Schlagwort-Archiv: Spielbericht

Das Grauen vor dem Morgen 2 – Angriffe auf das Gasthaus

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Nach dem Kampf gegen den Wiedergänger Horvarth, durchsuchen wir seine Überreste nach möglichen Hinweisen für diese unnatürliche Erweckung. Dabei finden wir neben einigen Kupfermünzen eine aus Pelz archaisch zusammengenähte Tasche, in dessen innere hocharchaische Runen eingebrannt worden sind. Bruder Ebbo kann die Runen nicht komplett entziffern, ist sich aber sicher, dass diese auf eine Anrufung hindeuten, die durch eine Opfergabe besänftigt werden muss. Auch finden wir zwei Hälften eines Hirschgeweihs, die sich zu einer Art Krone verbinden lassen. Weiterlesen

Fimbulwinter

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In diesem Jahr wollte der Frost nicht gehen. Manche munkelten schon vom Fimbulwinter, der der Legende nach den Beginn der Götterdämmerung ankündigte. Jedenfalls war es kurz vor der Tag- und Nachtgleiche, an der ein Fest geplant war. Der Jarl der Kjari, Hrolf von Rohald, wollte dort verkünden, dass seine zweitgeborene Tochter Jorun nach seinem Tod seine Nachfolge antreten sollte. Sie war die Einzige, die übrig war. Seine beiden Söhne waren bereits gestorben, und seine älteste Tochter war verheiratet mit einem schwedischen Prinzen.

Der strenge Winter hatte dazu geführt, dass die Vorräte knapp waren. Also entsandte der Jarl alle, die dazu geeignet waren, auf die Jagd. Eine dieser Gruppen, vier Männer, die erst seit wenigen Jahren in Rohald waren, gab er noch einen weiteren Auftrag mit auf dem Weg. Wölfe trieben im Norden, am Grenzfluss zum Gebiet des verfeindeten Arnkel-Clans, ihr Unwesen. Der Dorfvorsteher aus Holmgang, welches zwei Tage entfernt an der Brücke über dem Fluss lag, hatte um Hilfe gebeten. Hrolf wollte, dass dieses Problem gelöst wurde. Entweder indem man die Wölfe nach Norden auf das Gebiet der Arnkel vertrieb, oder indem man sie erschlug. Weiterlesen

Der Mord an Albin Sewerski

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11. Kapitel, Bornland, 5. Phex 1038 BF

Dayonis bezaubert Vadim Grumperow, so dass er uns zu der Wachstube in Mauergärten folgt. Davor sitzen Stane und Uriel, die uns auf unangemessene Weise begrüßen. Bei Weibel Maatsen ist ein Mann, Kolja Pataroff, der, wie sich herausstellt, der Zeuge im Fall des Mordes von Albin Sewerski ist. Vadim wird in die Zelle gesperrt. Maatsen liest uns die Zeugenaussage von Kolja Pataroff vor. Vadim soll zusammen mit zwei geflohenen Seeleuten den Mord begangen haben.

Aeon schlägt vor den Gefangenen zu durchsuchen, damit nicht wieder so eine Schweinerei in der Zelle passiert. Doria untersucht den Gefangenen und findet keinerlei Ausrüstung. Vadim versucht sie mit den Worten „Das wird sich rächen!“ einzuschüchtern. Aeon fertigt eine genaue Skizze des Zellenschlüssels an. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 22

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16. Oktober 2955 DZ um die Mittagszeit

Die nun anscheinend wiederhergestellte Elbe blickt verwirrt um sich. Earendil spricht sie an. Sie fragt ihn auf Sindarin wo sie ist und wie sie hierher kommt. Earendil versucht, so gut es geht zu antworten. Er bittet sie schließlich auf Westron mit uns zu reden, damit alle sie verstehen können.

Die Elbenfrau weiss nicht wo und wann sie jetzt ist. Nicht einmal ihr Name fällt ihr ein. Ihre Erinnerungen sind bruchstückhaft und handeln fast ausschließlich von Feldern, Pflanzen und großen Wäldern. Sie wirkt, als wäre sie aus einem tiefen Traum gerissen worden. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 26

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19. Oktober 2955 Drittes Zeitalter – Versammlung der Hügelmenschen, Täler von Gundabad, Wilderland, Abends

Nach den letzten Besprechungen des Tages haben sich alle Stämme in ihre jeweiligen Lager um den Hügel zurückgezogen. Die Stimmung ist gelöst, es wird Abendessen gereicht. Aus dem Augenwinkel sehe ich vor dem aufgehenden Mond etwas auf das Lager zufliegen. Es ist weit entfernt, aber da es trotzdem gut sichtbar ist, ist es ziemlich groß. Ich mache die anderen darauf aufmerksam und beobachte es weiter.

Nach ein paar Minuten wird klar: das ist ein wirklich großes Tier und es kommt definitiv auf unser Lager zu. Langsam kann man erahnen, dass das nicht mit rechten Dingen zugeht, daher fange ich an, die Stämme in den benachbarten Lägern zu warnen. Es entsteht Unruhe und so richtig wohl fühlen wir uns auch nicht. Weiterlesen

Greifen aus Obsidian und Glas

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Kristin Gebauer, die Verlobte des Verurteilten Holger Maurer, erzählte uns, dass er die zwölf Menschen tatsächlich getötet hat, aber in Notwehr. Es waren u.a. auch Stadtwachen und Straßenwächter die behauptet hatten, er würde zu diesem Kult gehören. Als er davon nichts wissen wollte, hatten sie versucht, ihn zu entführen. Dabei hatte er sie im Gefecht getötet. Er war Steinmetzgeselle, sein Meister hieß Guiseppe Cellini.

