Archiv der Kategorie: Spielrunden

Spielberichte, Charakterbeschreibungen und Hintergrundmaterial aus den Spielrunden

Der Fall Sewerski

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Abend des 9. Phex 1038 BF

Wir begeben uns in der Elchschaufel zur Ruhe, erfahren aber von der Bedienung, dass ein ganzer Tag vergangen ist, seit wir aufgebrochen waren. Außerdem habe der Goblinjunge Groink nach uns gefragt. Wir haben ordentlichen Hunger und bestellen uns ein kräftiges Abendbrot. Dabei erfahren wir, dass inzwischen einige Dinge in der Stadt passiert sind. So haben z.B. angeblich Ratten einige Kornspeicher in der Stadt regelrecht angegriffen. Auch Menschen sind wohl auf den Gassen von einigen Ratten gebissen worden. Es scheint wohl so, als seien große Teile der Festumer Kornvorräte verseucht oder vernichtet worden. Auch das Schellenkind ist wieder Thema, denn in der letzten Nacht sollen in der Hafengegend wieder Leichen gefunden worden sein, allerdings bleibt unklar, wie viele. Weiterhin scheint zudem die Stimmung in der gesamten Stadt auffällig aggressiv zu sein. Aus irgendwelchen Gründen kommt die Stadt seit einigen Tagen nicht mehr zur Ruhe. Wir besprechen am Tisch noch unsere Schlussfolgerungen aus den Ereignissen und unsere nächsten Schritte. Weiterlesen

Der Schatten Skulds

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Ein Draugr ist den Flammen unseres Lagerfeuers entstiegen, und zur viert haben wir Mühe, gegen ihn zu bestehen. Sein Gesicht nimmt abwechselnd die Züge der drei getöteten Brüder aus dem Arnkel-Clan an. Riskir dünkt, sie wollen uns etwas mitteilen. Haldir geht zu Boden und wir anderen stecken einige schwere Hiebe ein, bevor wir ihn nach Helheim zurück schicken. In der Nacht träumt Riskir von den drei Brüdern. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 24

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19. Oktober des Jahres 2955 des Dritten Zeitalters
 Versammlung der Hügelmenschen, Täler von Gundabad, Wilderland

Mittags statteten wir dem Lager der Speerträger gemeinsam mit Freach, Bedwir, Valda und den zwei Ältesten einen Besuch ab. Im Laufe der Unterhaltung zeigte sich, dass Marach durchaus für unsere Argumente empfänglich wäre. Nicht nur bezog er eine strickte Haltung gegen Sklaven wie Viglund sie nur zu gerne “hält”, nein, auch ein Krieg im Süden unter der Führung von Loghain missfiel im eindeutig. Handel, vor allem mit Nahrung, erschien trotz seiner Vorbehalte gegenüber den Nordmenschen eine Option zu sein, über die er nachdenken könnte.

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Der Tod des Tilo Bärmarder

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14. Mai 2512, Nachts

Nach den ersten zwei Wochen in denen ich fast geglaubt hatte, das mein Leben nicht schlimmer hätte werden können, wurde es, Taal sei Dank, wieder etwas ruhiger. Wir konnten mehrere Wochen verschnaufen und sogar so etwas wie normalen Dienst der Stadtwache erledigen. Was natürlich immer noch hieß, das wir uns aus Ärger heraushielten und Geld für Rudi besorgen mussten. Die letzten Wochen haben mein Bild über die Welt und das Leben in der Stadt insbesondere sehr verändert. Verglichen mit Übersreik ist das Leben in Stumpen eine ruhige Floßfahrt auf dem Dorfteich. Ich verstehe immer noch nicht wie Menschen sich gegenseitig solche Dinge antun können. Vor allem wenn man weiß was für furchtbare Monster es überall gibt. Sollten wir nicht zusammen halten wo wir können? Das wäre schön, aber ich musste lernen, das die Welt so nicht funktioniert. Weiterlesen

Wolfsangriff und eine geisterhafte Erscheinung

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Der Falke greift doch tatsächlich an! Glücklicherweise kann er aber schnell außer Gefecht gesetzt werden. Als ob das nicht schon genug der seltsamen Vorfälle gewesen wäre, wird auch noch der Hund unseres Gastgebers unerwartet aggressiv und bekommt ebenfalls magisch leuchtende blaue Augen. Um die uns dargebotene Gastfreundschaft nicht mit Füßen zu treten, beschließen wir den Hund nur bewusstlos zu schlagen. Dies gelingt auch und seine blauen Augen erlöschen sodann. Nachdem er wieder kurzerhand zu Bewusstsein zurückgekehrt ist, trollt sich der Hund jaulend davon.

