Archiv des Autors: Natas

Der Himmelsturm II – Chimären

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Der Turm bestand aus unzähligen Etagen, die alle um die zentrale Treppe angelegt waren. Jede Etage bestand aus diversen Räumen, die alle von einem größeren Platz, ausgingen. Insgesamt kann man sich jede Etage als einen großen Palast vorstellen. Auffällig war auch, dass jedes Stockwerk einem Thema zugeordnet war. So gab es beispielsweise Werkstätte, Lustgärten, ja sogar ganze Wälder, aber dazu später mehr. Am Ende jeder Treppe, kurz bevor man die jeweilige Vorhalle betrat, waren fein ziselierte Wappen angebracht, die das jeweilige Thema oder die ehemalige dort ansässige Familie verkündeten. Je tiefer man die Treppe hinab stieg, umso breiter und dementsprechend auch größer wurden die Räumlichkeiten. Weiter oben im Turm befanden sich allen Anschein nach die Quartiere der herrschenden Familien. Weiterlesen

Cato

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Phase 1: Kindheit
Galus Valerius Montúfar, später einfach „Cato“ genannt, kam als jüngster Sohn der alteingesessenen Adelsfamilie Montúfar in Manto zur Welt. Seine Jugend war von dieser seltenen Unbekümmertheit und Leichtigkeit geprägt, die nur den wenigsten privilegierten Menschen dieser Welt zuteil wird. Aufgrund dieser Tatsache wundert es nicht, dass er schon sehr früh damit begann allerlei Unfug zu betreiben. Auch wenn es ihm immer wieder gelang mit seinen Eskapaden durchzukommen, kam es dennoch das eine oder andere Mal vor, dass er bei einer Schandtat erwischt wurde, doch die Strafe fiel verhältnismäßig gering, wenn denn überhaupt eine ausgesprochen wurde, aus. Schnell lernte er aus früheren Fehlern und so schaffte er es seine Streiche derartig maskieren zu können, dass er kaum noch verdächtigt wurde. Weiterlesen

Gen Norden IV – Im Tal der Donnerwanderer

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Die große Halle ist eine natürliche, ins Eis geschlagene Kaverne, die mit einer großen Anzahl an Gwen Petryl Steinen ausgeleuchtet ist. Nach einem kurzem Gespräch mit den anwesenden Yetis und der Elfe Galandel wird beschlossen, dass die Gruppe zurück zu Phileasson kehren soll, um diesen in die weitere Planung der Ereignisse mit einzubeziehen. Sodann werden die beschädigten Segler repariert und die Gruppe bricht am Morgen des 1. TSA auf in Richtung Süden. Am Abend dann wird das Hauptexpeditionslager ausgemacht und Phileasson über die Geschehnisse in Kenntnis gesetzt, woraufhin beschlossen wird, gemeinsam zurück zu den Hrm Hrm zu kehren. Weiterlesen

Gen Norden III – Die Hrm Hrm

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Abrupt brach Tjalf seine spannende Geschichte ab. Kurz ließ er den Blick über seine Zuschauer wandern und stellte dabei fest, dass ihm inzwischen nicht nur die Kinder, sondern auch noch der eine oder andere Gast, lauschten. Eines der Kinder konnte die Spannung allen Anschein nach nicht länger aushalten und platzte sodann heraus: „Was ist los? Warum hast du aufgehört zu erzählen? Es ist doch noch gar nicht zu spät!“ „Nun ja, die Sache ist die“, antwortete er schmunzelnd, „meine Kehle ist sehr trocken vom Erzählen geworden“. Lächelnd deutete er auf sein Trinkhorn, in dem zu beginn seiner Erzählung sich noch dampfend warmes Met befunden hatte, und drehte es mit der Öffnung nach unten. Kurz blickte Tjalf den Wirt an, der ebenfalls zu seinen heimlichen Zuhörern gehörte, und hob nur kurz sein Horn. Mit einem knappem Nicken machte sich Stirbjörn daran, Tjalf einen neuen Becher mit warmem Met zu bringen, damit dieser seine Erzählung fortsetzen konnte. „Hab Dank, alter Freund“, erwiderte Tjalf während er das neu befüllte Trinkhorn entgegen nahm.  Weiterlesen

Gen Norden II – Eine Reise ins Ungewisse

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Am Abend des 6. FIR kam es dann zu einem Treffen beider Mannschaften mit der Hetfrau, der Seherin, der obersten Swafnir-Geweihten, Bridgera Karvsolmfara, und mit anderen hohen Persönlichkeiten aus diversen Kirchen. Das war auch der Moment, in dem den Helden das Ziel und die Bedingungen für die Fahrt, sowie die erste Etappe der Reise erläutert wurden:

  • Es galt ins ewige Eis des hohen Nordens zu fahren, um einen zweizähnigen Kopfschwänzler lebend zu fangen
  • Den legendären Himmelsturm finden und dessen Geheimnis ergründen

Um sicherzustellen, dass alles mit Rechten Dingen vonstatten geht, wurde jeder Mannschaft eine Geweihte der Göttin Travia mit auf die Reise gegeben. Weiterlesen

