Archiv der Kategorie: Spielrunden

Spielberichte, Charakterbeschreibungen und Hintergrundmaterial aus den Spielrunden

Prolog: Der Schatz der Sumpflinge

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7. August 2946 Drittes Zeitalter
In den Ruinen unter dem Sumpf

Nachdem Olvard dem Leichnam den Kopf genommen hatte, war Ruhe. Mein Atem brannte in meinen Lungen und ich spürte das Blut in meinem Mund und wie es aus meinen zahlreichen Wunden rann. Ich konnte kaum noch meinen Waffenarm heben und doch erfüllte mich wilde Freude.

Der Elb entdeckte in dem alten Weinlager etwas Eigenartiges und rief uns. Ein merkwürdiges Flimmern, wie ein Durchgang, der sich langsam schloss sei dort. Doch ehe wir reagieren konnten war der Spuk vorbei. Vielleicht gingen die Nerven auch mit ihm durch. Ein solcher Kampf ist nichts für zart besaitete. Weiterlesen

Ernter des Leids 3 – In dunkler Nacht am Tränenstrom

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Donnerstag, der 5. Tag des V. Monats im Jahre 888 nG
Gemeinsam sitzen wir im Schankraum der Taverne „Zur Turmklausel“, die sich im Schatten eines schneeweißen Elfenturmes befindet. Das makellose Bauwerk wirkt hier, umgeben von den ärmlichen Häusern und Baracken von Kummer, noch unwirklicher als die übrigen Türme in den anderen Vierteln von Kreutzing. Nachdem wir besprochen haben, wie wir bei unserer nächtlichen Patrouille im Armenviertel vorgehen wollen, nutzen wir die Nachmittagsstunden, um noch etwas Schlaf zu finden, bevor es daran gehen soll, dem ominösen „Gugelmann“ eine Falle zu stellen. Weiterlesen

Prolog: Der Leichnam erwacht

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7. August 2946 Drittes Zeitalter

Gespannt wagte ich es nicht, meinen Blick von dem milchig leuchtenden Augenpaar zu lösen und nur am äußersten Rande meines Bewusstseins nahm ich links von mir die Bewegung des Zwerges wahr, welcher versuchte die Tür, hinter der wir die zwei Zwerge vermuteten, unter gewaltiger Kraft zu öffnen. Aus der Dunkelheit des Ganges blitzten nacheinander weitere grausige Augen auf, die sich bedrohlich näher schoben. Als das schwache Licht die Kreaturen aus dem erdigen Gang traf, starrten uns mindestens ein Dutzend Sumpflinge mit schleimig grünen Fratzen an.

Mutig und wild entschlossen seine Kameraden zu schützen und die Wesen vor dem Hereinbrechen zu hindern, stellte sich Herr Olvard der Gefahr. In diesem Augenblick sirrten Elwens und meine Pfeile scharf und zielstrebig an unseren tapferen Gefährten vorüber und durchstießen erbarmungslos das Fleisch zweier Sumpflinge, von dem einer mit einem Gurgeln, ohne übermäßiges Leid, zu Boden ging. Na Athienel, habe ich doch etwas von dir gelernt! Zu großen Dank bin ich dir verpflichtet, für diesen und jeden weiteren Pfeil, den ich zu einem Feind schicke! Doch für Dank ist später Zeit genug, da nun der volle Kampf entbrannte. Weiterlesen

Die Dunkle Halle XI – Die dunkle Hölle

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3. Firun 1025 BF – In der Hö(h)lle

Nach langen Diskussionen entschlossen wir uns endlich, dass Styrvake und Tsaekal Lyosho von oben herab vor den Wächterstatuen abseilen sollten, damit er diese untersuchen könnte. Die drei schlichen nachts zur Höhle hinunter und trotz des Eises gelang es ihnen, Lyosho so abzuseilen, dass er die Eisstatuen magisch analysieren konnte. Das nagrachverfluchte Eis der Statuen ist von mächtigen fünfgehörnten Dämonen beseelt, die erwachen, wenn Personen den Eingang passieren, die nicht von Nagrach bemächtigt sind, die Höhle zu betreten.

Tsaekal und ich beschlossen, in der Nacht darauf in die Höhle zu gehen. Wir würgten das Laurerfleisch in uns hinein und kletterten zum Eingang hinunter. Als der Eisgang uns umhüllt, fühle ich mich schrecklich. Die Höhle schien mich und die verschlungenen Eislaurer wieder ausspeien zu wollen. Alles in mir schrie danach, diesen verdammten Ort wieder zu verlassen. Aber ich konnte Wolfsmond nicht einfach dort im Stich lassen! Weiterlesen

Geiferndes Fieber 3 – Expedition nach Säckel

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2.7.888 Wir verbringen einen Großteil des Tages damit, herauszufinden was denn genau in der Stadt geschehen ist und wie lange die Seuche denn schon wütet. Alyssa erscheint uns allen der richtige Ansprechpartner zu sein, doch leider konnten wir sie nicht zu Hause antreffen. Amir, immer noch von seinem Irrglauben fehlgeleitet, dass Stadtwachen dazu da sind, um Bürgern zu helfen, sucht eben jene von der Stadt bezahlten Schergen in ihrem Hauptquartier auf, um Informationen über ihren Verbleib zu erhalten. Die Ernüchterung kommt aber sofort, als wir schroff abgeblitzt werden mit dem Hinweis, dass wir gefälligst nach Hause gehen sollen und dort zu verharren haben. Als wären diese Worte allein nicht deutlich genug gewesen, suchen wir noch weitere Stadtwachen auf, die wir befragen können. Doch stattdessen treffen wir wieder auf den Halbling, der seit Tagen schon vom Untergang der Welt predigt. Eine hitzige Diskussion entsteht zwischen uns und ihm und seine Worte machen deutlich, dass er fest davon überzeugt ist, dass uns allen der Tod ereignen wird. Er schlägt doch tatsächlich vor, dass wir das alles hier und jetzt beenden sollen. Das kann ich nicht so stehen lassen und fordere ihn dazu auf doch mit gutem Beispiel voran zu gehen. Zu unser aller Erstaunen macht er das dann auch tatsächlich. Er zückt ein Messer und rammt es sich gezielt in sein Herz. Alle unsere Rettungsversuche schlagen leider fehl und so verstirbt er noch an Ort und Stelle. Zwei pietätlose Wachen werfen anschließend seinen leblosen Körper auf einen der beriet liegenden Scheiterhaufen, allerdings nicht ohne ihn vorher gründlich durchsucht zu haben. Weiterlesen