Um uns von diesen Ereignissen abzulenken, lädt uns der Gastgeber Björn Nadirsson zum Abendessen ein, eine Einladung, die wir dankend annehmen. Auf dem Weg hinein in sein Haus bemerken einige von uns, wie eines der Schafe des Bauern auch plötzlich diese blau leuchtende Augen bekommt. Erstaunlicherweise bleibt es aber stehen und beobachtet uns nur. Welch ein unheimliches Gefühl! Weiterlesen

Ritt auf einem wilden Mustang

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1877, Deadwood, irgendwann nachts

Nachdem wir die Ghule und ihren Anführer in der Höhle hinter dem Felsspalt vernichtet hatten, trafen wir draußen auf Wild Bill. Seine untote Erscheinung schüchterte uns mächtig ein, denn wir hatten ja schon mit einigen Verdammten zu tun gehabt. Da wir friedlich blieben, blieb er es auch. Er schien seinen Manitu gut unter Kontrolle halten zu können, denn er sagte, dass er gegen den Ober-Manitu, der ihm diese untote Existenz beschert hatte, kämpfen will. Dafür sollen wir ihm seine Revolver aus der Mine besorgen. Mir scheint das ein Ritt auf einem wilden Mustang zu sein, aber vielleicht ist es das Risiko wert. Weiterlesen

Friedhof der Ghule

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Abends konnte Professor Jones endlich das Haus besichtigen. Ein Francis Walcott, der für Senator Hurst arbeitete, interessierte sich offenbar ebenfalls für das Haus. Deckard steuerte zielsicher auf den Keller zu. Dort fand er zwei kleine Labore, ein Büro und die Panzertür, die wir bereits beim letzten Mal gefunden hatten. Überall waren allerdings Präsenzen zu spüren. Plötzlich fing ein Schrank an zu wackeln. Ich war mir sicher, dass wir es mit einem Geist zu tun hatten. Dann wackelten der Schreibtisch und andere Schränke. Kälte breitete sich aus, die Sarah als gefährlich einstufte. Nur mit Mühe konnten wir den Professor dazu bewegen, den Keller wieder zu verlassen. Weiterlesen

Opiumtrip in Deadwood

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85. Notiz Prof. Deckard Jones

Aktueller Marktanteil: 0%, geplanter Anteil 35%. Wenn mein Vater erkennt welches Potenzial hier in den hungrigen Minenarbeitern liegt wird er meine Forschung mit Geld überhäufen.

Ich war mir dessen sehr bewusst das es hier draußen etwas rustikaler zuging als in meinem Zuhause, aber jeden Morgen mit Rückenschmerzen aufzuwachen und dass sich die Matratzen wie ein Brett anfühlen, das war mir nicht klar. Die letzte Nacht war sehr anstrengend, ob den anderen bewusst war, das ich ihnen das Leben gerettet habe?

Aber während wir beim Frühstück sitzen, fällt uns auf das Wakanda noch unterwegs scheint, ihre Erzählung später wirken doch sehr nach einen schlechten Opiumtrip. Weiterlesen

Die Garret-Mine

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Nach der überraschenden Genesung von Professor Jones brach dieser unverzüglich auf, um der weiteren Fürsorge von Miss Brown zu entgehen. Beim Gang durch den Ort wurde er von verschiedenen Seiten in kurze Gespräche verwickelt und gab dann ein Telegramm mit der Bitte um weitere Mittel an seinen Vater auf. Alle schienen bereits von seinem Interesse an dem Haus von Mrs. Garret zu wissen.

An der Miene hörten derweil einige von uns unheimliche Schreie, die Sister Sarah als die Rufe der verdorbenen Seelen aus Geisterstein identifizierte. Wir ritten zu der Garret-Mine, als ich einen Indianer mit schwarz-weißer Bemalung im Gesicht auf einem Felsen sitzen sah. Doch Sarah schien den Mann nicht sehen zu können. Eine Sekunde später war der Mann verschwunden und ich konnte keine Spuren von ihm finden. Weiterlesen