10.10.1025 IZ
Tjaldri kauft bei seiner Tante ein ganzes Blech frisch gebackenen Pflaumenkuchen, mit dem er mit Grub, Hjalmar und Oolan zu Darnaths Hütte geht. Die Opfergabe nimmt der Priester wohlwollend an, um sie vor ihren Augen im Tempel zu verspeisen. Als sie ihn auf das Schwert Um-Durman und die Paktierer ansprechen, sagte er, er kümmere sich nicht um weltliche Dinge. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Dragonbane
Der seufzende Turm 1 – Glam-Glam
Schreibe eine Antwort13.10. – Aufbruch in den Sumpf
Am Morgen brechen wir auf und überqueren die Brücke über den Kummer. Sie wirkt alt, hält aber stand. Hinter der Brücke wird der Weg schnell schlechter. Aus festem Boden wird schlammiges Gelände. Oolan übernimmt die Führung und bringt uns in den Sumpf.
Wir sind den ganzen Tag unterwegs. Der Boden ist schwer, die Luft kalt und feucht, und Mücken machen das Vorankommen zusätzlich unangenehm.
Am Abend schlagen wir ein Lager auf. Der Platz ist schlecht – feucht, kein trockenes Holz, kein Feuer. Es bleibt kalt.
Während Hjalmars Wache sieht er ein Licht im Sumpf und folgt ihm. Dabei gerät er fast in ein Sumpfloch und verliert schließlich die Orientierung. Weiterlesen
Das Gasthaus “Zum Wegende” 2 – Der Albtraum der Hexe
Schreibe eine AntwortNacht vom 11.10. auf den 12.10. – Gasthaus „Zum Wegende“
Wir öffneten eine weitere Tür im Gasthaus und fanden uns in einem Raum wieder, der einst ein Kinderzimmer gewesen sein musste. An der Wand hing ein Gemälde einer Familie mit Kind – das gleiche Paar, das wir bereits aus der Taverne kannten. In einer Krippe lag eine Puppe. Oolan stellte fest, dass sie dem Kind auf dem Bild auffallend ähnlich sah. Unter der Puppe fanden wir eine Flöte aus Knochen. Als Hjalmar sie berührte, brach der Boden unter uns auf, und Brackwasser schoss nach oben. Wir zogen uns schnell in den Mosaikraum zurück und kamen dort erst einmal zur Ruhe. Danach setzten wir unseren Weg fort.
Wir gelangten in einen Raum mit einem Teich. Das stetige Tropfen des Wassers erzeugte einen gleichmäßigen, fast unheimlichen Klang. Aus einem Spalt in der Wand trat kaltes Wasser aus. Am Grund entdeckten wir eine Truhe. Wir holten sie nach oben. Darin befanden sich Kupfermünzen und ein Ring. Weiterlesen
Die Ridderhöhen 3 – Fehlschläge und Fraktionen
Schreibe eine Antwort08.10.1025 – Wolflinge kratzen keine Runen in Höhlenwände wie Zwerge. Wir malen auch keine Buchstaben auf Papier, wie Menschen es tun. Wir bewahren unsere Geschichte in Erzählungen und Liedern, während wir durch die raue Wildnis ziehen.
Ich bezweifele, jemals wieder an das Feuer einer Wolflingsippe eingeladen zu werden, um von meinen Reisen zu berichten. Dennoch will ich bewahren, was meinen Gefährten und mir auf den Ridderhöhen widerfahren ist. Unseren ersten Abstieg in den Grabhügel haben wir mit dem Verlust von Runhild Kupferfaust bitter bezahlt. Nur knapp entkamen wir dem Gruftschrecken, dem sie zum Opfer fiel. Nach kurzer Rast beschlossen wir, erneut in den Grabhügel hinabzusteigen. Tjaldri, klein und verstohlen, wagte den Vorstoß.
Er gelangte in das Gewölbe, das direkt vor der Hauptkammer liegt. Nachdem er dort mit dem Geist einer Drachenritterin gesprochen hatte, steigen wir alle zusammen wieder in den Hügel hinab… Weiterlesen
Die Ridderhöhen 2 – Freund oder Feind?
