Archiv der Kategorie: Spielrunden

Spielberichte, Charakterbeschreibungen und Hintergrundmaterial aus den Spielrunden

Der Karfunkelstein

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08.08.358 – Der Tag danach

Am Morgen, nach ein paar Stunden Schlaf, die nach dem Kampf dringend nötig waren, saßen wir am Lagerfeuer und diskutierten über das Geschehene. Die Que-Nal waren fort, tot oder geflohen. Durch die Erzählung Malativas hatten wir von den Wemitowuk gehört, sie dienten Khadras und hatten anscheinend geholfen, die guten Drachen zu töten.

Mein Blick fiel auf Eldoril im Körper von Obense, der das Opfer gebracht hatte, Eldoril seinen Körper zu überlassen. So ganz war mir noch nicht klar was er damit bezweckte. Laut Malativa war Eldoril wichtig für ein Ereignis, seine Visionen schienen eine tiefere Bedeutung zu besitzen. Wer genau ist diese Artha, die ein Kind der dunklen Königin sein soll und was hat sie vor? Ich brauche mehr Informationen, um mir ein klares Bild zu bekommen. Weiterlesen

Die Ridderhöhen 3 – Fehlschläge und Fraktionen

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08.10.1025 – Wolflinge kratzen keine Runen in Höhlenwände wie Zwerge. Wir malen auch keine Buchstaben auf Papier, wie Menschen es tun. Wir bewahren unsere Geschichte in Erzählungen und Liedern, während wir durch die raue Wildnis ziehen.
Ich bezweifele, jemals wieder an das Feuer einer Wolflingsippe eingeladen zu werden, um von meinen Reisen zu berichten. Dennoch will ich bewahren, was meinen Gefährten und mir auf den Ridderhöhen widerfahren ist. Unseren ersten Abstieg in den Grabhügel haben wir mit dem Verlust von Runhild Kupferfaust bitter bezahlt. Nur knapp entkamen wir dem Gruftschrecken, dem sie zum Opfer fiel. Nach kurzer Rast beschlossen wir, erneut in den Grabhügel hinabzusteigen. Tjaldri, klein und verstohlen, wagte den Vorstoß.
Er gelangte in das Gewölbe, das direkt vor der Hauptkammer liegt. Nachdem er dort mit dem Geist einer Drachenritterin gesprochen hatte, steigen wir alle zusammen wieder in den Hügel hinab… Weiterlesen

Junge komm bald wieder nach Haus

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Der Saal ist von dem unheimlichen Brummen erfüllt und wir hören von außerhalb das Knacken von Eis. Die Kälte nimmt deutlich zu. Wir laufen vorsichtig am Thron der Riesin vorbei und frieren immer stärker. Clara und ich verbeugen uns vor der Riesin. Hinter dem Thron eröffnet sich ein unfassbar kaum noch auszuhaltender kalter und zugleich wunderschöner riesiger Saal mit einem unbesetzten Thron aus Eis. Neben dem Thron steht ein riesenhafter Hundekorb, der mich entsetzte Blicke mit Ida austauschen lässt, der Jäger aus der Schneekugel und sein monströser Hund? Sind sie hier?

Hinter uns hat sich eine Eiswand gebildet. Ich gebe mehrfach meiner Hoffnung Ausdruck, dass wir vielleicht eine Abkürzung nach Hause in unser Schloss durch die Schneekugel und den Brunnen nehmen könnten, doch wir wollen die überlebenden Menschen hier nicht ihrem Schicksal überlassen. Während wir noch über unser weiteres Vorgehen lamentieren wird uns durch das plötzliche Erscheinen des Jägers die Entscheidung abgenommen. Wir rennen voller Angst und mit all unserer Kraft gegen die Eiswand und bringen sie zum Einsturz. Weiterlesen

Man könnte denken, wir werden immer wichtiger

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Schriftliche Aufzeichnungen von Alanus vom Fischteich vom 01. November 2512

Dafür, dass wir in den letzten Tagen viel erlebten, ziehen sie sich aber auch stark in die Länge. Mir erscheint es aber als wichtig, weiterhin regelmäßig die Erlebnisse niederzuschreiben, da man vielleicht in naher oder ferner Zukunft von dem Aufgeschriebenen profitieren könnte. Ich glaube, meinen Kumpanen geht es ähnlich. Wir merken alle Entwicklungen bei uns. Meistens sind es auch positive. Wobei jeder für sich selbst einschätzen muss, was positiv oder negativ für ihn ist. Für mich erscheint es schon positiv, dass meine Angst vor grässlichen Kreaturen immer weniger wird und ich auch kein großes Problem mehr habe, sie zu töten. Wenn mir das jemand vor noch einem Jahr bei uns im Dorf gesagt hätte, wäre ich kopfschüttelnd weggegangen. Die angsteinflößendsten Kreaturen waren dort die Tiere aus dem Wald. Aber nun, zu den neuesten Erlebnissen. Weiterlesen

Finns Sicht der Dinge

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Nun ist es uns wirklich gelungen, die Insel zu verlassen. Ich bin mit Stens Freunden, Riskier dem Runenmeister, Haldor dem Skalden und Tjalf, einem Einherrja, auf dem Schiff Bjarken unter dem Kommando von Kapitän Thorgrimm in See gestochen. Außerdem an Bord sind noch zwei Jüten, Ligurd und Juren und der Riese Dusk. Gemeinsam bringen wir die beiden befreiten Gefangenen, Vang, den Sohn des Jarls von Odense und den dänischen Skalden Hjalti, in Sicherheit. Gegen den Wind kreuzen wir die norwegische Küste nach Norden.

