Meanwhile in Holyspringwater…

Schreibe eine Antwort

…..nach einer explosiven Auseinandersetzung im Anbau eines der Haupthäuser von Holyspringwater versuchen wir uns zu orientieren. Im Nebenraum liegen mitten im dichten Pulverdampf 1-2 stöhnende Personen. Der Professor sucht zunächst verzweifelt seine Waffe und findet sie endlich. „Jack hats erwischt“ ruft einer der Fieslinge. Ein weiterer Schusswechsel folgt. Eine Kugel verfehlt mich.

Merkwürdige Geräusche von der Straße dringen zu uns herein, dann folgen Schüsse auf der Straße. Ich gehe im nächsten Raum hinter Schutt in Deckung, einem Sterbendem kann ich noch eben den letzten Segen geben. Im dichten Rauch erkenne ich eine Person und rufe ihr eine Warnung zu „Im Namen Gottes, greift uns nicht weiter an, die Bedrohung kommt von draußen!“

Auch die Banditen rufen „Verdammt, da kommen Untote!“ Doch sie begreifen nicht, dass wir zusammenhalten müssen und es wird auf uns geschossen. Wir schießen zurück und der Professor trifft! Mrs. Giles schießt nun auf irgendwen außerhalb des Hauses und ruft „sie kommen“. Die Straße scheint nun voll von Untoten.

Währenddessen versuchen unsere Gegner, wie vom Teufel gelenkt, uns zu erledigen, doch meine Gebete werden erhört und Mr. Jones wehrt einen von ihnen zielsicher ab. Der andere jedoch, von Niedertracht erfüllt richtet seine Waffe gegen mich „Stirb du Nonne…“ haucht er und schießt erneut aus nächster Nähe auf mich… doch des Herrn himmlische Kraft verhindert das Schlimmste.

Gottes Zorn packt mich nun und führt meine Waffe gegen diesen Widerling, die Kugel aus meinem Revolver durchbohrt ihn seitlich im Torso und Professor Jones führt ihn seinem Ende zu. Kaum haben die Banditen die Flucht ergriffen betritt eine wandelnde Leiche das Haus und stürmt überraschend schnell mit wildem Klauen-Griff auf Mr. Jones zu. Dann stürmt sogar noch eine weitere durch den Schuppen auf mich zu, während ich noch um Schutz bete verfehlt mich diese….

Der zartbesaitete Mr. Jones wird von Angst ergriffen und ohne noch einen Blick auf uns zurück zu werfen flüchtet er aus dem Haus und lässt Mrs. Giles ungeschützt zurück. Was soll ich angesichts dieser männlichen Nutzlosigkeit nur tun? Auch wenn ich nur eine Frau und in männlichen Augen NUR eine Nonne bin, so weiß ich, dass mein Glaube und die Macht Gottes mich stärker machen kann als jede irdische Kraft.

Ich predige also an den Herrn mit dem herrlichsten Psalm aller Psalme: 23.4 . „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich… „ feuere meine Schrotflinte auf den mir am nächsten befindlichen toten Körper dieser armen gequälten Seele ab, treffe und nutze die Lücke um zu Mrs. Giles vorzudringen die, zu Boden gegangen, mit einem dieser Undinger ringt, welches wild nach ihrer Kehle beißt. Meine Präsenz lenkt die Aufmerksamkeit weiterer Untoter auf mich, doch gottbehütet wie ich bin können sie mir nichts anhaben.

Mr. Jones hat währenddessen das nächste Haus erreicht, wird jedoch beinahe von den Mormonen ins Visier genommen. Mit meiner Schrotflinte schieße ich mir die Bahn zu Mrs. Giles durch zwei weitere Unwesen frei. Einen kurzen Moment nutze ich um nachzuladen und stürze mich dann auf den letzten Untoten um ihn mit einem gewaltigen Stoß gegen seinen Kopf mit dem Kolben meines Gewehrs von Mrs. Giles zu lösen. Diese nutzt den freien Moment um dem Ding unmittelbar durch den Kopf zu schießen.

Ja, ungeachtet der Röcke und der Hauben, zusammen sind wir Frauen mächtig denn der Schutz des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes ist uns sicher, Amen.

Gezeichnet: Sister Sarah

Print Friendly, PDF & Email

Teile diesen Beitrag

0 0 votes
Beitragsbewertung
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments