Archiv der Kategorie: Spielrunden

Spielberichte, Charakterbeschreibungen und Hintergrundmaterial aus den Spielrunden

Die Glocke läutet

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Winter in Diestelfeste
Wir berichteten Meisterin Eufrynda ausführlich vom Scheitern der Expedition ihrer Ordensmitglieder, aber verschwiegen unsere Begegnungen und Verwicklungen mit den uralten Mächten im und um das Grabmal. Einige Tage danach wurde Tribor Zeuge, wie der Kapitelmeister Cornelio die Meisterin zurechtwies, denn es war verboten gewesen, die Gruft zu erkunden. Weiterlesen

Das Gesetz der Notwendigkeit 1 – Gesucht: tot oder leblos

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17.04.22 – Wir treffen uns bei der “Näherinnen Rast”. Es herrscht eine bedrückende Stimmung in der Stadt. Da wo zuvor Fußgänger waren sind nun überall Soldaten. Wir alle sind am Ende unserer Kräfte. Schweigend sitzen wir zusammen. Schließlich entscheiden wir, dass wir Hauptmann Marvello unsere Hilfe anbieten wollen. Janoscho hofft dabei auch auf die Möglichkeit einer Familienzusammenführung.

Noch während wir planen erscheint ein 13 jähriger Junge in der Schenke und überreicht Herogai einen versiegelten Umschlag. Der Junge wird mit einem Schilling (!) entlohnt.

“Was Ihr wisst kann Euren Tod bedeuten. Trefft mich umgehend in der Kalegras Allee. Vielleicht können wir einander ja helfen.”

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Die Minen von Phandalin 4 – Die Klippenkieferfestung

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Nachdem die Abenteurer Lia Liadon, Jens Reibmann und Leoran Amakiir am Abend die zwei gefangenen Damen und den halbnackten Brunnoar aus den Fängen der Rotröcke im alten zerfallenen Anwesen befreit haben, gingen sie wieder ein in die Siedlung Phandalins. Sie gingen vorbei an dem Schrein des Glücks, welcher zu der Zeit von einer Elfe gepflegt wurde, zum Rathaus. Während dieses kurzen Weges, konnten sie durch die gefundenen Briefe schnell rekonstruieren, warum Iarno Albrick nach Phandalin gelangte. Er wurde vom Grafenorden abgesandt, um sich um das Rotröcke-Problem in Phandalin zu kümmern. Jedoch wechselte er die Seiten und machte bei den Banditen mit, anstatt sie zu bekämpfen, einzig allein um sich an den Habseligkeiten anderer zu bereichern. Die Befehle die er ausführte, erhielt er von der Organisation „Die schwarze Spinne“. Durch weitere Briefe, Bestellungen an Alchemisten des Umlands,  konnten die Abenteurer erkennen, dass Iarno wohl der Magie und der Alchemie kundig ist. Weiterlesen

Ernter des Leids 1 – Der verschwundene Priester

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Dienstag, der 3. Tag des V. Monats im Jahre 888 nG
Im Morgengrauen treffen Melina, Wilbur, Krätze und ich uns draußen vor dem „Derben Vogt“. Im Auftrag von Bürgermeister Olmor Kemp sollen wir von Pfeilersruh nach Kreutzing wandern und im dortigen Dom um einen Priester zu bitten, der den Platz des ermordeten Vater Salomon einnehmen soll.
Im Grunde wollte ich nie wieder nach Kreutzing zurückkehren. Zu viele schmerzhafte Erinnerungen sind für mich mit meiner Heimatstadt verbunden. Doch für mein eigentliches Ziel, die Pilgerfahrt zu den mystischen Orten, an denen die Alten Götter umher streifen sollen, verfüge ich im Augenblick nicht über genügend Mittel. Daher sah ich mich gezwungen, zumindest für eine Weile in den Dienst des Dorfs Pfeilersruh zu treten und kann in der Folge Bürgermeister Kemp seinen Wunsch nicht ausschlagen. Da ich nicht weiß, was uns auf dem Weg nach Kreutzing und in der großen Stadt selbst erwarten wird, habe ich mir neben meinem Dolch noch einen äußerst schlagkräftigen Knüppel zugelegt. Zusammen mit den Übungen, die ich mit Harald Krey abgehalten habe, hoffe ich, meine Gefährten und mich selbst im Notfall besser verteidigen zu können. Weiterlesen

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 3

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20. September 2954 Drittes Zeitalter – Südlicher Düsterwald, Wilderland

Wir entscheiden uns doch für den Landweg, denn der Schatten lastet schon schwer auf der Gruppe. Im Moment gibt es keine Zeit zum Ausruhen und der Schatten zieht düster am Horizont auf. Bevor wir aufbrechen spricht Asche einen Verschleierungszauber über uns. Die einfachen Häscher entdecken uns jetzt schwerer, dafür könnten wir von mächtigen Feinden eher entdeckt werden. Wir brauche fast 2 Tage bis zu Valbrands vermutlichem Lager, aber wir werden nicht entdeckt und können es auskundschaften. Weiterlesen

Die Dunkle Halle IX – Durch die Phexensschlucht

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Die Entführung – 26. Hesinde 1025 BF

