Archiv des Autors: Agrawan

Adelsspross zu verstecken

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Der Geist von Tilo Bärmarder kommt zurück. Er kann sich aber nicht mehr an uns erinnern, oder was er für uns machen sollte. So müssen wir ihn erst überzeugen das er zu uns gehört. Wir stellen nebenbei fest, dass nur wir ihn sehen können. Er erzählt uns, das er beim umherirren in den Katakomben gesehen hat, das Männer einen Tunnel Richtung Stadt buddeln. Auch das sie schon fast die Kanalisation erreicht haben und das auf der anderen Seite Skaven waren und zu warten schienen. Auf einmal wird er von irgendetwas weggezogen und verschwindet durch die Wand. Weiterlesen

Tauchlotterie im Hügelgrab

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Mitten in der hellen Nachmittags-Sonne erklimmen wir das vor uns liegende Hügelgrab. Oben finden wir einen alten Lagerplatz und eine Steinplatte, die schon oft bewegt wurde, den Kratzspuren an ihren Rändern nach. Vielleicht der Eingang in das Grab? Raidriel und Rosabella kundschaften das Hügelgrab aus, um einen Eingang zu finden und kommen unverrichteter Dinge zum Rastplatz zurück.

Da wir den Vertrag mit dem Troll recht bald als erledigt abhaken möchten, einigen wir uns auf einen Abstieg in das Hügelgrab so lange wir noch Tageslicht haben. Mit vereinten Kräften schieben wir die Steinplatte vom Eingang und klettern an Raidriels Tau in die modrigen Tiefen, während sie vorsichtshalber am Eingang Wache hält, anlässlich der Warge, die so gar nicht wolfsartig, in einem Bau in der Nähe sitzen wie die Kaninchen. Weiterlesen

Säuberung von Deadwood

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Zusammenfassung an das Oberkommando der Armee Ihrer Majestät

Der Kampf ist vorbei und der Professor Brackenthorpe vernichtet. Bei der Verfolgung seines Planes stellen wir fest, dass das Ziel der von ihm in Arbeit befindlichen Bahnstrecke genau auf einen Berg oder Hügel zusteuert. Der Verdacht, dass es sich um eine Strecke mit oder ohne Portal in Richtung Westküste handelt, erhärtet sich. Der Beschluss, den Plan zu vereiteln, indem wir Sprengungen vornehmen, die eventuell ankommende Gegner aufhalten, ist schnell erstellt. Weiterlesen

Die Mückenwassermoore

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Meinen Lebtag hätte ich nicht erwartet mit meinen Kameradinnen darüber zu debattieren, ob wir einer Karte folgen, die uns ein Troll übergeben hat. Nun, es ist wie es ist. Mutig wie wir sind stellen wir uns dem, was auch immer uns in diesen Mückenwassermooren erwarten wird. Ich schwöre bei all meinen Vorfahren diesen Troll meine Axt persönlich kennen lernen zu lassen, sollte er uns hinters Licht geführt haben.

Doch wer hätte das gedacht? Nicht nur der Troll und seine Karte scheinen uns in die Sumpfgebiete zu führen, sondern auch Nick Heidening, dessen abenteuerlustiger Sohn Tom wieder einmal wider seines Verstandes auf Reisen gegangen ist. Sein Vater verlangt (ganz recht, er fragt nicht, er verlangt), dass wir uns auf den Weg machen und seinen geliebten Sohnemann retten. Weiterlesen

Das Waisenhaus Sankt Bastian

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Wir beschlossen, uns Dietriche zu besorgen und bei der Hauptfrau einen Durchsuchungsbefehl zu erwirken. Wir suchten uns einen Schlosser, aber der hatte nur einen Universalschlüssel, der mit einer Goldkrone zu teuer für uns war. In einem Kramladen erhielten wir ebenso teure Dietriche. Bei Cordelia übten wir diese Werkzeuge einigermaßen sinnvoll zu benutzen.

Konstanze besprach mit der Hauptfrau unser Anliegen. Diese hatte ebenfalls bereits Gerüchte über das Waisenhaus gehört. Es hatte sogar schon einmal eine Untersuchung dazu gegeben, die aber eingestellt worden war. Konstanze ließ ihren Charme spielen und überzeugte sie, uns zu helfen. Sie erlaubte diskrete Ermittlungen im Namen der Stadtwache. Weiterlesen

Ermittlung im Auftrag von Birgitta Anno 1523

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Norvid und Clara beobachten vom Wehrgang aus, wie eine kleine Person in Mönchskleidung, den Gastmeister unter dem Arm geklemmt, über die Mauer springt und sich dann in einen riesenhaften Werwolf verwandelt. Norvid schlägt Alarm, er ruft: „Nordwand Ausfalltor“ ich folge dem Ruf und treffe im Hof auf Bengt, der bereits den Wachen Anweisungen gibt.

