Archiv des Autors: Agrawan

Das Waisenhaus Sankt Bastian

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Wir beschlossen, uns Dietriche zu besorgen und bei der Hauptfrau einen Durchsuchungsbefehl zu erwirken. Wir suchten uns einen Schlosser, aber der hatte nur einen Universalschlüssel, der mit einer Goldkrone zu teuer für uns war. In einem Kramladen erhielten wir ebenso teure Dietriche. Bei Cordelia übten wir diese Werkzeuge einigermaßen sinnvoll zu benutzen.

Konstanze besprach mit der Hauptfrau unser Anliegen. Diese hatte ebenfalls bereits Gerüchte über das Waisenhaus gehört. Es hatte sogar schon einmal eine Untersuchung dazu gegeben, die aber eingestellt worden war. Konstanze ließ ihren Charme spielen und überzeugte sie, uns zu helfen. Sie erlaubte diskrete Ermittlungen im Namen der Stadtwache. Weiterlesen

Ermittlung im Auftrag von Birgitta Anno 1523

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Norvid und Clara beobachten vom Wehrgang aus, wie eine kleine Person in Mönchskleidung, den Gastmeister unter dem Arm geklemmt, über die Mauer springt und sich dann in einen riesenhaften Werwolf verwandelt. Norvid schlägt Alarm, er ruft: „Nordwand Ausfalltor“ ich folge dem Ruf und treffe im Hof auf Bengt, der bereits den Wachen Anweisungen gibt.

Während dessen beobachten Norvid und Clara mit Schrecken, wie der Werwolf sich über den Gastmeister hermacht. Der Gelehrte fasst sich als erster und wirft seinen Streitkolben nach dem Biest. Er trifft, doch das Ungetüm frisst unbeirrt weiter. Clara feuert einen Armbrustbolzen ab. Weiterlesen

Die Suche nach der Okkulten Bibliothek

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Noch 2 Wochen bis zur Walpurgisnacht, wo wir endlich die Vanadisir treffen. Kollo hat sich an unserem Abendessen gütlich getan und will sich dann im Keller umsehen. Norvid sucht in der Bibliothek nach Hinweisen zu der Okkulten Bibliothek. Mit etwas Hilfe der anderen findet er in einem Buch, in der unsere schwarze Dame vorher geblättert hat, einige Informationen dazu. Bis das Geheimnis des Zugangs offenliegt, ist es nur bei Vollmond möglich in den geheimen Bereich zu gelangen. Wie der Zufall so will, ist heute Vollmond.

Kurzfristig beschließen wir nach der Okkulten Bibliothek zu suchen. Nach einer langen Treppe kommen wir durch ein Oktagon zu einem Portal. Ähnlich den Portalen, die wir schon kennen finden wir einen Torbogen mit einem Wappen und lateinischer Inschrift. Das Turmzimmer der Königin. Das Wappen deutet auf die Gründerin des Erlöserordens der Heiligen Birgitta von Schweden. Nach dem Drücken der Klinke setzt, wie bei den anderen Toren, eine Mechanik ein und es schwingt auf. Weiterlesen

Der Karfunkelstein

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08.08.358 – Der Tag danach

Am Morgen, nach ein paar Stunden Schlaf, die nach dem Kampf dringend nötig waren, saßen wir am Lagerfeuer und diskutierten über das Geschehene. Die Que-Nal waren fort, tot oder geflohen. Durch die Erzählung Malativas hatten wir von den Wemitowuk gehört, sie dienten Khadras und hatten anscheinend geholfen, die guten Drachen zu töten.

Mein Blick fiel auf Eldoril im Körper von Obense, der das Opfer gebracht hatte, Eldoril seinen Körper zu überlassen. So ganz war mir noch nicht klar was er damit bezweckte. Laut Malativa war Eldoril wichtig für ein Ereignis, seine Visionen schienen eine tiefere Bedeutung zu besitzen. Wer genau ist diese Artha, die ein Kind der dunklen Königin sein soll und was hat sie vor? Ich brauche mehr Informationen, um mir ein klares Bild zu bekommen. Weiterlesen

Junge komm bald wieder nach Haus

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Der Saal ist von dem unheimlichen Brummen erfüllt und wir hören von außerhalb das Knacken von Eis. Die Kälte nimmt deutlich zu. Wir laufen vorsichtig am Thron der Riesin vorbei und frieren immer stärker. Clara und ich verbeugen uns vor der Riesin. Hinter dem Thron eröffnet sich ein unfassbar kaum noch auszuhaltender kalter und zugleich wunderschöner riesiger Saal mit einem unbesetzten Thron aus Eis. Neben dem Thron steht ein riesenhafter Hundekorb, der mich entsetzte Blicke mit Ida austauschen lässt, der Jäger aus der Schneekugel und sein monströser Hund? Sind sie hier?

