Schlagwort-Archive: Spielbericht

Der König in Rot 2 – Lange dürre Finger

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Dienstag, der 3. Tag des VII. Monats im Jahre 888 nG – Nach wir in Wilburs kleinem Häuschen ein gemeinsames, leichtes Frühstück verzehrt haben, macht sich der Halbling auf den Weg zum Archivar Brayan. Er will mit dem Geistlichen nochmal über die Expedition zur geheimen Höhle tief im Alten Wald sprechen. Während Jeannie sich sich um den Haushalt und ihren Sohn Pell kümmert, brechen auch Krätze, Melina und ich auf. Der Goblin will herausfinden, was aus Aldemar Kemp geworden ist, nachdem wir Pfeilersruh im Frühjahr in Richtung Kreutzing verlassen haben. Melina und mich hingegen zieht es in den Alten Wald. Wir wollen auskundschaften, ob sich die Dunklen Schriftzeichen, die in die Rinde eines Baumes eingebrannt wurden, dort noch immer finden.
Als Wilbur bei Brayan anklopft, ist der Priester durchaus erfreut, den Gelehrten wiederzusehen. Der Archivar bietet dem Halbling Tee an. Als sie über die geplante Exkursion zu jener Höhle reden, in welcher der Priester hofft, in die Sphäre des Göttlichen spähen zu können, fallen dem Halbling kleine Schnittwunden an dessen Händen auf. Weiterlesen

Der Dämonenturm – Teil 3

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25. April 2955 DZ, Minas Raug, in der Leichenhalle

Als wir Schritte hören ziehen wir uns alle in den Gang zurück. Aber leider durch die Hektik nicht so leise wie gewohnt. Ferdibrand verliert dabei das Buch aus dem Rucksack. Er läuft zurück, um es zu holen. Dabei sieht er einen schwarzen Umhang um die Ecke biegen. Die Hinteren spüren, wie sie in den Bewegungen einfrieren und die schwarz gewandete Frau um die Ecke kommt.

Wir alle wollen umkehren aber Asche sagt, dass wir fliehen müssen. Asche macht ein Portal auf während wir unsere Gefährten und das Buch bergen. Hinter der Frau erscheint Zimrathon und weitere Personen. Die Hexe wirkt einen dunklen Zauber der uns trifft und es legt sich eine Hoffnungslosigkeit über uns. Weiterlesen

Der Dämonenturm – Teil 2

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Wir machen uns weiter auf den Weg nach Minas Raug. Wir benötigen etwa acht Tage durch schweres Gelände bis wir dort ankommen. Der Weg ist mühsam und wir haben das Gefühl, dass das Land selbst gegen uns ist. Zwischenzeitlich treffen wir immer wieder auf Orks, auch auf größere Gruppen, aber wir können ihnen immer ausweichen. Wir erreichen den Sumpf vor dem Turm und entscheiden uns für den schnellen Weg über den Damm und nicht quer durch den Sumpf. Damit wir nicht Nachts dort ankommen, lagern wir vorher im Wald.

Nachts beobachtet Earendil, dass in den Sümpfen unzählige Geister hausen, vermutlich Leichenfelder der unzähligen Schlachten vor Minas Raug. Es ist jedenfalls definitiv besser über den Damm zu gehen, als durch den Sumpf. Auf dem Weg über den Damm kann man im Wasser immer mal wieder Leichen im Wasser zu sehen. Auf der Hälfte des Damms kommt uns schließlich jemand aus der Festung entgegen, schnell suchen wir ein Versteck und es bleibt uns nichts übrig, als tiefer in den Sumpf auszuweichen. Es sind menschliche Söldner, die anscheinend auf eine Mission ausgeschickt wurden. Wir lassen sie ziehen und erreichen am 25. April 2955 DZ den Turm und machen uns auf die Suche nach einem Weg hinein. Weiterlesen

Der Tzeentch-Tempel unter dem Gasthaus

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13.September, zwischen Grünburg und Altdorf, Reikland, nachts

Durek weckt alle anderen auf, was sich aber als äußert schwierig erweist. Offensichtlich sind wir mit irgendeinem Mittel betäubt worden, das dem Essen oder den Getränken beigemischt war. Noch etwas duselig im Kopf greifen wir uns unsere Waffen und verlassen das Zimmer. Die Tür ist verschlossen, doch offensichtlich hatten wir Glück. In einem der anderen Räume finden wir auf dem Boden und in den Betten frische Blutlachen. Hier sind offensichtlich die Schlafenden ermordet und weggeschafft worden. Der Flur weist größere Flecken auf, ist aber gesäubert worden. Ein verschlossenen und einen leeren Raum finden wir noch, aber keine Menschen. Dafür hören wir weiterhin den Gesang. Weiterlesen

