Archiv der Kategorie: Spielrunden

Der verschollene Pfad – Teil 6

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15. September 2954 DZ, Ahnengräber, Narvis Bericht

Nach unserem Sieg schauen wir uns auf dem Gräberfeld um und entdecken, dass jenes Grab, welches wir vor längerer Zeit mit Ceawin dem Freigiebiegen betreten und später selbst verschlossen hatten, wieder offen steht. Als wir es betreten, fühlen wir dieselbe Kälte wie damals, als wir die Unholde daraus vertrieben haben. In den Seitenkammern liegen mehrere Stoffbündel, in denen durchaus menschliche Körper stecken könnten. Der Halbling glaubt, ein Wispern aus der Hauptkammer gehört zu haben und der Elb sieht wieder Geister. Diesmal einen Krieger in Rüstung. Kein Wunder, dass mich das nervös macht… jetzt tauchen in der rechten Seitenkammer auch noch Ahnengeister der Menschen auf. Außerdem vernehme ich jetzt, genau wie Ferdibrand einen flüsternden Trauergesang. Zugegebenermaßen ist mir das alles etwas unheimlich. Weiterlesen

Die Teufelsratten von Kronau IV – Immer dieser Hubert Gimpel

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Fortsetzung unseres Reiseberichts
—von Karl Auenthal

22. Mai 1733 – Wir berieten, wie wir am besten mit der Baronin von Freyberg in Kontakt treten konnten. Wir versuchten den offiziellen Weg und sprachen im Rathaus vor. Don Ignaçio übernahm das reden. Am Nachmittag um vier wurden wir schließlich vorgelassen. Wir berichteten von dem Heilmittel und dass wir seit zwei Tagen keinen Kontakt zu Seifenberger hatten. Die Baronin ließ den Doctor daraufhin von der Stadtwache suchen. Eine mitgebrachte Probe des Heilmittels musste ich im Rathaus zurück lassen. Bei der Unterredung mit uns war ständig ein Lakai an ihrer Seite. Sie schien nicht frei reden zu können, also signalisierte ich ihr bei der Verabschiedung, dass wir sie dringend unter vier Augen sprechen müssten. Weiterlesen

Die Dunkle Halle IV – Vor den verschlossenen Toren der Halle des Windes

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25. Boron 1025 BF
Als ich das Reich meines Vaters verlassen hatte, machte ich mich auf den Weg nach Thorwal. In meiner neuen Gestalt konnte ich ausdauernder und schneller fliegen, als ich es gewohnt war und traf schon recht bald auf meine früheren Gefährten. Sie waren mit einem Trupp Thorwaler zusammen, den Styrvake – trotz seiner unbeherrschten Art – zu befehligen schien. Doch sie planten schon ihre Weiterreise nach Olport, wo es unterirdische Höhlensysteme geben sollte. Das konnte kein Zufall sein. Es wurde immer deutlicher, dass unsere Geschicke aneinandergekettet waren, und dass ihre Ziele auch die meinen waren. Weiterlesen

Die Bestie von Krahorst II

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Die Bannung der Krähenbestie

In der Gruft machten wir uns daran, die Zusammenhänge zu erforschen, die es offenbar zwischen den verschiedenen Ereignissen der letzten Zeit gab. Auf eine merkwürdige Art und Weise waren die unterschiedlichen Begebenheiten miteinander verwoben – und mitten in diesem undurchsichtigen Netz schien sich unsere ebenso merkwürdige Gruppe zu befinden. Weiterlesen

Dunkle Halle VII – Geschwisterwirren

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Reisetagebuch von Sheana, 27. Boron – 11. Hesinde 1025 BF

Tag zwei nach dem magischen Angriff auf Olport. Ein Alk fliegt über die Küste vor Olport. Kleine Menschen  laufen hin und her. In Olport sieht man noch die Spuren der Zerstörung durch die Urgewalten des magischen Unwetters durch die pervertierten Elementare. Diese sollen aus alten Zeiten der ersten Dämonenschlachten stammen (von Rohal dem Weisen selbst gebannt). Aber das stört den Alk nicht. Tronde Torbensons Schiff die Hadred ist in den Hafen von Olport eingelaufen. Das ist schon interessanter, vielleicht hat das Schiff Fisch geladen. Weiterlesen

Dunkle Halle VI – Der Tag danach!

