Schlagwort-Archive: Spielbericht

Tempel der Schatten 5 – Die Katakomben des Katandramus

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Donnerstag, der 19. Tag des VII. Monats im Jahre 888 nG. Mit gezückten Waffen wagen wir uns in Richtung der herrschaftlichen Villa von Katandramus vor. Eine unbekannte Gewalt hat das Gebäude erschüttert; die oberen Stockwerke sind eingestürzt. Über dem zerstörten Anwesen irrlichtert ein scharlachroter, kränklicher Schein den Nachthimmel entlang. Doch das Erdgeschoss erhebt sich noch auf der Klippe am Stadtrand.
Vor uns auf dem Weg erkennen wir eine Kutsche mit angespannten Pferden. Im trüben Licht einer Laterne, die an der Droschke hängt, sehen wir das Siegel der Inquisition. Also muss sich Randolfus ebenfalls auf dem Grundstück befinden. Doch der Weg hoch zur Villa wird von alten Zedern flankiert und düstere Gestalten scheinen zwischen den Bäumen umher zu kriechen. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 6

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15. September 2955 DZ (nachts)

Willibalds Hof ist von einer Palisade aus ca. 3m hohen Baumstämmen umgeben. Im Inneren steht außer dem großen Hauptgebäude noch eine Scheune, in der die Gefangenen untergebracht sind. Zusätzlich zum eigentlichen Hofpersonal sind noch ca. 50 weitere Leute anwesend.

Da wir mit unseren Planungen nicht so recht vorankommen, beschließen wir, noch eine Nacht abzuwarten und den Hof zu beobachten. Hergrim und Earendil gehen zum Fluss, um das Ufer genauer zu untersuchen. Dort entdecken sie zunächst zwei versteckte Boote und etwas weiter flussaufwärts einen Anleger, an dem drei größere Boote liegen, eines davon mit Segel. Von der anderen Seite des Flusses scheint das Licht von drei Lagerfeuern zu ihnen hinüber. Weiterlesen

Schatten im Nebel 4 – Schicksalhafte Entscheidungen

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Wir haben immer noch den 11.10.888, es geht auf Mittag zu. – Die Insel wird von einem Berg dominiert, dessen Spitze immer im Nebel /in den Wolken liegt. Dies ist nicht normal. Unser Boot liegt auf der Westseite der Insel. Wir sind vor dem Eingang der Höhle und atmen erst einmal durch. Danach begeben wir uns zurück zum Lager, wo auch unser Boot gesichert ist. Romin und Severin erholen sich und Severin fragt sich, was der Sinn ist? Warum wir eigentlich hier sind? Eine vernünftige Frage. Weiterlesen

Der Fürst der Finsternis 1 – Rettet das Konstrukt, rettet die Welt

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Somit beginnt der Kampf. Die beiden Furien erweisen sich als sehr zähe und gefährliche Gegner. Während ich versuche sie aus sicherer Entfernung mit meinem Gewehr zu beschießen, erleide ich überraschenderweise zwei schwere Treffer, die mich fast umbringen. Doch am Ende gelingt es uns allen zuerst eine und dann die andere Furie zu bezwingen. Nicht zuletzt durch den klugen Einfall Romins das Ziel der Furien, nämlich das Konstrukt, aus deren Reichweite zu teleportieren. Das verschafft dem Konstrukt genug Zeit, um sein Heil in dem alten Muhr-Haus zu suchen, während wir die letzte übriggebliebene Furie ausschalten. Weiterlesen

Der Untergang – Ein sicherer Ort

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12.10.888 n.G.

In Schlote waren alle Öfen erloschen. Stattdessen stieg dichter Qualm von mehreren Bränden in der Stadt auf. Als wir im Hafen anlegten, verwarfen wir all unsere Spekulationen, was wir in der Stadt ausrichten könnten. Eine abgekämpfte Alissa schub dort Dienst und riet uns, was die Pflicht ihr verbot – der Stadt den Rücken zuzukehren. Sollten wir sie dennoch betreten, durfte sie uns nicht mehr hinaus lassen. Weiterlesen

Tempel der Schatten 3 – Willkommen in der Seuchenstadt

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Mittwoch, der 17. Tag des VII. Monats im Jahre 888 nG. Es ist ein trauriger Tag auf dem Kemphof, denn nach Aldmars dramatischer Selbsttötung muss nun der zweite Sarg gezimmert werden. Vater und Sohn sind beide an einem Tag verstorben. Insbesondere Tamara, die neue Geliebte von Aldemar, ist verstört und steht neben sich. Melina versucht, mit der Trauernden zu sprechen. Hat sie irgendwas über Aldemars magische Experimente oder über Beatrice Lucano gewusst?
Doch Tamara ist zu sehr schockiert, um jetzt über diese unangenehmen Dinge zu sprechen. Stattdessen fällt sie Melina um den Hals und bittet darum, sie mit nach Kreuzing zu nehmen. Sie will auf keinen Fall hier auf dem Kemphof bleiben. Melina stimmt zögernd zu, Tamara mitzunehmen. Daraufhin packt Tamara ihre Sachen im Gesindehaus zusammen und die beiden gesellen sich zu uns.
Wilbur ist jedoch nicht bereit, Tamara sofort zu vertrauen. Er spricht Tamara auf Aldemars letzte Geliebte an, das Wechselbalg Adira, die in seine Nekromantieversuche verwickelt gewesen ist. Weiterlesen

