Nebel des Grauens II

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Anfang Mai im Jahre des Herrn 1733  – Jakobsheim, Baden

In der Nähe abseits im Sumpf liegt ein Friedhof, wo früher die Angehörigen derer von Freiberg begraben wurden. Der Friedhof ist wohl aber schon seit Jahrzehnten nicht mehr in Benutzung und liegt brach. Auf diesem soll die Leiche des Barons einst bestattet worden sein.

Zu ebendiesem Friedhof führt uns Siegfried, nachdem wir uns in seinem Gasthaus kurz gestärkt haben.
Es ist dunkel und der Weg in den Sumpf ist beschwerlich. Er liegt zwar ruhig, ist aber nicht ungefährlich; es gibt größere Wasserflächen, die Siegfried alle umgehen kann. Nach kurzer Zeit kommen wir an eine Senke. Die Senke misst etwa 500 Meter im Durchmesser und in ihrer Mitte erhebt sich ein bewaldeter Hügel. Die Senke ist voller Nebel und eine gespenstische Stile umgibt uns. Siegfried berichtet, dass der Friedhof oben auf dem Hügel liegt. Karl sieht auf der Hügelspitze Licht, es scheinen Feuer entfacht zu werden. Wir sind uns schnell einig: wir müssen uns beeilen, dort hoch zu kommen! Weiterlesen

Gruft der sterbenden Träume 4 – Die Offerte der Spinne

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04.09.21 – Am frühen Morgen brechen wir vom Bootshaus auf, um uns zum Basislager der verschollenen Expedition des Ordo Magica durchzuschlagen. Auf dem Weg zu der Turmruine, die noch aus dem alten Reich Symbaroum stammen soll, tun sich vor uns mehrere Schneisen der Verwüstung auf, von denen uns die Novizen Marla und Plendel schon berichtet haben. Auf einer Breite von rund fünfzig Schritten ist der Davokar tot. Eine Schicht aus Staub und vertrockneten Moos bedeckt den Erdboden, die Bäume und Sträucher haben ihr Laub verloren und ihr Holz ist fahl. Kleintiere und Insekten liegen zusammengekrümmt und ausgedörrt im Dreck. Das einzige Zeichen von Leben sind seltsame, lilafarbenen Blumen, die in Mitten dieser Schneisen wachsen. Temedo gräbt neugierig eine der Pflanzen aus, die filigranen Wurzeln scheinen wie hungrig nach seiner warmen Hand zu tasten. Meister Tribor erkennt, dass die Blumen über eine tiefschwarze Aura verfügen und warnt eindeutig vor den korrumpierten Gewächsen.
Eilig durchqueren wir diese Todeszonen, vier an der Zahl. Dazwischen ist der Urwald unberührt und tiefgrün. Welche Gewalt ist nur zu dieser Verwüstung fähig? Weiterlesen

Seelenqualen im Arwinger Moorkrug IV

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Blutopfer

Nach einer genaueren Untersuchung des Tempels fanden wir einen Mechanismus, mit dem sich der Altar bewegen ließ. Ein Geheimgang in die Tiefe öffnete sich.  Aus der Dunkelheit hörte ich Schreie und Iye sprach immer wieder von Augen, die sie von überall beobachteten.

Natürlich mussten wir trotzdem hinab. Es handelte sich um ein Grab der Drachlinge, in dem 5 höhere Priester bestattet zu sein schienen. Und auch der Schatz fand sich hier. Der helle Varg schaffte ihn in den Tempel, wo wir Mor trafen, der uns gefolgt war. Weiterlesen

Das Lied der Prinzessin Nimuan V

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3. Travia 1033 BF – Abends im zerstörten Orklager

Wir beschließen die Höhle hinter dem Wasserfall zu erkunden. Zuvor versorgen Maroxes und seine Druiden unsere Wunden. Ohne Erkenntnisse lagern wir etwas abseits. Die Nachts ist ereignislos.

