Schlagwort-Archiv: Zusammenfassung

Die Nacht des kopflosen Reiters III – Chaos in Schaffberg

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1. Juni im Jahre des Herrn 1733  – Schaffberg, nachts

Nachdem wir Lyra etwas beruhigt haben, können wir uns mit ihr unterhalten. Sie kann sich allerdings nicht an allzu viel erinnern, was hier passiert ist. Sie ist mit ihrer Schwester vor dem kopflosen Reiter geflohen und hat sie irgendwo verloren. Da wir glauben, dass sie und ihre Schwester die aus diesem Haus entführten Kinder sind, fragen wir sie nach diesem Hause, aber sie erzählt, dass sie und ihre Schwester im Wald aufgewachsen sind und jeweils von einer anderen Mutter aufgezogen wurden. Die heißen Wisper und Weide.

Wir zeigen ihr das Kinderzimmer, wo sie sich schweigsam und mit großen Augen umsieht. Sie murmelt, dass sie sich erinnert, nimmt eine der Puppen und schläft mit dieser im Arm im Kinderbett ein. Wir legen uns auch wieder zur Ruhe. Don Ignacio, Roland und ich träumen von unseren Grabsteinen.

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Heilige Gebete und Todesgesang

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Notiz aus dem Gesangbuch der heiligen „Sister Sarah“ von Deadwood
gefunden 1955 von Abilene D. Wimberley


Oh mein wunderbarer Gott und Herr im Himmel!
Glückselig preise ich Dich und danke Dir für die Sendung deines Engels.

Verirrt wanderte ich mit meinen Schäfchen durch das finstere Tal
und doch gabst Du uns nicht auf.

Umgeben von Ungläubigen und im Glauben Verirrten schenktest Du mir Mitstreiter die mir helfen werden meine heilige Aufgabe zu erfüllen. Weiterlesen

Das Grauen im Canyon

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Das Grauen hat Einzug gehalten im Canyon, in dem sich einige wenige gottesgläubige Menschen ein Dorf aufgebaut haben und diesen trostlosen Flecken, versteckt vor der übrigen Welt, hoffnungsvoll Holyspringwater nannten. Jahrelange friedliche gemeinsame Existenz mit den Ureinwohnern, die ihnen erlaubt hatten, hier zu siedeln, steht auf Messers Schneide. Und alles vielleicht nur weil dieser von einem Manitu besessene, verfluchte Griffin der Nonne eine Falle stellte. Doch dazu später… Weiterlesen

Schatten im Nebel 3 – Das Grauen im Düsterwasser

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10.10.888 nG – Am Abend treffen wir uns wieder am Strand. Wir tauschen uns über die Erlebnisse des Tages aus. Ein Lager wird aufgebaut und ein Feuer entfacht. In der Nacht ist ein Leuchten auf der Spitze des Berges zu erkennen.

11.10.888 nG – Am Morgen liegt alles im Dunst, kein Leuchten und kein Berg zu sehen. Wir beschließen die Höhle zu erkunden. Brandgeruch und ein blaues Leuchten begleiten uns auf dem Weg in die Tiefe. Bald erreichen wir eine große natürliche Höhle mit künstlichen Säulen und blauen Flammen in Pfützen auf dem Boden. Weiterlesen

Der König in Rot 6 – Der Stinker platzt!

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Montag, der 9. Tag des VII. Monats im Jahre 888 nG – Im Morgengrauen brechen wir in den Alten Wald auf, um uns dem untoten Kettenscheusal zu stellen, das noch immer tief in dem Brunnen lauert, der den Zugang zu einem mystischen unterirdischen Schrein darstellt. Wir haben uns dazu entschieden, dass dem durch Nekromantie erschaffenden Wächter der Garaus gemacht werden muss, bevor sich das Monstrum befreien kann und es über Pfeilersruh herfallen wird.
Das heutige Wetter ist bereits am Morgen drückend schwül. Doch im Schatten der dichten Baumkronen des Alten Waldes ist es erträglicher. Ich setze mich an die Spitze der Gruppe, um sie auf dem schnellsten Wege zurück zum vergessenen Elfenschrein zu führen. Als wir ein ganzes Stück der Strecke zurückgelegt haben, hört Melina vor uns Knurren und Fiepen aus dem Dickicht. Dort scheinen sich mehrere Kreaturen aufzuhalten. Noch haben sie uns nicht bemerkt… Weiterlesen

Die Nacht des kopflosen Reiters II – Liebfelds Haus und noch mehr Rätsel

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1. Juni im Jahre des Herrn 1733  – zwischen Kronau und Waldenau, Abends

Ein langer und sehr harter Kampf zwischen dem kopflosen Reiter und seinem Pferd auf der einen und uns auf der anderen Seite entbrennt. Wir tragen schwere Wunden davon aber auch der Reiter ist nicht unsterblich. Nach einigen Treffern wird sein Höllenross durchscheinend und kurz darauf können wir ihn in die Flucht schlagen. Roland, Don Ignacio und ich sind vom Reiter getroffen worden und bei uns erscheint auch ein schwarzer Ring um den Hals. Sehr beunruhigend. Da es schon sehr spät ist und wir ohnehin mehr herausfinden müssen, um die schwarzen Ringe loszuwerden, beschließen wir und hier ein Nachtlager zu suchen. Weiterlesen