Als die Sonne aufgeht, werden Pläne geschmiedet. Zwar höre ich aufmerksam zu, aber ich verstehe weiterhin nicht genau, was die Leute vorhaben. Es scheint Krieg zu drohen, falls es nicht gelingt, beim Piraten Ari Stiegson von Hirsk die Tochter des jütischen Königs zu befreien. Prinzessin Hedris sollte eigentlich von Vang nach Odense gebracht werden, um dort den Jarl zu ehelichen. Jetzt möchte Stiegson sie eintauschen, um selber als Jarl anerkannt zu werden.
Bereits nach kurzer Zeit werden alle Diskussionen unterbrochen durch die Sichtung mehrerer Schiffe am Horizont. Weiterlesen

Das Ende von Brackenthorpe

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Deadwood – Tag 2, gegen Mittag

Die Werkstatt im Keller. Der mechanische Koloss vor uns zieht sich langsam zurück, doch dann höre ich es, das verräterische Zischen einer brennenden Lunte. Während die anderen die Flucht ergreifen, bleibt Armstrong stur zurück. Die Gatling des Roboters rattert erneut los, und ich sehe, wie eine mechanische Schabe über den Flur klackert, eine Dynamitstange auf ihrem Rücken befestigt. Die Detonation lässt die Wände der Werkstatt erzittern. Armstrong wird von umherfliegenden Splittern getroffen, während Wakanda sich in einen Berglöwen verwandelt. Nach der Explosion späht unser Begleiter vorsichtig um die Ecke. Weiterlesen

Der Champion

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Nach dem Abendbrot führt uns Felix zum Champion Reikhart. In den unteren Quartieren duftet es  nach Rauschmittel und Blut. Mehrere Veteranen stehen spalier und sind  mit Ulrics Symbolen geschmückt. Es scheint noch tiefer hinunter zu gehen auch hier wird trainiert. Wir werden in einen Raum gebracht wo ein Opferaltar steht.

Reikhart Gestenstark vollführt ein Ritus mit Blutschwur durch. 5 Krieger schwören Ulric und ihm die Treue. Er lässt die Blutschale kreisen und alle nehmen einen Schluck der berauschend wirkt, nur Christoph verweigert den Umtrunk. Den Geschmack spülen wir mit leckeren Met runter. Reikhart lobt uns und schiebt unsere hervorragende Fähigkeit zu Überleben auf die Hilfe der Götter. Weiterlesen

Die Ridderhöhen 2 – Freund oder Feind?

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An die Oberste Heerführerin,

Feldmeldung des Spähers EG15-03
Betreff: Aufklärungsvorstoß zur Grabstätte der Ridderhöhen / Fehlschlag der Operation

Eurer Hochwohlgeboren sei hiermit pflichtgemäß Meldung erstattet:

Der Aufklärungsvorstoß zur Grabstätte der Ridderhöhen ist als gescheitert zu verzeichnen. Ein untoter Grabwächter von erheblicher Gefechtskraft zerschlug den eingesetzten Erkundungstrupp vollständig. Über den gegenwärtigen Verbleib sowie den Überlebensstatus der übrigen Angehörigen des Expeditionskorps kann zum jetzigen Zeitpunkt keine gesicherte Erkenntnis vorgelegt werden. Weiterlesen

Die Ridderhöhen 1 – Ein tragischer Verlust

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06.10.1025 – Wir brechen auf und reisen zu den Ridderhöhen. Zunächst wandern wir nach Norden bis zur Mittagszeit, ehe wir eine kurze Rast machen. Danach geht es weiter und es dauert nicht mehr lange bis wir die auf der Karte vermerkte Abzweigung erreichen, welche wir dann auch nehmen. Es dauert nicht lange und wir werden aus heiterem Himmel von Wegelagerern überfallen. Auch wenn es sich um sehr zerlumpte Gestalten handelt, sind diese dennoch bewaffnet. Dies macht sie zu gefährlichen Gegner für uns. Doch mit vereinten Kräften und unter Einsatz von Hjalmars Magie schaffen wir es den Überfall abzuwenden und die Wegelagerer zu besiegen. Doch dies hat uns einiges an Kraft gekostet, so dass wir bald nach einer geeigneten Stelle Ausschau halten, wo wir uns ausruhen und eventuell die Nacht verbringen können. Dank Oolans hervorragenden Wildnis-Kenntnissen finden wir schnell eine passende Stelle zum Lagern. Der Wald hier ist von dichten Spinnennetzen bedeckt, weshalb wir auch beschließen Wachen für die Nacht aufzustellen. Weiterlesen