Autorenarchiv: Agrawan

Flussfahrt zum Steinkreis

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An Bord des Flussschiffes Trandafir stellten wir schnell fest, dass unser Auftraggeber, ein Sohn der aufstrebenden Handelsfamilie Reuter, ein begeisterter Plauderer war. Wir erfuhren, dass alle in der Stadt nach dem Umbruch an die Macht gelangen wollten. Nur nicht die Familie von Bruner. Andreas von Bruners Vater war ein Hexenjäger aus Altdorf gewesen und er selbst einst Gefangener eines finsteren Kultes. Von ihnen hatte Clermont-Brissac auch Maria gekauft und sie zur Vampirin gemacht.

Neben unserem Auftraggeber Rutger Reuter gab es noch den Bootsmann Reiko und eine hellsichtige Alte auf dem Schiff, die mein Interesse weckte, Vadoma, eine Strigani. Sie war offenbar von Visionen von einem Monster im Wasser geplagt, dass sich bald auch in der Realität zeigte. Weiterlesen →

Das andere Deadwood

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Wir gingen in das unterirdische Labor und inspizierten kurz die einzelnen Räume, die noch in Benutzung zu sein schienen, doch Armstrong drängte darauf, nach oben zu gehen und Brackenthorpe zu suchen. Uns fiel auf, dass die Labore wieder völlig neu wirkten. All die Zerstörung durch die Explosionen und die brennenden Leichen war seltsamerweise wie ausgelöscht und der uns bekannte Code der Panzertür war schon wieder ungültig. Es wirkte fast, als wäre die Zeit zurückgedreht.

Also kehrten wir um und liefen durch den Gang zur Kirche der roten Wasser. Unser Weg endete an einer Holzwand, die wir nicht erwartet hatten. Die Bretter ließen sich leicht entfernen und wir betraten eine Art Nebenraum, den Armstrong als Sakristei bezeichnete. Die Kirche wirkte wie die, die wir kannten, jedoch schien sie nun christlich zu sein. Wir befanden uns scheinbar in einer anderen Welt. Weiterlesen →

Ein düsteres Erbe in Bree

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Kapitel I: Ein düsteres Erbe in Bree

Der Juni war angebrochen, und der Regen hing schwer über Bree, als ich aus den Schatten der Wälder in die Lichter der Siedlung zurückkehrte. Ein Monat lag hinter uns, in dem meine Gefährten und ich — Annungildor, der weise Elb; Sigmar, der unerschütterliche Bardinger; Cornifera Grünblatt, die unerschrockene Hobbitin; und Yadri, der standhafte Zwerg — jeder seinen eigenen Geschäften nachgegangen waren. Die Stille der Wildnis hatte mich in diesen Wochen begleitet, und oft war es Annungildor, der mich durch das raue Umland von Bree begleitete, während Sigmar für ein Mädchen namens Scylda ein Empfehlungsschreiben aufsetzte, eine Hoffnung für ihre Zukunft in Thal. Weiterlesen →

Die Ruhe vor dem Sturm

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Schriftliche Aufzeichnungen von Alanus vom Fischteich am 22. Oktober 2512

Ich sitze hier im Varieté–Theater von diesem sonderbaren Gurkenfeld und warte auf die Dinge, die noch kommen sollen. Es ist noch etwas Zeit bevor die Vorstellung los geht, und die will ich zum Schreiben nutzen. Ich weiß ja nicht, ob ich in ein paar Stunden noch in der Lage bin zu Schreiben.

Nachdem wir vor ein paar Tagen noch fast gestorben waren und unglaubliche Ereignisse erlebt hatten, kommen mir die Stunden seitdem irgendwie belanglos vor. Irgendwie, als ob meine Kameraden und ich ein fast normales Leben führen würden. Daher muss ich mir diesmal gar nicht so viel von der Seele schreiben. Weiterlesen →

Pakt mit dem König der Würmer

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Der Schreck beim Anblick dieses riesigen Eiswurmes, wie er sich über die Ebene Richtung Turm schlängelt, fährt jäh in unsere Glieder. Wir kratzen all unseren Mut zusammen und schmieden den Plan, mit dem Drachen zu sprechen. Damit wir in den Turm eindringen und die Kette bergen können, ohne dabei von ihm geröstet zu werden.

Ich spreche meinen Gefährtinnen Mut zu, Gerhild ist bereit, mit dem Ungetüm zu verhandeln. Sie soll ihn vor einer möglichen Falle warnen und ihm unsere Hilfe anbieten, an das Gold zu kommen. Weiterlesen →

König und Kapelle befreit

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Upsala, Dienstag 13. November 1888

Mit gesegneten Waffen, Leiter, Schaufeln und Leichentuch bewaffnet, machen wir uns auf den Weg zur Kapelle und den Gräbern der Selbstmörder. Meine innere Stimme bestätigt meinen Plan 6 Federn zu besorgen, als guten Plan. Doch das Unterfangen gestaltet sich schwieriger als gedacht.

