Die Minen von Phandalin 4 – Die Klippenkieferfestung

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Nachdem die Abenteurer Lia Liadon, Jens Reibmann und Leoran Amakiir am Abend die zwei gefangenen Damen und den halbnackten Brunnoar aus den Fängen der Rotröcke im alten zerfallenen Anwesen befreit haben, gingen sie wieder ein in die Siedlung Phandalins. Sie gingen vorbei an dem Schrein des Glücks, welcher zu der Zeit von einer Elfe gepflegt wurde, zum Rathaus. Während dieses kurzen Weges, konnten sie durch die gefundenen Briefe schnell rekonstruieren, warum Iarno Albrick nach Phandalin gelangte. Er wurde vom Grafenorden abgesandt, um sich um das Rotröcke-Problem in Phandalin zu kümmern. Jedoch wechselte er die Seiten und machte bei den Banditen mit, anstatt sie zu bekämpfen, einzig allein um sich an den Habseligkeiten anderer zu bereichern. Die Befehle die er ausführte, erhielt er von der Organisation „Die schwarze Spinne“. Durch weitere Briefe, Bestellungen an Alchemisten des Umlands,  konnten die Abenteurer erkennen, dass Iarno wohl der Magie und der Alchemie kundig ist.

Am Rathaus angekommen wollte Jens zu Sildar, um ihn zu  einem Spaziergang abzuholen und diesen noch ein weiteres Mal zu befragen nach dem Hintergrund des Wappens der Spinne und anderen Dingen. Zur gleichen Zeit sollten Lia und Leoran über das Fenster in Sildars Gemächer gelangen und nach weiteren Hinweisen suchen. Mithilfe des silbernen Zauberstabs konnte sich Lia gekonnt zum entsprechenden Fenster im ersten Stock schwingen und dieses meisterlich ohne Spuren aufbrechen und eindringen. Leorans Fitness hingegen zwang den Magier dazu vor dem Rathaus zu kampieren und schmiere zu stehen, da er nicht die Kraft in den Armen hatte, um sein eigenes Gewicht an dem Zauberstab hochziehen konnte.

Weder Lia, noch Jens konnten brauchbare neue Informationen sicherstellen.

Jens berichtete Sildar, dass sein Freund Iarno Albrick nicht entführt worden sei, sondern der Anführer der Rotröcke sei. Sildar war sichtlich geschockt und wollte Jens, so gut es gehen würde, helfen. Bezüglich des schwarzen Spinnenwappen würde Sildar ein Schreiben an den Grafenorden aufsetzten und Informationen über dieses Wappen und deren Hintergrund erbeten.

Als die Drei Abenteurer im Gasthaus nacheinander wieder eintrafen, tauschten sie sich über ihre Erkundungen aus. Leider mussten alle drei eingestehen, dass der Abend ziemlich erfolglos war und sie noch immer keine heiße Spur über den Verbleib von Iarno Albick hatten und auch nicht von Gundar Steinsuchers Verbleib.

Nach einer erholsamen Nacht im Gasthaus wurden die drei am Morgen von Barthen, dem Wirt, als Helden von Phandalin gefeiert und ihnen ein sehr üppiges Frühstück, natürlich auf Kosten des Hauses, geboten. Barthen erzählte, dass sie die Witwe des Holzfällers befreit haben und erklärte ihnen gleich, wo das Haus der Witwe Bolte in Phandalin zu finden sei. So hatten die Abenteurer einen Anhaltspunkt für weitere Nachforschungen.

Auf dem Weg zu Witwe Bolte machten die Drei halt in Halias Bergarbeiterbörse und verkauften die Einkaufslisten Albricks an Halia für 150 Goldmünzen. Hier hatte Jens das Gefühl, dass Halia mehr über Iarno Albrick und die Rotröcke weiß, als sie zugibt.

Angekommen bei Witwe Bolte werden die Retter freudestrahlend von der einstigen Geisel begrüßt. Die Witwe erzählte von ihrem Mann und den Problemen mit den Rotröcken. Während sie selbst als Geisel der Rotröcke gehalten wurde, konnte sie erfahren, dass jemand „Glasstab“ genannt wurde und diese Person Angst vor der schwarzen Spinne habe und dieser auch unterstellt sei. Zudem konnte die Witwe berichten, dass die Mitglieder der Banditen keine Einheimischen gewesen waren. Vor ihr war der halbnackte Mann Brunnoar im Kerker und wurde von den Rotröcken gefoltert, vor allem wenn dieser sich für die anderen Gefangenen einsetzte. Des Weiteren gab die Witwe gab an, dass der Obstplantagenbesitzer Edermath, Bäuerin Keline Erlenblatt oder auch die Priesterin Garele eventuell weiteres über die Organisation „Die schwarze Spinne“ sagen könnten.

Am Hof der Bäuerin Erlenblatt und ihrem Sohn Karpfen erfuhren die Abenteurer von dem alten, weit gereisten Druiden Reidot. Dieser könnte möglicherweise etwas von Klippenkieferfestung wissen. Er solle sich zwei Tagesreisen entfernt von Phandalin befinden in der verlassenen Siedlung Donnerbaum.

