Schlagwort-Archiv: Spielbericht

Schatten im Nebel 4 – Die Herrin der Nebelinsel

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Freitag, der 20. Tag des VIII. Monats im Jahre 888 n. G. – Von Nebelbänken verborgen liegt die geheimnisvolle Insel in den Fluten des Düsterwassers vor Kreutzing. In ihrer Mitte thront eine felsige Anhöhe, in der ein großer Höhleneingang klafft. Der Stein ist auf einer Hügelseite so zurecht gehauen worden, dass der Fels wie eine gehörnte Fratze aussieht. Aus dem Hügel ragen acht Schornsteine, die an die Abzugsrohre von Schlote, dem Industrieviertel von Kreutzing, erinnern. Weiterlesen

Das Lager im Wolfswald

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Während Gerhild und Gunda im Gebüsch ausharren und ich noch oben auf dem Baum sitze, hören wir nicht weit entfernt kehliges Wolfsgeheul. Die darauf folgenden, geheulten Antworten aus verschiedenen Teilen der umliegenden Wälder sind schon etwas beängstigend, zu dieser Jahreszeit möchte ich ungern einem Rudel hungriger Wölfe gegenüberstehen

Gerhild schlägt vor, den Rückweg anzutreten, da auch langsam die Dämmerung hereinbricht. Da sie als einzige von uns bewaffnet ist, kommen wir diesem Vorschlag gerne nach. Als ich vom Baum herabklettere, habe ich das ungute Gefühl beobachtet zu werden, kann aber nichts Auffälliges entdecken. Langsam erobern sich auch die Tiergeräusche den Wald zurück. Wir erreichen den Waldrand, in einigen Hütten brennen sogar schon Lichter. Weiterlesen

Radagast und die Reise nach Berghall

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13. Oktober 2947, 3. Zeitalter

Bungo verabschiedet sich an der Alten Furt von uns. Anstatt auf unserer Rückreise den Weg durch die Waldmenschenstädte zu wählen, nehmen wir den direkten Weg und sparen damit lieber etwas Zeit, von der meine menschlichen Gefährtinnen ja durchaus etwas weniger haben als Gundi und ich, aber müssen sie deshalb immer so hetzen?

Etwa auf der Höhe eines alten Steinbruchs, können meine Adleraugen ein Lagerfeuer erspähen. Vielleicht wäre es besser gewesen, ich hätte nicht so genau hingeschaut, denn in einem kesselartigen Bereich des stillgelegten Steinbruchs treffen wir auf einen alten, äußerst unliebsamen, gefräßigen und überaus raubfreudigen Bekannten, den Schenkler. Weiterlesen

Der Niedergang von Heutal

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11. Oktober 2947, 3. Zeitalter

Garfiel, Gerhild, Gundi, Griemhild und Gunda finden sich nach einer Rast in einer Ruine mit der Elbin Irimee in der Stadt Heutal wieder. Die Stadt, die vor ca. 500 Jahren dem Erdboden gleich gemacht wurde. Wie kann es also sein, dass wir hier sind? Keine Zeit, um das heraus zu finden, denn die Stadt wird angegriffen von einem Heer aus Wesen, die weder den Lebenden noch den Toten angehören. Mit ihren leeren Augen und zerfetzten Körpern marschierten sie durch die Straßen und metzelten gnadenlos alles nieder, was ihnen in die Quere kam.

Die Gefährtinnen befinden sich nach wie vor in dem Gasthaus Zur fallenden Ziege. Während Griemhild, Gundi, Gerhild und Gunda dabei sind die Tür zu verbarrikadieren, versucht Garfiel vom Balkon aus Zeit zu gewinnen und beschießt die Horden der Untoten mit ihren Pfeilen. Ohne Erfolg. Die seelenlosen Gestalten fahren unbeirrt mit ihren grausamen Machenschaften fort. Weiterlesen

Theorien über das Schellenkind

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Die Gruppe macht sich auf den Weg von den Mauergärten ins Gerberviertel zu den Erdpelzen. Unterhalb des Gerbeviertels gibt es noch eine kleine Halbinsel. Man sagt in Diebeswerder findet man keinen ehrlichen Menschen, aber wenn man Mörder sucht, dann findet man sie hier.

