Archiv des Autors: Agrawan

Das Böse in der heiligen Quelle

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Nach der schrecklichen Nacht in Holyspringwater wurde mir erst richtig bewusst, wie verdorben und verdammt unser Land schon ist. Wir müssen unbedingt mehr über die Zusammenhänge erfahren, um dem endlich Einhalt zu gebieten.

Ein Mr. Sulbard ist nicht hilfreich. Er sträubt sich, zu glauben, was ich sage. Er nennt mich nur abschätzig „Mädchen“. Er ist ein alter weißer Mann, der nichts versteht und sich für so überlegen hält, dass ich ausspucken möchte. Er glaubt, alles sei in Ordnung mit ihnen und kein Problem mit den Eignern dieses Landes. Meine Wut kocht in mir. Ich muss mich beruhigen. Ich darf mich nicht von diesen Eindringlingen aus der Fassung bringen lassen. Wenn sie keine Hilfe wollen, dann ist das so. Weiterlesen

Besessen IV – Der Exorzist

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29. Mai im Jahre des Herrn 1733  – Gasthaus Straußenfeder zw. Kronau und Waldenau

Der Anblick des riesigen Sturmgeistes ist beeindruckend und angsteinflößend. Wir haben fast alle von Ihnen gehört und wissen, dass diese Höllenkreaturen einst durch das Höllentor entkamen und für die meisten Unholde in unserer Welt verantwortlich sind. Meistens fahren sie in Menschen hinein und erst dann werden sie tatsächlich gefährlich. Natürlich nur, wenn man außer Acht lässt, das sie Sturm und Blitz bringen können.

Als der Sturmgeist erscheint verstummen die Kröten. Unheimliche Stille umfängt die Kapelle und der Geist schwebt herab zu uns. Karl packt den Helm wieder in die Kiste und schließt diese, doch das scheint keinen Effekt zu haben. Statt dessen schwebt der Geist des Priesters wieder aus der Wand heraus. Er zeigt mit einer durchscheinenden Hand auf das am Boden liegende Kreuz. Johann stürzt zum Kreuz und fängt an im Schutt zu suchen. Weiterlesen

Die Dunkle Halle XIV – Ifirn ist mit uns

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Wir ziehen uns in unser Versteck zurück. Olgerda ist nicht ansprechbar und wird von den Nordmännern bewacht. Lyoscho findet heraus, dass sie durch einen schon langwährenden Zauber ausspioniert wird, der sogar getarnt ist. Möglicherweise hat derjenige, der sie beobachtet, auch die Ereignisse in der Dunklen Halle gesehen. Lyosho vermutet, dass Imanuel von Brabak der Zauberwirker sein könnte, der ja nicht zu den Paktierern gehört und sein eigenes Spiel spielt. Er hat auch beobachtet, wie Olgerda in die Halle gegangen ist.

Am nächsten Morgen verwandele ich mich in einen Schwan und fliege aufs Meer, um nach den Lichtern Ausschau zu halten, über die die Wachen berichtet hatten. Ich entdecke eine Tagesreise von der Bucht ein Schiff der Thorwaler, zwei Tagesreisen entfernt kommen drei Schiffe, ein breiteres Kriegsschiff und zwei kleinere. Noch einen Tag weiter entfern kommen noch mehr Schiffe. Weiterlesen

Prolog: Tragödie am Aaltümpel

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2. November 2946 Drittes Zeitalter 

Als unsere Gemeinschaft am frühen Abend aufbrach, um die seltsame Erscheinung des grünen Leuchtens zu erforschen, verschlug es uns in Richtung des Moores, welches im Osten hinter den Hügeln stets darauf lauerte einen unachtsamen Wanderer zu verschlingen. Wir fanden hernach den Aaltümpel, welcher den Blick auf eine Steilwand richtete, die wohl für einen Elben keine Herausforderung darzustellen vermochte, uns jedoch ein Ding der Unmöglichkeit in Sachen Klettern darbot.

Olvard schaffte es einen Trampelpfad zu finden, obwohl er und Thurim keinerlei Spuren finden konnten. Thurim ging voraus und erspähte mit seinen an die Dunkelheit gewöhnten Augen den Aalsee bei einem kleinen Hochplateau. Weiterlesen

Minen des Wahnsinns 6 – Das Ticken in der Dunkelheit

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24.9.888 nG – Wir kommen den Aufzug nach oben gefahren, Velten wartet bereits dort. Wir alle sind mitgenommen von der Erkundungsmission. Velten heilt Severin und wir verlassen das Tal, um so viel Strecke wie möglich zwischen uns und die Mine zu bringen. 5 km von der Mine entfernt lagern wir und die Nacht verläuft ruhig.