4. Travia 1033 BF – am Orklager

Ich klettere auf die Felsnadel, finde oben jedoch nichts. Die Anderen räumen derweil das Lager auf. Während ich herabklettere schwimmt Rubinion mit den Prismen im See umher. Larja kommt hinzu. Es scheint eine heiße Quelle im See zu geben, doch es ist zu trüb und tief. Ideenlos gehen wir erneut das Lied von Nimuan durch. Nach einigen Fehlinterpretationen beschließen wir in den See zu gehen. Während Maroxes und ich Kräuter für Unterwasseratmung suchen geht Larja allein los in den See. Nach 10 Stunden kommt sie zurück und drängt uns, ihr schnell zu folgen um die Wurzel des Hasses zu zerstören. Weiterlesen

Ewiger Hass I

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Aus den Anekdoten von Mentor Rubinion Salinder:

4. Travia 1033 BF – Die Gefangenen
Dieser merkwürdige Wald, der von einer Kuppel aus Wurzeln begrenzt wurde, machte uns zunehmend Sorgen. Sie verdeckte die Praiosscheibe, und am Boden herrschte ein schummriges Zwielicht. Wir luden uns bei dem alten Rondra-Geweihten Odoran ein, der alleine in einer kleinen Hütte wohnte, um von ihm mehr über diesen Ort in Erfahrung zu bringen. Er war einst an einem See in der Mitte der Waldwildnis von der Fee Marandel mit heißen Liebesschwüren in diese Welt gelockt worden. Laut seiner Zählung weilte er bereits seit drei Jahrzehnten hier, aber er sagte, dass er um 200 BF geboren worden war. Wir schienen wieder einmal in einer Globule zu sein, in der ein Tag einem Monat auf Dere entsprach. Weiterlesen

Was begraben liegt – Teil 3

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?.  ??? des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Hiravals Festung, Wetterberge, Eridaor

Mitten in der Nacht wurden wir von einem Tumult geweckt und fanden Herbert von einem mächtigen Axthieb Roderics zu Boden gestreckt. Jener wiederum war gerade dabei eine tiefe Dolchwunde auf der Brust von Elwyn zu versorgen. Wie Roderic uns später berichtete, hatte er während seiner Wache eine kleine Runde durch die umliegenden Räume gemacht und war dann wieder zu Herbert zurück gekehrt. Dieser hatte ihn aber wohl nicht kommen hören und so sah Roderic wie jener mit einem Dolch auf Elwyn ein stach als er den Raum betrat. Sofort stellte er Herbert zur Rede, wurde dann aber selbst von ihm angegriffen und streckte ihn mit einem gewaltigen Hieb zu Boden.

Dank Roderics Heilkünsten gelang es sowohl Elwyn als auch Herbert zu retten und die jungen Abenteurer glaubten Roderics Ausführungen wohl auch aus diesem Grunde. Sie erzählten, dass es schon länger eine gewisse Rivalität zwischen Elwyn und Herbert um die Führung der Gruppe gegeben habe und das sich Herbert seit der Ankunft in der Festung immer aggressiver verhalten habe. Eine ähnliche Veränderung, wie wir sie auch jetzt wieder bei Hiraval bemerken konnten, der nur lapidar meinte es geschehe diesen Strauchdieben recht was passiert sei.

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Sheannas Erzählungen

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Reisetagebuch Shéanna ay Mehtira ay Gedanahakan:

Kloster Urischalur – Phex 1023 BF

Es war das Frühjahr nach unserem wahnsinnigen Sieg über die Schergen Lystramons im Ehernen Schwert und der Rettung meiner Schwester Dhana vor dem Geist von Jadminka Eisherz.

Ich hatte Dhana zunächst in ihre Heimat Brandthusen begleitet, damit sie sich von ihren Strapazen erholen kann. Dort würde sich ihre Lehrmeisterin Jaminka, eine Hexe von der Schwesternschaft der Schönen der Nacht, sicher gut um sie kümmern. Angenehm war weniger das Wetter, wie immer bornisch-kalt, als dass auch Lyoscho noch vor Ort geblieben war, um sich gemeinsam mit dem Magier Alwin Wippflügler mit den Mysterien zu beschäftigen. In mir wuchs, wieder einmal stärker, der Wunsch, auch die Stute Rahjas als Mysterium in Händen zu halten. Was solch ein Schmuckstück wohl vollbringen konnte? Weiterlesen

Amir

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Amir wuchs als Sohn eines Holzfällers in Freidorf auf, seine Mutter starb bei der Geburt. Sein Vater brachte ihm sein Handwerk bei und so verbrachte er viel Zeit in der Natur. Er hatte wenige Freunde und war oft tagelang allein mit seinem Vater im Alten Wald unterwegs. Vor einem Jahr gab es einen Angriff von finsteren Wesen aus den Tiefen des Waldes, sein Vater wurde getötet und auch Amir starb bei dem Angriff. Das letzte was er sah war ein gleißendes Licht über ihm. Doch wie ein Wunder erwachte er schwer verletzt und allein, die Leiche seines Vaters bei ihm und ein kleines metallenes Kästchen ohne sichtbare Öffnung in der Hand, aus dessen Inneren ein seltsames gleichmäßiges Ticken zu hören war. Weiterlesen

