Belagerung von Sonnstadt – Teil 13

1 Antwort

2. Oktober 2954 Drittes Zeitalter – Sonnstatt, Südlicher Düsterwald, Wilderland

Wir wenden unsere Blicke auf Sonnstatt und versuchen, uns einen Überblick über die Gesamtlage zu verschaffen. In der Stadt brennen einige Feuer, hauptsächlich verursacht durch Brandpfeile, die von Bilwissen verschossen werden. Die Palisade im Süden wird derweil von Orks berannt. Das Nordtor scheint ebenfalls angegriffen zu werden, was wir aber nicht genau erkennen können.

Vor uns liegt das Haupttor, an dem sich sechs Hügeltrolle mit einer gewaltigen Ramme zu schaffen machen. Daneben steht ein Schwarztroll mit vier weiteren Hügeltrollen. Die Trolle am Tor werden von Bogenschützen auf der Palisade beschossen, allerdings zeigt das keine Wirkung. Wir sehen auch Ingomer und Ceawin, die die Verteidigung hier organisieren.

Wir wollen die Trolle mit der Ramme angreifen, dafür muss aber der Schwarzork mit den andern vier Trollen zuerst besiegt werden. Wir schaffen es, die einigermaßen unbemerkt von hintern anzugreifen. Ich schicke die verbliebenen Geistkrieger auf die vier Trolle, während wir den Schwarztroll attackieren. Mit vereinten Kräften können wir ihn besiegen, auch die Geistkrieger haben drei der anderen vier Trolle erschlagen. Der letzte hat nun keine Chance mehr.

Wir wenden uns dem Tor zu, dass kurz davor ist, zu kollabieren. Aus dem Norden kommt Ingomer mit einem Trupp von 15 Kämpfern, die durch den kleinen Tunnel einen Ausfall gemacht haben und die Trolle mit uns zusammen angreifen. Die Trolle sind zwar zu sechst, aber zusammen mit den Verteidigern und den Geistkriegern machen wir kurzen Prozess mit ihnen. Das Tor ist zerstört, aber die Feinde hier sind alle besiegt.

Dafür hören wir nun deutlich, dass am Nordtor eine weitere Ramme im Einsatz ist. Zudem sehen wir im Süden Orks auf der Palisade und viele Brandpfeile, die in die Stadt fliegen. Von dort gibt es viele „Feuer!“-Rufe und als wir in die Stadt gehen, sehen wir viele Bewohner und auch Kämpfer, die mit Löscharbeiten beschäftigt sind. Roderic hört westlich aus dem Wald das Kriegshorn aus Schwarzhall. Kommt weitere Unterstützung?

Wir teilen uns nun auf. Narvi eilt zur Südmauer, Earendil zur Schmiede und ich mit den Geistkriegern zum Nordtor. Roderic sucht Ceawin, der während des Kampfes von einem Troll von der Palisade gefegt wurde. Ceawin ist schwer verletzt, kann aber von Roderic geheilt werden. Ferdibrand leitet die verbliebenen Verteidiger an, das Tor provisorisch zu verschließen.

Als Narvi die Südmauer erreicht, ist die Situation kritisch. Die Palisade ist schon an zwei Stellen durchbrochen und mindestens ein Dutzend Orks sind schon in die Stadt eingedrungen. Die Verteidiger versuchen verzweifelt, die Lücken zu schließen und die Orks aufzuhalten. Währenddessen fliegen von draußen weiter die Brandpfeile unaufhörlich in die Stadt und Gor brüllt Befehle. Vor der Palisade stehen noch über 100 Orks und Bilwisse. Narvi wirft sich an den Breschen in den Kampf, kann diese aber noch nicht endgültig schließen.

Als Earendil die Schmiede erreicht, ist auch hier die Lage kritisch. Der Tunnel neben der Schmiede ist offen und wird schon von einigen Orks bewacht. Weitere drängen durch den Tunnel nach. Earendil sammelt die hier verbliebenen Kämpfer, ruft sein Elbenlicht herbei und startet einen Gegenangriff. Allerdings ist die Lage fast aussichtslos, da es zu wenige Kämpfer sind. Doch rechtzeitig erscheint Roderic, der ein paar weitere Kämpfer gesammelt hat und unterstützt den Angriff. Gemeinsam können die Orks besiegt werden und da der Tunnel sehr eng ist, können nicht viele nachkommen. Einer der Zwerge, die von der Stadt aus gegraben haben, liegt verletzt am Boden. Roderic heilt ihn, so dass er in der Lage ist, einen der tragenden Stützbalken wegzureißen und so den Tunnel einstürzen lässt.

Draußen vor der Palisade hört man nun Kampfeslärm. Etwa 25 Bogenschützen aus Schwarzhall unter der Führung von Asche greifen die Orks draußen an, die schon stark dezimiert sind und fliehen.

Auch hier die die Gefahr vorerst vorbei, es bleibt eine Notbesatzung, der Rest wendet sich nach Süden. Auch Asche führt die Schwarzhaller um die Stadt zur Südmauer.

Ich erreiche das Nordtor, vor dem sich einige Dutzend Numenorer und Ostlinge versammelt haben und mit einer Ramme das Tor einreißen wollen. Die Lage ist noch nicht kritisch, aber es sind nur noch 20 Verteidiger hier, jeweils zehn Milizen und Kämpfer. Ich schicke die Geistkrieger vor das Tor, wo sie sich sichtbar machen und sofort die Angreifer an der Ramme angreifen. Derweil sollen unsere Bogenschützen den Anführer der Söldner hier ins Visier nehmen. Beides gelingt; die Kämpfer an der Ramme werden schnell dezimiert und der Anführer sinkt von etlichen Pfeilen getroffen zu Boden. Dann fliehen erst die verbliebenen Numenorer, dann auch die Ostlinge- das Tor ist gesichert. Die Ramme wird zerstört und die Milizen bleiben als Wachen zurück, mit den anderen Kämpfern und Geistkriegern eile ich zur Südmauer.

Ferdibrand versucht, die verbliebenen Leofringer, die versprengte und fliehende Gegner jagen, auf die Orks am Südtor zu lenken.

An der Südmauer sind inzwischen die in die Stadt eingedrungenen Orks besiegt und die Breschen geschlossen. Mit uns als Verstärkung, die Leofringern von der einen und den Schwarzhallern von der anderen Seite werden nun die Orks bedrängt. Zwar fliehen die Bilwisse, die Orks rennen trotzdem unaufhörlich an. Nach zähem Kampf werden aber auch sie niedergerungen; einige wenige können zusammen mit Ghor fliehen.

Die Schlacht um Sonnstatt ist vorbei, die freien Völker haben gesiegt!

Schnell werden die letzten Brände gelöscht, ein paar versprengte Orks in der Stadt gejagt und getötet und die Palisade notdürftig verstärkt. Gegen Mitternacht kehrt langsam Ruhe ein. Als wir mithelfen, aufzuräumen, erscheint plötzlich, unter einem Berg toter Orks hervorkommend, Beren. Er ist blutüberströmt, seine Kleidung völlig zerfetzt, aber er ist unverletzt und wie immer völlig unberührt.

Wir haben alle mit mehr oder weniger schweren Blessuren überlebt. Dagegen sind etwa ein Drittel der Bewohner Sonnstatts gefallen.

Print Friendly, PDF & Email

Teile diesen Beitrag

0 0 votes
Beitragsbewertung
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
1 Kommentar
Inline Feedbacks
View all comments
fastfox

Das Datum passt nicht, in der Nacht vom 2. auf den 3. haben wir uns mit dem Ringgeist angelegt, dies muss also der 3. sein  😉