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The Day After, 27. Boron 1025 BF

Beim zweiten Frühstück wurden Pläne geschmiedet: Die Funktion der Kristalle sollte erkundet werden, Olgerda musste gesucht und der Weg zur Dunklen Halle sollte erforscht werden. Simidriel schlug uns vor, mit Lyoschos Hilfe die Kristalle zu untersuchen. Sie zogen sich mit zwei Firnelfen in die Katakomben in eine Art Labor zurück, das an einem Kreuzungspunkt von Kraftlinien lag. Dort untersuchten sie die Kristalle. Diese strahlten dasselbe Sippenlied aus wie der gestohlene Kristall und sie enthielten Disharmonien. Das Lied könnte stärker werden, wenn man sich der Dunklen Halle nähert. Lyoscho beschloss, dazu die alten Schriften in den Archiven zu studieren. Auch die Urne mit den pervertierten Elementaren sollte untersucht werden. Aber zunächst untersuchte Lyoscho den Tatort, indem er, beäugt von den Magiern, durch sein Schwarzes Auge in die Vergangenheit sah. Imion Gletscherglanz entwendete den Kristall. An seinen Händen sah er Verbrennungen. Eine Thorwalerin begleitete ihn. Auch an der beschädigten Wand blickte Lyoscho durch die Zeit. Hier sprengte die Frau, vermutlich Olgerda, mit Hilfe von merkwürdigen Flüssigkeiten die Wand auf. Dann traten sie durch ein Portal. Weiterlesen

Der verschollene Pfad – Teil 5

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13. September des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Engstelle des Waldes, Düsterwald, Wilderland

Eine Elbin nähert sich unserem Lager in der Ruinenstadt. Sie ist zwar bewaffnet, aber von ihr scheint keine direkte Gefahr auszugehen, sehr wahrscheinlich hätten wir sie nicht einmal bemerkt, wenn sie es nicht gewollt hätte. Wir laden sie an unser Feuer ein. Sie stellt sich uns mit dem Namen Asche vor. Neugierig fragen wir, welchem Geschlecht sie angehört, da wir sie nicht einordnet können. Sie sagt, dass sie noch nie jenseits des Nebelgebirges gewesen ist, was auch immer das mit ihrer Abstammung zu tun hat. Sie hat die Aufruhr, die wir im Wald und gegen den Schatten verursacht haben, mitbekommen und ist neugierig wer wir sind. Ferdibrand kam ihr Name gleich bekannt vor und in der Tat hat uns Rahel, die Seherin in Sonnstatt, bereits von ihr berichtet und uns als mögliche Verbündete genannt. Sie scheint eine lange Zeit, auch für Elben, in Dol Guldur Gefangen gewesen zu sein und sie ist enttäuscht über die Mächtigen, die den Nekromanten zwar zu Fall gebracht haben, aber den Ort so belassen haben. Weiterlesen

Die verlorene Mine von Phandelver – Aktueller Wissensstand

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Folgende Informationen haben die Charaktere bereits aus diversen Quellen zusammentragen können:

Vor mehr als fünfhundert Jahren schlossen Klans der Zwerge und Gnome ein Abkommen, das als Phandelvers Pakt bekannt ist, als sie eine reiche Mine in einer wundersamen Höhle teilen sollten, die als Wellenhallhöhle bekannt ist. Neben dem mineralischen Reichtum barg die Mine auch große magische Macht.
Menschliche Zauberwirker verbündeten sich mit den Zwergen und Gnomen, um diese Energie zu kanalisieren und in eine große Schmiede zu binden (genannt Zauberschmiede), mit der magische Gegenstände erschaffen werden konnten.

Aber dann kam es zu einer schrecklichen Katastrophe, als Orks durch den Norden zogen und alles in ihrem Weg in Schutt und Asche legten. Eine mächtige Streitmacht von Orks, die von bösen Magiern unterstützt wurde, griff die Wellenhallhöhle an, um ihre Reichtümer und magischen Schätze zu erbeuten. Menschliche Magier kämpften Seite an Seite mit ihren zwergischen und gnomischen Verbündeten, um die Zauberschmiede zu verteidigen. Der resultierende magische Kampf verwüstete einen großen Teil der Höhle und nur Wenige überlebten die Einstürze und Beben, und der Standort der Wellenhallhöhle geriet in Vergessenheit.