Die Lawine hatte alles und jeden mitgerissen und unter sich begraben – die Frauen und Männer der Hetgarde und der Runajasko, Tronde Torbenson, Iskir Ingibjarsson samt Schlitten, sowie Styrvake und seine Freunde aus fernen Landen. Balthasar und Lyoscho hatten sich mit Zaubern gerettet beziehungsweise befreit, waren aber weit weg von den anderen wieder zutage gekommen und hatten einen beschwerlichen Rückweg über die lockeren Schneemassen. Die blasse Sonne schien schwach auf die Szenerie herab. Weiterlesen

Missetat in Pfeilersruh 2 – Der Bürgermeister und der Nekromant

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Übungsaufsatz 31- geschrieben von Krätze

Ich bin jetzt schon ein paar Wochen bei Wilbur und da wir bald nach Kreutzing aufbrechen, werden unsere Übungen seltener werden. Daher hat er mir heute die Aufgabe gestellt, dass ich als Übung von den Geschehnissen im Alten Wald schreiben soll. Dabei tut mir doch schon das Handgelenk weh, und ich kann die Tinte bald nicht mehr riechen. Außerdem hat die Bäuerin Tamina einen ganz wunderbaren Löffel, den ich erst gestern entdeckt habe. Ich muss den unbedingt inspizieren. Er hat aus der Ferne ein interessantes Verhältnis von Stiel und Laffe …. Wilbur sagt ich soll mich nicht ablenken lassen, und mein Handgelenk interessiert ihn nicht. Bei allen Elfenkönigen, ich bin froh dass es nur Lesen und Schreiben ist, das er mir beibringt, und nicht das Lautespielen. Wie der Halbling seine Finger verbiegen kann …. Ich sollte jetzt wirklich anfangen und nicht weiter seinen guten Papyrus verschwenden. Warum heißt es eigentlich Papy…. Weiterlesen

Die Teufelsratten von Kronau V – Gefahr im Verzug!

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Fortsetzung unseres Reiseberichts
—von Karl Auenthal

23. Mai 1733 – Um 19 Uhr treffen wir uns zum Abendessen mit der Baronin Anemine von Freyberg. SIe berichtete von dem Schicksal der Familie Tauber. Rosa Tauber war eine Mätresse des Grafen. Nach dem Tod der Gräfin wurde sie verstoßen und verlor Einfluss und Vermögen. Seitdem hausten die Taubers im Armenviertel und betrieben zwielichtige Geschäfte. Wir berichteten von unserem aktuellen Kenntnisstand. Die Baronin beauftragte uns, die Hintergründe zu den Teufelsratten zu erkunden und das Problem zu beseitigen. Dafür war sie bereit, ein stattliches Sümmchen springen zu lassen. Natürlich willigten wir ein. Bemerkenswert: Es hing im Speiseraum eine Ahnengalerie, allerdings war das letzte Bild von Baron Maximilian Leopold von Freyberg (geb. 1584, gest. 1648). Weiterlesen

Die Minen von Phandalin 1 – Popanz und die Schwarze Spinne

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Zwar waren bereits alle Wertsachen geplündert, aber den nachfolgenden Text fanden wir bei der Zwergenleiche in der Höhle unter dem Tresendar-Herrenhaus in Phandalin:

Der Brief von Cousin Gundren war einigermaßen mysteriös. Er bat mich um Hilfe, ich solle ihn in Niewinter aufsuchen. Die Felssucher, Gundrens Familie, waren mit meiner, den Hammerfelsens, nur weitläufig verwandt. Er war allenfalls ein Cousin vierten Grades. Dennoch war es ihm gelungen, mich ausfindig zu machen. Kein einfaches Unterfangen, da ich seit über einem Jahr die Zitadelle Adbar verlassen hatte und auf Wanderschaft war.
So war ich angemessen neugierig, als ich an Gundrens Zimmer in einem Hotel im Stadtzentrum klopfte. Die Tür öffnete sich nur einen Spalt. Misstrauische Augen musterten mich. Weiterlesen

Wilbur Weinberger

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Ja Krätze, heute haben wir wirklich was geschafft. Wenn Du weiter so ein Tempo vorlegst, musst du mir bald Unterricht im Schreiben und Sprache geben. Aber genug für heute, lass uns auf die Veranda setzen und den Sonnenuntergang ansehen und bei einem leckeren Becher Glückslebener Roten genießen. Was ich in meinem Leben getrieben habe? Das meiste ist schon so lange her. Aber ich kann dir gerne einen kurzen Abriss geben.

Mein Name ist Wil – Wilbur Weinheimer. Seit sechs Jahren wohne ich hier in Pfeilersruh. Ein nettes ruhiges Dörfchen an der Einmündung des Silberflusses in das Düsterwasser und dem Alten Wald gelegen. Genau das Richtige für meinen Ruhestand. Die Bewohner sind einfach und friedlich. Dafür kommen genug Reisende durch den Ort und sorgen für Abwechslung.

Hier habe ich mir dieses altes Jagdhaus gekauft. Etwas nördlich von Pfeilersruh, schön am Alten Wald gelegen. Hier habe ich meine Ruhe und wenn mir doch mal nach Gesellschaft ist, gehe ich ins Gasthaus und musiziere mit meiner Laute für die Gäste. Eine Leidenschaft von mir! Ja, meistens gehe ich Donnerstags. Da gibt es immer Kohlroulade. Weiterlesen