Die Dunkle Halle XIV – Ifirn ist mit uns

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Wir ziehen uns in unser Versteck zurück. Olgerda ist nicht ansprechbar und wird von den Nordmännern bewacht. Lyoscho findet heraus, dass sie durch einen schon langwährenden Zauber ausspioniert wird, der sogar getarnt ist. Möglicherweise hat derjenige, der sie beobachtet, auch die Ereignisse in der Dunklen Halle gesehen. Lyosho vermutet, dass Imanuel von Brabak der Zauberwirker sein könnte, der ja nicht zu den Paktierern gehört und sein eigenes Spiel spielt. Er hat auch beobachtet, wie Olgerda in die Halle gegangen ist.

Am nächsten Morgen verwandele ich mich in einen Schwan und fliege aufs Meer, um nach den Lichtern Ausschau zu halten, über die die Wachen berichtet hatten. Ich entdecke eine Tagesreise von der Bucht ein Schiff der Thorwaler, zwei Tagesreisen entfernt kommen drei Schiffe, ein breiteres Kriegsschiff und zwei kleinere. Noch einen Tag weiter entfern kommen noch mehr Schiffe.

Ich beschließe zurückzufliegen, da erscheint eine leuchtende Gestalt, die sich in einen Silbernen Schwan verwandelt. Meine Mutter. Auf diesen Augenblick habe ich mein ganzes Leben lang gewartet. Sie weiß, was wir tun müssen. Die Kalte Braut wäre für die Welt noch viel schlimmer als die Eishexe. Sie darf nicht freikommen. Dazu können wir entweder die Eishexe gewähren lassen oder wir müssen den Kristall zerstören. Dafür müssen wir aber abwarten, bis das Ritual begonnen ist. Jeder meiner Gefährten hat eine Aufgabe zu erfüllen. Ich werde spüren, welche das sein wird. Wir müssen die Kräfte von Firun, Swafnir und Ifirn bündeln, um den Kristall zu zerstören. Es ist ein Opfer nötig. Jemand muss freiwillig in der Halle bleiben, um die Wacht über die Kalte Braut zu übernehmen. Vielleicht werde ich das tun müssen. Dann bleibe ich bei meinen Schwestern, falls ich Wolfsmond nicht retten kann. Auch müssen wir den Hetmann Tronde sein Schicksal mit Hilfe von Grimring erfüllen lassen. Er weiß, was zu tun ist.

Ich fliege zu dem einzelnen Boot und lande neben einer eiskalten Thorwalerin, Tula von Skerdu, die sicher noch nichts von Höflichkeitsregeln gehört hat. Sie lässt mich gefangen nehmen und will Informationen von mir, aber ich muss verhindern, dass sie von den Paktierern gesehen wird, damit das Ritual planmäßig startet. Sie ist nicht besonders kooperativ. Ich weiß nicht, warum Styrvake mit ihr zu tun hatte. Ich wäre froh, wenn ich dieses Schiff schnellstmöglich wieder verlassen könnte. Und tatsächlich, die Thorwalerin schickt mich zurück ins Lager, um Styrvake anzutreiben. Er soll irgendetwas vorbereiten.

Ein Frostwurm, Shirr’Khan ist inzwischen zu Styrvake gekommen, geschickt zur Unterstützung in der Schlacht. Er berichtet, dass sein ehemaliger Mentor Thorulf mit Shirr’Zach auf dem Weg hierher ist. Tsaekal ist auf einen Firunsbären getroffen, der ihm etwas über seine Bestimmung erzählt hat. Der Speer Firuns hat die Bestimmung, den Kristall zu zerstören.

Olgerda bietet an, zu helfen den Kelch der Rahja zu bekommen, um frei zu kommen. Aber niemand möchte mit ihr handeln. Im Lager scheint eine Krankheitswelle zu beginnen. Wir sind zufrieden mit unserem Werk.

Im Lager erzählt Styrvake uns im Lager von der Zeit, als wir getrennt waren. Er hat seinen alten Mentor auf einer Geisterreise getroffen, die er mit Tulas Hilfe angetreten hat. Er hatte Faenwulf als Begleiter und fand Thorulf, der ihm gegen Brakador half. Seitdem weiß er, dass Thorulf und er keine einfachen Thorwaler sind. Er hat Träume, wie Grimring von einem Zyklopen geschmiedet wurde. Es soll die Fessel Throndes sein. Als er uns davon erzählt, fällt Styrvake ein, dass Fjaellgrad Faenwulfsdotir die direkte Nachfahrin von Faenwulf ist.

Lyosho glaubt, er könne vielleicht Askil aus dem Eis holen. Wir planen, uns erst die Axt, vielleicht mit Hilfe von Fjaellgard, zu holen und in der nächsten Nacht, vor Gloranas Ankunft, in einem Sphärenspalt versteckt, in der Höhle auf den Beginn des Rituals zu warten.  Daher probieren wir aus, wie viele Leute in den Sphärenspalt passen. Danach suchen wir Fjaellgard auf und Styrvake erzählt ihr von seiner Vermutung, dass er ihren Vater kennt. Sie erzählt, dass Thorulf wusste, wo die Schicksalsklinge zu finden war. Thorulf soll schon sehr alt sein. Die Skaldin wird uns in die Höhle begleiten, obwohl sie glaubt, nicht die Trägerin der Waffe zu sein. Sie ist sich sicher, dass die Waffe ihren Träger selbst aussuchen wird.

Nun ist alles bereit. Unser Schicksal kann sich erfüllen.

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