Archiv der Kategorie: Spielrunden

Severin von Falkenstein

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Severin v. Falkenstein wurde als jüngstes Kind des Freiherrn Ludwig Leonard von Falkenstein geboren. Seine Kindheit verlief genauso wie man sich das Leben eines heranwachsenden Aristokraten vorstellt: Von klein an in den Künsten des Lesens, Schreibens, der Diplomatie und der Etikette unterrichtet, stets unter den wachsamen Augen einer sehr strengen Matronin.

Doch Severin hatte nie sehr viel dafür übrig zu wissen wie man sich am Tisch benimmt oder in welcher Reihenfolge das Besteck zu benutzen sei, geschweige denn sich den kompletten Namen des Herzogs von Wat-Weiß-Ich von und zu Wen-Interessiert-Das-Schon zu merken. Einzig das Lesen alter Folianten und verstaubter Bücher, die von abenteuerlichen Geschichten in wundersamen Gegenden erzählen, bereiteten ihm richtig Freude. Sehr zur Missgunst von Nora, seiner biederen und sehr strengen Erzieherin. Mehr als einmal kam es zwischen den beiden zu Streitereien, die stets damit endeten, dass Severin seitenweise Stammbäume fremder Familien abschreiben und auswendig lernen musste. Weiterlesen

Karl Auenthal

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Am 20. November 1714 wurde Karl als fünftes Kind einer Händlerfamilie in Frankfurt geboren. Er genoss eine gute Schulbildung und wurde mit seinem vierzehnten Lebensjahr zu einem angesehenen Wissenschaftler, Adam Ludwig Offenbach, in die Lehre geschickt. Offenbach war Alchemist, bzw. moderner ausgedrückt, war er Chemiker, allerdings durchaus mit einem Hang zum Okkulten und den Parawissenschaften gegenüber aufgeschlossen. Weiterlesen

Geplagte Seelen Teil 1 – Der Goat Rider

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Tagebuch  von Johann Gerbrand

10. Mai im Jahre des Herrn 1733  – zwischen Jakobsheim & Waldenau

Wir brauchten etwa eine halbe Stunde um alle Schätze von Grendel zusammen zu raffen und uns auf den Rückweg zu machen. Grendels Körper in der Höhle schien zu schrumpfen und auch der Baum machte einen ungesunden Eindruck. Wobei das ja sehr relativ war, wirkte er ja vorher schon sehr maliziös. Die Aussicht, dass diese menschenaussaugenden Kreaturen nun dahinfuhren, ließ uns durchaus befriedigt zurück. Weiterlesen

Intermezzo: In den Tälern von Bruchtal

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4. Juni 2954 DZ

Nach der Erbeutung des Schlüssels und dem Sieg über Blutstumpf und seine Leibwächter machten wir uns nach einer Rast auf den Rückweg nach Bruchtal.

18. Juni 2954 DZ

Wir erreichen Hiravals Gutshof. Dort geht der Wiederaufbau zügig voran. Hiraval hat sich gut von seiner Besessenheit erholt. Einige Waldläufer sind schon bei ihm und auch die Abenteurergruppe um Elwin und Fay hat sich gut eingelebt. Wir erzählen der Gemeinschaft von unseren Erlebnissen und vom Stern von Annuminas. Wir genießen die erste Nachtruhe in sicherer Umgebung und machen uns am nächsten Morgen wieder auf den Weg. Weiterlesen

Kampf um Freidorf 3 – Das Gefecht

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13.5.888 n.G.
Amir und Severin kamen als letzte in die Kirche, und wir blockierten das Eingangsportal mit Kirchenbänken. Draußen kämpfte das Konstrukt mit einigen Fomoren – deren Waffen richteten nichts gegen den Eisenmann aus, aber es war zu behäbig, um die Kreaturen zu treffen. Alfred, Bruno, Josef, Kruppke sowie einige Knechte hatten sich bewaffnet, aber außer uns hatten nur Bruno, der Schmied, und die zwei Wächter des Händlers Kampferfahrung. Severin löste einen der Bogenschützen im Kirchturm ab und begann in seiner Verzweiflung auf den Vogelschwarm zu schießen. Weiterlesen

