Archiv der Kategorie: Schatten des Dämonenfürsten

Geiferndes Fieber 1 – Und dann ging alles schief!

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14. Juni vormittags – Wir treffen uns vor dem Haus von Philippus und warten auf Severin. Derweilen besprechen wir unsere Strategie der Befragung. Wir wollen es zunächst mit Argumenten versuchen. Severin erscheint jedoch nicht und wir entscheiden uns ohne ihn nun vorzugehen. Schlag 12:00 Uhr klopfen wir an die Tür von Philippus Haus. Wieder einmal öffnet und sein alter Diener und versucht uns erneut abzuweisen. Diesmal jedoch nicht mit mir. Ich dränge ihn durch die Tür und folge ihm ins Haus. Die anderen kommen mir nach. Schnell schließen wir die Tür hinter uns da der alte Diener in Panik um Hilfe ruft. Während ich mich bemühe den Diener ruhig zu stellen begibt sich Romin weiter ins Haus und findet in der Küche eine Magd. Bei Romins Anblick, den Schreien des Dieners, wechselt die Magd die Hautfarbe und wird ohnmächtig. Romin beschließt diese sicherheitshalber auf einem Küchenstuhl zu fesseln und zu untersuchen… Auch einen Knebel vergisst er nicht ihr anzulegen. Weiterlesen

Geboren um zu sterben 5 – Das Wiesel zur Brust nehmen

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Kreutzing, 10.06.888 n.G.

Die Verhandlung ist beendet, ich bin wieder ein freier Mann und von allen Vorwürfen frei gesprochen. Auch wenn ich keinen Besucht empfangen durfte, als wäre ich ein Verbrecher, so wurde ich zumindest gut behandelt. 10 lange Tage im Gefängnis gehen zu Ende, in denen ich viel Zeit hatte über alles nachzudenken. Das “Recht” in Kreutzing ist nicht das was ich für Gerechtigkeit halte und was Harald Krey mir beigebracht hat. Es ist viel zu undurchsichtig und man muss sich anpassen, um in einem solchen Ort zu bestehen – ich bin mir nicht sicher ob ich das will und dies mein Weg ist.

Karl Brünne, der Strafverteidiger der von Meister Dreen bezahlt wird, hat wohl gute Arbeit geleistet, um mich frei zu bekommen, auch wenn dafür viele Tatsachen auf allen Seiten verdreht wurden. Mir ist klar geworden, ich habe mich von meinen Emotionen leiten lassen und bin zu weit gegangen, ich wollte das Uhrwerk stoppen, nicht töten, doch ich wollte das Richtige tun. Eines habe ich durch die Verhandlung gelernt, immer bei der Wahrheit zu bleiben scheint eher zu schaden als zu helfen – wie ich Freidorf vermisse! Weiterlesen

Ernter des Leids 1 – Der verschwundene Priester

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Dienstag, der 3. Tag des V. Monats im Jahre 888 nG
Im Morgengrauen treffen Melina, Wilbur, Krätze und ich uns draußen vor dem „Derben Vogt“. Im Auftrag von Bürgermeister Olmor Kemp sollen wir von Pfeilersruh nach Kreutzing wandern und im dortigen Dom um einen Priester zu bitten, der den Platz des ermordeten Vater Salomon einnehmen soll.
Im Grunde wollte ich nie wieder nach Kreutzing zurückkehren. Zu viele schmerzhafte Erinnerungen sind für mich mit meiner Heimatstadt verbunden. Doch für mein eigentliches Ziel, die Pilgerfahrt zu den mystischen Orten, an denen die Alten Götter umher streifen sollen, verfüge ich im Augenblick nicht über genügend Mittel. Daher sah ich mich gezwungen, zumindest für eine Weile in den Dienst des Dorfs Pfeilersruh zu treten und kann in der Folge Bürgermeister Kemp seinen Wunsch nicht ausschlagen. Da ich nicht weiß, was uns auf dem Weg nach Kreutzing und in der großen Stadt selbst erwarten wird, habe ich mir neben meinem Dolch noch einen äußerst schlagkräftigen Knüppel zugelegt. Zusammen mit den Übungen, die ich mit Harald Krey abgehalten habe, hoffe ich, meine Gefährten und mich selbst im Notfall besser verteidigen zu können. Weiterlesen

