Archiv der Kategorie: DSA III – Nordlandsaga

Die Dunkle Halle X – Gloranas Lager im Eis

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Aus den Erinnerungen von Balthasar, 28. Hesinde 1025 BF

Unsere Reise hatte uns in den unwirklichsten Bereich des Nordens geführt. Wir hatten das Lager unseres Feindes gefunden und einen unerwarteten Verbündeten, den Elfen Teliriyon gefunden. Oder hatte er uns gefunden. Mit seiner Hilfe schafften wir es uns in der verseuchten Eislandschaft zu behaupten und das Lager unseres Feindes auszukundschaften.

Teliriyon berichtet uns von seinen Erkenntnissen und diese machen Angst. Er hält die Paktierer für die gefährlichste Gruppe in dem Lager. Wir müssen auch verhindern, dass die Kalte Braut (und das ist nicht Isbloms Schwester) erwacht und befreit wird. Weiterlesen

Die Dunkle Halle IX – Durch die Phexensschlucht

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Die Entführung – 26. Hesinde 1025 BF

Die Lawine hatte alles und jeden mitgerissen und unter sich begraben – die Frauen und Männer der Hetgarde und der Runajasko, Tronde Torbenson, Iskir Ingibjarsson samt Schlitten, sowie Styrvake und seine Freunde aus fernen Landen. Balthasar und Lyoscho hatten sich mit Zaubern gerettet beziehungsweise befreit, waren aber weit weg von den anderen wieder zutage gekommen und hatten einen beschwerlichen Rückweg über die lockeren Schneemassen. Die blasse Sonne schien schwach auf die Szenerie herab. Weiterlesen

Die Dunkle Halle VIII – In den Nebelzinnen

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11. – 26. Hesinde 1025 BF

Hagen befiel auf der Schiffsfahrt die berüchtigte Seekrankheit, die ihn für einige Zeit außer Gefecht setzte. In Leskari abgekommen wünschte Tronde, dass wir etwas über die Ifirnstreu und die Machenschaften der Mannschaft und des Kapitäns Halme Olafson herausfinden. Diese Aufgabe übernahmen wir natürlich gerne. Wir begaben uns direkt zu dem Schiff.

Lyoscho sprach mit einem Mann der Besatzung, den er bereits kannte, der uns aber nichts erzählen wollte. Auch der Kapitän tat erst unschuldig, doch Tseakal setze ihn zunehmend unter Druck und warf ihm vor, was wir bereits wussten. Doch der Kapitän wies alle Vorwürfe zurück und stapfte wütend in seine Kajüte. Weiterlesen

Die Dunkle Halle IV – Vor den verschlossenen Toren der Halle des Windes

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25. Boron 1025 BF
Als ich das Reich meines Vaters verlassen hatte, machte ich mich auf den Weg nach Thorwal. In meiner neuen Gestalt konnte ich ausdauernder und schneller fliegen, als ich es gewohnt war und traf schon recht bald auf meine früheren Gefährten. Sie waren mit einem Trupp Thorwaler zusammen, den Styrvake – trotz seiner unbeherrschten Art – zu befehligen schien. Doch sie planten schon ihre Weiterreise nach Olport, wo es unterirdische Höhlensysteme geben sollte. Das konnte kein Zufall sein. Es wurde immer deutlicher, dass unsere Geschicke aneinandergekettet waren, und dass ihre Ziele auch die meinen waren. Weiterlesen

Dunkle Halle VII – Geschwisterwirren

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Reisetagebuch von Shéanna, 27. Boron – 11. Hesinde 1025 BF

Tag zwei nach dem magischen Angriff auf Olport. Ein Alk fliegt über die Küste vor Olport. Kleine Menschen  laufen hin und her. In Olport sieht man noch die Spuren der Zerstörung durch die Urgewalten des magischen Unwetters durch die pervertierten Elementare. Diese sollen aus alten Zeiten der ersten Dämonenschlachten stammen (von Rohal dem Weisen selbst gebannt). Aber das stört den Alk nicht. Tronde Torbensons Schiff die Hadred ist in den Hafen von Olport eingelaufen. Das ist schon interessanter, vielleicht hat das Schiff Fisch geladen. Weiterlesen

Dunkle Halle VI – Der Tag danach!