Kampf um Freidorf 2 – Düstere Vorzeichen

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13.5.888 n.G.
Wir folgten den Spuren von Edgars Mörder in den Wald und kamen zu Adelmars altem Lagerplatz. In die Rinde eines Baumstammes war ein fremdartiges Zeichen hineingebrannt. Die Spuren führten uns weiter nach Süden als Amirs Kästchen abermals zu ticken anfing. Velten machte uns auf einen Rattenfomor aufmerksam, und Severin schlich sich alleine an ein Lager von etwa einem dutzend Fomoren heran. Im Geäst darüber war ein kleiner Schwarm schwarzer Vögel. Am Stamm des größten Baumes waren mehrere dieser Zeichen hineingebrannt worden. Weiterlesen

Die Äpfel von Avelten 2 – Das Dunkle Geheimnis

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18.05.888 – In der Nähe von Avelten

Die Dämmerung hatte bereits eingesetzt als wir den an einen Pfahl gebundenen Jungen auf der Obstplantage vor Avelten entdeckten. Genau eine solche Apfelplantage für die Avelten als idyllisches Paradies in der ganzen Umgebung bekannt war – wie irrwitzig. Er rief um Hilfe und machte einen verstörten Eindruck.

Als ich ihn fragte was geschehen sei, stammelte er ängstlich von Maskierten die ihn aus seinem Bett geholt und in einen Sack gesteckt und dann hier angebunden hätten. Sein Name war Pel und er kam aus Avelten. Weiterlesen

Die Seelenfalle III – Hubert Gimpel muss warten

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—Reisebericht von Karl Auenthal

Zwanzig Gulden wollte die Faustgesellschaft uns zahlen für jede Phiole mit Seelenlicht, die wir zurückbringen könnten. Doch bevor wir die Verfolgung von Hubert Gimpel aufnahmen, bat uns Herbert Grün, ihm und seinen Männern dabei zu helfen, die Kreatur, die wir alle Charlotte Grendel getauft hatten, zur Strecke zu bringen. Ich hatte ein paar Bedenken und warf die auch in den Raum, Schließlich handelte es sich bei der Kreatur um einen Alb, also nicht um ein beseeltes Monster oder einen Dämon aus dem Höllenriss, sondern um eine „normale“ Kreatur, die es auch schon vor dem Vorfall gab. Meine Gefährten hatten aber starke Argumente. Vor allem die zahllosen Leichen in der Höhle, die die Wurzeln für die Brut von Grendel ausgesaugt hatten, waren ein überzeugender Grund, das Ding nicht weiter wüten zu lassen. Weiterlesen

Über Bogenschützen – Teil 3

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3. Juni des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Nordhöhen, Eridaor

Nachdem wir die Orks in die Flucht schlagen konnten, erschien Rufus erneut und dankte uns für die Hilfe bei der Verteidigung der Stadt und der Erfüllung seines Eides. Außerdem bat er uns  darum, seinen Bogen zurück ins Auenland zu bringen und die Legende der Grünen Kompanie in die Welt zu tragen. Kurz darauf verschwanden die Geister der Hobbits mit ihrem Marschlied auf den Lippen im Wind des heraufziehenden Morgens.

Nach knapp einer Stunde Suche, gelang es Hergrim den Bogen und gleich darauf ein neues Paar Stiefel zu finden. Unverzüglich machten wir uns auf den Weg und verließen so gegen Mittag die Schlucht. Wieder außerhalb der Stadt, suchten wir uns in den Nordhöhen schnell einen Rastplatz um unsere müden Knochen etwas Ruhe zu gönnen. Unsere Wahl fiel auf eine Turmruine.

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DIe Seelenfalle II – Charlotte Grendel

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—Reisebericht von Karl Auenthal

Das Kind schrie wie am Spieß. Der hohle Baumstamm verzerrte das Geräusch noch mehr ins Unheimliche. Sofort eilten alle herbei, um dem Kind beizustehen. War ich der Einzige, dem diese Szenerie seltsam vorkam? Zu meiner Verwunderung schnappte aber keine Falle zu, kein Monster brach aus der Göre hervor, noch näherten sich weitere Angreifer. Sollte ich mich irren? War das Mädchen wirklich nur ein Kind, das hier in der Öde zurück gelassen wurde? Langsam begann auch ich zu zweifeln. Weiterlesen