Während Koriander draußen angebunden wird, darf die Gruppe in das ‚Haus‘ der Erdpelzens. Die Gruppe wird recht schnell nach den verstorbenen Goblins gefragt. Schließlich rückt Radek damit heraus, das die Gruppe einen toten Goblin in dem Haus gefunden hat, scheinbar war es Bluurz. Weiterlesen

Im Haus von Illmaroff

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7. Phex 1038 BF, Festum

In der Nacht wurden Liya und Pedro wach, weil sie Ratten hörten. Sie sahen mehrere Ratten und Liya erschlug eine, die anderen Ratten flohen. Es wurden alle Rucksäcke in denen Essen war angeknabbert, aber keiner Ratte war es gelungen in die Rucksäcke zu gelangen. An Radeks Kopf war ebenfalls eine Ratte zu sehen und hatte am Kopfkissen genagt. Es gab dafür keinen ersichtlichen Grund. Radek untersuchte das Kissen und stelle fest, dass das Stroh bereits nicht mehr im besten Zustand war. Weiterlesen

Frostbrand

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Am Morgen verließ die Gruppe um Riskir das Dorf Rohald auf der Straße nach Norden Richtung Holmgang. Der Zauberer hatte einige Karten im Gepäck, auf denen Ländereien verzeichnet waren, die dem Arnkel-Clan als Reparation für den Tod der drei Söhne des Jarls angeboten werden konnten. Ein Konflikt sollte unter allen Umständen vermieden werden.

Es war weiterhin auffällig kalt für die fortgeschrittene Frühjahrszeit, und am Abend war es mehr ein glücklicher Zufall, dass man in der offenen Ebene einen Landfall fand, wo man einigermaßen windgeschützt lagern konnte. Sten hatte sich für die erste Wache auf den Hügel begeben, um so einen besseren Überblick zu haben. Gegen Ende, er wollte sich gerade schon anschicken, den nächsten zu wecken, landete plötzlich eine extrem fette Eule auf der Kuppe. Die Augen des Tieres leuchteten blau. Ansatzlos und mit einem gepressten Grunzen machte Sten einen Satz nach vorne und spaltete das Tier in zwei Hälften. Von dem Lärm wurden die anderen wach. Riskir untersuchte den Kadaver, wobei er nichts auffälliges fand. Als er seinen Blick allerdings schweifen ließ nahm er beim Lagerfeuer einen bläulichen Schimmer von Magie wahr. Da es der Gruppe prophezeit war, dass der Draugr zurückkehren würde, hätte das dem Zauberer ein klares Warnsignal sein müssen! Aber er behielt seine Entdeckung für sich und unternahm nichts. Weiterlesen

Der Fall Sewerski

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Abend des 9. Phex 1038 BF

Wir begeben uns in der Elchschaufel zur Ruhe, erfahren aber von der Bedienung, dass ein ganzer Tag vergangen ist, seit wir aufgebrochen waren. Außerdem habe der Goblinjunge Groink nach uns gefragt. Wir haben ordentlichen Hunger und bestellen uns ein kräftiges Abendbrot. Dabei erfahren wir, dass inzwischen einige Dinge in der Stadt passiert sind. So haben z.B. angeblich Ratten einige Kornspeicher in der Stadt regelrecht angegriffen. Auch Menschen sind wohl auf den Gassen von einigen Ratten gebissen worden. Es scheint wohl so, als seien große Teile der Festumer Kornvorräte verseucht oder vernichtet worden. Auch das Schellenkind ist wieder Thema, denn in der letzten Nacht sollen in der Hafengegend wieder Leichen gefunden worden sein, allerdings bleibt unklar, wie viele. Weiterhin scheint zudem die Stimmung in der gesamten Stadt auffällig aggressiv zu sein. Aus irgendwelchen Gründen kommt die Stadt seit einigen Tagen nicht mehr zur Ruhe. Wir besprechen am Tisch noch unsere Schlussfolgerungen aus den Ereignissen und unsere nächsten Schritte. Weiterlesen

Der Schatten Skulds

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Ein Draugr ist den Flammen unseres Lagerfeuers entstiegen, und zur viert haben wir Mühe, gegen ihn zu bestehen. Sein Gesicht nimmt abwechselnd die Züge der drei getöteten Brüder aus dem Arnkell-Clan an. Riskir dünkt, sie wollen uns etwas mitteilen. Haldir geht zu Boden und wir anderen stecken einige schwere Hiebe ein, bevor wir ihn nach Helheim zurück schicken. In der Nacht träumt Riskir von den drei Brüdern. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 24

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19. Oktober des Jahres 2955 des Dritten Zeitalters
 Versammlung der Hügelmenschen, Täler von Gundabad, Wilderland

Mittags statteten wir dem Lager der Speerträger gemeinsam mit Freach, Bedwir, Valda und den zwei Ältesten einen Besuch ab. Im Laufe der Unterhaltung zeigte sich, dass Marach durchaus für unsere Argumente empfänglich wäre. Nicht nur bezog er eine strickte Haltung gegen Sklaven wie Viglund sie nur zu gerne “hält”, nein, auch ein Krieg im Süden unter der Führung von Loghain missfiel im eindeutig. Handel, vor allem mit Nahrung, erschien trotz seiner Vorbehalte gegenüber den Nordmenschen eine Option zu sein, über die er nachdenken könnte.

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