Schlagwort-Archive: Spielrunden

Yggdrasill – Der Weltenbaum III

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Mit einem lauten Knall schwang die Tür des Langhauses wieder auf und ein eisiger Wind suchte sich seinen Weg in den großen durch ein Feuer gewärmten Raum. Schneeflocken tanzten herein um sogleich in Wasser zu vergehen. Im Türrahmen zeichneten sich die Umrisse eines mit Fell behangenen und kräftig gewachsenen Mannes ab. In seiner rechten trug er mit festem Griff eine Skraja Streitaxt. Es wurde mit einem Schlag ruhig im Haus und einige der Männer und Frauen blickten voll Furcht in Richtung der Tür.

Schnell und ohne ersichtliche Mühe wand sich der Mann der Tür zu und schloss diese wieder und erst jetzt konnten die Männer und Frauen die an der langen Tafel des Langhauses saßen, welches nur spärlich durch Talglichter erhellt wurde, sehen wer dort gerade hereingekommen war. Weiterlesen

Was begraben liegt – Teil 1

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5. Mai 2954 DZ – Bruchtal, Eriador

Wir erreichen Bruchtal wo wir erfahren, dass Elrond nicht da ist und wir uns stattdessen an Lindir wenden sollen. Als wir das Haupthaus betreten, erkennt Ferdibrand eine Stimme und beschleunigt erfreut seine Schritte. Es handelt sich um Bilbo Beutlin, den wir schon beim letzten Besuch hier trafen. Bilbo sitzt Pfeife schmauchend (Langgrundblatt, wie Ferdibrand mit leuchtenden Augen bemerkt) mit Lindir am Kamin und scheint mit diesem in ein freundliches Streitgespräch vertieft zu sein. Das Thema ist für Bilbo offensichtlich sehr wichtig und emotional: es geht um die Teilnahme einer Auenländischen Bogenschützeneinheit in Fornost im Kampf gegen den Hexenkönig, die vermeintlich stattgefunden hat. Oder eben nicht, je nach Standpunkt. Bilbo ist im innersten überzeugt, dass das stattgefunden hat, Lindir argumentiert sachlich, dass es keine Beweise gibt. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters XII – Die Stadt der Ketten

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Nun und so verließen wir zwei Tage nach unserer Ankunft in Hirsk, die selbige wieder und segelten die Küste weiter südlich entlang in Richtung des Ansitzes von Jarl Hrapp Annsson. Dabei erzählen sollte ich euch vielleicht, dass Ubbos Lanze wieder leuchtet und dies bereits am Abend zu vor begonnen hatte. Denkt euch derweil euren Teil, denn erzählen werde ich vielleicht später erst davon.

Die Götter meinten es wieder gut mit uns und so segelten wir unter blauem Himmel und Wind aus nördlicher Richtung die Schwedische Küste hinunter und kamen schnell voran. Bis der Wind plötzlich abflaute und wie aus dem Nichts eine Nebelwand vor uns auftauchte. Die ersten Männer ließen sofort Erinnerungen aus dem Norden auferstehen und sprachen von dem gleichen Nebel wie bei der Eishexe. Aber das konnte nicht sein und so wies ich alle an, die Ruder in die Hand zu nehmen und zu zusehen, dass wir schnell durch diesen grauen Vorhang kamen. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters XI

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Wir wurden in unsere zugewiesene Hütte verbrachten und durften diese bis zum nächsten Tag nicht verlassen. Den anderen ging es wohl nicht anders, aber sei es drum, aufgefallen waren wir und als Feiglinge sollte man uns wohl auch nicht mehr bezeichnen. Auch wenn Björns Nase etwas anderes sagte.

