Archiv des Autors: Agrawan

Valborg mit den Vanadisir

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Zurück im Schloss Gyllenkreuz versuchen wir uns auf Valborg vorzubereiten. Der Gedanke das Geweih mitzunehmen, wird schnell verworfen. Keiner von uns möchte herausfinden, ob er den Schmerz auch spürt. Zum Glück sind auch keine Gebrechen aus unserer Reise in die Vergangenheit des Ordens zurückgeblieben. Ob wir trotzdem dauerhaft Lehren daraus ziehen konnten?

Es Klopft an der Eingangstür. Rasmus, der Sakristan verlangt kryptisch nach >Ihm< und wollte ein Versprechen einlösen. Kollo gibt eine Einlage mit Narrenkappe. Es ist klar, dass wir wann immer wir möchten, die Okkulte Bibliothek aufsuchen können. Norvid und Sunna gehen hinunter, während wir Schlaf suchen.

Wie ehemals Oscar erscheint der Geist von Magnus. Er öffnet die Okkulte Bibliothek mit einem durchscheinenden Schlüssel. Gefühlt erschlagen von der Menge an Papier erkennen sie die Bibliothek wieder, die sie aus dem Kloster kennen. Die Kommunikation mit dem Geist von Magnus ist so schwierig wie mit Oscar. Die beiden finden heraus, dass sie keine Bücher mitnehmen können und am besten gezielt nach Themen suchen. Mit dieser Erkenntnis und Vorfreude auf den nächsten Besuch verlassen Norvid und Sunna die Okkulte Bibliothek. Weiterlesen

Auf der Jagd

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Mein lieber Freund,

nach viel zu langer Zeit melde ich mich endlich wieder bei dir. Nicht, weil mir langweilig wäre, ganz im Gegenteil. Wir haben uns nach unserem letzten größeren Desaster… äh Abenteuer erst einmal gesammelt, Knochen sortiert, Narben gezählt und beschlossen, dass man ja vielleicht doch noch ein wenig an sich arbeiten könnte, bevor man sich wieder freiwillig umbringen lässt.

Und siehe da: Es hat tatsächlich was gebracht. Mittlerweile sitzen wir alle auf eigenen Pferden, ja, wir fallen nur noch selten runter, unsere Ausrüstung ist deutlich besser und auch wir selbst sind nicht mehr so grün hinter den Ohren. Ich habe mich mehr auf das Kundschafterdasein verlegt und bilde mir ein, darin inzwischen ganz passabel zu sein. Alanus, Konrad und Ruben haben sich natürlich auch weiterentwickelt, jeder auf seine ganz eigene, mehr oder weniger gesunde Art. Kurz gesagt: Wir hielten uns für bereit. Weiterlesen

Mitbringsel aus dem Kloster

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Je länger wir uns in der Vergangenheit aufhalten desto mehr verlieren wir uns in den Erinnerungen und Gefühlen der Personen die wir eingenommen haben. Wir fürchten, dass wir diese Zeit schnellstmöglich verlassen sollten, um nicht für immer ganz dort bleiben zu müssen.

Der Bibliothekar Bruder Magnus sucht nach der Abendandacht nach dem Sakristan  Bruder Rasmus. In der Kammer ist er nicht. Wir entschließen uns, zusammen in die Höhle in den Katakomben zu gehen und dort auf den Werwolf zu warten. Bengt kann sich uns leider nicht anschließen, da er heute Nacht zur Wache eingeteilt ist. Die Großmeisterin war wohl auch der Meinung, dass eine Nacht an der frischen Luft sein Gemüt etwas abkühlen kann. Weiterlesen

Ein neuer Auftrag

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Besuch einer alten Dame

Noch nicht ganz wach, erfahren wir von Viola, dass im Salon bereits unangemeldeter Besuch auf uns wartet. Als wir erfahren um welche Person es sich handelt, es ist Sigrid Magnusson, läuft Linda direkt ins Ankleidezimmer, um sich standesgemäß zu kleiden.

Sofort fallen ihr ein paar Veränderungen zum Vortag auf. Ein Weinglas steht auf dem Tisch, ein Anzug wurde anprobiert. Linda entscheidet sich für ein schlichtes, braunes Kleid. Dabei entdeckt sie einen Stirnreif aus Horn mit einem angedeuteten Geweih. Wir wundern uns darüber, können uns aber keinen rechten Reim darauf machen. Linda setzt es auf. In dem Moment fängt es an zu wachsen und sie bekommt es nur unter Schmerzen und mit Blessuren abgesetzt. Weiterlesen

Nach der Schlacht

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2. November 2512 – Übersreik – Reikland – Rubens Tagebuch