Ein geheimnisvoller Bösewicht, der als die Schwarze Spinne bekannt ist, kontrolliert ein Netzwerk von Banditenbanden und Goblins in der Gegend, und seine Agenten haben Gundren Felssucher entführt.

Der verschollene Pfad – Teil 4

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7. September des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Herz des Waldes, Düsterwald, Wilderland

Es dauerte einige Zeit und bedurfte Roderics Heilkunst, bis die Zwerge wieder in der Lage waren weiter zu reisen, aber uns blieben noch einige Stunden Tageslicht. Und so machten wir uns, das Flussbett des Grünflusses entlang, wieder auf den Weg gen Osten. Als wir Bofri und den anderen von unserem Vorhaben berichteten, hier wieder einen Weg durch den Düsterwald zu finden, waren sie Feuer und Flamme für die Idee und begannen sofort damit, einen Plan für eine mögliche Straße zu schmieden. Auch wenn diese Straße sicher noch in weiter Ferne liegt, begannen wir damit, Wegmarkierungen zu hinterlassen. Vor allem die Stelle, an der sich das Flussbett des Grünflusses nach Norden wendet und ein Reisender gen Westen das Bett verlassen muss, markierten wir. Weiterlesen

Doc John Statson – Arzt

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Mein schlimmster Alptraum:

Mein Gewehr bellt auf, mein Gegner stürzt tot zu Boden. Auf dem Seziertisch öffne ich mit dem Skalpell seinen Brustkorb, doch plötzlich quillt ein Strom schwarzer Maden heraus und spült wie ein reißender Strom um den Tisch und meine Füße. Mit einem Mal bricht rotes feuriges Licht aus der geöffneten Brust, in der sich unvermittelt ein brennender Abgrund auftut. Ich weiß es in meinem tiefsten Inneren, das ist der Abgrund der Hölle! Meine Schuld zieht mich mit schwarzen Ranken hinein und ich spüre wie ich falle. Das Fleisch brennt mir von den Knochen, bis nur noch mein verkohltes Skelett vor Schmerzen schreit, während der Boden aus der Tiefe auf mich zurast. Noch Sekunden nach dem Erwachen spüre ich am ganzen Körper den tödlichen Aufprall.

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Der verschollene Pfad – Teil 3

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  27. August des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Narvis Bericht

Nachdem der Hobgoblin durch das Portal verschwunden ist und dieses sich geschlossen hat, betreten wir unter Ferdibrands Führung die Ruine. Es handelt sich um ein altes, schon halb versunkenes Langhaus. Im Wasser, das den Boden bedeckt, treiben ein paar Leichen. Auf einem steinernen Sims ist ein primitives Gestell aufgebaut, in dem eine Glocke hängt. Die Seile aus Spinnenseide erweisen sich als sehr widerstandsfähig und nur dank Earendils Schwert können wir sie durchtrennen und die Glocke zu Boden lassen. Weiterlesen

Die Minen von Phandalin 3 – Das Ausmerzen der Rotröcke

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Nachdem die Gruppe um Jens Reibmann, Lia Liadon und Leoran Amakiir die Nacht erholsam im Gasthaus in Phandalin verbrachten, brachen sie früh morgens auf um weitere Informationen über die Gruppe ihres Auftraggebers zu sammeln. Ihre erste Anlaufstelle war das Handelskontor von Barten. Bei diesem fragten sie noch einmal nach ob dieser wisse wann mit der Ankunft der Brüder von Gundar Steinsucher, Tharden und Gundruf, zu rechnen sei. Barten versprach der Gruppe, sich im Gasthaus zu melden, wenn er von dem Eintreffen der Brüder erfuhr. Weiterlesen

