Der Leuchtturmwärter

Schreibe eine Antwort

Wir beschlossen, ins Strandhotel Mölle zurückzukehren. Draußen wütete ein Schneesturm. Der Eingang der Höhle war mit Schnee zugeweht. Wir legten den Weg frei. Mattis kletterte hinaus und nahm ein Hundekläffen wahr. Die Herren waren sich nicht einig, in welche Richtung wir laufen mussten. Anders konnte eine menschliche Gestalt in der Ferne ausmachen, Kirsti Wölfe. Schließlich fanden wir aber doch den Weg zurück. Unterwegs fanden wir Bärenspuren. In einem kleinen Tannenwäldchen erspähte ich die glühenden Augen, die uns beobachteten. Endlich kamen wir zur Italienischen Straße. Wir folgten ihr nach Mölle. Gegen Mittag kamen wir völlig erschöpft an unserer Unterkunft an.

Lisa Svensson öffnete uns und am Feuer saß Kaplan Kransvik. Sie berichtete, dass Frieda nicht mehr im Hotel war. Kransvik berichtete von den toten Hexen. Auch er wusste, dass sie der Kreatur zum Opfer gefallen waren. Er hatte sie bereits am Friedhof gesehen und übergab uns einen Bericht. Lisa war in ihrem Bett aufgewacht.

Die Grollborste fraß magische Kreaturen, um ihre Mächte zu erlangen. Doch mit Äpfeln oder Nüssen konnte sie abgelenkt werden, eine Hexe konnte sie mit einem Lindenstab kontrollieren. Mattis besorgte bei Lisa Äpfel und Nüsse und verteilte sie. Sven berichtete davon, dass wir Frieda angebunden hatten und sie dennoch fort war. Darauf verabschiedete er sich. Mattis und Wilma klärten Lisa über die Vorkommnisse auf. Katharina und Lisa schienen auch den Blick zu haben. Die Familie von Katharina hatte Kontakt zur Gesellschaft in Upsala. Sie konnte uns auch einen Maultierkarren vermitteln.

Nach einem langen Schlaf erwachten wir im Dunkeln. Wir aßen noch einmal und berichteten alles Anders. Mattis untersuchte noch einmal den Schuppen und fand Walnussschalen. Mit dem Karren fuhren wir zum Leuchtturm. Lisa berichtete davon, wie Kosta in ihrem Traum in einem Käfig eingesperrt war. Der Sturm zog erneut auf. Wir bauten ein Lager auf und rasteten. Das Maultier wurde unruhig. Der Schneesturm hielt sich hartnäckig über uns. Wir teilten Wachen ein. Wir hörten ein Krachen und sahen erneut zwei leuchtende Augen.

Eine Kreatur brach zwischen den Bäumen hervor. Ich warf meine Nüsse neben die Kreatur und versteckte mich hinter einen Baum. Mattis schoss auf das Wesen. Anders spürte keine kontrollierende Magie in der Umgebung. Nach einem weiteren Schuss floh die Grollborste in den Wald. Sven war verletzt worden und legte sich auf den Wagen. Eine halbe Stunde später hatte sich das Wetter beruhigt.

Endlich kamen wir zum Leuchtturm mit einem kleinen Nebengebäude. Sven klopfte. Der mürrische Leuchtturmwärter Magnus Lundin bat uns zur Leuchtturmtür. Anders spürte Gefahr in der Umgebung. Die Borste lief auf uns zu und griff an. Wilma schlug das Schloss der Tür ein, während Anders Reet in den Kamin des Hauses warf. Wilma und Mattis wurden im Kampf von der Sau schwer verletzt, er übergab seinen Revolver an Anders, der sich vom Dach hängen ließ und den Wärter anschoss.

Wilma rief „Stab“, denn der Wärter hatte einen Holzstab, mit dem man die Kreatur kontrollieren konnte. Ich schnappte mir den Stab, der mittlerweile auf dem Boden lag. Wilma schob einen Teppich zur Seite und eine Klappe wurde sichtbar. Wir stiegen in den Keller und ich übergab den Stab an Anders. Der zerbrach den Stab und die Grollborste verwandelte sich in Katharina.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Datenschutzhinweise: Die E-Mailadresse wird an den Dienst Gravatar übermittelt (ein Dienst der Wordpress Entwickler Auttomatic), um zu prüfen, ob die Kommentatoren dort ein Profilbild hinterlegt haben. Zu Details hierzu sowie generell zur Verarbeitung Deiner Daten und Widerrufsmöglichkeiten, verweisen wir Dich auf unsere Datenschutzerklärung. Du kannst gerne Pseudonyme und anonyme Angaben hinterlassen.