lagerplatz. Während meiner Wache höre ich irgendwann eine größere Spinnengruppe genau auf uns zukommen. Und mit der Gruppe scheint etwas sehr Großes mit zu laufen. Ich wecke die anderen. Es sind um uns herum und auch über uns sehr viele Geräusche von Spinnen, angegriffen werden wir aber nicht. Nach einer Weile verschwinden die Spinnen und es wird wieder ruhig.

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Ewiger Hass II

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4. Travia 1033 BF

Erich schleimt sich bei dem Maler Beltoro Paligan ein und ergattert so einen Schlafplatz. Er nutzt die Gelegenheit und malt ein Bild ab, welches einen Riss in der Erde abbildet in dem die begrabene Schwester der Fee vermutet wird. Die Jahreszeit ist inzwischen Winter im Kriegswunderland. Im Wald sind nach wie vor die Käferwesen unterwegs.

Trevor geht zur nostrischen Festung und wird direkt rekrutiert. Im Gespräch mit der Hauptfrau Helarike Krennelvind  und ihrer magiebewanderten Beraterin Misalinke stellt sich wenig Neues heraus, aber es werden erneut die Fakten besprochen, dass sich beide Seiten extrem hassen und die Kämpfe bereits Jahrzehnte andauern. Auch werden die relevanten Orte des Tals auf der Karte aufgezeigt. Danach wird weiter über Pläne und Kriegstreiberei beraten. Weiterlesen

Larja Eichinger – Hintergrund

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„Ich stamme aus Teshkal, der Wacht der Menschen in der Steppe. Wir kennen unsere Wege und der Schwarzpelz fürchtet uns… doch der Verstand braucht Bücher, wie das Schwert den Schleifstein. Viel zu töricht laufen die Meinen erhobenen Hauptes in ihren Tod. Und so schwöre ich, nie meinen Verstand erstumpfen zu lassen. Und jeder der uns Teshkaler kennt, weiß dass man sich auf unser Wort verlassen kann.“ Weiterlesen

Johann Wilhelm Gerbrand

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„Wie ich hier hinkomme? Das ist eine lange Geschichte…“

„Ich habe Zeit.“

„Na dann… aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf, naja, eigentlich eher außerhalb auf einem kleinen Hof. Meine Eltern waren tüchtig, wir hatten sogar eine Kuh und ein paar Hühner, genug zu essen und wir waren frei. Ich musste ein bisschen helfen, aber die meiste Zeit durfte ich mit meinem kleinen Bruder spielen. Das war eine schöne und behütete Zeit.

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Die Dunkle Halle V – Die Nacht der Diebe

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26. Boron 1025 BF
Von den östlichen Hügeln kommend bahnten sich kurz vor Mitternacht eine Feuerhose und ein Eisgolem ihren Weg durch Olport in Richtung der Runajasko. Über ihnen wütete eine tiefhängende Gewitterwolke, unter ihnen bebte die Erde, und zusammen brachten die vier pervertierten Elementare Leid und Zerstörung über alles und jeden in ihrem Weg. Die olporter Magier verteidigten ihre Akademie mehr schlecht als recht mit Luftdschinnen, Balthasar verwandelte sich in einen Drachen, um gegen das Feuerelementar zu kämpfen, und Styrvake stürmte gegen den mit Eiskristallen um sich schießenden Golem an. Weiterlesen

Don Ignacio Solozano de la Minoza

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Vater: Henrico De La Minoza
Mutter: Lucia De La Campriso
Älterer Bruder: Marino
Jüngere Schwester: Cecilia
Betreuer: Pedro Sciosca Rudero
Köchin: Valoria Ruiz Cabra (vermählt mit Pedro)

Es ist der 17. Juni 1712 als Ignacio in [spanische Ortschaft] das Licht der Welt erblickt. Seine Mutter Lucia versucht ihn gut zu umsorgen, und sich so davon abzulenken, dass sie nun schon seit dem Frühjahr keine Nachricht mehr von ihrem Mann, dem Fürsten von [spanisches Fürstentum], erhalten hat. Die ersten Orangenernten wurden bereits eingefahren….
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