Nachdem Lia, Jens und Leoran den Hof der Erlenblatts verließen, kam Schwester Garele, welche sie mehrfach am Schrein des Glücks begegnet sind, ihnen entgegen. Die Elfe zog eine Brosche, auf welcher eine Harfe abgebildet war, hervor und gab sich damit als Mitglied der Harfener zu erkennen, einer Organisation die sich es zur Aufgabe gemacht hat das Unrecht auszulöschen und Gerechtigkeit zu bringen. Das Emblem der Harfe kam den Trupp bekannt vor, denn Kyan Hammerfels, ihr verstorbener Reisekumpane, trug das gleiche Emblem mit sich.

Die Elfe ersuchte sich bei den kampferprobten Abenteurern Hilfe. Garele benötige das Zauberbuch des Zauberers Beugsanft. Der letzte bekannte Aufenthaltsort des Buches lag östlich von Phandalin in Conneberry. In diesem Ort lebte die Todesfee Agatha, welche mehr über das Buch wissen würde oder es sogar in ihrem Besitz wäre. Die Todesfee sei eine eitle Person, welche es liebte, wenn Fremde ihre Schönheit preisen würden. Um weiter in der Gunst der Todesfee zu steigen, solle man der Todesfee ihren silbernen Haarkamm übergeben. So überreichte die Priesterin Leoran den einstigen Besitz der Todesfee. Als Unterstützung übergab sie noch zwei kleinere Heiltränke dem Trupp.

Nach weiteren Minuten der Unterhaltung bat die Priesterin an, eigene Nachforschungen über die Schwarze Spinne anzustellen und diese den Abenteurern zu teilen, da ihr diese Organisation oder Informationen über diese irgendwo schon mal begegnet seien.

Angekommen am Obstgarten von Daren Edermath, erzählt dieser den Abenteurern von seinem Leben und dass er wüsste, dass „Glasstab“ der Kopf der Rotröcke, also Iarno Albrick, sei.

Zurück am Gasthaus angekommen, machten die drei Rast und bereiteten sich auf den Marsch gen Donnerbaum vor.

Nach zwei Tagen ruhiger Reise kamen sie schließlich an dem zerfallenen Dorf an. Ein Schild vor dem Dorf warnte vor Zombies und Pflanzenmonstern und ließ die Alarmglocken des Reisetrupps läuten. Leoran konnte keinerlei Magie in diesem Gebiet erspüren und so wagten sie sich langsam in das Dorf hinein. Am ersten noch intakten Haus versuchte Jens mit grober Kraft die Tür einzuschlagen, musste jedoch feststellen, dass die Tür nicht nur aus Holz, sondern auch aus massiven Metall bestand. Überrascht von einer solch standfesten Tür wurden sie ein weiteres Mal überrascht. Ein Greis öffnete die Tür und starrte die drei freundlich-verdutzt an. Der Greis war der gesuchte Druide Reidot. Im Haus von Reidot, bei einem Tee, erzählte er, dass die Ruine des Turms im Dorf von einem grünen Drachen bezogen wurde und die dort wohnenden riesigen Spinnen aus diesem vertrieben wurde. Zu dem haben sich im Osten Donnerbaums schwarze Okkultisten niedergelassen. Der Druide ersuchte die Hilfe der Abenteurer um Donnerbaum wieder zu befrieden und die Okkultisten, als auch den Drachen zu vertreiben und die Zombies in Pflanzenmonster ausmerzen.

Da Lia, Jens und Leoran eine wichtigere Aufgabe zu tun hätten, würden sie sich um dieses Problem später kümmern und fragten nach der Klippenkieferfestung. Die Klippenkieferfestung sei eine alte Burgruine, die im südlichen Wald von Niewinter länge auf einem Hügel.

Nach weiteren zwei Tagen der Reise am Rande des Niewinterwald erblickten die Abenteurer schließlich auf einem Hügel eine alte verkommene Ruine. In dem ersten Raum welcher von Lia belauscht wurde, konnten zwei sich streitende Personen ausgemacht werden. Jens stürmte wagemutig voran in den Raum und wurde von einer Kampfeslustigen Dow (Dunkelelfe) und einem Groll (?) empfangen, als auch einem Wolf. In einer Ecke des Raumes konnte ein übel zugerichteter Zwerg entdeckt werden. Dies war der entführte und gesuchte Gundar Steinsucher.

Schnell konnte der Groll niedergestreckt werden, als auch zwei zur Hilfe eilenden Goblins. Der flinke Wolf stellte sich als ernstzunehmender Gegner heraus. Aber mit einem perfekt sitzenden Hieb mit der Hellebarde konnte Jens den Wolf enthaupten. Die Dow hingegen zog es vor nicht zu kämpfen und flüchtete. Verfolgt von Lia musste die Dow sich schließlich doch wehren und warf Lia nieder. Diese Sekunden wurden von Leoran ausgenutzt um den Bogen zu spannen und mit einem Pfeil das Herz der Dunkelelfe zu durchbohren.

Nachdem die erste Wundversorgung Lia davor bewahrte ins Jenseits zu wandern, wurden die anderen Wunden des harten Kampfes notdürftig geflickt. Eine kurze Rast später entschieden Lia, Jens und Leoran die restliche Bemannung der Ruine auszumerzen und Steinsucher zu retten. Dieses wurde erfolgreich in die Tat umgesetzt.

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