Der König in Rot 6 – Bauer Schinke

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Sonntag, der 08. Tag des VII. Monat, 888 n.G. Absolut entkräftet schleppte sich Joran ins Gasthaus Apfelblüte und wurde dort vom wirklich besorgten Wirt mit Trank und Speis erstmal wieder etwas aufgepäppelt. Kurze Zeit später tauchte Bruder Brajan im Schankraum auf. Der Gottesmann wollte sich eigentlich nur ein paar Stullen für die Weiterreise nach Kreutzing besorgen, war aber sichtlich verwundet über Jorans Anwesenheit. Weiterlesen

Neue Gräber, alte Straßen und Aufbruch gen Norden

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13. Juli des Jahres 2955 des Dritten Zeitalters
Waldmenschenstadt, Düsterwald, Wilderland

Nachdem wir am Abend unserer Ankunft die wichtigen Dinge erledigt hatten, fielen wir erschöpft in einen traumlosen Schlaf. Gestern und heute halfen wir dann Narvi bei der Errichtung des Steingrabes für Thráin II., welches mit einem großen Findling vollendet wurde. In diesen Findling schlug Narvi eine ehrenvolle Grabinschrift auf Khuzdul. Auch die Zeremonie wurde auf zwergisch abgehalten und fand im Licht von Balthis Lampe statt. Ob es an diesem Licht oder dem gemeinsamen Abschiedslied der Anwesenden lag, vermag ich nicht zu sagen, aber auf dem Grabhügel erblühte kurz darauf Immertreu.

16. Juli des Jahres 2955 des Dritten Zeitalters
Waldmenschenstadt, Düsterwald, Wilderland

Am heutigen Abend waren wir bei Avina und ihrer Familie zu Gast. Nach einem ausgiebigen Mahl und als die jüngeren bereits zu Bett gegangen waren, wurden wir von ihrer Mutter zum Tod ihres Mannes befragt. Sie verlangte es danach, die Hintergründe seines Todes zu erfahren. Viel zur Aufklärung konnten wir indes nicht beitragen, da auch wir nur Vermutungen äußern konnten. Als wir dann alleine mit Avina beisammen saßen, ergriffen wir die Möglichkeit um mit ihr über Garivald den Feigling zu sprechen. Roderic hielt eine flammenden Rede, dass Garivald ein böser Mensch sei und unter dem Einfluss des Geist des Waldes stehen würde. Auch Avina schien sich nicht sicher zu sein, ob die Hochzeit eine gute Idee wäre, und suchte nach einer Falle um die Wahrheit zu erfahren. Gemeinsam überlegten wir nach einer Möglichkeit, fanden allerdings keine. Da wir keine stichhaltigen Beweise vorlegen konnten und keinesfalls diese Entscheidung für sie treffen wollten, gaben wir zum Schluss noch zu bedenken, dass auch die Beobachtung des Feindes eine Möglichkeit sei. Wie auch immer sie sich entscheiden wird, wir sicherten ihr unsere Unterstützung zu. Weiterlesen

Der Rat der Spinnen – Teil 6

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7. Juli 2955 Drittes Zeitalter – Bergsee, südlicher Düsterwald, Wilderland

Nachdem wir am Ufer angelegt haben, holen wir den Leichnam von Alaric vom Kreuz herunter. Er sieht fürchterlich zugerichtet aus. Er hat viele Wunden, die aussehen, als stammten sie von sehr scharfen Krallen. Roderic richtet den Leichnam so gut es geht wieder her und wickelt ihn in ein Tuch.

Als mein Blick über den See streift, fällt mir etwas auf. In einiger Entfernung sehe ich auf dem Wasser, das sehr ölig, fast zähflüssig wirkt, eine Bewegung. Es scheint ein Wellenschlag gewesen zu sein und dann sehe ich noch etwas: einen Körper, der an der Wasseroberfläche treibt. Weiterlesen

Die Nacht des kopflosen Reiters I – Der Weg hinein

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1. Juni im Jahre des Herrn 1733  – zwischen Kronau und Waldenau, morgens

Rudolf und Henriette diskutieren nicht lange, sie verlangen Heinrich und den Inhalt seiner Tasche und wollen dann Philipp suchen. Sie scheinen darin wichtige Dokumente zu vermuten. Wir versuchen sie zu beruhigen, doch meine eindeutigen Hinweise auf ihren Zustand nehmen sie nicht ernst. Bevor ich sie überzeugen kann überkommt Don Ignacio ein Verlangen nach Heinrichs Tasche, er versucht, Heinrich diese zu entreißen. Heinrich nimmt daraufhin Reißaus in den Sumpf, Don Ignacio hinterher. Letzterer sinkt schnell etwas tiefer ein, Heinrich dagegen gar nicht. Rudolf und Henriette sehen sich kurz an und rennen den beiden hinterher. Roland hat die Chance, Rudolf anzugreifen und nutzt diese. Durch Rolands Schwert getroffen fällt Rudolf mitnichten hin, er löst sich einfach in Luft auf. Ich lege an und schieße auf Heinrich, der getroffen zu Boden fällt. Henriette läuft weiter, ich rufe sie an und als sie nicht stehenbleibt, schieße ich auch auf sie. Auch sie löst sich auf und wird mit dem Wind davongetragen. Wir hören mit dem Wind eine Stimme, die wir aber nicht verstehen. Don Ignacio und Roland erreichen Heinrich, der sich umdreht, ungläubig guckt und dann zu Staub zerfällt. Weiterlesen