Geiferndes Fieber 2 – Die Stadt der lebenden Toten

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1.7.888 n.G.

Endlich war der Tag der Gerichtsverhandlung. Auf der Fahrt zum Galgen – dem Gericht – sahen wir wie am frühen Nachmittag auf dem Marktplatz Leichen auf großen Scheiterhaufen verbrannt wurden. Nach zwei Stunden waren wir wieder freie Männer, da die Geschädigten – Philippus Phrent und seine Diener – mittlerweile an der Seuche verstorben waren, was nicht unsere Schuld war. Weiterlesen

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 7

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Die wilden Menschen wollen ebenfalls in den Kampf eingreifen und uns in den Rücken fallen. Doch Hergrim und die Ahnen-Krieger schützen unsere frei Flanke. Die Geistkrieger materialisieren sich und greifen an. Die Geistkrieger überrennen die Wilden Menschen, die gar nicht wissen wie ihnen geschieht und einfach überrollt werden. Nach vielen Verlusten suchen sie ihr Heil in einer heillosen Flucht. Wir durchsuchen die Hütte und befreien ein paar gefangene Waldmenschen, die Valdis zu Diensten sein mussten. Wichtiger sind Hinweise auf einer erbeuteten Karte, die auf einen Tunnelbau im Westen hindeuten. Bevor Verstärkung anrückt und uns den Rückweg abschneidet ziehen wir uns zurück nach Sonnstatt. Weiterlesen

Ernter des Leids 2 – Die sind nicht normal

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»Die sind nicht normal, Wilbur!«, ereiferte sich Krätze. »Melina hat einen so großen Sprung in ihrer Schüssel, der erinnert mich an die Suppenschüssel meiner Oma. Da war auch ein großer Sprung drin, deswegen konnte man die immer nur bis zur Hälfte voll machen. Und bei Melina, oder Miranda, oder wie auch immer, ist glaub ich schon deutlich weniger als die Hälfte drin, wenn du verstehst was ich meine. Und Joran …«, der Goblin gab einen kleinen Seufzer von sich, »Wie kann man nur so ein gutes Schwert und eine so gute Rüstung ausschlagen. Tyrus braucht sie bestimmt nicht mehr. Bestimmt, bestimmt«. Weiterlesen

Olvard Sohn des Odvarr – Aufmerksam

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Geburt: Aufgewachsen in Seestadt (Esgaroth), nicht viel herum gekommen. Im Waldlandreich des Elbenkönigs Thranduil herum gestromert. Einige Erkundungen in alten magischen Hallen.

Elternhaus:  Elternhaus Händler, nicht sonderlich erfolgreich. Vater ist im Kampf gegen Smaug gestorben. Mutter lebt noch in der Stadt und führt den Laden.

Bisheriges Leben:  Olvard hat bereits ein paar Karawanen als Wächter und Kundschafter begleitet. Vor einigen Jahren hat sich Olvard verpflichtet, König Bard und die Stadt Thal zu verteidigen, allerdings war dies nach dem Fall von Smaug. Die Karawanen zu beschützen, ist grenz wertig, da er für längere Zeit außerhalb der Stadt aufhält. Olvard, jedoch ist seit seiner jüngsten Tage immer überzeugender geworden und so konnte er seinen Eid einhalten und trotzdem ein wenig Geld als Kundschafter verdienen. Letzte Karawane gerade beendet und wieder zurück in Thal.

Prolog: Die Glocke im Sumpf

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7. August 2946 Drittes Zeitalter

Der nächste Morgen. Olvard, des Königs Streiter aus Thal scheint die raue Wildnis nicht sehr gewöhnt zu sein. Anstelle seiner hielt eine Elbe mit exotisch dunkler Hautfarbe die Wache, während er im Schlummer weilte! Die Elbe sagte sie hätte uns im Schlaf jederzeit töten können, wenn sie wollte. Darauf reagierte unser Herr Zwerg Thurim gereizt. Sie sprach, sie käme im Auftrag Galions und stellte sich als Elwen vor. Sie und unser Herr Elb Lethion kennen sich schon länger und redeten in ihrer eigentümlich, melodischen  Sprache  miteinander.  Obwohl die  Elbin  sich  eher  auf Kräuterkunde  versteht,  denn auf  Kampf  und  obwohl  sie  extra  für  uns abgestellt wurde, nahmen  wir sie mit. Ich werde sie im Auge behalten.

Hernach  begannen  wir  mit  der  Suche  nach  den  Zwergen  im  Sumpf. Tatsächlich entdeckte ich vom Tümpel aus abzweigend vom Lager die Fußspuren der Zwerge. Sie rannten wohl zum Fluss, wo ich eine leere Bootsstelle fand. Sie sind also wieder losgerudert. Weitere Spuren erkannte die Elbenfrau als Sumpflingspuren, die wir noch kennen lernen würden. Weiterlesen