9. Mithrik des Monats Dry-Forge 358 (Montag, der 09.08.358) – Fortsetzung
Totenschädel beobachten, wie die Schlange auf die Ratte schaut, welche Fuchsohr ist und sie wiegt sich leicht hin und her. Doch er kann dem hypnotischen Blick Wiederstehen und flieht aus der Hütte. Gerade noch rechtzeitig, den er sieht die Schamanin zur selbigen eilen und versteckt sich hinter einem der Pfähle. Dann hört er aus der Hütte rascheln und rücken. Ein Sprechgesang ertönt. Das macht Fuchsohr neugierig, so das er auf das Dach klettert und bis zum Rand des Rauchabzuges sich vor wagt um von dort zu spähen. Die Frau sitzt dort und wiegt sich wie die Schlange hin und her. Doch was ist das. Auf ihrem Kopf sind keine Haare mehr. Nein es sind Schlangen, die sich dort schlängeln. Auf einmal blickt eine der Schlangen ihn direkt an, und er erstarrt kurz, als etwas nach seinem Geist greift. Er schüttelt das Gefühl ab.
„Es ist Zeit zu verschwinden”, denkt sich Fuchsohr und er zieht sich ins Dorf zurück, um dort noch ein wenig zu erkunden. Als er bei einer der anderen Hütten ist, spürt er Blicke auf sich ruhen und sieht in seinem Geist die Frau mit dem Schlangenhaar. Doch nicht nur in seinem Geist. Sie tritt jetzt wieder aus ihrer eigenen Hütte und geht geradewegs auf die Hütte zu, in die er wollte.
„Ok, Zeit aus dem Dorf zu verschwinden.“
Erweitert er seinen Gedanken von eben. Die Deckung, welche ihm Pfähle, Kisten, Säcke und Gras liefern, ausnutzend, zieht er sich in das hohe Gras außerhalb des Dorfes zurück, verwandelt sich in einen Vogel und kehrt zu uns zurück. Kalte Augen von Schlangen die ihm nachblicken. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Dragonlance
Der Karfunkelstein
Schreibe eine Antwort08.08.358 – Der Tag danach
Am Morgen, nach ein paar Stunden Schlaf, die nach dem Kampf dringend nötig waren, saßen wir am Lagerfeuer und diskutierten über das Geschehene. Die Que-Nal waren fort, tot oder geflohen. Durch die Erzählung Malativas hatten wir von den Wemitowuk gehört, sie dienten Khadras und hatten anscheinend geholfen, die guten Drachen zu töten.
Mein Blick fiel auf Eldoril im Körper von Obense, der das Opfer gebracht hatte, Eldoril seinen Körper zu überlassen. So ganz war mir noch nicht klar was er damit bezweckte. Laut Malativa war Eldoril wichtig für ein Ereignis, seine Visionen schienen eine tiefere Bedeutung zu besitzen. Wer genau ist diese Artha, die ein Kind der dunklen Königin sein soll und was hat sie vor? Ich brauche mehr Informationen, um mir ein klares Bild zu bekommen. Weiterlesen
Orte und Personen aktualisiert
Schreibe eine AntwortFür die Dragonlance-Runde wurde das Verzeichnis der Orte und Personen auf den aktuellen Stand gebracht und um die Protagonisten und Schauplätze des sechsten und siebten Kapitels, “Im Herz der Finsternis” und “Nach Westen”, ergänzt.
Der Pakt von Malativa
Schreibe eine AntwortChronik vom 7.8.358 – Das Wrack und die Bergung
Der Tag begann unter düsteren Vorzeichen. Aus dem Osten drangen ferne, beunruhigende Trommelschläge herüber, die die Gruppe als mögliche Kriegstrommeln aus dem Lager der Wemitowuk deutete. Während noch darüber gestritten wurde, ob und wie die Toten im Wrack der gesunkenen Galeere geborgen werden sollten, handelte Therion bereits und entsandte Azyr in Richtung der Trommeln, um frühzeitig vor einem möglichen Angriff gewarnt zu sein.
