31. Mai im Jahre des Herrn 1733 – zwischen Kronau und Waldenau, Nachts
Heinrich Junkers kniet vor der Kiste und stammelt nur „Nein, das kann nicht sein!“. Roland beruhigt ihn und legt ihm die Hand auf die Schulter. Wir sehen aus dem Fenster. Die Untoten sind noch da, aber immerhin laufen sie nicht mehr zielstrebig auf uns zu, sondern planlos umher. Die unmittelbare Gefahr ist angewendet. Uns fällt auf, dass es im Haus ziemlich widerlich stinkt.
Heinrich nimmt nun die Tasche seines toten Ichs aus der Kiste. Sie ist leer. Dann sieht er in seine eigene Tasche, diese ist voll mit Papieren. Wieder stammelt er vor sich hin: „Was ist das hier? Bin ich tot? Habe ich eine zweite Chance?“. Er steht auf und will hinausrennen, aber wir halten ihn auf, woraufhin er schluchzend zusammenbricht.
Da wir ihn vorerst nicht befragen können, widme ich mich der Kiste, die als einziges hier neu aussieht und als ob sie hier nicht hingehört. Wir holen die Leiche aus der Kiste, der ein vergilbter Zettel aus einer Tasche fällt.