25.9.888 nG – Beim Frühstück und auf dem Rückweg zur Mine besprechen wir was wir tun wollen, versuchen einen Plan aufzustellen und diskutieren unsere verschiedenen und verhärteten Standpunkte. Zurück im Minenlager sichern wir das Lager und kehren dann zum Aufzug zurück. Das Seil des hinteren Aufzuges ist allerdings durchtrennt, die Biester scheinen verhindern zu wollen, dass wir ihre Höhlen betreten. Also kehren wir zu einem anderen Aufzug zurück, um mit diesem nach unten zu fahren. Weiterlesen

Meanwhile in Holyspringwater…

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…..nach einer explosiven Auseinandersetzung im Anbau eines der Haupthäuser von Holyspringwater versuchen wir uns zu orientieren. Im Nebenraum liegen mitten im dichten Pulverdampf 1-2 stöhnende Personen. Der Professor sucht zunächst verzweifelt seine Waffe und findet sie endlich. „Jack hats erwischt“ ruft einer der Fieslinge. Ein weiterer Schusswechsel folgt. Eine Kugel verfehlt mich.

Merkwürdige Geräusche von der Straße dringen zu uns herein, dann folgen Schüsse auf der Straße. Ich gehe im nächsten Raum hinter Schutt in Deckung, einem Sterbendem kann ich noch eben den letzten Segen geben. Im dichten Rauch erkenne ich eine Person und rufe ihr eine Warnung zu „Im Namen Gottes, greift uns nicht weiter an, die Bedrohung kommt von draußen!“ Weiterlesen

Gedanken im Angesicht des Todes

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Was für verrückte Gedanken man doch im Angesicht des Todes hat. Da stehe ich mit Wakanda und diesem Armstrong unweit dieses Mormonennestes und wir versuchen diese Bibelbrüder und die Leute aus dem Zug vor diesem untoten Kerl namens Elam Ferguson zu retten, aber ich denke an Würmer. Heiliger Mist, da haben wir uns so vor diesen sogenannten Mojaverasslern in Acht genommen und alles versucht, sie nicht aufzuschrecken, da Lärm sie anzieht und jetzt wünschte ich mir eine dieser Missgeburten aus der Hölle herbei. Warum kommen die nicht bei diesem Krach? Weiterlesen

Prolog: Das Drachenfest

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15. August 2946 Drittes Zeitalter 

Nach den acht Tagen der Rückreise zur Seestadt, welche von vielen Geschichten des Zwerges Balin begleitet wurden, erreichten wir unser Ziel. Empfangen wurden wir von einem prachtvollen Schiff, der massive vergoldetet Drachenkopf, an dessen Spitze, schimmerte und tauchte die Wasser umher in warme Töne. Zu Deck befanden sich die rechte Hand des Meisters der SeestadtKetill, die Stadträtin LinhildHalfdan der Hauptmann der Stadtgarde, sowie der Zwergenbotschafter Gloin und Rodwen die Botschafterin der Elben. Groß gefeiert wurden wir für die Rettung der zwei Zwerge. Vor dem Rathaus erhielten wir den Titel der Ehrenbürger der Stadt und neben der Belobigungsfeier schenkte man uns viele kleine Broschen, Fibeln, Anstecknadeln und viele weitere kleine Dinge. So freundlich, aufmerksam und definitiv Ehre gebührend wie diese Zeremonie war, fand ich schon fast Gefallen an diesem Tumult, doch dies war ja nur der Beginn der DrachenzeitWeiterlesen

Minen des Wahnsinns 2 – Reise in die Vergangenheit

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Reisetagebuch von Amir aus Freidorf, Gottes Diener und Astrids Werkzeug

Kreutzing 10.09.888 n.G.

Am Morgen nach der Annahme des Auftrages von Meister Gundren Eisenkrämer machen wir unsere Erledigungen in der Stadt und rüsten uns für eine lange Reise. Gegen Mittag brechen wir Richtung Schwarze Hügel auf und kehren Kreutzing den Rücken zu. Die ersten Reisetage verlaufen ereignislos und das Wetter ist gut. Wir alle (naja fast alle) sind froh, endlich mal wieder frische Luft zu atmen. Weiterlesen

Tal des Todes

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Währenddessen auf der Bakers Farm

Der Treck ist Richtung Holyspringwater gezogen, Montana, Wakanda und ich sind zurück geblieben. Wir bereiten uns ein Abendmahl zu. Wakanda möchte Schlangen melken, ich habe das in Indien schon kennen gelernt, es wird das Gift der Schlangen abgezapft. Es ist nicht verwunderlich, dass uns die Indianer von oberhalb des Tals beobachten. Dass aber auch Indianer im Tal sind bewegt uns zur Vorsicht. Wir alle haben die Stimme des Kartengebers in unseren Köpfen: “Macht euren Einsatz.“ Weiterlesen