Das Gasthaus “Zum Wegende” 2 – Der Albtraum der Hexe

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Nacht vom 11.10. auf den 12.10. – Gasthaus „Zum Wegende“
Wir öffneten eine weitere Tür im Gasthaus und fanden uns in einem Raum wieder, der einst ein Kinderzimmer gewesen sein musste. An der Wand hing ein Gemälde einer Familie mit Kind – das gleiche Paar, das wir bereits aus der Taverne kannten. In einer Krippe lag eine Puppe. Oolan stellte fest, dass sie dem Kind auf dem Bild auffallend ähnlich sah. Unter der Puppe fanden wir eine Flöte aus Knochen. Als Hjalmar sie berührte, brach der Boden unter uns auf, und Brackwasser schoss nach oben. Wir zogen uns schnell in den Mosaikraum zurück und kamen dort erst einmal zur Ruhe. Danach setzten wir unseren Weg fort.

Wir gelangten in einen Raum mit einem Teich. Das stetige Tropfen des Wassers erzeugte einen gleichmäßigen, fast unheimlichen Klang. Aus einem Spalt in der Wand trat kaltes Wasser aus. Am Grund entdeckten wir eine Truhe. Wir holten sie nach oben. Darin befanden sich Kupfermünzen und ein Ring.

Der nächste Raum war eine große Halle mit Glasdach. An den Wänden hingen Gemälde alter Tempel. Auf einem erkannten wir erneut das Paar. Im Boden befanden sich kleine, feine Löcher – möglicherweise Fallen. Tjaldri nahm sowohl das Familienbild als auch das Bild aus dem Kinderzimmer mit.

Nach einer kurzen Pause begann die Flöte in Hjalmars Tasche von selbst zu spielen – eine langsame, traurige Melodie. Wir folgten der Treppe nach unten. Je tiefer wir kamen, desto schwächer wurde das Licht. Aus der Dunkelheit hörten wir metallisches Klirren. Dann trat sie hervor: die Hexe.

Stare

Die Hexe wiederholte immer wieder, dass Helemie sie getötet habe und sie unschuldig sei. Der Kampf dauerte eine Weile, bis Tjaldri sie schließlich tödlich traf. Danach wurde es wieder heller. Mit Grubs Hilfe öffneten wir eine schwere Tür. Dahinter lag ein Friedhof mit drei offenen Gräbern. Aus einem sprang ein Hexenhund hervor und griff uns an, wurde aber schnell besiegt. In den anderen Gräbern lagen gefesselte Personen. Aus dem Grab des Hundes waren weitere Geräusche zu hören, doch Turo verschloss es rechtzeitig. Tjaldri befreite einen Zwerg, der sofort floh. Im zweiten Grab fanden wir Atelia und befreiten sie ebenfalls.

Wir verließen den Friedhof und kehrten schließlich zum Gasthaus zurück. Dort sahen wir, wie Stieg den befreiten Zwerg erkannte – seinen Sohn. Die Erleichterung war deutlich spürbar. Er dankte uns. Der Fluch schien gebrochen. Einige der Gäste waren offenbar seit Jahren gefangen gewesen.

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