We will overcome

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Twoday hielt den leblosen Körper seiner Frau im Arm. Ringsum lagen namenlose Tote. Wir hatten das Tal in ein Leichenfeld verwandelt. Eine dumpfe Atmosphäre lag über allem. Diese Schlacht hatte etwas verändert, das fühlte ich. Die Verbindung zu meinem Adler war unterbrochen. Die Stille hätte mich beruhigen sollen, doch sie versetzte mich stattdessen in Unruhe. Die Erde schien vernichtet worden zu sein. Kein Laut drang an mein Ohr, nahezu alle Pflanzen waren verdorrt. Es fühlte sich an, als könne es hier keine Hoffnung mehr geben.

Ich verwandelte mich in meine menschliche Gestalt zurück. Um Twoday zu helfen, sang ich einen Heilgesang. Dann schichteten wir Holz auf, um Makona zu bestatten. Zumindest sie war zufrieden in die andere Welt gegangen. Mit dem traditionellen Ritus und einem atemberaubenden Feuer entließen wir sie zu ihren Ahnen. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 5

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12. September 2955 Drittes Zeitalter

Wir befinden uns in der Halle bei der Spinne Xanatha und stellen uns vor. Mit allen Titeln von uns. Xanatha begrüßt uns auch. Sie fragt uns etwas aus, besonders über ihre Vettern aus dem Düsterwald.

Wir berichten etwas vom Rat der Spinnen und dem Konflikt mit Tauler. Xanatha verrät, dass sie Tauler nicht mag (ihre Art und Lebensweise). Da bohrt Roderic etwas nach. Xanatha kommt mit Menschen besser aus, wenn diese höflich und respektvoll sind. Sie kennt auch Mab gut und sie vertragen sich. Xanatha fragt uns, warum wir unterwegs sind. (Wir brauchen ein wenig Gift von ihr). Roderic erzählt ihr, dass wir ihre Hilfe brauchen und Mab uns geschickt hat. Weiterlesen

Prolog: Die Schlacht am Amon Naugrim

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3. November 2946 D.Z.

Das Tageslicht ergoss sich durch die Ruinen des alten Tors auf unsere geschundenen Körper. Entschlossen hafteten unserer Blicke auf den zwei massiven Orks am Eingang des Gemäuers. Der Geruch des Blutes, am Boden, stach brennend in meine Nase, gemischt mit dem quälenden Gestank des verbrannten Fleisches auf den Feuern. Schmatzende Geräusche erklungen als sich unsere Körper hinter die Mauer wirbelten, doch die Schüsse prasselten bereits auf uns hinunter. Wenige Atemzüge später surrten die meinen als Antwort in die Schädel der Schützen im Turm. Der Herr Roderic stürzte Seite an Seite mit dem Zwerg auf die wartenden Orks an der Tür, während ihre Klingen aufeinanderschlugen, versuchte Herr Olvard unsere Flamme der Hoffnung zu erhalten. Die Schlacht erbrannte erneut heiß auf und die Breitschwerter der Bestien arbeiten erbarmungslos gegen die Frontkämpfer, und auch der Pfeilhagel schien schier endlos auf mich hinab zu rieseln. Ein vergifteter Pfeil durchbohrte schlussendlich meine Rüstung und verbreitet pulsierend das abscheuliche Gift in meinem Gliedern. Und auch vorne strauchelten die tapferen Krieger durch die Hiebe der Gegner. Weiterlesen

Der Kult der goldenen Masken III

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27. Firun 1033 BF

Die Gruppe steht am Roten Salamander und überlegt wie sie am besten reinkommen und die Frau, die man sprechen gehört hat, vermutlich Yolantha Zornbold. Rechtsgrundlage für ein Eindringen dazu erscheint Sarja allerdings fraglich. Die Gruppe postiert sich an drei möglichen Ausgängen, die Yolantha Zornbold benutzen könnte. Erich und Trevor stehen an der Hintertür und wurden durch ein Fenster im ersten Stock möglicherweise beobachtet. Sarja und Larja sehen wie sechs junge, kräftige Leute mit verdeckten Körben in den Roten Salamander gehen. In einem der Körbe glauben beide etwas goldenes aufblitzen zu sehen, woraufhin sie die anderen informieren und dem Ganzen nachgehen wollen. Weiterlesen