Während dessen beobachten Norvid und Clara mit Schrecken, wie der Werwolf sich über den Gastmeister hermacht. Der Gelehrte fasst sich als erster und wirft seinen Streitkolben nach dem Biest. Er trifft, doch das Ungetüm frisst unbeirrt weiter. Clara feuert einen Armbrustbolzen ab. Weiterlesen

Die Suche nach der Okkulten Bibliothek

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Noch 2 Wochen bis zur Walpurgisnacht, wo wir endlich die Vanadisir treffen. Kollo hat sich an unserem Abendessen gütlich getan und will sich dann im Keller umsehen. Norvid sucht in der Bibliothek nach Hinweisen zu der Okkulten Bibliothek. Mit etwas Hilfe der anderen findet er in einem Buch, in der unsere schwarze Dame vorher geblättert hat, einige Informationen dazu. Bis das Geheimnis des Zugangs offenliegt, ist es nur bei Vollmond möglich in den geheimen Bereich zu gelangen. Wie der Zufall so will, ist heute Vollmond.

Kurzfristig beschließen wir nach der Okkulten Bibliothek zu suchen. Nach einer langen Treppe kommen wir durch ein Oktagon zu einem Portal. Ähnlich den Portalen, die wir schon kennen finden wir einen Torbogen mit einem Wappen und lateinischer Inschrift. Das Turmzimmer der Königin. Das Wappen deutet auf die Gründerin des Erlöserordens der Heiligen Birgitta von Schweden. Nach dem Drücken der Klinke setzt, wie bei den anderen Toren, eine Mechanik ein und es schwingt auf. Weiterlesen

Der Karfunkelstein

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08.08.358 – Der Tag danach

Am Morgen, nach ein paar Stunden Schlaf, die nach dem Kampf dringend nötig waren, saßen wir am Lagerfeuer und diskutierten über das Geschehene. Die Que-Nal waren fort, tot oder geflohen. Durch die Erzählung Malativas hatten wir von den Wemitowuk gehört, sie dienten Khadras und hatten anscheinend geholfen, die guten Drachen zu töten.

Mein Blick fiel auf Eldoril im Körper von Obense, der das Opfer gebracht hatte, Eldoril seinen Körper zu überlassen. So ganz war mir noch nicht klar was er damit bezweckte. Laut Malativa war Eldoril wichtig für ein Ereignis, seine Visionen schienen eine tiefere Bedeutung zu besitzen. Wer genau ist diese Artha, die ein Kind der dunklen Königin sein soll und was hat sie vor? Ich brauche mehr Informationen, um mir ein klares Bild zu bekommen. Weiterlesen

Junge komm bald wieder nach Haus

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Der Saal ist von dem unheimlichen Brummen erfüllt und wir hören von außerhalb das Knacken von Eis. Die Kälte nimmt deutlich zu. Wir laufen vorsichtig am Thron der Riesin vorbei und frieren immer stärker. Clara und ich verbeugen uns vor der Riesin. Hinter dem Thron eröffnet sich ein unfassbar kaum noch auszuhaltender kalter und zugleich wunderschöner riesiger Saal mit einem unbesetzten Thron aus Eis. Neben dem Thron steht ein riesenhafter Hundekorb, der mich entsetzte Blicke mit Ida austauschen lässt, der Jäger aus der Schneekugel und sein monströser Hund? Sind sie hier?

Hinter uns hat sich eine Eiswand gebildet. Ich gebe mehrfach meiner Hoffnung Ausdruck, dass wir vielleicht eine Abkürzung nach Hause in unser Schloss durch die Schneekugel und den Brunnen nehmen könnten, doch wir wollen die überlebenden Menschen hier nicht ihrem Schicksal überlassen. Während wir noch über unser weiteres Vorgehen lamentieren wird uns durch das plötzliche Erscheinen des Jägers die Entscheidung abgenommen. Wir rennen voller Angst und mit all unserer Kraft gegen die Eiswand und bringen sie zum Einsturz. Weiterlesen

Man könnte denken, wir werden immer wichtiger

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Schriftliche Aufzeichnungen von Alanus vom Fischteich vom 01. November 2512

Dafür, dass wir in den letzten Tagen viel erlebten, ziehen sie sich aber auch stark in die Länge. Mir erscheint es aber als wichtig, weiterhin regelmäßig die Erlebnisse niederzuschreiben, da man vielleicht in naher oder ferner Zukunft von dem Aufgeschriebenen profitieren könnte. Ich glaube, meinen Kumpanen geht es ähnlich. Wir merken alle Entwicklungen bei uns. Meistens sind es auch positive. Wobei jeder für sich selbst einschätzen muss, was positiv oder negativ für ihn ist. Für mich erscheint es schon positiv, dass meine Angst vor grässlichen Kreaturen immer weniger wird und ich auch kein großes Problem mehr habe, sie zu töten. Wenn mir das jemand vor noch einem Jahr bei uns im Dorf gesagt hätte, wäre ich kopfschüttelnd weggegangen. Die angsteinflößendsten Kreaturen waren dort die Tiere aus dem Wald. Aber nun, zu den neuesten Erlebnissen. Weiterlesen