Missetat in Pfeilersruh 2 – Der Bürgermeister und der Nekromant

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Übungsaufsatz 31- geschrieben von Krätze

Ich bin jetzt schon ein paar Wochen bei Wilbur und da wir bald nach Kreutzing aufbrechen, werden unsere Übungen seltener werden. Daher hat er mir heute die Aufgabe gestellt, dass ich als Übung von den Geschehnissen im Alten Wald schreiben soll. Dabei tut mir doch schon das Handgelenk weh, und ich kann die Tinte bald nicht mehr riechen. Außerdem hat die Bäuerin Tamina einen ganz wunderbaren Löffel, den ich erst gestern entdeckt habe. Ich muss den unbedingt inspizieren. Er hat aus der Ferne ein interessantes Verhältnis von Stiel und Laffe …. Wilbur sagt ich soll mich nicht ablenken lassen, und mein Handgelenk interessiert ihn nicht. Bei allen Elfenkönigen, ich bin froh dass es nur Lesen und Schreiben ist, das er mir beibringt, und nicht das Lautespielen. Wie der Halbling seine Finger verbiegen kann …. Ich sollte jetzt wirklich anfangen und nicht weiter seinen guten Papyrus verschwenden. Warum heißt es eigentlich Papy…. Weiterlesen

Wilbur Weinberger

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Ja Krätze, heute haben wir wirklich was geschafft. Wenn Du weiter so ein Tempo vorlegst, musst du mir bald Unterricht im Schreiben und Sprache geben. Aber genug für heute, lass uns auf die Veranda setzen und den Sonnenuntergang ansehen und bei einem leckeren Becher Glückslebener Roten genießen. Was ich in meinem Leben getrieben habe? Das meiste ist schon so lange her. Aber ich kann dir gerne einen kurzen Abriss geben.

Mein Name ist Wil – Wilbur Weinberger. Seit sechs Jahren wohne ich hier in Pfeilersruh. Ein nettes ruhiges Dörfchen an der Einmündung des Silberflusses in das Düsterwasser und dem Alten Wald gelegen. Genau das Richtige für meinen Ruhestand. Die Bewohner sind einfach und friedlich. Dafür kommen genug Reisende durch den Ort und sorgen für Abwechslung.

Hier habe ich mir dieses altes Jagdhaus gekauft. Etwas nördlich von Pfeilersruh, schön am Alten Wald gelegen. Hier habe ich meine Ruhe und wenn mir doch mal nach Gesellschaft ist, gehe ich ins Gasthaus und musiziere mit meiner Laute für die Gäste. Eine Leidenschaft von mir! Ja, meistens gehe ich Donnerstags. Da gibt es immer Kohlroulade. Weiterlesen

Krätze

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Geboren wurde Krätze in Kreutzing von Vater Nuttgutt und Mutter Bomri. Er hat eine vier Jahre jüngere Schwester namens Brummi. Sein Vater wurde vor drei Jahren exekutiert aufgrund eines vermeintlichen Diebstahls (ungeklärt). Seine Mutter ist relativ schnell daraufhin zu einem anderem Goblin gezogen, samt seiner Schwester. Seitdem ist Krätze auf sich allein gestellt. In den örtlichen Slums aufgewachsen und da er eher hager und klein ist, war er oft am verlierenden Ende bei Auseinandersetzungen und hält sich lieber aus direkten Konfrontationen fern, wenn es geht. Natürlich kann er aber eine Pest sein, vor allem dann wenn er weiß das es unwahrscheinlich ist, dass man ihn in flagranti erwischt. Sofern es nicht lebensmüde ist versucht er es immer seinen Peinigern heimzuzahlen und dabei nicht direkt in Erscheinung zu treten. Weiterlesen

Geboren um zu sterben 3 – Ein unglückseliger Morgen

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Donnerstag 26.5.888 n.G.
Amir und ich trafen am Ende der durchwachten Nacht im Speisesaal des Doms auf Velten und Severin. Wir berichteten, wie wir das Uhrwerk zu einem Schuppen neben einem mit Brettern vernagelten, scheinbar verlassenen Gebäude gegenüber dem Murr-Haus verfolgt hatten, wo es den Rest der Nacht verbracht hatte. Es hatte surrende Geräusche von sich gegeben, auf die wir uns keinen Reim hatten machen können. Weiterlesen

