Archiv der Kategorie: Spielrunden

Opfer eines harten Winters XIV – Die Stadt der Ketten

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So jetzt lasst euch mal von Ubbo erzählen wie es weiter ging. Wir waren also wieder in der Hütte, um zu besprechen was wir als nächstes machen sollen, damit uns dieser Jarl von der Bucht vertraut und uns gehen lässt. Da wir mit dieser Silberzunge von Berater geredet haben, und er meinte es wäre ein guter Anfang wenn wir die Bestie töten, wollten wir auch dies machen.

Die anderen Kameraden haben unsere Idee mitbekommen und waren gar nicht so begeistert von der Idee. Vielmehr waren sie beunruhigt und besorgt. Kann Ubbo gar nicht verstehen. Schließlich haben die Prophezeiungen ihm gesagt, dass die von den Göttern Gesegneten überleben… Oh ja jetzt verstehe ich… Gut, dass wir daran gedacht haben und die anderen nicht mitgenommen haben sag ich euch. Weiterlesen

Härter als Stein – Teil 2

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2. April des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Trollhöhen, Eridaor

Leider war unser Plan nicht aufgegangen und so berichtete kurz vor Sonnenaufgang unsere Wache, das die Trolle zusammen mit den Gefangenen in die große Höhle verschwunden waren. Heimlich, still und leise gelang es uns, den beiden verbliebenen Wachen auszuweichen und uns von hinten dem Lager zu nähern. Auf dem Bauch kriechend, suchten wir den Hügel nach einem weiteren Eingang ab, konnten aber keinen entdecken. Dank Hergrims geschultem Blick, konnten wir aber eine Stelle in der Decke ausmachen, die nicht so stark war wie auf dem Rest des Hügels. Zügig, aber leise, machte sich nun Narvi daran, vorsichtig immer mehr Material abzutragen und einen Durchbruch zu schaffen.

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Gruft der sterbenden Träume 1 – Das Ultimatum

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03.06.21 – Wir sitzen des Abends gemeinsam im Gasthaus „Der Näherinnen Rast“. Mir ist es zwischenzeitlich gelungen, bei einem Fleischer eine Anstellung als Schlachtergehilfe für einen kargen Lohn zubekommen, in dessen Stall ich auch schlafen kann. Mehr gibt meine zusammengeschrumpfte Barschaft nicht her. Auch Floki plagen Geldsorgen. Sein Vorhaben, bei Griven anzuheuern, ist daran gescheitert, dass der Hexenjäger zusammen mit seinen Schergen Diestelfeste vor ein paar Tagen verlassen hat. Daher erwägt er, den Ritualkodex, den er bei der Häuterin sichergestellt hat, zu versilbern.
Meister Tribor, der immerhin kostenlos im Ordenshaus nächtigen kann, hat bei der Stadtwache seine Dienste als Magier angeboten. Hauptmann Marvello hat zugesichert, sich im Bedarfsfall zu melden. Temedo hingegen gelang es, sich bei einem lokalen Bader zuverdingen.
Herogai ist der Einzige, der nicht von kleineren oder größeren Geldsorgen geplagt wird, doch trotzdem wirkt der stolze Krieger übernächtigt und angeschlagen. Temedo bietet ihm ein seltsames Pulver namens Traumschnupf an, welches ihm in dieser Nacht angenehme Träume und tiefe Ruhe bescheren soll. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters XIII – Die Stadt der Ketten

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Irgendwann fanden wir uns wieder in Ann zusammen und tauschten uns darüber aus, was wir gesehen und gehört hatten. Auf der Suche nach einem geeigneten Ort, war es uns jedoch nicht erlaubt das Dorf zu verlassen. Offiziell natürlich nur zu unserer Sicherheit – aber uns war klar, dass wir unter dem Deckmantel der Gastfreundschaft nicht viel mehr waren als unwillkommene Fremde.

Und so beratschlagten wir uns auf dem Schiff. Auch darüber, was wir dem Jarl im Tausch gegen Hord Beinirsons Sohn anbieten wollten. Eine Möglichkeit war es, die Bestie die das Dorf terrorisierte zur Strecke zu bringen. Aber ob das reichen sollte war ungewiss. Weiterlesen

New Orleans bei Nacht – Kapitel 6: Wölfe vor den Toren?

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Seit der Vernichtung des Boxers ist einiges an Zeit vergangen. Wir haben den Jahreswechsel hinter uns gebracht und schreiben das Jahr 1917. Im Frühjahr wurde wie üblich Madi Gras gefeiert, ein rauschendes Fest. Und von irgendwoher kam auch wieder Lazarus aus seinem Versteck in die Stadt und predigte der johlenden Menge vom nahenden Weltuntergang. Hoffen wir, dass dies auch weiterhin nur Hirngespinste eines Malkavianers bleiben… Weiterlesen

Das Lied von Prinzessin Nimuan II

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Aus den Anekdoten von Mentor Rubinion Salinder:

1. Travia 1033 BF – Rückkehr zum Ingerimm-Finger
In Begleitung von Armatus maximus Gerwulf Zantentöter, dem Druiden Maroxes und zwei weiteren Sumen erreichten wir die Felsnadel während des Vormittags. Erich entnahm einer Fußspur, dass eine Frau in der vergangenen Nacht am Fuß des Fingers gewesen war. Wir machten uns abermals an der Aufstieg, entzündeten Öllämpchen in den sechs äußeren Stelen und platzierten das rotbraune Prisma, das dieselben Symbole – Luft, Erz und Winter – wie die umgebenden Stelen hatte, in einer dreieckigen Vertiefung im Inneren des zentralen Menhirs. Ein schwacher Silberstreif ging von dem Prisma durch ein Loch im Fels. Erich sah, dass der Lichtstrahl auf eine Felsnadel im Nordosten wies und prägte sich das Bild ein.