Bengt will sich mit Hilfe der Leiter die Glocke ansehen und prüft die Funktionstüchtigkeit. Dabei entdeckt er, dass die Glocke innen zwei kleine Symbole aufweist: Das Zeichen des Ritterordens der Heiligen Birgitta und die Weltenschlange, das Zeichen der Gesellschaft. Weiterlesen →

Orden, Enthüllungen und Kopfschmerzen

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Rubens Tagebuch – 20. Oktober 2512, Nachts

Immer wenn ich mich frage, wie schlimm es noch werden kann, setzt Übersreik noch einen drauf. Vielleicht sollte ich einfach nicht mehr fragen. Ich schreibe die ersten Zeilen hier in einem Zelt auf dem Marktplatz, wo wir versorgt werden. Und von wem? Konstanze Pfleger die Shallyapriesterin die Konrad vor dem Zinnsporn gesehen hat und die Medici Alexandra Guiliani die wir im Haus in Speichelfeld gerettet haben. Zufall? Ich kann es kaum noch glauben. Zumindest verstehen die beiden ihr Handwerk. Die Medici offenbart uns in einer stillen Minute das sie uns später noch sprechen möchte. Wir sollen zu ihr in die Medicus-Gilde kommen, da ist nicht so viel los.

Konstanze Pfleger dagegen möchte uns für ihre Sache, die TVÜ begeistern, aber niemand hat darauf wirklich Lust, was sie etwas empört. Danach schicken die Templer, die den Marktplatz abgeriegelt und alle befragt haben, alle weg, worüber wir ganz froh sind. Immerhin haben wir am frühen Morgen einen Termin in Burg Schwarzfels. Weiterlesen →

Eine irre Geschichte

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Wir stehen vor der Klinik in Coppenbrügge und beraten, wie wir weiter vorgehen wollen. Es gibt viele Überlegungen, aber wie so oft wenig konkrete Ansätze. Wir diskutieren eine Weile bis wir die Leiche zurück zum Hotel der Ezra-Corporation bringen. Dort wird sie in einen Leichensack verfrachtet. Frau Schmidt will die Leiche nicht ohne Sicherheitsvorkehrungen untersuchen, so entscheiden wir uns selbst zur Tat zu schreiten.

Frau Schmidt erzählt mir währenddessen, das die Ezra-Corporation noch keine Ahnung hat womit sie es hier zu tun hat. Sie wollen vorerst nur weiter beobachten, Daten sammeln und ggf. militärische Verstärkung anfordern. Es gab bisher 9 Leichen in Coppenbrügge inkl. der Opfer im Schwimmbad. Zwei Opfer, Pfleger aus dem Krankenhaus, wurden durch magische Strahlung getötet, die Auswirkungen waren multiples Organversagen und wuchernde Krebsgeschwüre. Direkt danach wurde die Ausgangssperre durch die Regierung verhängt. Weiterlesen →

Ein Spaziergang unter Wasser

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Vincent und Manthus sehen ein Glitzern und Funkeln im Wasser, und versuchen dorthin zu schwimmen, sie sehen schwebend kleine Kugeln aus Gold. Es sind genau 5 Kugeln und Vincent nimmt eine und steckt sie sich in den Mund und kaut darauf rum. Trotz Wasser im Mund merkt er, das eine Flüssigkeit im Inneren war, die nach Zitrone schmeckt. Auf einmal spürt Vincent das Schmerz durch seinen Körper zieht und das er Druck in seinen Adern wahrnimmt. Kurz darauf wachsen ihm Schwimmhäute zwischen Finger und Zehen und ihm fällt das Schwimmen leichter. Manthus und Banjew schlucken die goldenen Kugeln und verwandeln sich auch. Waru versucht die goldene Kugel in seinen Trinkschlauch zu befördern. Weiterlesen →

Heikle Geschäfte

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Übersreik, im Oktober 2512

Der große Markt ist am 16.-18. Oktober, wo Betsi Sossters wundersame Kavalkade u.a. am 17. Oktober auftreten wird.

Noch ausstehende Aufgaben:

  • Der Rote Mond soll gesprengt werden. Franz Lohner hat am 13. Oktober Geburtstag, wir sollen für Lohners Falle den Sprengstoff besorgen. Den gibt es bei Grodni Festhammer, Anführer der Zwerge und Luigi & Salvatore,  einem Laden in Übersreik.
  • Zinnsporn-Arena infiltrieren, um herauszufinden, was Reikhart Gestenstark will. Im Auftrag des Ulrictempels in Person Rudelvater Horst Kretschmer.
  • Als Kutschenwache bei den Kutschenlinien anheuern. Gunther Abend, der Wirt vom Brückenhaus bat um Schutz aufgrund zahlreicher Kutschüberfälle.
  • Magisterin Sybille Hagedorn suchen. Im Auftrag des Pantherordens durch Hauptmann Brander von Gerlach und vom Magister Christoph Engel. Beide haben unterschiedliche Motivationen.
  • Die Vorstellung “Die Tragödie des Oswald” im Variete-Theater am Abend des 15. Oktober beschützen, da die Gesichtslosen das neue Stück vielleicht stören wollen. Als Belohnung winken Informationen über den Mord am Feuerschlucker auf dem Marktplatz.
  • Die letzte Greifenstatue finden, die aus Metall hergestellt wurde und ebenfalls von Sybille Hagerdorn in Auftrag gegeben wurde.
  • Dreiheit sollte schnell gefunden werden, er wurde zuletzt nahe des grünen Nebels am Marktplatz gesehen. Annika Passerine macht sich große Sorgen und vermutet das er in das Waisenhaus Sankt Bastian gebracht wurde.
  • Die Attentäterin Hannah Baumann wird vermutlich versuchen Christoph anzugreifen. Sie soll mit Hilfe des Lockvogels dingfest gemacht werden.
  • Schwester Haberkorn aus der Sankt Arnold Kapelle auf Burg Schwarzfels könnte etwas über den Aufenthalt des jüngsten Sohnes der Jungfreuds wissen und Christoph Engel bat Schwester Haberkorn genauso zu unterstützen wie Cordelia Wesseling.

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