Archiv der Kategorie: Deadlands

Die Bakers Farm

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14. Notiz Prof. Deckard Jones

Sollten Lücken in meiner Dokumentation sein oder ich den Wahnsinn verfallen, so bitte ich das folgende Personen zu den Vorfällen befragt werden sollen:

  • Twoday Montana -> Cowboy
  • Wakanda -> Indianer Mädchen
  • Sister Sarah -> Nonne
  • Armstrong-> Fotograf

15. Notiz Prof. Deckard Jones

Ort: Lager in der Wüste auf dem Weg nach Deadwood, Zeitpunkt: Früh Morgens

Ein Lager mitten in der Wüste, kein fließend Wasser, keine Heizung, kein warmes Essen. So langsam beschleicht mich das Gefühl dass dieser Zustand noch länger anhält. Ob mein Vater geahnt hat das ich hier einmal so enden würde… Weiterlesen

Das Ende der Bestie

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Wir sind an einer Begräbnisstätte. Hier finden wir tote Körper der verschwundenen Menschen, die Brutraum für die Spinnenwesen waren. Es sind entstellte Hüllen. Die Sonne geht unter. Alles ist ruhig. Keine Tiere sind zu hören. Die Geister scheinen angespannt zu sein. Die Welt ist bereits sehr verdorben. Das Gift ist schon hier.

Jones macht ein komisches Gestell vor sein Gesicht und untersucht die Höhle. Er wirkt verrückt. Sarah starrt in den Wald. Dort ist nichts ungewöhnliches. Sie wirkt auch verrückt. Sie spricht immer Gebete. Sie tanzt oder raucht nie. Sie benutzt keine Kräuter. Sie ist nicht mit den Geistern verbunden und kein Tier gehört zu ihr. Sie ist keine Schamanin. Ohne Verstand läuft sie in den Wald, den sie nicht kennt. Ich folge ihr. TwoDay folgt mir. Da sehe ich einen Schatten und stolpere über etwas und falle. Ich ärgere mich sehr. Sarah sagt, hier ist ein Geist, der von dem Gift weiß. Da hören wir Wölfe. Weiterlesen

Von Leichen und Spinnen

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2. Notiz, Prof. Deckard Jones

Falls ich dies nicht überleben sollte, sollen meine Gedanken und Erfahrung der Wissenschaft dienen, alles was ich hier notiere entspricht der Realität. Dies ist meine zweite Notiz, meine ersten Aufzeichnungen sind mit der Lok wohl in den Abgrund gestürzt, zumindest finde ich sie nicht. Sie sind auch irrelevant zu dem was noch folgt.

Mit dem Überfall auf dem Zug scheint uns die Angst der Menschen zu einer Art Rudel zu gruppieren. Den Anführer scheint eine Dame Mrs. Laura Giles zu mimen. Ich sollte mich ihr unterordnen, ihr Schutz wird mich sicher nach Deadwood bringen. Weiterlesen

Far Point Station

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An der Bahnstation Far Point Station Richtung Deadwood versammeln sich die seltsamsten Gestalten. Eine vornehme, junge, weiße Misses, ein Mann mit gezwirbeltem Bart im Frack, der mit Spielkarten herumspielt, ein etwas ungepflegter Mann in einer Konföderiertenjacke, eine Familie mit zwei rüpelhaften Jungen, zwei Trapper, eine Alleinreisende vom Land, Cowboys, ein Professor, eine Reisejournalistin, ein Museumsbeauftragter, Chinesen, Dunkelhäutige, ein Mormone, eine Indianerin und viele andere. Weiterlesen

Mein schlimmster Alptraum

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Wakandas schlimmster Traum ist das Eingesperrtsein in einer engen Höhle, manchmal im Bauch ihrer Mutter bei ihrer Geburt, manchmal in Erdhöhlen. Immer ist es zu eng und heiß, immer findet sie keinen Weg hinaus und glaubt, keine Luft mehr zu bekommen. Die Höhle wird enger und enger, bis sie sich verzweifelt gegen die Wände stemmt und die Höhle zerreißt. Dann wird ihr bewusst, dass sie damit ihre Mutter oder Mutter Erde getötet hat. Immer wacht sie mit einem tiefen Gefühl der Verzweiflung auf und glaubt, etwas tun zu müssen, um diese Schuld zu tilgen. Sie muss Mutter Erde retten, um die Schuld am Tod ihrer Mutter zu sühnen.

Wakanda “In-der-Magie-wohnt”

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Wakanda (In-der-Magie-wohnt, Schamanin) geb. 1846 als Nomadin in der Sioux-Nation
Mann: Ahiga (Krieger), geboren 1843, gestorben 1875 an den Pocken
Mutter: Weayaya (Sonnenaufgang) Heilerin, gestorben bei Wakandas Geburt 1846
Vater: Wambleeska (Weißer Adler), gestorben 1861 in einer Stammesfehde
Bruder: Antinanco (Sonnenadler) geb. 1845, lebt mit seiner Frau in ihrem Stamm (Sioux)
Schwester: Abeytu (Grünes Blatt), geb. 1841, Mutter, gestorben 1875 an den Pocken
Schwester: ohne Namen, Todgeburt 1842 Weiterlesen

Sister Sarah Anne Moore “The Saint”

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Sarah Anne Moore, geboren in Cork, Irland, 1846, Tochter von Thomas Moore, Farmer und Widerstandskämpfer, und Katherine Moore, fünf Geschwister, katholisch.

1861

In rauher See kämpft sich ein Schiff durch die meter hohen Wellen. Sein Ziel ist New York. An Bord 120 irische Auswanderer, Männer, Kinder, Frauen, sowie eine hart gesottene Mannschaft.

Es ist nicht ihre erste Fahrt. Aber diese ist die Härteste. Eine Seuche hat bereits den Großteil der menschlichen Fracht dahingerafft. Die Pocken fressen sich unerbittlich durch die Gemeinschaft der katholischen Familien die seit 30 Tagen zusammengepfercht im Bauch des Schiffes dahinsiechen und dann endlich, erlöst vom irdischen Elend, sterben. Weiterlesen

Mein schlimmster Alptraum

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Wild schießt sie um sich, hunderte teuflischer verzerrter Wesen dringen auf sie und ihre Familie ein. Doch wohin sie auch zielt trifft sie nicht die Wesen, sondern Josua, Jonas, Mary, Josephine, Thomas Junior oder ihr Mutter Katherine. Himmel und Erde sind wie umgekehrt und das Meer hängt über der Szene. Darin schwebt in einer Wasserblase ihr Vater Thomas und schreit, doch man hört seine Schreie nicht nur die Blubberblasen die aus seinem Mund strömen. Und immer wieder kommen die Wesen, ihre Geschwister und ihre Mutter in einem unendlichen Strom, ohne Ende, ohne Erlösung durch den Tod oder mit Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod im himmlischen Reich des Herrn….

Mein schlimmster Alptraum

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Es war wieder so ein verfluchter Tag gewesen, der schlecht anfing, nur um dann noch schlechter zu werden. Das Wetter war mies, das zweite Austauschpferd fing an zu lahmen, an der Wechselstation gab es wieder nur Bohnen und Speck und dann hatte auch noch so ein verdammter Strauchdieb versucht mich auszurauben. Wie verzweifelt musste man sein, einen Ponyexpress-Reiter zu überfallen in der vagen Hoffnung von ihm etwas Wertvolles zu erbeuten?! Aber er hatte langsamer gezogen als ich und jetzt zierte ein kleines Loch seine Stirn und nicht meine. Weiterlesen