Tsaekals Erzählungen

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Tsaekals verschlungene Wege:

Nordwalser Höhen – Phex 1023 BF bis Praios 1024 BF

Etwas war anders, nachdem wir den flammenden Berg verlassen hatten, der Samen Grandaels war erwacht und trieb unnachgiebig Wurzeln in mein Herz, fälschlicherweise dachte ich, dass ich seiner Herr werden kann, und auch Wolfsmonds Nähe milderte den Zorn, den ich mehr und mehr verspürte. Oder zumindest redete ich mir das ein. Weiterlesen

Die Quelle des Nagrach IX – Hexenjagd mit Happy End

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Nachdem Isblom zurückkehrte und ihre Entdeckungen geschildert hatte, entsprangen wilde Diskussionen über unser weiteres Vorgehen, ich zog mich jedoch bald mit Wolfsmond zurück und wir genossen die Zeit allein. Mein Vorsatz, sie wegen ihres Verhaltens zu maßregeln, blieb unerfüllt.

Wie sie später berichteten, sprachen Lyoscho und Sheanna mit den Goblins und fanden heraus, dass diese wohl sehr viele verbotene Orte haben, zu denen auch die Höhle unter dem Vulkan gehört, weswegen sie uns nicht wirklich helfen können, 10-15 Mann mit Speeren waren am Ende jedoch bereit, uns zu unterstützen. Weiterlesen

Die Quelle des Nagrach VIII – Alte Freunde, alte Feinde und unfähige Goblins

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Am 17. Hesinde 1023 BF zogen wir weiter gen Quelle des Nagrach, den reißenden Fluss stets neben uns und uns den Weg weisend. Am 19. Hesinde kamen wir an Nagrachskoje vorbei, einem stinkenden Südländerdorf, in dem sicherlich nur der Abschaum des Bornlandes unterkommt. Erstaunlicherweise zogen wir einfach daran vorbei.

Der Fluss wurde im Laufe der nächsten Tage immer reißender und als wir noch ca. 100 Meilen von der Mündung entfernt waren, sahen wir, dass er nun große Eisblöcke mit sich zu führen begann. Die Böschung entlang des Nagrach war zunehmend überfroren und Sheanna und der Praiosgeweihte begannen sich in Wassernähe zunehmend unwohl zu fühlen. Weiterlesen

Nebel des Grauens I

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Anfang Mai im Jahre des Herrn 1733  – nördliches Württemberg

Endlich wird es wieder sonnig, nachdem es einige Tage geregnet hat. Seit ein paar Tagen reise ich wieder mit Karl Auental zusammen. Wir hatten vor einiger Zeit einen merkwürdigen Fall eines zu Unrecht Verurteilten, der als Wiedergänger seine Henker tötete.

Danach trennten sich unsere Wege bis wir uns vor kurzem wieder trafen. Wir haben beide das gleiche Ziel: Waldenau. Dort soll es immer etwas zu tun geben, ist doch das Dämonenreich dort nah. Wir schätzen, dass wir bis dort noch zwei Wochen brauchen.

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Kampf um Freidorf 1 – Die blutende Astrid

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Nach der Rückkehr aus dem Wald stellt sich heraus, dass die Gefängnisinsassen es in der Zwischenzeit geschafft haben auszubrechen und dabei Harald Krey umgebracht haben. Nach der Flucht stiegen sie in zwei Häuser ein, massakrierten die Bewohner und plünderten deren Hab und Gut. Erst dann schafften es die Dorfbewohner sich zusammen zu rotten und die Verbrecher aus dem Dorf zu jagen.

Leider brachten die angehenden Helden Freidorfs eine traurige Nachricht für den Landvogt: Sie waren nicht in der Lage gewesen seinen Sohn aus den Krallen der Tiermenschen zu befreien. Sie konnten nach einer glücklich verlaufenen Flucht, bei der sie selbst beinah um deren Leben gekommen wären, aus der Ferne sehen wie die Monster sich an dem Leib Adelmars labten. Weiterlesen