Mit einem Ruderboot näherte sich die Gruppe schließlich dem Wrack. Therion wirkte den Zauber Wasseratmen auf Murgrosch, Gotrek und sich selbst. Währenddessen schien Fuchsohr von Gewissensbissen geplagt. Nach dem Verstauen der Ausrüstung begann der gefährliche Tauchgang. Fuchsohr tauchte direkt zum Wrack ab, während Murgrosch und Gotrek über den Heckaufbau ins Innere des Schiffes eindrangen. Unter Wasser kämpfte Gotrek mit panischer Angst und Atemnot, da er dem Zauber nicht vollständig traute, während Murgrosch keinerlei Probleme zeigte. Gemeinsam mit Therion entdeckte Fuchsohr schließlich die Leichen zahlreicher Rudersklaven, die noch immer an die Ruderbänke gekettet waren. Murgrosch begann schweigend, die Ketten von den toten Rudersklaven zu lösen, um ihre Körper für eine würdige Bestattung zu bergen. Keiner von ihnen hatte überlebt. Weiterlesen
Von Flederaffen und Geistergaleeren
Schreibe eine AntwortChronik eines Gebundenen – Verfasst von Eldoril, Priester des E’li
(so gut ein Geist schreiben kann – mit Erinnerung, Gebet und dem Echo der Lebenden)
22.07.358 a. c. – Sanction, Morgengrauen
Die Sonne zwang mir die Nebelgestalt auf. Nicht draußen, wo ein Schatten noch Schatten sein darf. Nicht über Feldern, wo der Wind frei ist. Mitten in Sanction.
Mit dem ersten Licht nahm mir der Fluch den Leib – nicht wie ein Dolchstoß, sondern wie eine kalte Hand, die etwas Vertrautes langsam aus mir herauszieht. Fleisch verlor Gewicht, Knochen ihre Gewissheit. Ich zerfiel zu Dunst, zu bleichem, kaltem Nebel, der sich zwischen steinernen Mauern fing wie eine Schuld in einer Beichte.
Ich hasste diesen Zustand. Weiterlesen
(Un)heimlicher Aufenthalt in Sanction
Schreibe eine Antwort22.07.358 a. c. – Schwarzer Rauch quillt aus den mächtigen Vulkanschloten, deren Name wie ein böses Omen klingt: „Fürsten des Unheils“. Dichte Qualmwolken verdunkeln den Sommerhimmel, doch kräftige Seewinde treiben sie landeinwärts. Während meine Gefährten zwischen einigen geborstenen Felsbrocken Schutz suchen, verwandele ich mich in eine Möwe. In dieser unscheinbaren Gestalt breche ich zu einem Erkundungsflug über der feindlichen Stadt auf, die im Schatten des Gebirges liegt. Sanction … die Stadt, die eine Schlüsselrolle im Krieg der Lanze und den Plänen Ihrer Dunklen Majestät spielte. Die Fratze eines Drachen ist in eine der Bergflanken gemeißelt worden. Möglicherweise dient sie der Verehrung der bösen Götterkönigin. Glühende Lavaflüsse wälzen sich von den Vukanen herab. Sie fließen durch die Stadt und um sie herum, bevor sie sich ins Neumeer ergießen. Brodelnder Wasserdampf steigt von der See auf und legt sich über das Hafenviertel. Dort liegen Segelschiffe mit fremden Bannern und Galeeren der Minotaurier vor Anker. Soweit ich es sehen kann, bestehen alle Gebäude in Sanction aus Stein und tragen flache Dächer. Durch breitere Hauptstraßen drängt sich allerlei Volk und zwielichtige Gestalten treiben sich in finsteren Gassen herum. Sanction vorgelagert befindet sich ein weite Zeltstadt, die aus einem Armeelager entstanden ist. Ich sehe das Zeichen von Sargonnas, dem Roten Kondor, Söldner und anderes Kriegsvolk. Eine Straße führt von den Bergen her durch das Armeelager hindurch zum Stadttor. Diesen Weg werden meine Gefährte wohl nehmen müssen. Rasch trete ich den Rückflug an. Sanction umgibt eine Aura des Bösen. Sie erfüllt mich mit einem Unbehagen, wie es bisher keine Steinstadt vermochte. Einmal mehr vermisse ich Abgeschiedenheit meiner heimischen Wildnis und die Zelte der Que-Shu. Weiterlesen
Schicksalhafte Entscheidungen
Schreibe eine Antwort21 Agorin des Monats Dry-Heat 358 (Samstag, der 21.07.358)
Unsere Vettern haben ihre Waffen gezogen und es sieht nicht gut für uns aus. Gotrek jedoch, macht zwei beherzte Schritte durch das Loch, welches Fuchsohr im Felsen geschaffen hat und begrüßt unsere entfernten Verwandten mit den Worten: “Begrüßt man so seine Vettern, die einen so weiten Weg zurück gelegt haben?”
Er tritt dabei einen Schritt zur Seite, um den Durchgang nicht zu Blockieren, so das ich ihm folgen kann.
“Seit auch ihr mir gegrüßt, wir kommen in friedlicher Absicht.”