Missetat in Pfeilersruh 1 – Das Ding in der Kapelle

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Dienstag, der 10. Tag des III. Monats im Jahre 888 nG
Mein Name ist Joran Keller. Erst vor ein paar Tagen bin ich in Pfeilersruh angekommen und im Gasthaus „Zum derben Vogt“ abgestiegen. Aus Kreutzing komme ich und dieses kleine Dorf mit 150 Seelen wird für mich hoffentlich nur eine Zwischenstation auf dem Weg sein, die Orte und Wunder zu entdecken, die meine arme Enna nun nie zu Gesicht bekommen werden wird …
Hier in der nördlichen Weite gehen die meisten Dinge noch ihren gewohnten Gang. Zwar dringen immer wieder Gerüchte aus dem kälteren Süden zu uns vor, wie die Orks nach dem Sturz des Imperators immer mehr Schrecken und Gewalt unter den Menschen verbreiten. Auch wird von Seuchen berichtet, die dort um sich greifen und von Flüchtlingen, doch all das interessiert mich genau so wenig wie die Schlägerei, die gestern ein paar Reisende im „Derben Vogt“ angezettelt haben. Die resolute Wirtin Mercurio Blanche rief sogar den örtlichen Wachmann Harald Krey zu Hilfe. Nachdem er ein paar Schläge eingesteckt hatte, gelang es ihm, die Radaubrüder zu verhaften. Aber mich kümmert dies nur wenig. In Gedanken beschäftige ich mich mit der Frage, wie ich von hier am besten zur Burg Martereck gelange, dem ersten Ziel meiner Pilgerfahrt. Weiterlesen

Joran Keller

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Mein Name ist Joran Keller und ich bin vor ein paar Tagen hier in Pfeilersruh angekommen. Doch dieser Ort wird für mich sicher nur eine Zwischenstation sein …

Aufgewachsen bin ich drüben, in Kreutzing, bei meinen Eltern, Freda und Korwen. Dadurch, dass mein Vater als Kerkermeister sein Auskommen hatte, ging es uns dort recht gut. Ich musste in seine Fußstapfen treten und lernte schon früh, wie man mit verhafteten Raufbolden, Taschendieben, aber auch Mördern und Vergewaltigern umzugehen pflegt, die auf die Vollstreckung ihrer Strafe warteten. Mir war diese Arbeit zuwider, und damit meine ich nicht das Ausleeren der vollen Eimer, die als Abort reichen mussten. Nein, mich belastete all das Elend und die Gewalt, die ich sah. So fragte ich mich stets, ob es nicht einen besseren Weg für diese Menschen geben könnte. Mein Vater schalt mich oft wegen dieser Gedanken und meinte, ich hätte ein viel zu weiches Herz. Weiterlesen

Geboren um zu sterben 2 – Ein abgekartetes Spiel?

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25.05., Kreutzing – Wir klären den Übergabeort, mögliche Fluchtwege und Observationsmöglichkeiten auf. Hierzu hatten wir uns aufgeteilt um nicht als Gruppe aufzufallen.
Der Übergabeort liegt in einer schmalen Gasse hinter der Hafenschenke (Bordell) und dient wohl auch zur Entsorgung. Dreckig wie vieles in dieser verfluchten Stadt. Wir finden die Kiste mit dem X.
Nachdem wir unsere Leitlinien besprochen haben, soll heißen, dass das oberste Ziel ist Kandess Dreen zu befreien, auch wenn es bedeutet, dass das Geld verloren geht und auch die Entführer nicht zur Rechenschaft gezogen werden.
Hierzu haben wir folgenden Plan geschmiedet: Severin verkleidet sich als Bettler und begibt sich als erster in die Gasse und versteckt sich. Er soll den Ablageort im Auge haben. Etwas später beziehen Amir und Romin beziehen etwas abseits Position, so dass sie Severin im Auge behalten können. Wenn alle auf Position sind, begebe ich mich zum Ablageort und lege das Geld in die Kiste. Weiterlesen