Schlagwort-Archiv: Spielbericht

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 5

Schreibe eine Antwort

28. September des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Sonnstatt, Ost-Bucht, Wilderland

Am Nachmittag begannen die Katapulte auf die Stadt zu feuern. Allerdings nicht mit Steinen oder Brandbomben, nein, es wurden Tierkadaver und Leichenteile als Munition genutzt. Die Belagerung von Sonnstatt hatte begonnen.

Mir gelang es glücklicherweise die Moral bei den Verteidigern hoch zu halten und so das Ziel der Belagerer zunichte zu machen. Die widerwärtig stinkenden Kadaver und Teile wurden aus den Straßen und von den Dächern gesammelt, um sie mit Schwung über den Wall nach draußen zu befördern. Außerdem begannen wir damit, mit unserem Katapult die Stellung der Gegner anzugreifen.

Weiterlesen

Holyspringwater

Schreibe eine Antwort

Brunos Team konnte Gott sei Dank alle Leute aus den Händen der Eingeborenen befreien. Auch Miss Penelope Brown, der der Schrecken zwar in den Knien saß, war ansonsten unverletzt. Die Cheyenne hatten die meisten Dinge aus dem Lager mitgenommen, so dass nichts lebenswichtiges abhanden gekommen war. Da es keinen Sinn machte, in der Dunkelheit weiter zu ziehen, verbrachte man den Rest der kühlen Herbstnacht am wärmenden Feuer im Wald.

Am nächsten Morgen ging es auch dem verletzten Mr. Wilson, dank der Behandlung von Doc Statson, besser. Die Eingeborenen waren immer noch in der Nähe. John Green hatte während der letzten Wache einen Spähposten gesehen. Aber auch nach dem Aufbruch konnte man immer wieder Cheyenne ausmachen, die den Tross aus der Ferne beobachteten. Weiterlesen

Gesetz der Notwendigkeit 2 – Die Grube

Schreibe eine Antwort

17.04.22 – Unsere kleine Expedition rüstet sich. Ganderald informiert uns über Dinge, die sie zu wissen glauben: Das gesamte Gebiet ist mit unterirdischen Höhlen und Gängen durchzogen. Distelfeste ist auf den Ruinen einer alten Gesellschaft / Zivilisation errichtet. Bereits die Jezorai siedelten auf diesen Ruinen. Das Grabmal, welches wir im Auftrag des Ordens untersuchten war das von Hurion Lo-Apaks. Unterhalb der Stadt wird eine magische Kraftquelle vermutet. Eine Kraftquelle, die das Interesse des Ordens weckt. Die Kreaturen, welche aus der Tiefe an die Oberfläche stiegen und Tod und Zerstörung mit sich brachten, könnten Überbleibsel der Jezorai sein. Der Ort, an den wir gelangen wollen, ist soweit man sagen kann unerforscht.

Wir brechen auf und steigen hinab. Der Aufstieg aus der Tiefe von gut 100 Schritt könnte uns zum Verhängnis werden. Er ist entweder enorm kräftezehrend und beschwerlich oder, wenn wir uns heraufziehen lassen, dauert es entsprechend lang bis alle den Himmel wieder sehen. Sollten wir fliehen müssen… Weiterlesen

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 4

Schreibe eine Antwort

23. September 2954 Drittes Zeitalter – Sonnstatt, Südlicher Düsterwald, Wilderland

Wir erreichen wohlbehalten Sonnstatt. Die Stimmung unter der Bevölkerung ist recht gut, doch in der großen Halle melden sich allerdings einige Zweifler. Wir erzählen die Geschichte unserer Verteidigung der Brücke von Celduin, was die Stimmung deutlich verbessert. Selbige wird allerdings wieder etwas getrübt als wir erklären, was ein Mumakil ist. Denn das ist ja auch auf dem Weg nach Sonnstatt. Weiterlesen

Die Glocke läutet

Schreibe eine Antwort

Winter in Diestelfeste
Wir berichteten Meisterin Eufrynda ausführlich vom Scheitern der Expedition ihrer Ordensmitglieder, aber verschwiegen unsere Begegnungen und Verwicklungen mit den uralten Mächten im und um das Grabmal. Einige Tage danach wurde Tribor Zeuge, wie der Kapitelmeister Cornelio die Meisterin zurechtwies, denn es war verboten gewesen, die Gruft zu erkunden. Weiterlesen

Das Gesetz der Notwendigkeit 1 – Gesucht: tot oder leblos

1 Antwort

17.04.22 – Wir treffen uns bei der “Näherinnen Rast”. Es herrscht eine bedrückende Stimmung in der Stadt. Da wo zuvor Fußgänger waren sind nun überall Soldaten. Wir alle sind am Ende unserer Kräfte. Schweigend sitzen wir zusammen. Schließlich entscheiden wir, dass wir Hauptmann Marvello unsere Hilfe anbieten wollen. Janoscho hofft dabei auch auf die Möglichkeit einer Familienzusammenführung.