Tal des Todes – Endgame

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Als wir alle wieder zusammen waren, versuchten wir einen Überblick über die Lage zu gewinnen. Griffin beherrscht einen Manitu. Es muss sehr mächtig sein. Ferguson aber kann vernichtet werden durch die mysteriöse Waffe von Sister Sarah. Jedes unschuldige Leben, das hier genommen wird, verwandelt das Tal weiter in ein furchterregendes Deadland.

Die Nonne zeigt uns eine Speerspitze, die tatsächlich eine mächtige Aura hatte. Ich reiche ihr meinen Speer. Doch dann baute Prof. Jones die Spitze an Saras Flinte. Plötzlich tauchte der Geist von den Söhnen des Raben auf und versuchte in Sarah und mich einzudringen. Doch wir konnten ihn beide abwehren. Weiterlesen

Minen des Wahnsinns 7 – Spurlos verschluckt

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25.09.888 – Endlich höre ich, wie die anderen nachzukommen scheinen. Der Kampflärm verebbte aber sie kommen nicht in dem Gang nach. Was ist da nun schon wieder los? Ich gehe zurück und sehe, wie Romin und Severin in dem Gang stehen. Severins Flammenwerfen vernichtete grad noch einige dieser Wesen, die uns nachkommen wollten. Aber was ist das? Amir liegt auf dem Boden und atmet nicht mehr. Er ist förmlich zerfetzt und blutet aus etlichen Wunden. Neben ihm liegt aber auch einer dieser Frevler in einem Kokon.

Ich knie mich neben Amir und Rufe die Kräfte der wahren Götter an, um ihn vielleicht doch noch retten zu können. Auch wenn es Wahnsinn war, was er machte, meinte er ja doch, dass Richtige zu machen, indem er sich einer Übermacht entgegenwarf, um diesen Frevlern und Schändern beizustehen. Weiterlesen

Nymians Tränen 4 – Aveltens verlorene Kinder

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Montag, der 1. Tag des VII. Monats im Jahre 888 nG – Es war bereits die zweite Stunde nach Mitternacht verstrichen, als Ronius, der Dorfpriester von Avelten, die Wunden von Melina, Wilbur und mir versorgte, die wir uns im Kampf gegen diese verdammten Rotkappen zugezogen hatten. Zwar hatten wir die blutgierigen Wichtel besiegt, doch nur mit knapper Not. Fast hätten die kleingewachsenen Graubärte uns den Garaus gemacht. Um so erschütterter waren wir, als Terence Hügel uns berichtete, dass ihm Pell entwischt war. Wo mochte der Junge nur sein?
Nachdem Priester Ronius unsere Wunden verbunden hatte, wankte der sichtbar angetrunkene Geistliche wieder zu seiner Kirche, um seinen Rausch auszuschlafen.
Doch wir konnten bei aller Erschöpfung noch nicht an Schlaf denken. Das ungewisse Schicksal Pells ließ uns keine Ruhe. Zusammen mit Terence Hügel gingen wir nochmal zu dem kleinem Haus, in dem der Junge mit seiner Mutter lebte.
Wilbur Weinberger fiel auf, dass der Dorfbüttel nervös an seiner Kleidung herum zupfte oder unsicher über seine Schulter späte, wenn er meinte, dass wir ihn nicht beobachteten.
Irgendwas stimmte nicht mit Hügel… Weiterlesen

Der Dämonenturm – Teil 1

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01. April 2955 DZ, Düsterwald

Am Vormittag brechen wir nach Minas Raug auf. Asche stößt am Waldrand zu uns. Statt der direkten Route mitten durch den Wald wandern wir außen am Rand entlang nach Süden. Trotz der deutlich größeren Wegstrecke hoffen wir, so gefahrloser und schneller voranzukommen. Die ersten sieben Tage verläuft die Reise ereignislos, wobei Ferdibrand allerdings den Eindruck gewinnt, dass Asche noch verschlossener wirkt als sonst.