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Opfer eines harten Winters XI

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Wir wurden in unsere zugewiesene Hütte verbrachten und durften diese bis zum nächsten Tag nicht verlassen. Den anderen ging es wohl nicht anders, aber sei es drum, aufgefallen waren wir und als Feiglinge sollte man uns wohl auch nicht mehr bezeichnen. Auch wenn Björns Nase etwas anderes sagte.

Am nächsten Tag, standen zwar immer noch Wachen vor unserer Hütte, aber so richtig aufmerksam waren sie nicht mehr. Doch gleich nach einem kleinen Frühstück, kam Torfin Arson wieder zu uns. Er forderte uns auf, am späten Nachmittag, wenn die Sonne anfängt zu sinken, zum König Aris Stigsson von Hirsk zu kommen. Dieser wollte mit uns sprechen und unser Handelsgesuch kennen lernen. Bis dahin durften wir uns wieder frei in der Stadt bewegen, sollten aber aufpassen nicht wieder Ärger an zu fangen. Nun und abermals gab es kein Wort über den Baba Jaga, was mich langsam zweifeln ließ. Waren wir vielleicht immer noch in einer Traumwelt der Götter, wo das auftauchen von Trollen, Unterirdischen und Dämonen vielleicht nichts Besonderes war? Weiterlesen

Opfer eines harten Winters X

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Ja und da waren wir nun, in Hirsk, dem übelsten Ort auf Midgard wie man sagt. Mir kam es damals eher vor wie Muspelheim, nur dreckiger und vermutlich sogar gefährlicher. Aber davon berichte ich, wenn ich einen neuen Humpen Bier hier vor mir stehen habe.

Der Anführer in Hirsk, war der selbst ernannte König Aris Stigsson, der neben sich einige Jarls versammelt hatte, die für ihn das Umland bewirtschafteten und auf Wiking gingen. Einer von ihnen war Rhap Andson ein übler Bursche, aber davon später mehr. Weiterlesen

Albträume von Angmar – Teil 8

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30.Oktober 2953 DZ – Angmar

Nachdem die Flüchtlinge den Kerkerraum verlassen haben, ziehen auch wir uns in den Gang zurück. Zum einen hoffen wir, auf diese Weise am einfachsten aus Angmar herauszukommen, zum anderen können sich uns in dem Gang immer nur zwei Gegner entgegenstellen. Inzwischen ertönen mehrere Alarmhörner und an den Geräuschen aus den Gängen des Labyrinths entnehmen wir, dass Orks und Bilwisse in großer Zahl ausschwärmen. Lediglich der Gang zu den Gemächern von Heddwyn und seinen Anhängern ist dunkel und totenstill. Dorthin fliehen wir eilig, um schnell aus den Gängen wieder ins Freie zu kommen. Weiterlesen

Albträume von Angmar – Teil 9

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23. Dezember 2953 DZ – Rhudaur 

Nachdem wir die letzten Tage immer ostwärts gewandert sind, erreichen wir jetzt eine Stelle, an der uns Glorfindel nördlich in die Wildnis führt. Es handelt sich um einen versteckten Elbenpfad, den wir kaum bis gar nicht erkennen und uns ohne Glorfindel sicherlich nach kurzer Zeit verlaufen würden. Nach kurzer Zeit überqueren wir den Bruinen, der hier zwar schmal ist aber dennoch ziemlich wild ist und schnell fließt. Weiterlesen

New Orleans bei Nacht – Kapitel 5: Der Mond ist aufgegangen

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„Wollst endlich sonder Grämen
Aus dieser Welt uns nehmen
Durch einen sanften Tod!
Und, wenn du uns genommen,
Lass uns in Himmel kommen,
Du unser Herr und Gott“

—Abendlied (Matthias Claudius)

