Archiv des Autors: Agrawan

Eskalation

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Am Morgen nach dem Tod von Mattakka, den alle immer noch Montana nannten, saß der Rest des bunten Grüppchens beim Frühstück im Hotel. Mattakkas Leiche war von Mr. Utter beim örtlichen Schreiner und Bestatter hinterlegt worden und blieb somit von den folgenden Unannehmlichkeiten verschont.

Mitten in das Frühstück platze Mrs. Merrit und verdarb allen den Appetit mit Neuigkeiten über die letzte Nacht und den angebrochenen Morgen. Es hatte ein Blutbad unter den Chinesen gegeben, der Reverend war gesehen worden und Dynamit war im Spiel gewesen. Die Schwarzen hatten wieder bei den Iren kanibalisiert und zerfetzte Leichen waren bei den Schwarzen gefunden worden. Die Soldaten, von denen die Gruppe wusste, dass sie zu dem verfluchten Griffin gehören, ließen verlauten, die Indianer hätten Trecks angegriffen und rückten aus, um die Cheyenne zu bestrafen. Weiterlesen

Die Karten werden neu gemischt

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Zurück in New York brachten wir Cinus im Wintergarten unter und umgaben ihn mit den mechanischen Vögeln, um ihn bestmöglich zu schützen. Immerhin hatte er es hier etwas angenehmer als im Keller in Holland. Sparta und Aer wirkten verständlicherweise angeschlagen. Liams Versuche, einen Lagebericht zu bekommen, scheiterten zunächst kläglich. Elara war sehr zurückhaltend, aber irgendetwas schien in ihr zu arbeiten. Sie hatte scheinbar ein besonderes Verhältnis zu Caesus. Der hatte mit Caelus und dem Sicherheitsteam das Equilibrium verlassen, um mit Cinus die Chelai zu gründen. Weiterlesen

Träume hautnah erleben

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Festum, 15. Phex 1038 BF

Wir gehen auf eine große Veranda des Großherzogs, um uns über dieses doch sehr lukrative Angebot zu beratschlagen. Vincent und Manthus sehen ein kleines Gebäude mit Gitterstäben, welches aussieht wie ein Brunnenhaus und von mehreren Gardisten bewacht wird.

Nach der Beratschlagung entschlossen wir uns, den Auftrag anzunehmen. Der Großherzog empfiehlt uns einen bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten Plan zu erstellen. Waru verhandelt, ob er anstatt der 1000 Batzen einen Gefallen von ihm Verlangen darf. Großherzog Jucho von Dallentin und Persanzig sagt, dass er keinen Freibrief für einen Gefallen ausschreibt, somit spendet Waru seinen Anteil an die städtischen Perainegärten und Jucho verdoppelt daraufhin seinen Anteil. Adario Lamertien wird unser Ansprechpartner in allen Belangen dieses Auftrags sein. Weiterlesen

Es ist viel los in Übersreik

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Es ist viel los in der Stadt. Betsie Soßters wundersame Kavalkade tritt überall auf. Im Zinnsporn treten Gladiatoren und Grubenkämpfer gegeneinander an. Es gibt zwei neue Champions, Reikhard Gestenstark und Eisfang der Winterwolf. Gerüchten zufolge soll der Magnusturm zurückerobert werden, die Anfeindung zwischen Jungfreuds und Altdorfern kochen hoch, es sollen weitere 500 Soldaten aus Altdorf nach Übersreik kommen.

Weiterhin geht der Klatsch um, das  Grünhäute Paravon angegriffen haben. Die Orkstämme scheinen sich zusammenzurotten. Die Tileanische Bruderschaft und andere Kulte regen sich vermehrt in den Schatten. Der neu auferstandene unheimliche Orden des nie blinzelden Auges hat Kontakte zu Familie von Bruner. Nixie berichtet das der Händler Elmar Herzog die Schmuggler vom Hohlen Kahn ausnutzte, um Warpstein in die Stadt zu schmuggeln. Weiterlesen

Wenn Träume wahr werden

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Der zweite Trupp sollte bald eintreffen und Gunda motiviert noch einmal die Kämpfer aus Celduin. Die westliche Uferseite präparieren wir noch zusätzlich mit den schartigen Schwertern der toten Orks, damit sie nicht so leicht von der Brücke ans Ufer springen können. Außerdem sichern wir zusätzlich die Stege auf der östlichen Seite des Flusses, damit wir auch dort Bogenschützen stationieren können.

Gunda und Gerhild warten hinter dem Tor, Beoric steht mit seinen Leuten auf der westlichen Seite des Tores, Egil mit seinen Bogenschützen auf dem Steg, Gundi am Ufer neben den Stegen und ich stehe mit den restlichen Bogenschützen oben auf den Türmen der Brücke. Weiterlesen

Hylailer Feuer und 5000 Batzen

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Festum, 15. Phex 1038 BF

Am Morgen nach dem Frühstück gehen wir in die Mauergärten, wir wollen schauen was es mit dem Verschwinden der Wäscherin auf sich hat. Und dann wollen wir noch nach Efferdan Dobelsteen schauen. Wir bekommen mit das im Hafenviertel mehrere Tote entdeckt wurden. In Mauergärten angekommen sehen wir 2 Gardisten, die grade nichts zu tun haben.