Als wir am Abend des siebten Tages am Waldrand lagern, entdeckt Hergrim auf der Ebene eine kleine Reisegruppe. Durch einen Spähgang Ferdibrands erkennen wir, dass es sich um drei Personen handelt. Eine Greisin und ein Junge von den Ostlingen, die von einer Frau begleitet werden, die wahrscheinlich zu den Leofringern oder einem ähnlichen Nordmann-Volk gehört. Ferdibrand und Hergrim besuchen sie und laden sie an unser Feuer ein, was sie nach einigem Zögern annehmen. Alle drei machen sehr erschöpften Eindruck auf uns und ihre ehemals hochwertige Kleidung zeigt die Spuren einer langen und anstrengenden Reise. Weiterlesen

Besessen V – Totentanz

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29. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Gasthaus Straußenfeder zw. Kronau und Waldenau

Nachdem der Junge befreit ist, nehmen wir die Ketten an uns. Wir sind uns sicher, dass wir versuchen müssen, den Dämon wieder in seinem Sarkophag zu binden, wofür wir die Ketten benötigen. Wir sind zwar völlig ausgelaugt, wollen aber trotzdem so schnell wie möglich losgehen und brechen auf.

Der Sturm hat sich nun völlig verzogen, aber es ist trotzdem sehr nass draußen. Zwar regnet es nur noch sehr schwach, aber der Boden ist aufgeweicht und matschig. Der Weg zur Kapelle ist jetzt frei, wir kommen unbehelligt von Kröten oder anderen Dämonenwesen an der Kapelle an.

Dort legen wir die Knochen des Dämons wieder zurück in den Sarkophag, legen die Kette um den Körper und durch die Schlaufen im Sarkophag-inneren und schließen die Kette dann mit dem Schlüssel ab, Die Kiste mit dem Helm, das Notizbuch und den Schlüssel stecken wir ein. Nachdem wir den Sarkophag notdürftig mit ein paar Steinbrocken verschlossen haben, taucht plötzlich wieder der Geist von Jakobus auf. Er scheint vor den Altarresten zu knien und zu beten und löst sich dann langsam auf. Mit dem guten Gefühl, das richtige getan zu haben, machen wir uns auf den Weg zurück. Im Gasthaus angekommen fallen wir todmüde ins Bett.

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Nymians Tränen 2 – Ein Opfer für die Wälder

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Samstag, der 28. Tag des VI. Monats im Jahre 888 nG
„Hilfe! Ist da jemand? Helft mir, bitte!“
Es war eine helle Kinderstimme, verängstigt und zitternd, die aus den Aveltener Apfelwiesen durch die Abenddämmerung zu uns herüberwehte.
Rasch wechselten wir ein paar Blicke, dann waren wir uns sofort einig. Entschlossen verließen wir die Landstraße, die von Kreutzing über Avelten nach Pfeilersruh führt, und drangen in den Hain vor. Erneut hörten wir den kläglichen, verzweifelten Hilferuf eines Kindes. Nach etwa 20 Schritten öffnete sich der Apfelhain zu einer kleinen Lichtung.
Jenseits der Lichtung erhob sich ein tiefer Laubwald, in dessen Wipfeln der Abendwind flüsterte. Ein Überbleibsel jenes geheimnisvollen Urwaldes, der diesen Teil der Nördlichen Weite bedeckte, bevor Menschen das Land urbar machten.
Vor uns auf der kleinen Lichtung erwartete uns ein Anblick, der uns mit Fassungslosigkeit und etwas Wut erfüllte. An einem Holzkreuz festgebunden hing ein zitternder Junge von vielleicht acht Jahren. Aus verweinten Augen sah er zu uns herüber und flehte uns um Hilfe an.
Auf Wilburs Frage, wer ihn dort festgebunden und zurückgelassen hatte, sagte der Junge, dass Männer mit Kapuzen ihm das angetan hätten. Er solle ein Opfer für die Waldgeister werden. Der Halbling und ich machten uns daran, die Fesseln des Knaben zu durchtrennen. Wilbur löste die Knoten an den Füßen, ich nahm mir die Stricke vor, die seine Arme und Hände fesselten.
Da fielen Melina plötzlich Bewegungen im düsteren Unterholz des Waldes auf.
Sechs Kinder pirschten aus dem Dickicht auf uns zu. Sie trugen zerschlissene Kleidung von Bauernkindern, in ihren Händen hielten sie scharfe Erntesicheln aus Kupfer.
Am meisten Sorgen bereiteten mir aber ihre Augen, die in der Dämmerung glühten wie Kerzenflammen. „Er gehört uns! Verschwindet, solange ihr noch könnt!“, stießen die Mädchen und Jungen mit fauchenden Stimmen hervor. Weiterlesen