Archiv der Kategorie: Spielrunden

Spielberichte, Charakterbeschreibungen und Hintergrundmaterial aus den Spielrunden

Minen des Wahnsinns 4 – Madige Leichname

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24.9.888 n.G.

Der Nachmittag war bereits fortgeschritten, und Severin und Amir waren mit einem Aufzug nach oben gefahren. Unten im Stollen rumpelten ein paar Fässer und “jemand” kreischte. Velten riet zum Rückzug, aber Romin leuchtete den Gang hinunter, hörte ein tiefes Lachen und rief “Ist da wer?”. Da man die Kabine nur von innen steuern konnte, gingen Velten und Romin zurück zum Stolleneingang. Weiterlesen

Die Minen von Phandalin 8 – Die Geister der Vergangenheit

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Während Lia, Jens und Leoran die Höhlen der Mine von Phandalin durchstreiften, konnten sie nahezu überall die Überreste der verheerenden Kämpfe aus der Vergangenheit bezeugen. Nach einigen kargen Räumen kamen sie in einen großen, von verzierten Steinsäulen ausgeschmückten Raum. Dieser Raum könnte der Lage nach die prunkvolle Eingangshalle der Mine gewesen sein. Weiterlesen

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 12

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Als nächstes stellen wir uns dem Mumakil. Mangels Erfahrung verteilen wir uns einfach, damit es nicht mehrere von uns gleichzeitig angreifen kann. Hergrim ruft die Geisterkrieger und befiehlt ihnen die zwölf Haradrim, die es begleiten, zu bekämpfen. Earendil kümmert sich mit seinem Bogen um die Besatzung und Roderic versucht mit seinen Pfeilen eine Schwachstelle im Panzer des Mumakil zu finden. Zum Glück ist das Mumakil selbst nicht besonders agil, aber wenn es mit seinen Stoßzähnen oder seinem Rüssel zuschlägt reicht ein Treffer um jeden von uns zu fällen, sowohl Hergrim als auch Narvi bekommen das zu spüren. Weiterlesen

Herz aus Schatten

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Als Linda Bræckstrøm sich über den leblosen Körper von Melina Nyberg beugte, ihn zu sich auf den Schoß zog und unter Tränen langsam die Gestalt der Toten annahm, verschwamm die Umgebung und verblasste. Plötzlich stürmten Bilder auf das junge Mädchen ein. Wie fetzen eines Wachtraums, sah Linda Szenen aus dem Leben der Verstorbenen.

In der stickigen Kammer lag ein schöner Jüngling auf dem Krankenbett. Schweiß glänzte auf seiner blassen Haut und seine spröden Lippen bewegten sich unentwegt. Melina konnte nur selten verstehen, was er sagte, das meiste war zusammenhangloses Gebrabbel im Fieberwahn. Reik würde sterben. Wenn nicht heute, dann in der kommenden Nacht. Ihr blieb keine Wahl. Auch wenn sie sich dafür hasste, was sie nun tun musste, erhob sich Melina entschlossen, blickte hinab auf ihren Geliebten und begrub alle Gefühle tief in sich. Weiterlesen

Linda Bræckstrøm aka Melina Nyberg

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Wärme. Dicht gedrängt an dem Ofen scharen sich Marita Bræckstrøm und ihre zwei Söhne Liam und Nohr.
“Mama, ich hab Hunger” nölt einer der beiden.
“Papa muss jeden Moment da sein, bitte hab Geduld mein Schatz” beruhigt sie ihr Kind.
Langsam kann der Ofen die kalten kleinen Hände nicht mehr wärmen, das ist ihr bewusst. Der Herbst war nicht sehr ertragreich und die Vorräte wurden knapp. Gut, dass Mads noch einen guten Freund im Reichenviertel kennt. Arlof Beregenroich, ein ursprünglicher Kunde, der die filigrane Schnitzkunst von dem Schreinermeister zu schätzen weiß, so wie mittlerweile auch die anregenden Gespräche, welche über die Stadtgeschehnisse hinaus gehen. Marita weiß nicht viel darüber, doch soll Mads damals der Familie Arlofs aus einer heiklen und bedrohlichen Situation geholfen haben. Weiterlesen

Besessen III – Luzi, der Schrecken der Kröten

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29. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Gasthaus Straußenfeder zw. Kronau und Waldenau

Abends

Nachdem wir uns von Werner von Schönstadt und Heinrich, der im Gasthaus bleibt, verabschiedet haben, gehen wir zur Umfriedung im Nordosten. In dieser Richtung liegt die Kapelle und angesichts der immer zahlreicher werdenden Kröten, die inzwischen einen dichten Ring um das Gasthaus geschlossen haben, wollen wir den kürzesten Weg zur Kapelle nehmen.

