Archiv der Kategorie: Spielrunden

Spielberichte, Charakterbeschreibungen und Hintergrundmaterial aus den Spielrunden

Im Tal des Wahnsinns

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Immer noch waren wir in Holyspringwater. Eine weitere Nacht mussten wir in dieser verfluchten Siedlung schlafen. Das Mondlicht schien hell in den Stall. Morgen würde sich bei Vollmond Makona in einen Werwolf verwandeln. Was das für uns bedeutete, wusste ich nicht, aber es beschäftigte mich, während ich im Stroh lag. Dennoch überwältigte uns alle nach einiger Zeit die Müdigkeit. Weiterlesen

Der König in Rot 7 – Der Schrein des Wahnsinns

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Montag, der 9. Tag des VII. Monats im Jahre 888 nG – Nach ihrem Sieg über das Kettenscheusal beschließen Melina, Wilbur, Krätze und Joran in den vergessenen Elfenschrein eindringen. Welche Geheimnisse mag das unterirdische Bauwerk verbergen und was genau ist die Quelle der mächtigen Chaosmagie, die Krätze unter der Erde spüren kann?
Nachdem der untote Wächter verbrannt worden ist, können sich die vier Gefährten wieder gefahrlos in den dunkeln Schacht vorwagen, der den Eingang zum Schrein bildet.
Also steigen sie die Stufen hinab, bis sie die Wasseroberfläche des Schachtes erreicht haben. Unter dem Wasserspiegel sehen die vier im Licht ihrer Fackeln ein gusseisernes Tor. Scheinbar wurde es vor langer Zeit gewaltsam aufgebogen und steht nun einen Spalt weit offen. Wilbur beginnt sich zu entkleiden und bindet sich ein Seil um seinen dicken Bauch. Der Halbling taucht in das kühle Wasser ein, während Joran das Tau sichert, um Wilbur bei Gefahr wieder zurückziehen zu können. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 1

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4. September 2955 DZ

Früh am Morgen brechen wir auf, und nach einem angenehmen Wandertag erreichen wir Beorns Haus. Dort erwartet uns Ennalda, die uns zunächst bitterste Vorwürfe wegen unserer langen Abwesenheit macht. Aber sie lässt uns schließlich doch herein und bereitet uns ein Abendessen.

Viele Leute sind versammelt und erwarten die Rückkehr Beorns, die scheinbar überfällig ist. Man befragt uns nach unseren Erlebnissen und wir berichten gern. Über die Belagerung von Sonnstatt sind die wildesten Gerüchte im Umlauf und wir bemühen uns, diese zu korrigieren. Weiterlesen

Die Nacht des kopflosen Reiters III – Chaos in Schaffberg

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1. Juni im Jahre des Herrn 1733  – Schaffberg, nachts

Nachdem wir Lyra etwas beruhigt haben, können wir uns mit ihr unterhalten. Sie kann sich allerdings nicht an allzu viel erinnern, was hier passiert ist. Sie ist mit ihrer Schwester vor dem kopflosen Reiter geflohen und hat sie irgendwo verloren. Da wir glauben, dass sie und ihre Schwester die aus diesem Haus entführten Kinder sind, fragen wir sie nach diesem Hause, aber sie erzählt, dass sie und ihre Schwester im Wald aufgewachsen sind und jeweils von einer anderen Mutter aufgezogen wurden. Die heißen Wisper und Weide.

Wir zeigen ihr das Kinderzimmer, wo sie sich schweigsam und mit großen Augen umsieht. Sie murmelt, dass sie sich erinnert, nimmt eine der Puppen und schläft mit dieser im Arm im Kinderbett ein. Wir legen uns auch wieder zur Ruhe. Don Ignacio, Roland und ich träumen von unseren Grabsteinen.

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Heilige Gebete und Todesgesang

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Notiz aus dem Gesangbuch der heiligen „Sister Sarah“ von Deadwood
gefunden 1955 von Abilene D. Wimberley


Oh mein wunderbarer Gott und Herr im Himmel!
Glückselig preise ich Dich und danke Dir für die Sendung deines Engels.

Verirrt wanderte ich mit meinen Schäfchen durch das finstere Tal
und doch gabst Du uns nicht auf.