Noch während wir planen erscheint ein 13 jähriger Junge in der Schenke und überreicht Herogai einen versiegelten Umschlag. Der Junge wird mit einem Schilling (!) entlohnt.

“Was Ihr wisst kann Euren Tod bedeuten. Trefft mich umgehend in der Kalegras Allee. Vielleicht können wir einander ja helfen.”

Weiterlesen

Die Minen von Phandalin 4 – Die Klippenkieferfestung

Schreibe eine Antwort

Nachdem die Abenteurer Lia Liadon, Jens Reibmann und Leoran Amakiir am Abend die zwei gefangenen Damen und den halbnackten Brunnoar aus den Fängen der Rotröcke im alten zerfallenen Anwesen befreit haben, gingen sie wieder ein in die Siedlung Phandalins. Sie gingen vorbei an dem Schrein des Glücks, welcher zu der Zeit von einer Elfe gepflegt wurde, zum Rathaus. Während dieses kurzen Weges, konnten sie durch die gefundenen Briefe schnell rekonstruieren, warum Iarno Albrick nach Phandalin gelangte. Er wurde vom Grafenorden abgesandt, um sich um das Rotröcke-Problem in Phandalin zu kümmern. Jedoch wechselte er die Seiten und machte bei den Banditen mit, anstatt sie zu bekämpfen, einzig allein um sich an den Habseligkeiten anderer zu bereichern. Die Befehle die er ausführte, erhielt er von der Organisation „Die schwarze Spinne“. Durch weitere Briefe, Bestellungen an Alchemisten des Umlands,  konnten die Abenteurer erkennen, dass Iarno wohl der Magie und der Alchemie kundig ist. Weiterlesen

Ernter des Leids 1 – Der verschwundene Priester

2 Antworten

Dienstag, der 3. Tag des V. Monats im Jahre 888 nG
Im Morgengrauen treffen Melina, Wilbur, Krätze und ich uns draußen vor dem „Derben Vogt“. Im Auftrag von Bürgermeister Olmor Kemp sollen wir von Pfeilersruh nach Kreutzing wandern und im dortigen Dom um einen Priester zu bitten, der den Platz des ermordeten Vater Salomon einnehmen soll.
Im Grunde wollte ich nie wieder nach Kreutzing zurückkehren. Zu viele schmerzhafte Erinnerungen sind für mich mit meiner Heimatstadt verbunden. Doch für mein eigentliches Ziel, die Pilgerfahrt zu den mystischen Orten, an denen die Alten Götter umher streifen sollen, verfüge ich im Augenblick nicht über genügend Mittel. Daher sah ich mich gezwungen, zumindest für eine Weile in den Dienst des Dorfs Pfeilersruh zu treten und kann in der Folge Bürgermeister Kemp seinen Wunsch nicht ausschlagen. Da ich nicht weiß, was uns auf dem Weg nach Kreutzing und in der großen Stadt selbst erwarten wird, habe ich mir neben meinem Dolch noch einen äußerst schlagkräftigen Knüppel zugelegt. Zusammen mit den Übungen, die ich mit Harald Krey abgehalten habe, hoffe ich, meine Gefährten und mich selbst im Notfall besser verteidigen zu können. Weiterlesen

Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 3

Schreibe eine Antwort

20. September 2954 Drittes Zeitalter – Südlicher Düsterwald, Wilderland

Wir entscheiden uns doch für den Landweg, denn der Schatten lastet schon schwer auf der Gruppe. Im Moment gibt es keine Zeit zum Ausruhen und der Schatten zieht düster am Horizont auf. Bevor wir aufbrechen spricht Asche einen Verschleierungszauber über uns. Die einfachen Häscher entdecken uns jetzt schwerer, dafür könnten wir von mächtigen Feinden eher entdeckt werden. Wir brauche fast 2 Tage bis zu Valbrands vermutlichem Lager, aber wir werden nicht entdeckt und können es auskundschaften. Weiterlesen

Die Dunkle Halle IX – Durch die Phexensschlucht

Schreibe eine Antwort

Die Entführung – 26. Hesinde 1025 BF

Die Lawine hatte alles und jeden mitgerissen und unter sich begraben – die Frauen und Männer der Hetgarde und der Runajasko, Tronde Torbenson, Iskir Ingibjarsson samt Schlitten, sowie Styrvake und seine Freunde aus fernen Landen. Balthasar und Lyoscho hatten sich mit Zaubern gerettet beziehungsweise befreit, waren aber weit weg von den anderen wieder zutage gekommen und hatten einen beschwerlichen Rückweg über die lockeren Schneemassen. Die blasse Sonne schien schwach auf die Szenerie herab. Weiterlesen