Archiv der Kategorie: Spielrunden

Spielberichte, Charakterbeschreibungen und Hintergrundmaterial aus den Spielrunden

Geboren um zu sterben 5 – Das Wiesel zur Brust nehmen

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Kreutzing, 10.06.888 n.G.

Die Verhandlung ist beendet, ich bin wieder ein freier Mann und von allen Vorwürfen frei gesprochen. Auch wenn ich keinen Besucht empfangen durfte, als wäre ich ein Verbrecher, so wurde ich zumindest gut behandelt. 10 lange Tage im Gefängnis gehen zu Ende, in denen ich viel Zeit hatte über alles nachzudenken. Das “Recht” in Kreutzing ist nicht das was ich für Gerechtigkeit halte und was Harald Krey mir beigebracht hat. Es ist viel zu undurchsichtig und man muss sich anpassen, um in einem solchen Ort zu bestehen – ich bin mir nicht sicher ob ich das will und dies mein Weg ist.

Karl Brünne, der Strafverteidiger der von Meister Dreen bezahlt wird, hat wohl gute Arbeit geleistet, um mich frei zu bekommen, auch wenn dafür viele Tatsachen auf allen Seiten verdreht wurden. Mir ist klar geworden, ich habe mich von meinen Emotionen leiten lassen und bin zu weit gegangen, ich wollte das Uhrwerk stoppen, nicht töten, doch ich wollte das Richtige tun. Eines habe ich durch die Verhandlung gelernt, immer bei der Wahrheit zu bleiben scheint eher zu schaden als zu helfen – wie ich Freidorf vermisse! Weiterlesen

Die Teufelsratten von Kronau VI – Das Pendel schwingt zurück

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24. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Kronau
Abends

Nach dem Kampf lagen nun ein Dutzend Leichen vor uns, darunter die drei Werratten, die sich langsam wieder zurück verwandelten. Nachdem Karl die Wunden von Heinrich und Roland verbunden hatte, nahmen wir die Räumlichkeiten näher in Augenschein. Hier war alles vergammelt und verrottet, ein Priester hatte hier sicherlich schon viele Jahre nicht mehr gewirkt. Kein Wunder, dass in diesem gottlosen Viertel Teufelsratten gezüchtet wurden! Denn genau solche fanden wir in der Sakristei: kaninchengroße Ratten mit rotleuchtenden Augen und mit Pestbeulen überzogen. Widerwärtig. Hätte Roland Brandbeschleuniger dabei gehabt, ich glaube, er hätte hier alles abgefackelt und ich hätte ihn nicht abgehalten. Weiterlesen

Brennende Steine I

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Aus den Anekdoten von Mentor Rubinion Salinder:

Lagerfeuer mit Eslam – 8. Firun 1033 BF

Es war kälter geworden. Wir hatten die Globule im Herbst betreten und sind drei Monate später im Winter wieder herausgekommen. Am Sternenhimmel konnte ich ablesen, dass kürzlich Wintersonnenwende gewesen war.

Wir saßen mit Eslam abends am Lagerfeuer, und zu allem Überfluss bat er uns im Auftrag von Kanzleirat Galahan das Verschwinden des königlichen Prospektors Rik zu untersuchen. Ritter Ysgol von Tatzenhain hatte von einem Händler aus dem Norden sein Notizbuch erworben und es zum König geschickt. Darin war die Rede von Zwergenkohle. Weiterlesen

Yggdrasill – Der Weltenbaum I

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Als Sol wieder etwas Vorsprung gegenüber Mani hatte, konnten die ersten Sonnenstrahlen den Boden Midgards erreichen. Der Troll, der bis dahin versuchte Bartholomeus Götterwirken zu durchdringen, wurde von den Strahlen getroffen und wurde sofort zu Stein, leicht brüchigem Stein, welcher Bartholomeus unter sich vergrub. Der Geröllhaufen hat noch immer Ähnlichkeit mit dem Troll, Ubbo sagte, dass er bei ihm und in der Höhle eine innere Unruhe verspürte.

Die Reise beginnt nun und unser Boot ist mit 13 Männern gut besetzt für die Überfahrt nach Dänemark. Am nächsten Morgen, welcher zu warm für den Frühling ist und von einer Flaute begleitet wurde, erzählte man die Träume, welche doch sehr abstrakt wirkten. Weiterlesen

Ein Puck kommt selten allein

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Ha da sind unsere Helden mal gerade abwesend und vergnügen sich mit Met, Weib und Gesang. Wisst ihr noch damals am Strand vor der Großen Schlacht in der Stadt der Ketten?

