Geschäfte im Norden – Teil 26

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19. Oktober 2955 Drittes Zeitalter – Versammlung der Hügelmenschen, Täler von Gundabad, Wilderland, Abends

Nach den letzten Besprechungen des Tages haben sich alle Stämme in ihre jeweiligen Lager um den Hügel zurückgezogen. Die Stimmung ist gelöst, es wird Abendessen gereicht. Aus dem Augenwinkel sehe ich vor dem aufgehenden Mond etwas auf das Lager zufliegen. Es ist weit entfernt, aber da es trotzdem gut sichtbar ist, ist es ziemlich groß. Ich mache die anderen darauf aufmerksam und beobachte es weiter.

Nach ein paar Minuten wird klar: das ist ein wirklich großes Tier und es kommt definitiv auf unser Lager zu. Langsam kann man erahnen, dass das nicht mit rechten Dingen zugeht, daher fange ich an, die Stämme in den benachbarten Lägern zu warnen. Es entsteht Unruhe und so richtig wohl fühlen wir uns auch nicht. Weiterlesen

Greifen aus Obsidian und Glas

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Kristin Gebauer, die Verlobte des Verurteilten Holger Maurer, erzählte uns, dass er die zwölf Menschen tatsächlich getötet hat, aber in Notwehr. Es waren u.a. auch Stadtwachen und Straßenwächter die behauptet hatten, er würde zu diesem Kult gehören. Als er davon nichts wissen wollte, hatten sie versucht, ihn zu entführen. Dabei hatte er sie im Gefecht getötet. Er war Steinmetzgeselle, sein Meister hieß Guiseppe Cellini.

Konstanze wies uns darauf hin, dass wir von dem Mann mit dem Dreispitz beobachtet wurden. Fjell ging direkt zu ihm hinüber. Nachdem er geklärt hatte, dass er mit ihm sprechen wollte, winkte er uns zu ihm herüber. Wir fragten ihn, warum er uns so oft über den Weg gelaufen sei. Weiterlesen

Der Kobold auf dem Sims

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Da wir nach Spuren suchten, die uns weiterhelfen könnten, gingen wir in das leere Haus der Straße. Dort fanden wir einen toten Goblin, der von Ratten angefressen wurde. Nach kurzer Zeit hörten wir das Flötenspiel, das zuvor auf dem Marktplatz auftauchte, aus der Kanalisation.

Banjew und Waru konnten dem Klang nicht widerstehen und wurden verzaubert und versuchten der Melodie zu folgen. Manthus und Vincent versuchten daraufhin Banjew aufzuhalten und Viseris versuchte Waru zurückzuhalten. Da dies wenig half und Manthus und Vincent bei Banjew auch Schwierigkeiten hatten, wirkte Viseris erfolgreich einen Psychostabilis auf Banjew. Dieser kam daraufhin benommen und desorientiert zu sich und brauchte einen Moment, um sich wieder zu fangen. Weiterlesen

Ein tödliches Verhör

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10. Kapitel, Bornland, 5. Phex 1038 BF

Dem Aussehen nach scheint der Gefangene norbardischer Herkunft zu sein. Das Verhör gestaltet sich aussichtslos, er spricht von einer „Erneuerung“ und davon dass wir bereits tot sind. Plötzlich zieht er ein Messer aus dem Ärmel und schneidet sich in aller Glassenheit den Hals durch. Sainthryël erkennt darin eine Opferklinge aus dem tiefsten Süden von Aventurien, Richtung Al’Anfa. Doria erkennt auf dem Dolch die Zeichen von Belhalhar.

Die Helden verlassen unter dem Gejammer von Weibel Maatsen die Wachstube. Aeon sucht die Sewerskis auf und trifft auf den gesuchten Sohn der Familie. Aeon erzählt Nikol, der für die Festumer Flagge schreibt, von dem Kampf mit den Schmugglern und Ilmeroffs Führerschaft. Nikol erzählt Aeon von einer Rattenplage in anderen Stadtteilen und einer Seuche. Die Erkrankten werden im Therbunitenspital behandelt. Ebenso wollte er noch von dem Schellenkind schreiben. Weiterlesen

Söldner oder Schmuggler?

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3. Phex 1038 BF, Nacht auf den 4. Phex

Auf ihrem Weg Richtung Ausgang sehen die Helden ein kleines, koboldartiges Geschöpf auf einem Sims sitzen, dass zunächst einen recht neugierigen und unverschämten Eindruck macht. Auf Rückfrage stellt das Wesen sich als Eddie vor und nachdem es seine beeindruckenden Zauberkräfte unter Beweis stellt, indem es zunächst ohne einen Finger zu rühren Pedros verdreckte Kleidung reinigt und anschließend Radeks Wunden heilt, verhält sich zumindest ein Teil der Gruppe deutlich weniger misstrauisch ihm gegenüber.

