Schlagwort-Archive: Warhammer

Gefangen in Speichelfeld

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Ilse Fassenbrecht hatte endlich Informationen für uns. Der Kult, auf den wir gestoßen waren, hieß „Der wandelnde Griff“. Er war entlang der Flüsse verbreitet und mit dem Schmuggeln von Wandelstein befasst. Dieser konnte Menschen in Mutanten verwandeln und der Mutanten-Metzger Norbi Ditwin hatte zuvor gegen Maurer ausgesagt. Das war bestimmt kein Zufall.

In der Stadt kehrten wir zum Ort unseres Kampfes zurück. Dort kamen bereits Stadtwachen hinzu, um aufzuräumen. Angeführt wurden sie von Trudi Schreiber. Wir tischten ihr unsere Geschichte auf, scheinbar ohne Verdacht zu erregen. Ilse verabschiedete sich von uns und versprach, ein gutes Wort bei der Hauptfrau für uns einzulegen. Trudi schickte uns zurück zur Wache, um uns zu waschen und unsere Wunden versorgen zu lassen. Außerdem klärte sie uns ein bisschen weiter über die Mutanten auf, die von den Chaosgöttern berührt worden seien. Weiterlesen

Man wächst mit seinen Aufgaben

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Schriftliche Aufzeichnungen von Alanus vom Fischteich

Schreiben ist schon ein Segen. Die Gedanken endlich nicht mehr nur im Kopf zu haben, sondern sie auf ein Blatt zu verschieben, erleichtert das Leben. Aber ich muss noch besser werden. Es strengt mich noch sehr an, diese Zeichen immer korrekt zu zeichnen. Wenn das die Leute aus meinem Dorf wüssten! Alanus kann schreiben und lesen… Was würde ich auf einmal für eine Stellung haben. Naja, kann ja noch kommen. Vielleicht werde ich dann sogar Dorfvorsteher – und dann sollten sich einige warm anziehen. Weiterlesen

Im Ortschlamm

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Wir stehen neben dem Leichnam des Basilisken, aus dessen Wunden beißender Dampf steigt. Es stinkt widerlich, nach Verwesung, Tod und Gift. Doch noch nie in meinem Leben habe ich mich so gut gefühlt. Ich sehe in die Gesichter von Alanus, Gerwin und Konrad. Sie scheinen das gleiche zu fühlen. Völlig euphorisch nehmen wir uns unsere Trophäen von der Bestie, so wie es uns zusteht als ihre Bezwinger.

Dann überkommt uns die Erschöpfung und wir nehmen das Lager der Mordbuben als unseres, um dort zu übernachten. Am nächsten Morgen weckt uns Konrads Ruf. Der Basilik, er ist zu Staub zerfallen! Und auch unsere Trophäen sind nur noch Staub. Mit fällt eine alte Mär ein, über verfluchte Kreaturen die nach ihrem Tod zu Staub werden, nur um in der Nacht wieder aufzuerstehen. Hoffentlich ist es hier nicht genauso. Deutlich niedergeschlagen machen wir uns auf den Rückweg. Ohne Beweise auf den Tod des Basilisken wird die Fußattrappe der Mörder genügen müssen, um die Mitschuld von Johanna Stiegler zu beweisen. Weiterlesen

Der letzte Weg

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Bereits vor Morgengrauen bereiteten wir und darauf vor, den Steinmetz Holger Maurer auf seinem letzten Weg zu begleiten. Von der Straßenwächterin IlseFassenbrecht bekamen wir zusätzliche Ausrüstung. An einem Wachhaus in Übersreik trafen wir uns eine Stunde vor Sonnenaufgang und zogen los. Die Welt lag noch im Nebel und es war kalt und unheimlich. Überall erwartete ich Kultisten, die uns zu töten versuchten.

Maurer überraschte mich mit seinem Erscheinungsbild. Er hatte einen intensiven Blick, von dem wir ja bereits gehört hatten. Magnus sprach ihn auf den Greifen an. Aber er war offensichtlich nicht in der Stimmung, länger mit uns zu sprechen. Er sagte nur, dass er sich in Sigmars Hand begeben würde und uns keine Schuld träfe. Weiterlesen

Herz aus Glas VI & VII

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Wir betreten den Wetterfahnenturm. Ein Elfenturm, 300 Meter hoch, von innen mit Blei ausgekleidet. Ein Kellerschacht führt nach unten, aus dem aber der Wind der dunklen Magie strömt. Insgesamt gibt es 8 Etagen, je eine für jeden Wind der Magie. Umlaufend außen eine weiße Rampe. Zwischen jeder der Etagen ein Balkon, welcher nach außen führt. Einige der alten Schutzzauber waren noch rudimentär aktiv und verursachten immer wieder Probleme bei einzelnen Brüdern. Christoph hörte während seines Aufenthaltes im Turm immer wieder eine Stimme. Beim Eintreten riet sie ihm, weise zu wählen. Als er sich für den grauen Wind der Schattenmagie entschieden hatte, sagte die Stimme „Eine interessante Wahl.“ Weiterlesen

Herz aus Glas V

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In Reuters Tagebuch liest Christoph, dass dieser davon wusste, dass Stiegler den Zwerg Thulgrim bereits einmal betrogen hatte und dass er vorhatte, den Zwerg zu entschädigen, sobald die Mühle erst einmal Gewinn abwerfe. Auch die schlechten Auswirkungen der Stelen auf die Leute hatte er bemerkt, ohne jedoch den Grund dafür zu kennen.