Es ist vorbei. Ich stehe zwischen sterbenden oder toten Menschen, Mutanten, Tiermenschen und was weiß ich noch alles. Der unheimliche Schein von Morrslieb taucht alles in krankes, grünes Licht und färbt all das Blut, die Eingeweide und Schlimmeres tiefschwarz. In der kühlen Nachtluft steigt Dampf aus Wunden und zerfetzten Leibern. Der aufgeblähte Leib des toten Chaoskriegers stinkt selbst dutzende Meter weit entfernt noch wiederlich nach Krankheit und Tod. Einige Soldaten oder Wachleute rufen nach Öl und Feuer. Vermutlich das Beste so. Weiterlesen

Der Leuchtturmwärter

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Wir beschlossen, ins Strandhotel Mölle zurückzukehren. Draußen wütete ein Schneesturm. Der Eingang der Höhle war mit Schnee zugeweht. Wir legten den Weg frei. Mattis kletterte hinaus und nahm ein Hundekläffen wahr. Die Herren waren sich nicht einig, in welche Richtung wir laufen mussten. Anders konnte eine menschliche Gestalt in der Ferne ausmachen, Kirsti Wölfe. Schließlich fanden wir aber doch den Weg zurück. Unterwegs fanden wir Bärenspuren. In einem kleinen Tannenwäldchen erspähte ich die glühenden Augen, die uns beobachteten. Endlich kamen wir zur Italienischen Straße. Wir folgten ihr nach Mölle. Gegen Mittag kamen wir völlig erschöpft an unserer Unterkunft an. Weiterlesen

Adelsspross zu verstecken

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Der Geist von Tilo Bärmarder kommt zurück. Er kann sich aber nicht mehr an uns erinnern, oder was er für uns machen sollte. So müssen wir ihn erst überzeugen das er zu uns gehört. Wir stellen nebenbei fest, dass nur wir ihn sehen können. Er erzählt uns, das er beim umherirren in den Katakomben gesehen hat, das Männer einen Tunnel Richtung Stadt buddeln. Auch das sie schon fast die Kanalisation erreicht haben und das auf der anderen Seite Skaven waren und zu warten schienen. Auf einmal wird er von irgendetwas weggezogen und verschwindet durch die Wand. Weiterlesen

Tauchlotterie im Hügelgrab

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Mitten in der hellen Nachmittags-Sonne erklimmen wir das vor uns liegende Hügelgrab. Oben finden wir einen alten Lagerplatz und eine Steinplatte, die schon oft bewegt wurde, den Kratzspuren an ihren Rändern nach. Vielleicht der Eingang in das Grab? Raidriel und Rosabella kundschaften das Hügelgrab aus, um einen Eingang zu finden und kommen unverrichteter Dinge zum Rastplatz zurück.

Da wir den Vertrag mit dem Troll recht bald als erledigt abhaken möchten, einigen wir uns auf einen Abstieg in das Hügelgrab so lange wir noch Tageslicht haben. Mit vereinten Kräften schieben wir die Steinplatte vom Eingang und klettern an Raidriels Tau in die modrigen Tiefen, während sie vorsichtshalber am Eingang Wache hält, anlässlich der Warge, die so gar nicht wolfsartig, in einem Bau in der Nähe sitzen wie die Kaninchen. Weiterlesen

Säuberung von Deadwood

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Zusammenfassung an das Oberkommando der Armee Ihrer Majestät

Der Kampf ist vorbei und der Professor Brackenthorpe vernichtet. Bei der Verfolgung seines Planes stellen wir fest, dass das Ziel der von ihm in Arbeit befindlichen Bahnstrecke genau auf einen Berg oder Hügel zusteuert. Der Verdacht, dass es sich um eine Strecke mit oder ohne Portal in Richtung Westküste handelt, erhärtet sich. Der Beschluss, den Plan zu vereiteln, indem wir Sprengungen vornehmen, die eventuell ankommende Gegner aufhalten, ist schnell erstellt. Weiterlesen

Die Mückenwassermoore

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Meinen Lebtag hätte ich nicht erwartet mit meinen Kameradinnen darüber zu debattieren, ob wir einer Karte folgen, die uns ein Troll übergeben hat. Nun, es ist wie es ist. Mutig wie wir sind stellen wir uns dem, was auch immer uns in diesen Mückenwassermooren erwarten wird. Ich schwöre bei all meinen Vorfahren diesen Troll meine Axt persönlich kennen lernen zu lassen, sollte er uns hinters Licht geführt haben.

Doch wer hätte das gedacht? Nicht nur der Troll und seine Karte scheinen uns in die Sumpfgebiete zu führen, sondern auch Nick Heidening, dessen abenteuerlustiger Sohn Tom wieder einmal wider seines Verstandes auf Reisen gegangen ist. Sein Vater verlangt (ganz recht, er fragt nicht, er verlangt), dass wir uns auf den Weg machen und seinen geliebten Sohnemann retten. Weiterlesen