Umgeben von Ungläubigen und im Glauben Verirrten schenktest Du mir Mitstreiter die mir helfen werden meine heilige Aufgabe zu erfüllen. Weiterlesen

Das Grauen im Canyon

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Das Grauen hat Einzug gehalten im Canyon, in dem sich einige wenige gottesgläubige Menschen ein Dorf aufgebaut haben und diesen trostlosen Flecken, versteckt vor der übrigen Welt, hoffnungsvoll Holyspringwater nannten. Jahrelange friedliche gemeinsame Existenz mit den Ureinwohnern, die ihnen erlaubt hatten, hier zu siedeln, steht auf Messers Schneide. Und alles vielleicht nur weil dieser von einem Manitu besessene, verfluchte Griffin der Nonne eine Falle stellte. Doch dazu später… Weiterlesen

Schatten im Nebel 3 – Das Grauen im Düsterwasser

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10.10.888 nG – Am Abend treffen wir uns wieder am Strand. Wir tauschen uns über die Erlebnisse des Tages aus. Ein Lager wird aufgebaut und ein Feuer entfacht. In der Nacht ist ein Leuchten auf der Spitze des Berges zu erkennen.

11.10.888 nG – Am Morgen liegt alles im Dunst, kein Leuchten und kein Berg zu sehen. Wir beschließen die Höhle zu erkunden. Brandgeruch und ein blaues Leuchten begleiten uns auf dem Weg in die Tiefe. Bald erreichen wir eine große natürliche Höhle mit künstlichen Säulen und blauen Flammen in Pfützen auf dem Boden. Weiterlesen

Der König in Rot 6 – Der Stinker platzt!

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Montag, der 9. Tag des VII. Monats im Jahre 888 nG – Im Morgengrauen brechen wir in den Alten Wald auf, um uns dem untoten Kettenscheusal zu stellen, das noch immer tief in dem Brunnen lauert, der den Zugang zu einem mystischen unterirdischen Schrein darstellt. Wir haben uns dazu entschieden, dass dem durch Nekromantie erschaffenden Wächter der Garaus gemacht werden muss, bevor sich das Monstrum befreien kann und es über Pfeilersruh herfallen wird.
Das heutige Wetter ist bereits am Morgen drückend schwül. Doch im Schatten der dichten Baumkronen des Alten Waldes ist es erträglicher. Ich setze mich an die Spitze der Gruppe, um sie auf dem schnellsten Wege zurück zum vergessenen Elfenschrein zu führen. Als wir ein ganzes Stück der Strecke zurückgelegt haben, hört Melina vor uns Knurren und Fiepen aus dem Dickicht. Dort scheinen sich mehrere Kreaturen aufzuhalten. Noch haben sie uns nicht bemerkt… Weiterlesen

Die Nacht des kopflosen Reiters II – Liebfelds Haus und noch mehr Rätsel

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1. Juni im Jahre des Herrn 1733  – zwischen Kronau und Waldenau, Abends

Ein langer und sehr harter Kampf zwischen dem kopflosen Reiter und seinem Pferd auf der einen und uns auf der anderen Seite entbrennt. Wir tragen schwere Wunden davon aber auch der Reiter ist nicht unsterblich. Nach einigen Treffern wird sein Höllenross durchscheinend und kurz darauf können wir ihn in die Flucht schlagen. Roland, Don Ignacio und ich sind vom Reiter getroffen worden und bei uns erscheint auch ein schwarzer Ring um den Hals. Sehr beunruhigend. Da es schon sehr spät ist und wir ohnehin mehr herausfinden müssen, um die schwarzen Ringe loszuwerden, beschließen wir und hier ein Nachtlager zu suchen. Weiterlesen

Der König in Rot 6 – Bauer Schinke

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Sonntag, der 08. Tag des VII. Monat, 888 n.G. Absolut entkräftet schleppte sich Joran ins Gasthaus Apfelblüte und wurde dort vom wirklich besorgten Wirt mit Trank und Speis erstmal wieder etwas aufgepäppelt. Kurze Zeit später tauchte Bruder Brajan im Schankraum auf. Der Gottesmann wollte sich eigentlich nur ein paar Stullen für die Weiterreise nach Kreutzing besorgen, war aber sichtlich verwundet über Jorans Anwesenheit. Weiterlesen