Schlagwort-Archiv: Spielbericht

Der Mondturm 1 – Karbunkel, ein wahrlich gesegneter Ort

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Dienstag, der 10. Tag des VIII. Monats im Jahre 888 nG

Auf Caribtus‘ Bitten hin reisen wir von Kreuzing in das Dorf Karbunkel. Dort soll in jeder Vollmondnacht ein Elfenturm erscheinen, der den Türmen in Kreuzing gleicht. Dem Magier ist aufgefallen, dass die geheimnisvollen Türme, die sich unantastbar zwischen den menschlichen Bauwerke erheben, wieder Zeichen magischer Aktivität zeigen.

Donnertag, der 12. Tag des VIII. Monats im Jahr 888 nG

Zur Mittagsstunde erreichen wir ein Schild, das uns von der Hauptstraße aus den Weg nach Karbunkel weist. Kurz darauf überquerten wir einige Hügel und sehen vor uns das Dorf. Es wirkt auf den ersten Blick klein und schäbig; circa zwei Dutzend graue Häuser, die sich um einen Gasthof, eine Stellmacherei und eine kleine Kirche schmiegen. Rings um Karbunkel liegen noch ein paar vereinzelte Bauernkarten verteilt. Jenseits des Dorfes breitet sich eine karge Heidelandschaft aus, die von weißen Blumen gespickt ist. Weiterlesen

Der Tanz des Todes

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Ich fühle, dass Kverula Angst hat. Wüter und ich können sehen, wie drei Tagelöhner von Salindras Hoffnung sich durch eine Lücke in der Palisade drücken. Leider verlieren wir durch das Grün der Bäume den Sichtkontakt. Kurz darauf hören wir ein markerschütterndes Grunzen und laute Schreie – dann Stille. Ich will zu Kverula, doch einer der Barbaren versperrt mir den Weg und schaut zu der Hexe hinüber. Die Hexe Girind will von mir wissen was ich in meinem Rucksack bei mir trage. Ich lasse den Rucksack kurzerhand einfach stehen und quetsche mich an der Wache vorbei und eile zu meinem verängstigten Schwein. Weiterlesen

Briefe in die Heimat – Prolog

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Im März 2512 IC, Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

wir haben uns lange nicht gesehen, ich hoffe es geht dir und den anderen gut bei Onkel Kunibert in Eilhart. Wie du weißt, habe ich mich den Straßenwächtern angeschlossen und bewache die Straßen zwischen Übersreik und Bretonia.

Die Zeiten sind hart, aber zumindest unsere Straßen waren zuletzt sehr ruhig. Etwas zu ruhig für Straßenwächter, weshalb Kurt Waldstein, unser Hauptmann, Freiwillige suchte, die sich anderen Gruppen anschließen sollten. Er hatte eine Meldung erhalten, dass es in Übersreik genug zu tun gab.

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Briefe in die Heimat: Verrat in Übersreik!

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1. April 2512 IC Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

du wirst nicht glauben, was uns in Übersreik passiert ist, unglaublich. Innerhalb eines Tages wird man vom unbescholtenen Diener Sigmars zu einem, ja, Verbrecher! Aber immer der Reihe nach.

Wir waren ja wie schon berichtet auf dem Weg nach Übersreik. Schon mittags sehen wir geschäftiges Treiben auf den Straßen und den immer zahlreicher werdenden Gehöften. Die Stadt ist noch nicht in Sicht, aber bald können wir die Stadtmauern sehen. Als wir näherkommen trübt sich unsere zunächst freudige Stimmung: an der Stadtmauer hängen etliche Leichen aufgehängt. Mit etwas mulmigem Gefühl betreten wir die Stadt, den Wegzoll von einem Schilling pro Bein bezahlt der Bauer Dietmar Leiber ebenso wie die Herberge, die wir aufsuchen. Weiterlesen

Eine erste Runde in Übersreik III

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Kapitel 4:  Die Lage spitzt sich zu

Wir setzen uns alle in einer Taverne zusammen, um die Lage und unsere zukünftigen Pläne zu besprechen. Wir entscheiden uns für das Gasthaus „Brückenhaus“ im Handwerkerviertel. Von dort hat mein einen sehr schönen Blick auf die Übersreiker Brücke und Essen und Getränke sind gut und vielfältig. Gunther Abend, ein Kutscher im Ruhestand, führt das Haus, in dem sich auch alle anderen großen Kutschlinien einfinden. Eine freundliche, rothaarige Schankmagd erzählt uns ein paar Dinge über die Stadt und ihre Familien. So erfahren wir z.B., dass die Familie Karstadt ihren Adelstitel wegen hoher Verschuldung gegen eine extrem hohe Summe verkauft hat.  Außerdem entscheiden wir uns, den Auftrag mit dem Zwerg anzunehmen und auf jeden Fall die Hinrichtung zu überwachen. Weiterlesen

