Autorenarchiv: Agrawan

Vernichtung der Leere

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Nach einem guten Frühstück reisten wir weiter durch eine wunderschöne Natur in Richtung Dun Aon. Irland war offenbar zu einem einzigen Wald mit einer imensen Artenvielfalt geworden. Nach einiger Zeit trafen wir an dem Ort, der früher als Berg von Tara bekannt war, auf eine über einem mit Nebel gefüllten Abgrund schwebenden Insel. Einige Gebäude waren auszumachen, aber kaum Bewegung. Nur einmal huschte eine in eine dunkle Robe gekleidete Person über einen Weg. Mehrere Eingänge führten wie aus der Luft in die Stadt. Scheinbar waren sie durch Portale mit der restlichen Welt verbunden.

Bei der Umrundung des nebelgefüllten Kraters fiel uns ein unwirkliches melodisches Pfeifen auf. Als wir die Quelle der Melodie erreichten, trauten wir unseren Augen nicht. Dort saß Marie auf einem Findling. Ein wenig verändert sah sie zu uns herüber und bat uns zu sich. Überraschenderweise wusste sie von unserer Planlosigkeit und hatte eine Lösung für uns. Wieso liefen die Dinge nicht öfter so? Weiterlesen →

Ankunft in Ahrensburg

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Uns erreicht ein Brief von Graf Hugo von Kaiserling aus Ahrensburg auf der Insel Ösel. Der Graf bittet die Gesellschaft in Person von Linnea um Hilfe. Seine Ehefrau Agnes hat ihr erstes Kind Eduard zur Welt gebracht. Wenige Wochen nach der Geburt ist Agnes mit Eduard mitten in der Nacht zur Sauna gegangen um „das Monster zu ersäufen“. Seitdem ist Agnes in Ahrensburg in der Nervenheilanstalt eingesperrt. Sie will nichts mit ihrem Kind zu tun haben. Graf Hugo meint Frau und Kind wegen seiner Dissertation über die Entstehung der Kaali-Krater auf Ösel vernachlässigt zu haben. Nur Vater Cornelius, einen russisch-orthodoxen Priester, lässt Agnes noch zu sich. Dieser ist sich sicher, das Kind sei ein teuflischer Wechselbalg und rät dringend zu einem Exorzismus. Graf Hugo hofft auf Erklärung und Hilfe durch Linneas Erfahrungsschatz. Weiterlesen →

Zurück auf die magische Insel

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Zunächst beschloss Johnny, dass er Sindri bitten würde, einen Detektor für die Leere zu bauen. In Amsterdam trafen wir den Schleuser, der uns nach Irland schmuggeln sollte. Im Old Sailor prangte ein nur für Magier sichtbares X über dem Eingang und der Türsteher trug magische Gegenstände bei sich. Offenbar wurden nur Personen eingelassen, die die Satantatra kannten. Unser Kontakt namens „Drifter“ wartete bereits auf uns und bot uns gegen einen später einzulösenden Gefallen eine Passage nach Irland an. In einer dunklen Ecke saß eine Frau, die Lena bekannt vorkam. Sie entpuppte sich als Chiara aus Weltenburg, gehörte aber offenbar nicht zum Equilibrium. Sie arbeitete für Drifter und war uns auch schon am Hof der Feen aufgefallen. Sie meinte, die Königin der Feen könnte am Hill of Tara residieren. Wir berichteten von Minerva und baten Drifter, nach ihr Ausschau zu halten. Weiterlesen →

Der Pakt – Schuld, Liebe und Erlösung

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Der Pakt – Schuld, Liebe und Erlösung
Tagebuch von Norvid Runeson
Datum: 20. Dezember 1880
Ort: Ahrensburg, Estland

Wir verließen die Nikolai-Kapelle in großer Eile. Das Gefühl von Dringlichkeit begleitete uns, während wir zum Haus des Grafen aufbrachen. Linda und Ida sprachen dort mit ihm. Der Graf erklärte uns, dass er die Kantele, die er von den Dorfbewohnern aus Kaali erhalten hatte, aufgrund seines neu gewonnenen Vertrauens zu ihnen an sich genommen hatte. Sie berichteten ihm von ihrer Sorge, dass Pater Cornelius versuchen könnte, das Kind zu entführen.

Der Graf erwähnte das Tuljak-Gasthaus in Kaali, und währenddessen beobachtete Sunna durchs Schlüsselloch, wie das Kindermädchen Aino mit dem Kind umging. Alles schien in bester Ordnung. Sunnas Blick fiel jedoch auf die heidnischen Figuren, die das Kinderzimmer zierten. Ida überzeugte den Grafen, mit seinem Sohn Eduard im Haus zu bleiben, während wir mit seiner Kutsche nach Kaali aufbrachen. Weiterlesen →

Das Efferdheiligtum

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Festum, 15. Phex 1038 BF

Es ist soweit. Der Kampf gegen Haakon Hasgarsson beginnt. Der Plan sieht wie folgt aus, Viseris, Banjew und die Blauen Mahre sorgen für ein Ablenkungsmanöver auf der anderen Seite der Kaverne. Manthus, Vincent und Waru tauchen durch den unterirdischen See in die Höhle und verstecken sich ungefähr 30 Schritt vom Heiligtum entfernt und warten bis die Ablenkung beginnt.

Als die Mahre mit Banjew und Viseris angreifen, stürmen Manthus, Vincent und Waru zum Tempel auf Hasgarsson zu. 20 Schritt vor dem Heiligtum bläst Vincent in das Efferdhorn von Rethis und die verunreinigten Djinn, die sich im Tempel aufhalten, erstarren. Weiterlesen →

Coppenbrügger Chaostage

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Es ist 9 Uhr abends, und wir stehen im Haupteingang des Krankenhauses in Coppenbrügge. Ich denke mir: Flamme aus und fühle mich ein wenig wie Johnny Storm. Allerdings in einem Stephen King Roman… Aber es hilft ja nichts, wir müssen Minerva, wie der andere Teil von Bunting heißt, finden. Allerdings stören die Linoleumböden meinen flammenden Auftritt, also ohne Rüstung rein.