Am nächsten Tag, standen zwar immer noch Wachen vor unserer Hütte, aber so richtig aufmerksam waren sie nicht mehr. Doch gleich nach einem kleinen Frühstück, kam Torfin Arson wieder zu uns. Er forderte uns auf, am späten Nachmittag, wenn die Sonne anfängt zu sinken, zum König Aris Stigsson von Hirsk zu kommen. Dieser wollte mit uns sprechen und unser Handelsgesuch kennen lernen. Bis dahin durften wir uns wieder frei in der Stadt bewegen, sollten aber aufpassen nicht wieder Ärger an zu fangen. Nun und abermals gab es kein Wort über den Baba Jaga, was mich langsam zweifeln ließ. Waren wir vielleicht immer noch in einer Traumwelt der Götter, wo das auftauchen von Trollen, Unterirdischen und Dämonen vielleicht nichts Besonderes war? Weiterlesen

Opfer eines harten Winters X

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Ja und da waren wir nun, in Hirsk, dem übelsten Ort auf Midgard wie man sagt. Mir kam es damals eher vor wie Muspelheim, nur dreckiger und vermutlich sogar gefährlicher. Aber davon berichte ich, wenn ich einen neuen Humpen Bier hier vor mir stehen habe.

Der Anführer in Hirsk, war der selbst ernannte König Aris Stigsson, der neben sich einige Jarls versammelt hatte, die für ihn das Umland bewirtschafteten und auf Wiking gingen. Einer von ihnen war Rhap Andson ein übler Bursche, aber davon später mehr. Weiterlesen

Wenn der Nisse mit dem Nøck

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Aus Geschichten die ich gehört hatte, wusste ich, es musste der Sagenumwobene Rabenspeer sein. Aber was machte er im Tal der Dame des Eis? Das wollten wir auf dem Schiff besprechen und so gingen wir weiter zurück zum Boot. Dort wartete Ostwif immer noch auf uns und war sehr erstaunt uns so früh schon zurück zu sehen. Er war sich sicher, wir waren gerade einmal einen Tag fort und in der Zwischenzeit war nichts, rein gar nichts passiert. Nicht einmal Fische konnten sie fangen um die Vorräte auf zu füllen. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters VIII

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Es fing bereits an zu dämmern, als die ersten Wachen, Bewegung im Wald um die Lichtung herum ausmachen konnten. Es schien als ob Jarl Ivar eingetroffen war. Aber was hatte er als nächstes vor? Wollte er ein erneutes Blutbad in Ydalir anrichten? Wie sollte er gegen die Kämpfer von drei Dörfern, einem Haufen erfahrener Söldnern aus Gautland, zwei Volvas wovon eine sogar die Tochter Ullrs war und natürlich uns den mutigsten Kämpfern aus Rohald bestehen? Weiterlesen

Opfer eines harten Winters VII

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In Fensalir wurden wir von Jarl Ivar freundlich empfangen, schien er doch über unser erneutes Eintreffen nicht sonderlich erstaunt zu sein. Auch blieb er bei unserem Aufgebot an Kämpfern vor seinen Palisaden sehr ruhig. Der Grund dafür möchtet ihr wissen? Nun Ivar muss es gelungen sein, die Gauten die Skuld bezahlt hatte, davon zu überzeugen, für ihn zu arbeiten. Vermutlich hatte er ihnen ungleich mehr bezahlt und damit das Kräfteverhältnis mehr als ausgeglichen. Den Abend verbrachten wir als vermeintliche Gäste in Fensalir und sollten uns bis zum nächsten Morgen überlegen auf wessen Seite wir standen, auf Ivars oder der der Götter. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters VI

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Ubbo schaute noch einmal auf unsere Wunden und legte jedem von uns noch ein paar Kräuter auf. Er selbst genehmigte sich eine Hand voll Pilze und drängte uns dann zum Aufbruch, um schnell zurück zum Turm und Valthjona zu kommen.

Wieder kämpften wir uns durch das Unwetter, mitten durch den Wald und kamen einige Stunden später wieder am Turm an. Magnus übergab Valthjona die Klauen von Bergota und ich berichtet ihr was wir gesehen hatten und wer uns begegnet war. Weiterlesen