Schreibe eine AntwortAn die Oberste Heerführerin,
Feldmeldung des Spähers EG15-03
Betreff: Aufklärungsvorstoß zur Grabstätte der Ridderhöhen / Fehlschlag der Operation
Eurer Hochwohlgeboren sei hiermit pflichtgemäß Meldung erstattet:
Der Aufklärungsvorstoß zur Grabstätte der Ridderhöhen ist als gescheitert zu verzeichnen. Ein untoter Grabwächter von erheblicher Gefechtskraft zerschlug den eingesetzten Erkundungstrupp vollständig. Über den gegenwärtigen Verbleib sowie den Überlebensstatus der übrigen Angehörigen des Expeditionskorps kann zum jetzigen Zeitpunkt keine gesicherte Erkenntnis vorgelegt werden. Weiterlesen
Die Ridderhöhen 1 – Ein tragischer Verlust
Schreibe eine Antwort06.10.1025 – Wir brechen auf und reisen zu den Ridderhöhen. Zunächst wandern wir nach Norden bis zur Mittagszeit, ehe wir eine kurze Rast machen. Danach geht es weiter und es dauert nicht mehr lange bis wir die auf der Karte vermerkte Abzweigung erreichen, welche wir dann auch nehmen. Es dauert nicht lange und wir werden aus heiterem Himmel von Wegelagerern überfallen. Auch wenn es sich um sehr zerlumpte Gestalten handelt, sind diese dennoch bewaffnet. Dies macht sie zu gefährlichen Gegner für uns. Doch mit vereinten Kräften und unter Einsatz von Hjalmars Magie schaffen wir es den Überfall abzuwenden und die Wegelagerer zu besiegen. Doch dies hat uns einiges an Kraft gekostet, so dass wir bald nach einer geeigneten Stelle Ausschau halten, wo wir uns ausruhen und eventuell die Nacht verbringen können. Dank Oolans hervorragenden Wildnis-Kenntnissen finden wir schnell eine passende Stelle zum Lagern. Der Wald hier ist von dichten Spinnennetzen bedeckt, weshalb wir auch beschließen Wachen für die Nacht aufzustellen. Weiterlesen
Randweiler – Abenteuer oder ehrliche Arbeit?
Schreibe eine Antwort2.10.1025 IZ
Wir nehmen die noch brauchbaren Kurzschwerter und -bögen der Goblins an uns. Und Meister Wettermann hat ein paar Silberstücke, die er nicht mehr benötigt. Bevor wir ihn unter Steinen bestatten, findet unsere Zwergin Runhild an seinem rechten Unterarm ein Brandzeichen in der Form eines stilisierten Stiers, das sie ihm herausschneidet und an sich nimmt. Wir gehen hinab ins Nebeltal, solange es noch Tageslicht gibt, und rasten die Nacht über in einem Wald. Weiterlesen
Dragonbane – Dramatis Personae online
Schreibe eine AntwortFür die Dragonbane-Runde gibt es jetzt eine nach Orten sortierte Übersicht der handelnden Personen. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Thorti wurde diese Seite erstellt und wird auch weiterhin von ihm gepflegt.
Über den Drakmar-Pass – Brief in die Heimat
Schreibe eine Antwort15. Tage des neunten Monats im Jahre 1025 nach imperialer Zeitrechnung
Geliebte Schwester,
nach drei Monden voller Mühsal und Entbehrung habe ich endlich die Taverne „Zur letzten Rast“ erreicht, den letzten Außenposten vor jenem Pass, der durch die Kummergipfel führt und die letzte Schwelle zum Nebeltal markiert.
Geführt wird dieses gastliche Haus von einer Zwergenfamilie, den Baumanns, redliche und herzliche Leute. Der Bruder des Wirtes, Kyan mit Namen, ward mir als Führer über den Pass anempfohlen. Und wie es den Anschein hat, bin ich nicht allein in meinem Vorhaben, die Berge noch vor dem ersten Schnee zu bezwingen, denn bis zum Abend fanden sich weitere Reisende ein, von recht unterschiedlichem Schlag.
Da sind zwei Zwerge: Turo Braglison, offenbar ein geschickter Handwerker, und Runhild Kupferfaust, die mir als eine Art Gelehrte erscheint. Doch wirkt sie von schwacher Konstitution, und ich hege Zweifel, ob sie den Weg über den Pass unbeschadet überstehen wird. Möge sie nicht von einer ansteckenden Krankheit befallen sein. Ferner schloss sich uns ein Halbling an, Tjaldri Pausbacken genannt, ein Lebemann ganz nach meinem Geschmack, der dem Wein wie auch dem Würfelspiel nicht abgeneigt ist. Und zu guter Letzt – du wirst es kaum glauben – reist mit uns ein Angehöriger der Wolfsmenschen: Oolan Schneebraue. Ich wage zu behaupten, dass er der Einzige unter uns ist, der den Weg über den Pass auch ohne jegliche Hilfe zu finden wüsste. Weiterlesen
Runhild Kupferfaust – die Forscherin
Schreibe eine AntwortSie hieß Runhild Kupferfaust und war mit ihren 104 Jahren eine ehrwürdige, aber noch junge Zwergin. Ihr Leben hatte sie den alten Schriften und Runen gewidmet, die in den Hallen ihrer Bergheimat verborgen lagen. Blass und fahl wirkte sie, als sei sie selbst ein Relikt aus den Archiven, mit Tintenflecken an den Fingern und Augenringen, die von langen Nächten über bröckelnden Pergamentrollen erzählten. Doch hinter diesem gelehrten Antlitz glomm eine unersättliche Gier – nach Wissen, nach Gold, nach allem, was glänzte und Geheimnisse barg. Weiterlesen