New Orleans bei Nacht – Kapitel 9: La bête de la Nouvelle-Orléans

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Freitag, der 23.09.1921: Als ich in dieser Nacht durch die Bayous streife, um mit meinen neuen Ghul-Alligatoren zu trainieren, kommt es zu einer seltsamen Beinahe-Begegnung. Ein junger Mann, bekleidet mit Gummistiefeln und einem teuren Anzug, scheint das Sumpfland zu durchwandern und etwas zu suchen. Es gelingt mir, ihm in Schutze der Verdunkelung zu einer Baumwollplantage zu folgen.
„La Plantage du Chastel“ steht auf einem Schild zu lesen. Zwei Hunde in einem Zwinger wittern mich, und ich muss die Tiere mit Süßem Flüstern beruhigen. Dadurch verliere ich den junge Mann, der hauptsächlich Französisch spricht, kurz aus den Augen. Ich sehe gerade noch, wie ihm Einlass in das Hauptgebäude gewährt wird. Durch ein Fenster sehe ich, dass der junge Wanderer in einen Salon geführt wird, dann zieht er die Vorhänge zu. Misstrauisch lege ich mich auf die Lauer. Fast eine Stunde vergeht, da erklingt plötzlich ein schriller Frauenschrei im Innern des Anwesens. Die Türen öffnen sich und bewaffnete Arbeiter verlassen die Plantage. Einer der Männer deutet auf das Baumwollfeld, in dem rasche Bewegung zu erkennen ist. Die Hunde werden aus dem Zwinger gelassen und nehmen die Verfolgung des Flüchtenden auf. Drei Bewaffnete folgen ihnen, zwei bleiben auf dem Hof zurück. Weiterlesen

Härter als Stein – Teil 4

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Trotz ihres Bandes mit Mormog legt die Maiar Feredrun einen Verhüllungszauber auf uns, so das wir von Trollen schwerer wahrgenommen werden. Außerdem berichtet sie uns von dem Trollthing, das von Mormog einberufen wurde und in den Ettenöden, zwischen den Armen des Weissquell, stattfinden soll. Sie beschreibt uns den Weg dorthin. Wir folgen ihrer Beschreibung und kommen trotz einiger beinahe Kollisionen, mit den hier überall umherziehenden Trollen, unbehelligt dort an.

Das Thing findet in einem großen Talkessel statt. Wir können uns an die Hänge schleichen und haben einen guten Überblick über das Geschehen. Nach dem die Sonne untergegangen ist und auch die Steintrolle aus ihren Höhlen kriechen, sind gut 200 Trolle versammelt und Mormog hat, begleitet von zwei großen Wächtertrollen seinen großen Auftritt. Es ist erschreckend wie eloquent er gegenüber seinen Artgenossen wirkt, die alle ein böses, aber schlichtes Gemüt haben. Weiterlesen

Über Bogenschützen – Teil 2

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„Für Angmar, für meinen Herren“, rufen uns lange tote Seelen entgegen. Eine Reihe Geister erscheinen im Schatten der Höhle und greifen uns an. Diese Gegner besiegen wir schnell und untersuchen weiter den Thron der Königshalle von Fornost. Ferdibrand findet schließlich eine Mechanik in dem Relief des Sterns von Annuminas auf dem Thron. Tatsächlich finden wir in der entstandenen Vertiefung den Stern und haben damit das Ziel unserer Mission erreicht.

Doch schon droht neue Gefahr. Wir hören Orks, die schnell näher kommen. Ohne Zeit zu verlieren folgen wir dem Weg, von dem wir vermuten, das er zum Turm des Palanthir führt. Wir hoffen dort diese Katakombe verlassen zu können. Der Tunnel führt zwar immer höher nach Nord-Osten, aber damit führt er uns auch immer weiter in die Nordhöhen hinein. Weiterlesen

Die Dunkle Halle II – Ein Dutzend Walwütiger

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22. Boron 1025 BF – nachts Der Goblin Sulrik beharrte weiterhin darauf seinen Meister Forksan holen zu wollen und er drängelte so sehr, dass schließlich Hagen nachgab und dem Goblin folgte. Balthasar blieb in der Schmiede während Tsaekal den Rest der Gruppe holte. Es machte den Eindruck als würden die Walwütigen noch mehr Unheil in dieser Nacht anstellen wollen. Weiterlesen