Minen des Wahnsinns 6 – Das Ticken in der Dunkelheit

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24.9.888 nG – Wir kommen den Aufzug nach oben gefahren, Velten wartet bereits dort. Wir alle sind mitgenommen von der Erkundungsmission. Velten heilt Severin und wir verlassen das Tal, um so viel Strecke wie möglich zwischen uns und die Mine zu bringen. 5 km von der Mine entfernt lagern wir und die Nacht verläuft ruhig.

25.9.888 nG – Beim Frühstück und auf dem Rückweg zur Mine besprechen wir was wir tun wollen, versuchen einen Plan aufzustellen und diskutieren unsere verschiedenen und verhärteten Standpunkte. Zurück im Minenlager sichern wir das Lager und kehren dann zum Aufzug zurück. Das Seil des hinteren Aufzuges ist allerdings durchtrennt, die Biester scheinen verhindern zu wollen, dass wir ihre Höhlen betreten. Also kehren wir zu einem anderen Aufzug zurück, um mit diesem nach unten zu fahren.

Mit Astrids Beistand in Form ihres hell erstrahlenden Lichts kehren wir in die Minen des Schreckens zurück. Wir fahren mit dem Aufzug abwärts und erkunden einige sich verjüngende und endende Tunnelgänge bis wir endlich einen Durchbruch und dahinter eine große Höhle entdecken. In einer großen Höhle entdecken wir drei Eier, umgeben von Dutzenden von weißen unterarmlangen Maden.

Als die Höhlen zu groß und die Gänge zu steil werden, klettern wir in einen Tunnel der Richtung der Kokonhöhle führt. Dort angekommen wittern wir unsere Chance und versuchen einen der Kokons zu öffnen. Romin zerschneidet den Kokon, Severin schießt auf die Biester, Velten zieht sich in den Tunnel zurück und ich ziehe mein Schwert. Ein Rückzugsgefecht gegen ein halbes Dutzend Soldaten und unzählige Drohnen entbrennt.

Endlich schafft Romin es, den Körper des Mannes aus dem Kokon zu ziehen und ihn in den Tunnel zu teleportieren, Severin hat sich bereits zurück gezogen. Mit der Kraft Astrids ist es mir gelungen, alle Soldaten dieser Biester zu erlegen und damit Romin den Rücken freizuhalten. Als dieser in den Tunnel rutscht, stürme ich vor, um mich als letzter in den Tunnel zu schmeißen, doch unzählige Bisse der Drohnen zerschneiden mein Fleisch.

Mit letzter Kraft stolpere ich in den Tunnel und spüre wie das Leben aus mir weicht. Eine Hand am Schwert, die andere instinktiv in der Hosentasche an dem Kästchen, rutsche ich den Tunnel hinab. Astrid ich danke dir… ist mein letzter Gedanke und das letzte was ich höre, bevor mich Schwärze umfängt, ist ein Ticken in der Dunkelheit

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