Montag, der 09.10.1916: Wir treffen uns im Hauptquartier im Hafen. M. Demond ist von seiner Geschäftsreise zurückgekehrt. Dem Toreador Etienne ist der abgerissene Arm mittlerweile fast vollständig nachgewachsen. Meine Kehle hingegen konnte ich noch nicht völlig wiederherstellen, das Sprechen fällt mir schwer. Etienne und ich berichten, dass wir einen weiteren Abkömmling des „Boxers“ in einer leerstehenden Fabrik im Osthafen entdeckt und in der Kellerzelle unseres Hauptquartiers eingesperrt haben. Father Josef und Eli erzählen, dass es ihnen gelungen ist, den „Boxer“ selbst aufzuspüren und zu vernichten, als er sich gerade an einem Opfer nährte. Prinz Doran wurde über diesen Erfolg bereits in der gestrigen Nacht informiert. Wir beratschlagen, was wir mit dem Abkömmling des „Boxers“, dem „Stummen“, tun sollen. Etienne und ich hatten ihn in der Hoffnung mitgenommen, dass er uns zu seinem Erzeuger führen kann. Doch dies ist nun nicht mehr notwendig. Nach dem Erlebnissen mit Edwin erklärt sich niemand bereit, den „Stummen“ im Keller zu erschlagen. Ich beschließe beim Prinzen anzufragen, ob eine Möglichkeit besteht, dass der „Stumme“ Teil der Gesellschaft werden könnte – nach einer angemessenen Ausbildung versteht sich. Weiterlesen

Die Quelle des Nagrach VII – Die Gemeinschaft zerbricht

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Das Wichtigste in Kürze, denn wir brechen gleich wieder auf. Wir müssen uns beeilen, um noch rechtzeitig zur Quelle zu gelangen und herauszufinden, wo sich welche Partei befindet: Halman von Gareth, die Eishexe Jaminka Eisherz, die Agenten des Namenlosen, allen voran Al’Nuad.

01. Hesinde 1023 BF

Im Kloster von Urishalur, in dem wir Soraya zurückgelassen haben, erfuhren wir, wie man Dhana von Jadminka befreien kann:

  • Initiierung mit einem Anker von Dhana
  • Initiierung mit astraler Kraft
  • Festigung (Hexe aktiv bekämpfen, je vitaler Dhanas Körper, desto schwerer)
  • Exorzismus mit karmaler Energie

In Brandthusen empfing Baron Mikail Ouvenske hoffnungsvoll die ihm bekannten Helden unserer Gemeinschaft. Er hoffte auf Hilfe, um Burg Bathor zurückzuerobern. Wir setzten ein Schreiben an den Grafen von Ask auf, mit der Bitte um Unterstützung dieser lobenswerten Sache. Albin kontaktierte zudem das Kloster Urishalur. Zur Schneeschmelze kündigten wir unsere Rückkehr an. Weiterlesen

Albträume von Angmar – Teil 7

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30. Oktober des Jahres 2953 des Dritten Zeitalters
Höhlen unterhalb von Carn Dûm, Angmar, Eridaor

Da wir, auch nach gefühlten Stunden der Überlegung, keinen sinnvoll erscheinenden Ablenkungsplan zustande bekamen, entschieden wir uns kurzer Hand das zu tun, was uns bis hierher gebracht hatte: Handeln und das Beste aus dem machen was dann passierte. Und so machten sich Hergrim, Earendil und ich uns auf leisen Sohlen auf den Weg, immer an den Gefängniszellen entlang und aufmerksam nach den Entführten suchend. Während der Elb die oberste Stiege absuchte und ich mich um die mittlere kümmerte, blieb für unseren Bardinger nur noch die unterste übrig.

Nach kurzer Zeit entdeckte Earendil eine Hochelbin und einen Waldläufer in den Kammern, bedeutete den beiden jedoch sich ruhig zu verhalten. Wenig später machte ein unachtsamer Schritt von Hergrim, eine der Patrouillen aufmerksam. Doch ihm gelang es unter den Augen der Orks zurück zu schleichen, weshalb diese unverrichteter Dinge wieder auf ihren Posten zurückkehrten. Ihr Anführer, ein Großer Ork, schien aber sehr misstrauisch zu sein und lies die Wachen auf unserer Seite verstärken, was unser Unterfangen nicht gerade einfacher machen sollte.

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Streit in der Arche

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Vor der Arche waren fremde Menschen in einem notdürftig errichtetem Lager eingepfercht. Maximons Männer bewachten Sie mit einigem Abstand, weil die Neuankömmlinge an einer Pilzerkrankung litten. Viel erstaunlicher fand ich, dass diese Leute keine Mutationen hatten. Und sie hatten Kinder, die mit ihnen eingesperrt waren.  Weiterlesen

Eddy aus Eden

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Am zweiten Tag nach unserer Rückkehr zur Arche gab es eine Versammlung aller Bewohner, und die Expeditionen berichteten von ihren Erfolgen. Augenfällig war, dass der Prediger, Oskartian, nur ein paar Beobachter geschickt hatte und selber dem Ganzen fern geblieben war.

Abends lud uns Vigor zu sich ein. Astrina hatte ihn gebeten, gemeinsam mit uns anderen, die Gesandten der Fischmenschen abzufangen und zu einem geheimen Treffen mit ihr zu bringen. Wir diskutierten das kontrovers. Ich hatte zu der Zeit kein Vertrauen mehr in die Führungsstärke der Archivarin und machte den Vorschlag, dass wir selbst die Geschicke der Arche in die Hände nehmen sollten. Das war die Geburtsstunde von #TeamBruno, meiner Bewegung, die zum Ziel hatte, allen in der Arche die gleiche Stimme und die gleichen Rechte zu verleihen. Weiterlesen