Nach kurzem Plaudern führt er noch sein außerordentliches musikalisches Talent vor, indem er eine Fidel hervorholt und ein paar Minuten am Stück so virtuos und stimmungsgeladen spielt, dass niemand der anwesenden stillhalten kann – teilweise freiwillig, teilweise wie durch Magie beeinflusst. Eddie scheint auch über die Schellen, die Flöte und die Trommeln des Krieges Bescheid zu wissen, rückt aber keinerlei Informationen dazu heraus und nachdem er sich kurze Zeit später freundlich verabschiedet, verschwindet er ganz plötzlich und lässt die Gruppe ratlos zurück. Weiterlesen

Wenn Blicke töten könnten I

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20. Oktober des Jahres 2512

Christoph setzt vor der Abfahrt noch schnell ein Schreiben an die Kanalwächter- und Rattenfängergilde auf, in dem steht, wir wären zur Zeit leider nicht in der Stadt, würden uns aber nach unserer Rückkehr um ihr Anliegen kümmern.

Wir gehen an Bord der Trandafir und Kapitän Reiko bringt das Schiff sicher in die Fahrrinne des Flusses, während Vadoma auf Deck sitzt und wie in Trance vor und zurück wippt. Das schwere Flussgatter hebt sich und endlich verlassen wir zum ersten Mal seit langer Zeit die Stadt Übersreik. Bis nach Grausee sind es nur etwa zwölf Meilen, eine Strecke, die das Schiff problemlos in einem Tag zurücklegen kann. Wir spüren und genießen die herrlich klare Luft, während die Landschaft gemächlich an uns vorbeizieht. Weiterlesen

Pfui Spinne

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Die ganze Nacht haben wir am Rande eines riesigen schwarzen Kraters verbracht. In der Nacht hört man immer wieder die Schwärze ihre Schneisen durch den Davokar ziehen – scheußliches Zeug.

Morgens turnt Bartolom am Rand des Kraters herum und fällt fast rein, eine Fackel, die er hineinwirft fällt und fällt und fällt. Es ist also tief, dunkel und unsicher, jetzt wäre es vernünftig umzukehren. Während ich hoffe dass wir umkehren findet Karla einen „sicheren“ Abstieg in den Untergang – danke Karla. Meine Reisegefährten verschwinden im Krater und mir bleibt ja dann auch Nix anderes als hinterherzuschlüren. Aber ich setzte meine Maske auf, weil ich damit im Dunkeln besser sehen kann, dass sie verhext ist, ist mir inzwischen auch egal. Weiterlesen

Talos gegen Tyr 1

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Wir trafen unsere Helden nach einer kurzen Pause, in der jeder seiner eigenen Agenda nach ging.
Leoran stählt seinen Geist und seinen Körper, Jens seinen Glauben, Lia füllt ihren Geldbeutel mit einer neuen Position bei den Zentharim, Brunock entleert sich weltlicher Gelüste in den weiten Wäldern der Schwertküste. Und Falben der bis auf weiteres verschwunden scheint? Das ist eine Geschichte die er lieber für sich behält.
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Wylan

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Ein Bauernjunge, der in seinem jugendlichen Leichtsinn mehr von der Welt sehen wollte und sich einer Piratencrew anschloss. An Board erlernte er mit dem Säbel umzugehen und die Geschütze klar zu machen. Dies entfachte seine Leidenschaft für Sprengstoff. Bei einem schweren Sturm betete er zum Einen Gott, um heil aus dem Sturm heraus zu kommen. Wie durch ein Wunder überlebte er als einziger Schiffbrüchiger und wurde an der Küste Portas angespült. Voller Dankbarkeit möchte er nun sein Leben ändern und begibt sich auf Pilgerreise…

Tanz mit einem Vampir

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Gerwins Tagebuch, 14. April 2512, Übersreik, Reikland

Ich kann es immer noch nicht fassen, dass wir in diesem voll von in Fäkalien liegenden Sterbenden und übel stinkenden Pesthaus mit diesem Ogerding festsaßen! Alanus und Ruben versuchten herauszufinden wie das nur passieren konnte, ohne Erfolg natürlich. Ich weiß warum: wegen der schlechten Auswahl unserer Aufgaben und mangelnder Planung und Missachtung meiner Warnungen. Doch ist es von entscheidender Wichtigkeit meine Kameraden eng an mich zu binden, also spiele ich ihr Spiel mit. Konrad hörte plötzlich eine Fremdsprache und fand eine Medici, die selbst krank darnieder lag. Während der Einfaltspinsel zu nahe an sie herantrat und ihre Tasche prüfte, packte sie ihn und flüsterte ihm mit ihrem Pestatem zu, dass ihre Aufzeichnungen die Wahrheit zu diesen Ereignissen enthielten. Natürlich fehlten diese… Weiterlesen