Mittwoch, der 11. Tag des VII. Monats im Jahre 888 nG — Tief unter dem Alten Wald beratschlagen wir, in welchen Teil des unterirdischen Elfenschreins wir als nächstes vorwagen sollen. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder wir stellen uns der Statue, die schon einen Freund meiner neuen Bekannten erschlagen hat oder wir erkunden die gewaltige Höhle, die sich jenseits eines Balkons erstreckt.
Diese Kaverne scheint natürlichen Ursprungs zu sein. Ihr Grund liegt 10 Meter unter uns und ist mit Felsbrocken bedeckt, aber auch Knochen kann ich von der Galerie aus erspähen. Zudem liegt ein muffiger Geruch nach Kot in der abgestandenen Luft. Anscheinend haust ein Tier dort unten, vielleicht auch Schimmers. Krätze kann noch immer eine Quelle magischer Macht in der Nähe spüren. Der Goblin ist sich aber sicher, dass sich diese nicht in der Höhle befindet.
Nach kurzer Diskussion beschließen wir den Kampf mit der Staute aufzunehmen. Ich reiche meine Pistole an Melina weiter. Sie soll versuchen, der Statue die Goldmünze mit dem Auge darauf aus der Hand zu schießen, damit keiner von uns unter den Bann der steinernen Wächterin gerät. Krätze beschwört seine Armbrust herbei, meine Aufgabe wird es sein, die steinerne Wächterin im Nahkampf an mich zu binden. Weiterlesen
Die Nacht des kopflosen Reiters IV – Nekroschlumpfs heimwehen
Schreibe eine Antwort2. Juni im Jahre des Herrn 1733 – Schaffberg, am Mittag
Liebe Cecilia,
noch immer verweilen wir in dem Umfeld der gefallenen Seelen um Schaffberg. Auch wenn der Bann des Kopflosen Reiters von uns gelöst ist und wir unser Würgemal, welches uns an diesem Ort fesselte, verloren haben, so suchen noch weitere unheilvolle Gestalten diese Stätte heim. Allen voran der Leichenfresser. Wir können nicht bestreiten, wir profitierten nicht von unseren Funden in den verlassenen Häusern dieses verdorbenen Ortes und so gebietet es unser Anstand, ihn von dieser Verderbnis zu befreien. Wenn nicht aus Dankbarkeit, dann doch wenigstens um der Ausbreitung des Dämonischen Einhalt zu gebieten. Weiterlesen
Der König in Rot 8 – Eine magische Falle
Schreibe eine AntwortMontag, der 9. Tag des VII. Monats im Jahre 888 nG – Hier unten im Glanze des roten Lichts wollte keiner bleiben. Also wurde unter einigen Anstrengungen der Leichnam von Joran Keller aus der Ruine geborgen, damit er draußen auf der Lichtung ein ordentliches Grab bekommen konnte. Jedoch wartete oben am aufgesprengten Eingang bereits die nächste kleine Überraschung. Weiterlesen
Verschwundene Botschafter 6 – Eine unangenehme Beichte
Schreibe eine AntwortLiebes Tagebuch,
wir stecken fest in einer Sackgasse. Die Delegation Mirabars, welche nach Tiefwasser unterwegs war, ist einfach unauffindbar. Die Informationen die wir sammelten, rekapitulierten wir etliche Male. Es war immer das Gleiche: Widersprüche. Die Einen sagten, dass die Delegation hier das letzte Mal gesehen worden war, doch hier hat sie niemand gesehen. Hier sagte man stattdessen, dass die Delegation dort das letzte Mal gesehen worden war, doch dort hat sie niemand gesehen. Es war wie mit streitenden Kindern die sich immer gegenseitig den schwarzen Kater zuschoben. Weiterlesen
Verschwundene Botschafter 5 – Großmütterchen und die Eindringlinge
Schreibe eine AntwortLiebes Tagebuch,
wir waren wieder ein Mal in Beliard angekommen. Nach einer Stärkung im Gasthaus reisten wir direkt weiter. Dieses Mal auf der anderen Seite des Flusses Deserin. Weiterlesen
Verschwundene Botschafter 4 – Eine Spur näher
Schreibe eine AntwortLiebes Tagebuch,
nach einigen Strapazen sind wir in Beliard angekommen und sind sogleich ins Gasthaus „Zum Wachsamen Ritter“ abgestiegen. Die Schenke war gut besucht und wir nutzten die Gelegenheit, um mehr über die verschwundene Delegation zu erfahren. Wir teilten uns auf und sprachen mit einigen Gästen der Schenke. Während Lia, Jens und Falben zwar erfolgreich Kontakte knüpften, blieb ein guter Hinweis leider aus. Lediglich der Tytrianer mit dem ich sprach, sagte, dass der Vogt von Beliard, Pond Hallhund, wohl mehr Informationen zu der Gruppe von Delegierten habe. Weiterlesen
Verschwundene Botschafter 3 – Die vermisste Delegation
Schreibe eine AntwortLiebes Tagebuch,
nun war es endlich soweit: wir haben Phandalin verlassen und sind zurück nach Niewinter. Weiterlesen
Verschwundene Botschafter 2 – Eine Reise durch Schnee und Eis
Schreibe eine AntwortLiebes Tagebuch,
nachdem wir die Heilerin überzeugen konnten, nach Phandalin zu reisen, machten wir selbst uns auf gen Osten. Die Richtung in die der Drache über Phandalin hinweg flog.
Es war eine schöne hügelige Gegend, die ein tolles Panorama von den schneebedeckten Bergen im Hintergrund bot. Unsere Reise verlief ruhig, bis eines Nachts uns das Brüllen eines Tieres weckte. Ein Drache der über uns hinweg flog, von Osten aus Richtung Nordwesten. Weiterlesen
Verschwundene Botschafter 1 – Des einen Leid ist des anderen Freud
Schreibe eine AntwortLiebes Tagebuch,
nach knapp einem Jahr hat das Schicksal mich wieder nach Phandalin geführt. Jenes kleine Dörfchen irgendwo im nirgendwo welches im vergangenen Jahr eine größere Rolle spielte, bei der Suche nach der magischen Schmiede. Natürlich verlangte Halia, meine Vorgesetzte bei den Zhentarim, nach meiner Anwesenheit. Gleichzeitig bestellte sie auch Lia und Jens zu sich ein, wie sie in ihrem Brief mitteilte. Weiterlesen
Geschäfte im Norden – Teil 2
Schreibe eine Antwort08. September 2955 Drittes Zeitalter – Mabs Hütte, nördl. Anduintal, Wilderland
Das fröhliche Pfeifen gehört Karla, inzwischen mehr jugendlich als Kind, die mit einem Eimer zum Wasserholen läuft. Wir machen auf uns aufmerksam, woraufhin sie uns freundlich-schelmisch begrüßt. Wir werden von Mab hereingerufen. Als wir das Haus betreten, sehe ich eine recht große weiße Spinne, die quer über das Hausdach läuft und verschwindet. Drinnen dringend tausend exotischer Gerüche gleichzeitig auf uns ein von Kräutern, Farben und ähnlichem.