Die Minen von Phandalin 2 – Ankunft in Phandalin

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Nachdem die Höhle mit den Goblins und dem Popanz gesäubert, als auch Sildar gerettet wurde, haben die Helden die Höhle unter die Lupe genommen. Es konnten von Lia Liadon, Jens Reibmann, Kyan Hammerfels und Leoran Amakiir mehrere Kisten gefunden werden, welche vermutlich aus verschiedenen Raubzügen stammten. Die Kisten waren gekennzeichnet mit einem Löwen auf einem Schild, welches laut Jens das Wappen eins Handelshauses sei und vermutlich in Richtung Phandalin unterwegs waren.
Nachdem die Wertsachen der Monster geplündert wurden, hatte man Sildar verhört. Dieser berichtete, dass er und Gundar relativ schnell nach dem Überfall getrennt worden seien und er hören konnte, wie die Goblins sich absprachen, dass Gundar zur Klippenkiefer-Burg gebracht werden solle. Weiterlesen

Die Teufelsratten von Kronau III – SEIFENBERGERs Heilmüsli

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Fortsetzung unseres Reiseberichts
—von Karl Auenthal

Jetzt hatten wir den Salat. Unser kleiner Führer Hugo A. Kasper hatte uns in einen Hinterhalt geführt. Und nicht nur das! Kurz zuvor musste sich Johann „Armageddon“ Gerbrand, unsere Erstschlagwaffe, notfällig zum Gasthaus zurück auf den Weg machen – er hatte einen Anflug von akutem Spritzdurchfall. Immerhin konnte er so eine Kopie vom Rezept des SEIFENBERGER Heilmüslis in Sicherheit bringen. Selbst wenn wir jetzt untergingen, gäbe es noch Hoffnung für die Stadt im Kampf gegen die Seuche der Teufelsratten.

Ein blutiges Gefecht entbrannte. Fünfzehn Schergen gegen uns, wobei sich nach Kurzem drei von ihnen in Wehrratten verwandelten. Heinrich hatte alle Hände voll zu tun, den Feind an sich zu binden, damit Don Ignaçio und Roland sie nach und nach erschlagen konnten, während ich meine Freunde mit Tränken und Notfallverbänden zur Seite stand. Am Ende konnte mindestens ein Rattenmensch fliehen. Einen Schergen stabilisierten wir zur Befragung, der Rest wurde getötet (den Wehrratten musste man den Kopf abschlagen, weil sich sonst ihre Wunden wieder schlossen). Ich entnahm einem Rattenmensch eine Probe Herzblut. Den Überlebenden, Ralf, schleppten wir in eine Stille Gasse, fesselten ihn und wollten dann herausbekommen was hier vorging. Weiterlesen

New Orleans bei Nacht – Kapitel 11: Miss Lucy Flint

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Sonntag, der 07.01.2024: Zusammen mit der Schauspielerin Lucy Flint reisen wir per Boot über den Old Man River zurück nach New Orleans.
Für diese Nacht scheinen wir Lazarus abgeschüttelt zu haben. Als die Stadt vor uns aus der Dunkelheit auftaucht, erscheint sie uns als düsterer, dreckiger Moloch, bis wir von jenem mysteriösen Zauber eingehüllt werden, dem New Orleans seinen Glamour verdankt und der neben Vampiren auch noch andere Kreaturen anzieht wie Licht die Motten.
Ms. Flint wird von uns zum Hotel Roosevelt geleitet, wo in der Zwischenzeit Etienne ihr Zimmer geschmackvoll hergerichtet hat. Eli bezieht für den Rest der Nacht den Sicherheitsposten vor ihrer Tür, wir anderen ziehen uns zurück.

Montag, der 08.01.2024: Wie vereinbart treffen wir uns im Hauptquartier am Hafen. Der Ventrue, uns nun bekannt als Mr. Orley, lässt sich schriftlich entschuldigen. Ohne Zweifel geht er sowohl finsteren als auch gewinnbringenden Geschäften nach. Wir übrigen diskutieren über Larazarus. Was ist von seiner Warnung zu halten? Wie wollen wir uns – und vor allem Ms. Flint – vor weiteren Anschlägen schützen? Was sollen wir tun, wenn der uralte Malkavianer uns erneut auf seine Seite ziehen will? Weiterlesen