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The Day After, 27. Boron 1025 BF

Beim zweiten Frühstück wurden Pläne geschmiedet: Die Funktion der Kristalle sollte erkundet werden, Olgerda musste gesucht und der Weg zur Dunklen Halle sollte erforscht werden. Simidriel schlug uns vor, mit Lyoschos Hilfe die Kristalle zu untersuchen. Sie zogen sich mit zwei Firnelfen in die Katakomben in eine Art Labor zurück, das an einem Kreuzungspunkt von Kraftlinien lag. Dort untersuchten sie die Kristalle. Diese strahlten dasselbe Sippenlied aus wie der gestohlene Kristall und sie enthielten Disharmonien. Das Lied könnte stärker werden, wenn man sich der Dunklen Halle nähert. Lyoscho beschloss, dazu die alten Schriften in den Archiven zu studieren. Auch die Urne mit den pervertierten Elementaren sollte untersucht werden. Aber zunächst untersuchte Lyoscho den Tatort, indem er, beäugt von den Magiern, durch sein Schwarzes Auge in die Vergangenheit sah. Imion Gletscherglanz entwendete den Kristall. An seinen Händen sah er Verbrennungen. Eine Thorwalerin begleitete ihn. Auch an der beschädigten Wand blickte Lyoscho durch die Zeit. Hier sprengte die Frau, vermutlich Olgerda, mit Hilfe von merkwürdigen Flüssigkeiten die Wand auf. Dann traten sie durch ein Portal. Weiterlesen

Die Dunkle Halle V – Die Nacht der Diebe

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26. Boron 1025 BF
Von den östlichen Hügeln kommend bahnten sich kurz vor Mitternacht eine Feuerhose und ein Eisgolem ihren Weg durch Olport in Richtung der Runajasko. Über ihnen wütete eine tiefhängende Gewitterwolke, unter ihnen bebte die Erde, und zusammen brachten die vier pervertierten Elementare Leid und Zerstörung über alles und jeden in ihrem Weg. Die olporter Magier verteidigten ihre Akademie mehr schlecht als recht mit Luftdschinnen, Balthasar verwandelte sich in einen Drachen, um gegen das Feuerelementar zu kämpfen, und Styrvake stürmte gegen den mit Eiskristallen um sich schießenden Golem an. Weiterlesen

Die Dunkle Halle II – Ein Dutzend Walwütiger

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22. Boron 1025 BF – nachts Der Goblin Sulrik beharrte weiterhin darauf seinen Meister Forksan holen zu wollen und er drängelte so sehr, dass schließlich Hagen nachgab und dem Goblin folgte. Balthasar blieb in der Schmiede während Tsaekal den Rest der Gruppe holte. Es machte den Eindruck als würden die Walwütigen noch mehr Unheil in dieser Nacht anstellen wollen. Weiterlesen

Die Dunkle Halle I – Komplott in Thorwal

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21. Boron 1025 BF
Styrvake war mit Mitgliedern seiner Otta sowie einigen Leuten von Orkan Thorwal im Glücklichen Zechpreller, einer Trinkhalle in einem Stadtviertel im Osten von Thorwal. Die Mannschaftsmitglieder waren in gespannter Erwartung auf das Imman-Spiel gegen die horasische Mannschaft, das in zwei Tagen stattfinden sollte. Unvermittelt kamen einer nach dem anderen seine alten Abenteuergefährten und gesellten sich hinzu. Weder hatten sie sich angekündigt, noch hatten sie sich verabredet zur gleichen Zeit nach Thorwal zu reisen. Doch dies war nicht der Ort, um ihre Beweggründe zu erörtern, und man feierte zuerst das gemeinsame Wiedersehen. Weiterlesen

Sheannas Erzählungen

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Reisetagebuch Shéanna ay Mehtira ay Gedanahakan:

Kloster Urischalur – Phex 1023 BF

Es war das Frühjahr nach unserem wahnsinnigen Sieg über die Schergen Lystramons im Ehernen Schwert und der Rettung meiner Schwester Dhana vor dem Geist von Jadminka Eisherz.

Ich hatte Dhana zunächst in ihre Heimat Brandthusen begleitet, damit sie sich von ihren Strapazen erholen kann. Dort würde sich ihre Lehrmeisterin Jaminka, eine Hexe von der Schwesternschaft der Schönen der Nacht, sicher gut um sie kümmern. Angenehm war weniger das Wetter, wie immer bornisch-kalt, als dass auch Lyoscho noch vor Ort geblieben war, um sich gemeinsam mit dem Magier Alwin Wippflügler mit den Mysterien zu beschäftigen. In mir wuchs, wieder einmal stärker, der Wunsch, auch die Stute Rahjas als Mysterium in Händen zu halten. Was solch ein Schmuckstück wohl vollbringen konnte? Weiterlesen