Vom Jarl bekamen Sie den Auftrag frisches Jagdfleisch im Wald zu besorgen. Magnus und Björn gingen gemeinsam mit Leif in den Wald. Sie haben sogar eine prächtige Hirschkuh erlegt. Aber im Wald ging es wohl nicht mit rechten Dingen zu. Der Rückweg nach der Jagd war gefühlt länger als gedacht. Magnus hatte sich zwar Markierungen gesetzt, denen Sie auch folgten, aber es war dennoch merkwürdig. Sie fanden eine verlassene und herunter gekommene Hütte, wessen Vorbesitzer scheinbar gewaltsam ermordet wurden. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters XVIII – Die Stadt der Ketten

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Ein alter Gefährte der Mannschaft um unsere Helden tritt aus der Masse hervor. Ach Leif, diese Geschichte habe ich nun schon dutzende Male gehört, und jedes mal schmückst du sie mehr aus und beteuerst, du dichtest nichts dazu. Eines Tages wird es noch dabei Enden, dass ihr die Stadt im Alleingang eingenommen habt. Aber wir kommen nun zu meiner Lieblingsstelle, eurer Erzählung der Reisen.

Wenn ich mich richtig erinnere erzählte mir Magnus, dass als er mit Ubbo und seiner Truppe den Turm verließ, schon ein gegnerischer Trupp von 10 Mann, geführt von Thorfinn, auf sie wartete. Der Kampf verlief wild, Magnus vermochte es im Duell Thorfinn wie einen Fisch aufzuspießen, während Ubbo den Schlägen auswich und ihm den Weg frei machte. Anschließend begab sich der Trupp zu dir Leif, stark angekratzt, um gemeinsam zum Langhaus hoch zu rennen. Die ersten Langschiffe Von Jarl Hord Beinirsson kamen währenddessen im Hafen von Hirsk, der Stadt der Ketten, an. Weiterlesen

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 5

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28. September des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Sonnstatt, Ost-Bucht, Wilderland

Am Nachmittag begannen die Katapulte auf die Stadt zu feuern. Allerdings nicht mit Steinen oder Brandbomben, nein, es wurden Tierkadaver und Leichenteile als Munition genutzt. Die Belagerung von Sonnstatt hatte begonnen.

Mir gelang es glücklicherweise die Moral bei den Verteidigern hoch zu halten und so das Ziel der Belagerer zunichte zu machen. Die widerwärtig stinkenden Kadaver und Teile wurden aus den Straßen und von den Dächern gesammelt, um sie mit Schwung über den Wall nach draußen zu befördern. Außerdem begannen wir damit, mit unserem Katapult die Stellung der Gegner anzugreifen.

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Holyspringwater

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Brunos Team konnte Gott sei Dank alle Leute aus den Händen der Eingeborenen befreien. Auch Miss Penelope Brown, der der Schrecken zwar in den Knien saß, war ansonsten unverletzt. Die Cheyenne hatten die meisten Dinge aus dem Lager mitgenommen, so dass nichts lebenswichtiges abhanden gekommen war. Da es keinen Sinn machte, in der Dunkelheit weiter zu ziehen, verbrachte man den Rest der kühlen Herbstnacht am wärmenden Feuer im Wald.

Am nächsten Morgen ging es auch dem verletzten Mr. Wilson, dank der Behandlung von Doc Statson, besser. Die Eingeborenen waren immer noch in der Nähe. John Green hatte während der letzten Wache einen Spähposten gesehen. Aber auch nach dem Aufbruch konnte man immer wieder Cheyenne ausmachen, die den Tross aus der Ferne beobachteten. Weiterlesen

Gesetz der Notwendigkeit 2 – Die Grube

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17.04.22 – Unsere kleine Expedition rüstet sich. Ganderald informiert uns über Dinge, die sie zu wissen glauben: Das gesamte Gebiet ist mit unterirdischen Höhlen und Gängen durchzogen. Distelfeste ist auf den Ruinen einer alten Gesellschaft / Zivilisation errichtet. Bereits die Jezorai siedelten auf diesen Ruinen. Das Grabmal, welches wir im Auftrag des Ordens untersuchten war das von Hurion Lo-Apaks. Unterhalb der Stadt wird eine magische Kraftquelle vermutet. Eine Kraftquelle, die das Interesse des Ordens weckt. Die Kreaturen, welche aus der Tiefe an die Oberfläche stiegen und Tod und Zerstörung mit sich brachten, könnten Überbleibsel der Jezorai sein. Der Ort, an den wir gelangen wollen, ist soweit man sagen kann unerforscht.

Wir brechen auf und steigen hinab. Der Aufstieg aus der Tiefe von gut 100 Schritt könnte uns zum Verhängnis werden. Er ist entweder enorm kräftezehrend und beschwerlich oder, wenn wir uns heraufziehen lassen, dauert es entsprechend lang bis alle den Himmel wieder sehen. Sollten wir fliehen müssen… Weiterlesen

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 4

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23. September 2954 Drittes Zeitalter – Sonnstatt, Südlicher Düsterwald, Wilderland

Wir erreichen wohlbehalten Sonnstatt. Die Stimmung unter der Bevölkerung ist recht gut, doch in der großen Halle melden sich allerdings einige Zweifler. Wir erzählen die Geschichte unserer Verteidigung der Brücke von Celduin, was die Stimmung deutlich verbessert. Selbige wird allerdings wieder etwas getrübt als wir erklären, was ein Mumakil ist. Denn das ist ja auch auf dem Weg nach Sonnstatt. Weiterlesen