Doch auch auf diese Worte, vernahmen wir nur grummelnde Laute, die weit entfernt nach zwergischer Sprache klangen. Die restlichen Drei blieben auf der anderen Seite des Loches stehen. So merkten wir beide erst, als wir von unseren Vettern zurück gedrängt wurden, den wir wollten sie nicht angreifen, das wir einen Kreis aus Licht betreten, welcher von Eldoril stammt. Wir versuchen weiter auf unsere Vettern einzuwirken, doch die Situation fährt sich irgendwie fest. So passiert es, da wir nicht den drang verspüren uns mit Gewalt ein durchkommen zu erzwingen, als von der anderen Seite der Durchbruch zu genagelt wird. Dabei haben wir den Einwand von Eldoril ignoriert : “Sie sind alle Böse”. Weiterlesen
Auf zu neuen Ufern
Schreibe eine AntwortAus den Aufzeichnungen von Therion Veyloran – Taman Busuk nahe Neraka – 18.07.358
Noch vor drei Tagen saß ich vertieft in meine Studien in der Bibliothek von Gwynned, doch es kam mir vor, als wäre es bereits vor Wochen gewesen.
Doch die Wellen hatten mich fortgerissen, sie ließen mir keine Zeit zum Atmen oder Denken und spülten mich an einem Fleck von Krynn an Land, auf den ich trotz meiner Reiselust niemals einen Fuß gesetzt hätte. Hinfort gespült und in einer kargen Öde wieder ausgespuckt. Die See wirkte ruhig, doch in meinem Inneren tobte ein Sturm.
Hieronymus Delafaire war tot, mein Mentor und Freund. Mit Staunen starrte ich auf den prächtig gestalteten Zauberstab meines Lehrmeisters. Wie oft hatte ich mir vorgestellt, ihn zu tragen, seine Macht zu nutzen. Doch jetzt erscheint es mir fast grotesk, ich empfand keine Euphorie, nur eine endlose Leere in mir, als würde mich die See in die Tiefe ziehen. Weiterlesen
Reorx’ Geschenk
Schreibe eine Antwort16.7.358 – Der Weg Richtung Wald ist sehr beschwerlich – viel Geröll versperrt uns den Pfad. In einigem Abstand passieren uns einige Karren auf der Straße. Noch etwa eine halbe Stunde vom Waldrand entfernt, sehen wir in der Stadt einige Sivaks aufsteigen, die in unsere Richtung fliegen. Schnell suchen wir nach einem Versteck. Fuchsohr entdeckt am Fuße eines Vulkans den Eingang einer Höhle, in der wir uns verbergen können. Von der Höhle führt ein etwa zehn Meter langer Gang zu einer Biegung. Murgrosch und Gotrek erkunden diesen Gang und stoßen nach ein paar weiteren Metern auf eine zweite Biegung. Dahinter steht ein gewaltiger Torbogen, der aussieht, als wäre er vor langer, langer Zeit von Zwergen gefertigt worden.
Schnell holen sie die anderen. Therion sorgt mittels Magie für Licht, da außer den beiden Zwergen niemand im Dunkeln zu sehen vermag. Doch niemand außer den Zwergen kann den großen Torbogen erkennen – für die Menschen und den Elfen scheint hier nur eine massive Wand zu stehen. Offenbar wirkt hier mächtige, alte Zwergenmagie. Wir beraten, wie wir dieses Tor durchschreiten können. Schließlich nimmt Murgrosch kurzerhand Fuchsohr an die Hand und schreitet mit ihm durch das unsichtbare Tor. Gotrek tut es ihm gleich, nimmt Therion sowie Eldoril bei der Hand, und gemeinsam betreten wir das Innere. Weiterlesen
Therion Veyloran
Schreibe eine AntwortWellen der Erinnerung
Erinnerungen sind wie die See. Manche sind still und unberührt, wie die Tiefe des Meeres, andere sind wild und unbändig, wie die mächtigen Wellen, die gegen die Küste branden. Noch weiß ich nicht welches Schicksal mir vorbestimmt ist, die ruhige See oder das stürmische Meer, das mich holen will. Auch wenn ich niemals Liebe für die Seefahrt empfinden konnte, so liebe ich doch das Meer mit all seiner Unberechenbarkeit.
Therion Veyloran erblickte am 3. März im Jahre 333 das Licht von Krynn. Geboren in Lancton, einer Stadt in Nord Ergoth. Sein Vater, Garados Veyloran, war ein berühmter Seefahrer und Kaufmann. Seine Mutter, Lady Amadisa Veyloran, war eine Gelehrte aus Solamnia, aber auch eine Fremde in Ergoth. Dann gab es noch eine ältere Schwester, Keylara, die das Talent und die Leidenschaft für die Seefahrt von ihrem Vater geerbt hatte. Weiterlesen