Konstanze wies uns darauf hin, dass wir von dem Mann mit dem Dreispitz beobachtet wurden. Fjell ging direkt zu ihm hinüber. Nachdem er geklärt hatte, dass er mit ihm sprechen wollte, winkte er uns zu ihm herüber. Wir fragten ihn, warum er uns so oft über den Weg gelaufen sei. Weiterlesen

Der Kobold auf dem Sims

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Da wir nach Spuren suchten, die uns weiterhelfen könnten, gingen wir in das leere Haus der Straße. Dort fanden wir einen toten Goblin, der von Ratten angefressen wurde. Nach kurzer Zeit hörten wir das Flötenspiel, das zuvor auf dem Marktplatz auftauchte, aus der Kanalisation.

Banjew und Waru konnten dem Klang nicht widerstehen und wurden verzaubert und versuchten der Melodie zu folgen. Manthus und Vincent versuchten daraufhin Banjew aufzuhalten und Viseris versuchte Waru zurückzuhalten. Da dies wenig half und Manthus und Vincent bei Banjew auch Schwierigkeiten hatten, wirkte Viseris erfolgreich einen Psychostabilis auf Banjew. Dieser kam daraufhin benommen und desorientiert zu sich und brauchte einen Moment, um sich wieder zu fangen. Weiterlesen

Ein tödliches Verhör

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10. Kapitel, Bornland, 5. Phex 1038 BF

Dem Aussehen nach scheint der Gefangene norbardischer Herkunft zu sein. Das Verhör gestaltet sich aussichtslos, er spricht von einer „Erneuerung“ und davon dass wir bereits tot sind. Plötzlich zieht er ein Messer aus dem Ärmel und schneidet sich in aller Glassenheit den Hals durch. Sainthryël erkennt darin eine Opferklinge aus dem tiefsten Süden von Aventurien, Richtung Al’Anfa. Doria erkennt auf dem Dolch die Zeichen von Belhalhar.

Die Helden verlassen unter dem Gejammer von Weibel Maatsen die Wachstube. Aeon sucht die Sewerskis auf und trifft auf den gesuchten Sohn der Familie. Aeon erzählt Nikol, der für die Festumer Flagge schreibt, von dem Kampf mit den Schmugglern und Ilmeroffs Führerschaft. Nikol erzählt Aeon von einer Rattenplage in anderen Stadtteilen und einer Seuche. Die Erkrankten werden im Therbunitenspital behandelt. Ebenso wollte er noch von dem Schellenkind schreiben. Weiterlesen

Söldner oder Schmuggler?

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3. Phex 1038 BF, Nacht auf den 4. Phex

Auf ihrem Weg Richtung Ausgang sehen die Helden ein kleines, koboldartiges Geschöpf auf einem Sims sitzen, dass zunächst einen recht neugierigen und unverschämten Eindruck macht. Auf Rückfrage stellt das Wesen sich als Eddie vor und nachdem es seine beeindruckenden Zauberkräfte unter Beweis stellt, indem es zunächst ohne einen Finger zu rühren Pedros verdreckte Kleidung reinigt und anschließend Radeks Wunden heilt, verhält sich zumindest ein Teil der Gruppe deutlich weniger misstrauisch ihm gegenüber.

Nach kurzem Plaudern führt er noch sein außerordentliches musikalisches Talent vor, indem er eine Fidel hervorholt und ein paar Minuten am Stück so virtuos und stimmungsgeladen spielt, dass niemand der anwesenden stillhalten kann – teilweise freiwillig, teilweise wie durch Magie beeinflusst. Eddie scheint auch über die Schellen, die Flöte und die Trommeln des Krieges Bescheid zu wissen, rückt aber keinerlei Informationen dazu heraus und nachdem er sich kurze Zeit später freundlich verabschiedet, verschwindet er ganz plötzlich und lässt die Gruppe ratlos zurück. Weiterlesen

Wenn Blicke töten könnten I

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20. Oktober des Jahres 2512

Christoph setzt vor der Abfahrt noch schnell ein Schreiben an die Kanalwächter- und Rattenfängergilde auf, in dem steht, wir wären zur Zeit leider nicht in der Stadt, würden uns aber nach unserer Rückkehr um ihr Anliegen kümmern.

Wir gehen an Bord der Trandafir und Kapitän Reiko bringt das Schiff sicher in die Fahrrinne des Flusses, während Vadoma auf Deck sitzt und wie in Trance vor und zurück wippt. Das schwere Flussgatter hebt sich und endlich verlassen wir zum ersten Mal seit langer Zeit die Stadt Übersreik. Bis nach Grausee sind es nur etwa zwölf Meilen, eine Strecke, die das Schiff problemlos in einem Tag zurücklegen kann. Wir spüren und genießen die herrlich klare Luft, während die Landschaft gemächlich an uns vorbeizieht. Weiterlesen