Die Stipensen Schwestern sitzen am Fenster und beobachten wieder die Gegend. Als wir hin gehen werden wir direkt angesprochen und zum Kuchen eingeladen. Wir nehmen dankend an, Banjew sagt noch sie sollen mit ihren Vorräten vorsichtig haushalten. Die Schwestern sprechen uns erneut darauf an das die Wäscherin Haneke seit 2 Tagen nicht mehr gesehen wurde. Peddar ist ebenfalls eine Weile nicht gesehen worden. Dann sagen sie uns das Dobelsteen nicht mehr im Haus ist. Er wollte sich die Beine vertreten. Wir sind alle schockiert und wissen nicht wie wir reagieren sollen, als die beiden zugeben das sie uns nur auf den Arm nehmen wollten. Dann erfahren wir das er aktuell im Keller einquartiert ist. Wir bleiben eine Stunde vor Ort, genießen Kuchen und Tee und unterhalten uns nett mit ihnen. Weiterlesen

Die Sünden von Mölle 

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Mölle, 3. November 1880

Wir lesen Olgas Brief aus dem Strandhotel Mölle an Lilly. Sie säße dort fest und benötige dringend ihre Hilfe. Um die gute Lilly nicht zu beunruhigen beschließen wir, ihr nichts von dem Brief zu erzählen und an ihrer Stelle die Reise anzutreten. Da Eile geboten ist, sagen wir dem Inspektor über einen Boten ab. Den Termin mit der Reporterin im Bürger & Bäcker möchten wir wahrnehmen.

Norvid bringt die Reiseroute in Erfahrung und liest einen Artikel aus der Gazette über das Strandhotel Mölle.  Die Besitzerin möchte den Hotelstrand Männern und Frauen gemeinsam zugänglich machen. Man bezeichnet das Vorhaben als Herz der Sünde in Nordeuropa. Ich finde das bedenklich und der Sinn erschließt sich keinem von uns. Weiterlesen

Bad Neighbours

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Upsala, 2.November 1880

Was für eine Nacht, ich habe kaum ein Auge zugetan und fühle mich noch völlig derangiert, Kajus liegt auf meinem Schoß und sieht so zerwühlt aus wie ich mich fühle.

Zunächst hatte uns nur der Geist von Oscar Hjort, der wieder mal sehr unterkühlt wirkte, im Kaminzimmer aufgesucht, um erfolglos zu versuchen uns Etwas mitzuteilen, was ihm weder durch das Hindurchgleiten durch Ida noch durch das Hindurchgleiten durch Norvid gelang. Ich meldete mich spontan als Medium und konnte ihn etwas länger halten, was sehr unangenehm war, denn ich hatte den Eindruck, dass etwas anderes als Oscar von mir Besitz ergreifen wollte. Außerdem bekam ich einen unangenehmen Krampf, was Clara dazu veranlasste mit dem Revolver auf mich zu zielen und Ida dazu in lautstarkes Beten zu verfallen, während Norvid vorschlug, dass sie mich mit „geweihter Spucke“ bespuckt – danke für gar Nichts an dieser Stelle an alle drei, zum Glück bin ich robustes Straßenkind genug, um mich davon rasch zu erholen. Weiterlesen

Der Grinderlak

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Kurz nachdem wir dem Kreatur sehen, entbrennt der Kampf mit dem Monster von Gotheim… ein Grinderlak wie wir später erführen.

Mit außergewöhnlichem Glück gelingt es uns, das Biest mit vereinten Kräften zu besiegen und zu guter Letzt streckt Karl es mit einem gewaltigen Hieb mit dem Zweihänder nieder, woraufhin es zu einer violetten Pfütze zerfließt. Die Glyphen auf der mittleren Stele im Steinkreis leuchten allesamt hell auf. Wir beginnen nun, die Mittelstele auszugraben, während das Leuchten der Glyphen heller und gleißender wird. Die Stele ist mehr als 2 Meter tief in den Boden eingelassen und wir ziehen sie schließlich heraus und werfen sie um. Daraufhin erlöschen die Glyphen langsam nach und nach und Baldur spürt, dass die Winde der Magie aus der Stele ebenfalls enden. Weiterlesen

Von New York nach New York

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New York bei Nacht. „Ich haue jetzt ab, und kommt bloß nicht auf die Idee, mich zu besuchen!“ sagte Sindri, der Zwerg. Und schon war er weg, und wir hatten seine wundervolle Bleibe für uns. Zwei weitere Tage verbrachten wir im Haus mit Training und den Annehmlichkeiten dieser Villa. Ich gewöhnte mich an die Wolfsform meiner Rüstung und Fine bastelte mit Bunting weiter an ihrem Projekt. Beim Frühstück schaute Liam plötzlich ziemlich seltsam drein und war für Sekunden nicht ansprechbar. Als er wieder zur Besinnung kam erzählte er von einer Vision. Er hatte Yggdrasil gesehen und ein Gefühl von Gefahr gehabt. Weiterlesen