Wir arbeiten uns durch die Gebäude und lassen den Buntingklon, der im Innenhof in einem Baum an einem menschlichen Arm knabbert, links liegen. Die Cafeteria wurde nicht geplündert, aber wir finden einen Klon, der sich selbst mit Rohrreiniger vernichtet hat. Im nächsten Gebäude werden wir von 3 Klonen angegriffen. Also wieder, Flamme an und drauf. Kurz darauf gibt es drei knusprige Pseudobuntings. Weiterlesen →

Der Schatz in den Mückenwassermooren

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6. Juni 2955 DZ – Auszug aus den Reiseberichten von Cornifera Grünblatt

Nachdem der Troll die Höhle geräumt hatte, und wir uns den Rest der Nacht ausgeruht hatten, packten wir den Leichnam und die Karte, sowie ein paar liegengebliebene Wertgegenstände ein und machten uns auf den Rückweg. Eigentlich kannte ich ich den Weg recht gut, und war zuversichtlich, uns rechtzeitig zum Abendessen ins „Tänzelnde Pony“ zu leiten. Aber die Aufregung über das bestandene Abenteuer und vor allem über die Schatzkarte, lenkten mich doch zu sehr ab, so dass ich einen klitzekleinen Bogen schlug, der uns dann doch noch eine weitere Nachtruhe im Freien bescherte. Aber die anderen haben das wohl gar nicht bemerkt. Naja, vielleicht haben sie auch einfach nix dazu gesagt…

Tom Heidening fragte uns, ob wir den Schatz suchen wollten, und ob er mitkommen dürfte. Aber wir sollten seinem Vater bloß nichts davon erzählen. Wir sagten ihm, dass wir das in Bree entscheiden würden. Weiterlesen →

Spieglein, Spieglein an der Wand

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Upsala, 15.November 1880, Aufzeichnungen von Clara

Derweil sind Sunna und Norvid in unserer schlosseigenen Bibliothek in Recherchen vertieft und merken langsam, wie ein Hungergefühl sich ihrer bemächtigt, so dass Norvid, ganz der Gentleman, sich auf den Weg Richtung Küche macht, um diesem mit kulinarischen Genüssen Abhilfe zu schaffen.

Sunna lehnt sich räkelnd in ihrem Sessel zurück, als sie in ihrem Rücken eine deutliche Kühle spürt. Beim Blick nach hinten wird sie einer dunklen Gestalt gewahr – ist sie echt? Ist sie ein Geist? Den ersten Gedanken an Flucht kann Sunna erfolgreich verdrängen, jedoch jagt ihr das Flüstern der Gestalt ein wenig Angst ein. Mit einem gehauchten „Lineaaaaa“ kommt sie immer näher, das eisige Knirschen des um sie herum gefrierenden Bodens ist deutlich zu hören. Weiterlesen →

Neues aus Upsala

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Wir alle werden in der Nacht des Öfteren wach und hören die uns bereits bekannten Geräusche aus dem Garten. Als wir am nächsten Morgen aufwachen ist keiner von uns wirklich ausgeruht. Ida stellt fest, dass Freda nicht da ist und sucht sie, sie scheint aber nicht im Haus zu sein. Also gehen wir gemeinsam zum Frühstück. Wir begegnen Linda, die erst einmal Kajus raus lässt und Bengt, der sich in den Garten begibt, um dort nach seiner Pfeife zu suchen, die er in der Nacht zuvor durch die Tür des Königszimmers in die Geisterwelt geworfen hat.

Der Garten wirkt sogar bei Tag unheimlich und die Gargoyles auf den Dächern scheinen einen zu beobachten. Freda ist auch im Garten, sie jagt einer großen, fetten Ratte hinterher. Bengt findet seine Pfeife tatsächlich genau der Stelle  wo er sie hingeworfen hat. Leider ist ein großer Vogelschiss auf ihr. Als er wieder ins Haus gehen will, um seine Pfeife zu reinigen kommt ihm Inspektor Lyström entgegen, der sichtlich erfreut ist jemanden von uns im Schloss anzutreffen. Als Bengt ihn gerade herein bitten möchte, öffnet Algot ihnen die Tür und begleitet den Inspektor sofort in den Blauen Salon, wo er ihm Kaffee serviert. Weiterlesen →

Britannia rules the World

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Upsala, 14.November 1880, Aufzeichnungen von Linda

Seit gestern Nacht haben sich die Ereignisse überschlagen. Nachdem wir die Krypta geöffnet und eine schauerliche vampirartige Ungestalt befreit hatten, standen wir an einem steinernen Sarg, dessen textiles Innenfutter noch den Abdruck eines vollständigen unzersetzten  Körpers trug. Wir schlossen die Krypta und berieten, dass wir über die Gebeine im Grabtuch die halbe Zeit hier in der Kapelle und die halbe Zeit draußen vor der Kapelle wachen wollten, so dass der erste Sonnenstrahl nicht von uns versäumt werden konnte.

Da es Sunna und Norvid nicht mehr auf den Beinen hielt, gingen sie ins Schloß, um sich auszuschlafen, während Clara und Ida die erste Wacht übernahmen. Ich bezog später die Wacht im Garten gemeinsam mit Bengt. In der Dunkelheit sah ich die schwarz verschleierte Dame auf einem Balkon des Schlosses stehen. Sie beobachtete uns. Weiterlesen →