Wir klettern über die kleine Mauer und stehen Angesicht in Angesicht mit den etwa 15 Meter entfernt sitzenden Kröten. Oder sind es Unken? Karl versucht, uns den Unterschied zwischen Kröten, Unken und Froschlurchen zu erklären, erntet dafür aber nur verständnislose Blicke unsererseits.

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Geboren um zu sterben 3 – Das Verhör von Philippus Phrent

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Montag, der 9. Tag des V. Monats im Jahre 888 nG
Natürlich waren wir Willens Meister Dreen bei dieser Lösegelderpressung zu helfen. Bei manchen von uns war der innere gute Samariter der entscheidende Antrieb, bei den anderen die Aussicht auf Goldkronen. Wir baten Dreen um eine Unterhaltung mit Philippus, da wir ja bereits wussten, dass er sich im Anwesen aufhielt. Der Advokat Brünne verabschiedete sich und sagte zu Dreen, dass er sich nun besser um die besprochenen Angelegenheiten kümmern werde. Weiterlesen

Meanwhile in Holyspringwater…

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…..nach einer explosiven Auseinandersetzung im Anbau eines der Haupthäuser von Holyspringwater versuchen wir uns zu orientieren. Im Nebenraum liegen mitten im dichten Pulverdampf 1-2 stöhnende Personen. Der Professor sucht zunächst verzweifelt seine Waffe und findet sie endlich. „Jack hats erwischt“ ruft einer der Fieslinge. Ein weiterer Schusswechsel folgt. Eine Kugel verfehlt mich.

Merkwürdige Geräusche von der Straße dringen zu uns herein, dann folgen Schüsse auf der Straße. Ich gehe im nächsten Raum hinter Schutt in Deckung, einem Sterbendem kann ich noch eben den letzten Segen geben. Im dichten Rauch erkenne ich eine Person und rufe ihr eine Warnung zu „Im Namen Gottes, greift uns nicht weiter an, die Bedrohung kommt von draußen!“ Weiterlesen

Gedanken im Angesicht des Todes

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Was für verrückte Gedanken man doch im Angesicht des Todes hat. Da stehe ich mit Wakanda und diesem Armstrong unweit dieses Mormonennestes und wir versuchen diese Bibelbrüder und die Leute aus dem Zug vor diesem untoten Kerl namens Elam Ferguson zu retten, aber ich denke an Würmer. Heiliger Mist, da haben wir uns so vor diesen sogenannten Mojaverasslern in Acht genommen und alles versucht, sie nicht aufzuschrecken, da Lärm sie anzieht und jetzt wünschte ich mir eine dieser Missgeburten aus der Hölle herbei. Warum kommen die nicht bei diesem Krach? Weiterlesen

Minen des Wahnsinns 3 – Stöhnen aus der Dunkelheit

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24.09.888 – Kurz nach Mittagszeit erreichen wir unser Ziel, die Mienen von Meister Gundren Eisenkrämer. In der Senke vor den Minen war ein Lager errichtet aus Zelten und zwei Hütten aus Holzbauweise. Das Lager bietet wohl Platz für mehr als eine Dutzend Personen. In der Nähe befindet sich auch ein See.

Als wir uns dem Lager nähern stellen wir fest, dass es dort keine Aktivitäten gibt. Daher nähern wir uns dem Lager mit aller gebotener Vorsicht.

Das Lager wirkt friedlich aber verlassen. Ich kann feststellen, dass die Bewohner das Lager wohl in der Nacht fluchtartig verlassen hatten. Ich finde auch Spuren von Krallen, die wohl von menschengroßen Kreaturen zu stammen scheinen. Die Spuren deuten darauf hin, dass diese Wesen immer wieder innerhalb der letzten zwei Wochen im Lager waren. Amir vernimmt ein leises Surren und holt sein Kästchen hervor. Da Surren / Summen kommt aber diesmal nicht von dem Kästchen. Währen ich weiter die Spuren zu deuten versuche erkunden meine Gefährten das Lager. In der Hütte von dem Vorarbeiter finden sie eine Blutlache in dem Bett und unter der Bettdecke eine wohl abgebissene Hand. An der Hand steckt noch ein silberner Ring. Severin spielt etwas mit der Hand und macht Faxen. Später wird noch der Ring durch Romin untersucht, jedoch ist an dem nichts Besonderes. Romin findet noch Aufzeichnungen, Lagerbücher, die jedoch vor ca. 8 Wochen enden. Romin kann den Aufzeichnungen entnehmen, dass der Verbrauch von Sprengstoff in der letzten Zeit immer stetiger anstieg, bis zuletzt 10 Fässer Sprengstoff auf einmal eingesetzt wurde. Weiterlesen