Der Kult der goldenen Masken IV

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27. Firun 1033 BF

Am Abend des 27. Firun treffen sich alle (außer dem gefangen genommenen Erich) im Gasthaus Zum Ochsen und Einhorn, um die neuesten Erkenntnisse auszutauschen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Flammbart teilt die Informationen, die er über seinen Onkel Havel in den Archiven zusammentragen konnte. Unter den Dunkelsprungs gab es früher wohl einige Mitglieder in der Magierakademie in Andergast. Um 720 BF taucht zum ersten Mal der Name Baguslaus in den Archiven auf und um 750 BF gab es einen interessanten Bericht über einen nicht näher genannten Dunkelsprung, der aufgrund von Verbindungen zu einem Kult der Nehalenja inhaftiert wurde. In diesem Zusammenhang wurden ebenfalls goldene Masken erwähnt und mit dem Wissen von Larja und Rubinion scheint es sich bei Nehalenja um eine Göttin zu handeln, die vorwiegend von Hexern und Nekromanten verehrt wird. Weiterlesen

Eine erste Runde in Übersreik II

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Kapitel 3:  Alltag in Übersreik

Eine Woche nach dem Beginn der Wache. Rudi hat uns inzwischen das Gebiet “unter der Brücke” (auch Dunkelfeucht genannt) gezeigt und uns dringend geraten, sich von dort fern zu halten. Die Altdorfer Wachen scheren sich einen Dreck um das Wohl der Bürger, sodass wir die Einzigen sind, die den Menschen eine echte Hilfe sein können.

Christoph versucht unter den Altdorfern jemanden auszumachen, mit dem man sich evtl. anfreunden könnte, doch er trifft nur auf harsche Ablehnung. Auch Karls Versuche überhaupt irgendwelche rechtschaffenen Wachen zu finden, scheitern. Sogar Baldur stößt überwiegend auf Ablehnung, auch wenn er weniger angeschnauzt wird als wir anderen. Weiterlesen

Wer sich nach Süden in die Sümpfe traut

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….der gehe leise und meide das Galgenkraut

Esgaroth, die Seestadt war seit 2 Wochen ein Ort, an dem von Morgens bis spät in die Nacht geschäftiges Treiben herrschte. Die Vorbereitungen auf das Drachenfest, die Vorfreude und die Neugier, die jeder von weit her gereiste Gast in den Seestädtern erzeugte, machte Esgaroth zu einer Stadt, die zu pulsieren schien. Doch Nichts kann sich einer Unruhe so gekonnt entziehen wie ein großes stehendes Gewässer und so lag der Lange See, einen Kontrast zu der Aufregung der Stadt bildend, ruhig, fast erhaben, da.

Die Sonne spiegelte sich in der glatten Oberfläche und einzig ein kleines elbisches Schwanenboot erzeugte ein leichtes Kräuseln und, sich schnell wieder auflösenden, Wellengang. Die erschöpft wirkenden Insassen waren drei Zwerge (eine von ihnen eine Zwergin), eine Elbin und zwei Menschenfrauen. Weiterlesen

Prolog: Guter Hirte – Böser König

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Thorn der Ziegenhirte entpuppt sich als urururaltes Wesen. Ob guter Geist oder Gott?  Ich weiß es nicht. Er trägt ärmliche Kleidung, wirkt aber nicht verkommen. Er weiß sich vor Orks zu schützen und ist ein hervorragender Wohnhöhlenbaumeister. Respekt! Nicht nur das, der Genuss seiner Suppe weckt unsere Lebensgeister und kräftigt uns! Das Rezept hole ich mir auf dem Rückweg. Er erzählt uns von sehr alten Geistern, die die Welt tyrannisieren und verrät uns die beste Einstiegsmöglichkeit in das Grab, zu dem die Orks unterwegs sind. Dort liegt der letzte Große Häuptling der OstlingeBrodda“ seit 1000 Jahren begraben. Thorn halt ein paar alte Knochen hervor, sein „Werkzeug“. Er sieht dabei so goldig aus, dass ich mir eine Bemerkung darüber verkneife, wie viel besser doch gut gehärtetes Metallwerkzeug ist. Wir verlassen den sicheren Bau und begeben uns Richtung Hügelgrab. Nachdem wie das Areal verlassen haben ist es kaum mehr zu erkennen. Weiterlesen

Geschäfte im Norden 12

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29. September 2955 Drittes Zeitalter – Mabs Hütte, Nördliches Anduintal, Wilderland

Earendil und Roderic essen mit Mab und Carla zu Abend und legen sich dann schlafen. Morgens ist Mab verschwunden, während Carla das Frühstück zubereitet. Nach einer Stunde erscheint Mab wieder mit den Tränken in zwei kleinen Tonfläschchen. Beide sind jeweils in ein Ledertuch eingewickelt, einmal ein ungefärbtes Tuch mit dem Trank für die Hügelmenschen und ein grün gefärbtes Tuch mit dem Trank für die Wolfsmenschen. Wie lange die Tränke wirken, vermag Mab nicht zu sagen, ein paar Stunden bis vielleicht sogar zu Tagen. Weiterlesen