Gen Norden I – Prolog

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„Kommt her, meine Kinder, kommt her und hört euch an, was der alte Tjalf euch zu erzählen hat“, sprach der alte, tattrige Greis, den alle nur unter den Namen Tjalf kannten. Auch wenn er ein sonderbarer Geselle war, wurde seine Anwesenheit aufgrund der Geschichten, die er zu erzählen hatte sehr geschätzt. Vor allem bei den Kindern, die seine Geschichten ganz besonders mochten, war er sehr beliebt.
„Ja, ja kommt alle her und setzt euch zu mir, während Stirbjörn mir einen Becher mit warmen Met bringt, damit ich mir die Kälte aus den Fingern treiben kann.“
Sofort scharrte sich eine Menge Kinder um den Greis, die ihn erwartungsvoll ansahen und darauf warteten, dass er den ersten Schluck aus seinem Becher nahm, denn dann, so wussten sie aus Erfahrung, würde der alte Skalde mit einer neuen Geschichte beginnen. Stirbjörn bahnte sich seinen Weg durch die auf dem Boden sitzenden Kinder und reichte Tjalf den Becher mit dampfendem Met. Weiterlesen

Die enthauptete Schlange

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Nachdem wir die alte Tempelanlage gründlich durchsucht habe, trafen wir schließlich auf den einen großen Raum, in dem sich eine Frau befand, die aber wie eine Mischung aus Mensch und Schlange aussah. Allen Anschein nach, war sie der Grund allen Übels, das uns auf diese Insel verschlagen hat. Spöttisch lachte sie uns aus und offenbarte uns, dass sie in Wirklichkeit Iana, die Gefährtin unseres ehemaligen Kapitäns, war. Doch lange konnten wir nicht über die neuen Erkenntnisse sinnieren, da wir augenblicklich von untoten Kreaturen angegriffen, die sie zu ihrer Hilfe beschworen hatte.
Nach einem kräftezehrenden Kampf gelang es uns schließlich ihre Wächter und unseren orkischen Begleiter, Ausk, zu überwältigen (sie hatte es geschafft, ihn auf irgendeine Art und Weise magisch zu kontrollieren), Weiterlesen

Auf der Suche nach Überlebenden

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Nachdem wir die unterirdische Höhle erkundet hatten, beschlossen wir wieder an die Oberfläche zu gehen und uns auf die kommende Nacht vorzubereiten. Oben angelangt, fanden wir einen ziemlich derangierten und erschöpften Gelik, der uns von einem Angriff auf das Lager der anderen Schiffbrüchige erzählte. Ein drachenartiges Wesen soll in der vergangenen Nacht das Lager angegriffen und alle Leute getötet haben. Ehe wir uns auf dem Weg machen konnten, wurden wir vor der Rückkehr einiger Eingeborenen gewarnt, die wir aber erfolgreich in die Flucht schlagen konnten. Weiterlesen

Der Schlangentempel

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17.07.4711 Absalom Kalender – 8. Tag auf der Insel. Ex diarium Morvii: Nach der bizarren Begegnung mit den im Leuchtturm gefangenen weiblichen Eingeborenen, machten wir uns daran den Leuchtturm zu sichern und nach weiteren Anhaltspunkten zu dem entflohenen Kapitän zu suchen. Das Durchsuchen der Räumlichkeiten erwies sich als eine der besten Ideen, die wir jemals hatten. Wir stießen auf einen Raum, in dem sich eine mit Eisen beschlagene Truhe befand, die mit einem stabilen Vorhängeschloss gesichert war. Wie erwartet entbrannten sofort Diskussionen darüber, wie das Schloss am besten zu öffnen sei und ehe der kräftige, aber geistig herausgeforderte Halbork, Ausk, mit seiner Waffe das Schloss samt Truhe zu zerstören drohte, trat ich beherzt dazwischen und machte mich daran es zu öffnen. Weiterlesen

Das Lager des Kapitäns

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Exzerpt aus dem Tagebuch von Morvius Krupt
Nacht vom 11.07 auf den 12.07:
Nachdem wir uns auf eine Wachreihenfolge geeinigt hatten, erschien plötzlich eine Gestalt aus der Dunkelheit und trat zu uns ans Lager. Im Schein des Feuers erkannten wir eine hoch gewachsene Person, die sich als Kito von Merab ausgab. Nachdem wir uns vergewissert hatten, dass von ihr keine Gefahr ausging, hießen wir Kito in unsere Gruppe willkommen und wiesen ihm einen Schlafplatz zu.

Kurz nachdem alle eingeschlafen waren, nahmen wir eine seltsame Erscheinung am Buchtanfang war: Grüne Nebelschwaden und schemenhafte Gestalten, ich vermute es handelte sich dabei um rastlose Seelen, zogen im Schutze des Nebels auf dem Wasser umher, ließen uns aber unbehelligt. Nach meiner Wachablösung legte ich mich schlafen und wurde dann von Alpträumen geplagt. Weiterlesen