Hinter uns hat sich eine Eiswand gebildet. Ich gebe mehrfach meiner Hoffnung Ausdruck, dass wir vielleicht eine Abkürzung nach Hause in unser Schloss durch die Schneekugel und den Brunnen nehmen könnten, doch wir wollen die überlebenden Menschen hier nicht ihrem Schicksal überlassen. Während wir noch über unser weiteres Vorgehen lamentieren wird uns durch das plötzliche Erscheinen des Jägers die Entscheidung abgenommen. Wir rennen voller Angst und mit all unserer Kraft gegen die Eiswand und bringen sie zum Einsturz. Weiterlesen

Man könnte denken, wir werden immer wichtiger

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Schriftliche Aufzeichnungen von Alanus vom Fischteich vom 01. November 2512

Dafür, dass wir in den letzten Tagen viel erlebten, ziehen sie sich aber auch stark in die Länge. Mir erscheint es aber als wichtig, weiterhin regelmäßig die Erlebnisse niederzuschreiben, da man vielleicht in naher oder ferner Zukunft von dem Aufgeschriebenen profitieren könnte. Ich glaube, meinen Kumpanen geht es ähnlich. Wir merken alle Entwicklungen bei uns. Meistens sind es auch positive. Wobei jeder für sich selbst einschätzen muss, was positiv oder negativ für ihn ist. Für mich erscheint es schon positiv, dass meine Angst vor grässlichen Kreaturen immer weniger wird und ich auch kein großes Problem mehr habe, sie zu töten. Wenn mir das jemand vor noch einem Jahr bei uns im Dorf gesagt hätte, wäre ich kopfschüttelnd weggegangen. Die angsteinflößendsten Kreaturen waren dort die Tiere aus dem Wald. Aber nun, zu den neuesten Erlebnissen. Weiterlesen

Das Ende von Brackenthorpe

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Deadwood – Tag 2, gegen Mittag

Die Werkstatt im Keller. Der mechanische Koloss vor uns zieht sich langsam zurück, doch dann höre ich es, das verräterische Zischen einer brennenden Lunte. Während die anderen die Flucht ergreifen, bleibt Armstrong stur zurück. Die Gatling des Roboters rattert erneut los, und ich sehe, wie eine mechanische Schabe über den Flur klackert, eine Dynamitstange auf ihrem Rücken befestigt. Die Detonation lässt die Wände der Werkstatt erzittern. Armstrong wird von umherfliegenden Splittern getroffen, während Wakanda sich in einen Berglöwen verwandelt. Nach der Explosion späht unser Begleiter vorsichtig um die Ecke. Weiterlesen

Der Champion

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Nach dem Abendbrot führt uns Felix zum Champion Reikhart. In den unteren Quartieren duftet es  nach Rauschmittel und Blut. Mehrere Veteranen stehen spalier und sind  mit Ulrics Symbolen geschmückt. Es scheint noch tiefer hinunter zu gehen auch hier wird trainiert. Wir werden in einen Raum gebracht wo ein Opferaltar steht.

Reikhart Gestenstark vollführt ein Ritus mit Blutschwur durch. 5 Krieger schwören Ulric und ihm die Treue. Er lässt die Blutschale kreisen und alle nehmen einen Schluck der berauschend wirkt, nur Christoph verweigert den Umtrunk. Den Geschmack spülen wir mit leckeren Met runter. Reikhart lobt uns und schiebt unsere hervorragende Fähigkeit zu Überleben auf die Hilfe der Götter. Weiterlesen

Die Chronik vom Turm der verdorbenen Stimmen

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Auszug aus den Reiseberichten der Cornifera Grünblatt – Frühjahr 2956 DZ

Während wir auf das erneute Erscheinen des Unholds warteten, verdichtete sich die Dunkelheit und legte sich wie Blei auf mein Herz. Kurz darauf erschien die vom Unhold besessene Kriegerin Gwendaith und der Kampf begann. Der Kampf war hart, aber das Glück war uns hold und der Unhold verließ seinen Körper und löste sich vorerst auf.

Doch das würde nicht so bleiben, solange der Körper von Gwendaith hier in diesem Sarkophag blieb. Also überlegten wir, was zu tun sei. Nach eingehender Beratung entschlossen wir uns den Sarkophag zu öffnen, den Leichnam herauszuholen und draußen im hellen Tageslicht zu verbrennen. Wir waren uns sicher, das dies auch der Wille der Kriegerin gewesen wäre. Weiterlesen

Das Leben als Babysitter

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Mein lieber Freund,

die letzten Tage waren ja nun sehr turbulent und du bist sicher gespannt, wie es weiterging, nachdem wir uns mit letzter Kraft in den Turm von Christoph Engels geschleppt hatten…

Nun ja, nachdem wir wieder etwas zu Kräften gekommen waren, verschafften wir uns erst mal einen kleinen Überblick über die Situation und stimmten uns mit Christoph Engels ab. Er ist auf jeden Fall der Meinung, dass die Stadt nicht in großer Gefahr schwebt. Seiner Meinung nach sind die Truppen des Reiklands stark genug. Fürs Erste soll Wendolin im Turm bleiben. Wichtig ist nur, dass er bis zum nächsten Morrslieb ein anderes Versteck findet. Die Familie von Wendolin sieht Christoph Engels nicht als vertrauenswürdig an, Cordelia allerdings schon. Weiterlesen