Eine interessante Notiz findet sich noch, in der vermerkt ist, dass ein gewisser Hans Jinkers, der seinerseits ein Mitarbeiter Andreas von Bruners ist (Der Adelige, der die Vampirin Maria Malone in Übersreik zurückgelassen hatte), Reuter gedrängt hatte, die Gebrüder Steinfeld unbedingt anzustellen. Außerdem geht aus dem Tagebuch hervor, dass die Familien Karstadt und von Bruner Rivalen sind. Weiterlesen

Briefe in die Heimat: Landratten

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15. Mai 2512, Übersreik, Reikland

Liebe Hildrun,

vorab: mir geht es gut. Viel hat sich an unserer Situation nicht geändert, aber wir haben jetzt einen Spezialauftrag einer hohen Dame, der uns vielleicht endlich von diesem Dienst befreit.

Dafür hatten wir der Glasbildnerin Heske Glazner einen Besuch abgestattet, die uns mit einigem Informationen versorgt hatte. Sie ist offensichtlich mehr als eine Glasbildnerin. Gerwin hatte es ja nicht unterlassen können, diese vermaledeite Statue einzupacken. Ich hatte ihm abgeraten. Was, wenn man uns damit erwischte? Das Ding wäre besser in der Lagerhalle verbrannt. Heske sah das Ding mit einer Mischung aus Entsetzen und Ungläubigkeit an und riet uns, es sehr schnell loszuwerden.

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Die Attentäterin

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Unser kleiner Kinderspion Pit richtete uns aus, dass wir unbedingt zu Cordelia kommen sollten. Sie bat uns darum, ihre beiden Verfolger, die immer vor ihrem Laden herumlungerten, aufzuhalten, da sie unbedingt den Kräuterkundigen Alexander Grün treffen müsste. Magnus sollte außerdem die Magierin Sybilla von Hagerdorn aufsuchen und ihr von Christoph Engel ausrichten, dass sie in Gefahr sei und er sollte einen Magierkonvent in Altdorf und den Namen Constant Drachenfels erwähnen.

Wir verkleideten die Apothekerin als Konstanze und verließen gemeinsam ihren Laden. Unser Weg führte uns durch die Pfeifenbeinallee. Konstanze blieb als Cordelia verkleidet in der Apotheke. Nach einigen Minuten klopfte es an der Tür und Stimmen forderten, dass sie die Tür öffnen solle, weil sie in Gefahr sei. Kurz darauf wurde die Tür aufgebrochen. Konstanze flüchtete durch einen Hinterausgang. Im Gebäude schienen die beiden Gestalten, die Cordelia für Hexenjäger hielt, sie zu suchen, um sie vor etwas zu beschützen. Weiterlesen

Wenn man denkt es kann nicht mehr schlimmer werden…

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Gedanken von Alanus vom Fischteich über die Ereignisse vom 15. Mai 2512

Herrjemine, herrjemine, wo soll das noch alles hinführen. Ich weiß nicht, ob ich noch weiter so viel Tod und Übel ertragen kann. Vor gar nicht so langer Zeit wären meine gegenwärtigen Erlebnisse ein sehr, sehr schlimmer Alptraum gewesen. Monster, Tote, Diebe, überall Gewalt und schlechte Menschen. Wo bin ich hier nur reingeraten. Und dann diese quälenden Gedanken, dass keine Besserung in Sicht ist. Aber ich darf es nicht zeigen… ich muss den anderen zeigen, dass es mich nicht schwächt. Aber wenn sie wüssten, dass ich schon einige Male lieber weggelaufen wäre. Weiterlesen

Der Tod des Tilo Bärmarder

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14. Mai 2512, Nachts

Nach den ersten zwei Wochen in denen ich fast geglaubt hatte, das mein Leben nicht schlimmer hätte werden können, wurde es, Taal sei Dank, wieder etwas ruhiger. Wir konnten mehrere Wochen verschnaufen und sogar so etwas wie normalen Dienst der Stadtwache erledigen. Was natürlich immer noch hieß, das wir uns aus Ärger heraushielten und Geld für Rudi besorgen mussten. Die letzten Wochen haben mein Bild über die Welt und das Leben in der Stadt insbesondere sehr verändert. Verglichen mit Übersreik ist das Leben in Stumpen eine ruhige Floßfahrt auf dem Dorfteich. Ich verstehe immer noch nicht wie Menschen sich gegenseitig solche Dinge antun können. Vor allem wenn man weiß was für furchtbare Monster es überall gibt. Sollten wir nicht zusammen halten wo wir können? Das wäre schön, aber ich musste lernen, das die Welt so nicht funktioniert. Weiterlesen