Rohald und Gunnvor III

Schreibe eine Antwort

Oh ihr wisst doch noch sicherlich wie wir da so alle in der Großen Halle in Gunnvor standen als uns die Gastfreundschaft zuteil wurde und Björn kurz davor war sein Schwert zu ziehen. Ich glaube er hätte es bestimmt auch eingesetzt, wenn Magnus nicht dazwischen gegangen wäre und ihn abgelenkt hätte indem er Björn mit seinem Charme dazu brachte, nach draußen zu gehen.

Während Ghyda uns mit ihrer Schönheit und Charisma in ihren Bann zieht, obwohl sind wir ehrlich, irgendwas stimmt da doch nicht, sehen Magnus und Björn draußen einen Hund mit blauen Augen und die Luft scheint kälter zu werden.

Die beiden schnappen also draußen etwas Luft um Björns heißes Gemüt abzukühlen. Und da irgend jemand ja auf uns aufpassen muss kam dann Hild zu Leif und Ubbo, um dafür zu sorgen, dass die anderen gefunden werden und wiederkehren. Leif erklärte sich dazu bereit, während Ubbo weiter beobachtete. Unter anderem fiel Ubbo auf, dass “Idunn” wie andere Sklaven bediente, jedoch nur den Jarl und die hohen Gäste.

Leif hatte eine Ahnung und ging schnurstracks zum Gästehaus. Auch er machte eine Begegnung mit dem Draugr in Form eines Pferdes. Dort angekommen folgte eine heftige Diskussion, mit ein paar Schlucken Alkohol. Und als ob Hild es geahnt hätte, der Jarl wurde etwas erregt, als seine Gäste der Feier fern blieben und so musste Ubbo seine Kameraden entschuldigen, indem er sagte, Björn hätte ein Magenproblem.

Nun zurück zum Gästehaus, damit Björn keinen Unfug anstellt wollte er sein Schwert verknoten, um es nicht aus Versehen zu ziehen. Leif fiel auf, dass der Knoten kein Knoten war sondern ziemlich leicht zu öffnen. Wie ein geborener Seemann hatte er anschließend das Schwert richtig verknotet. Hiernach kehrten die drei zurück zum Festmahl.

Genau im richtigen Augenblick, denn der Skalde begann eine Geschichte über die drohende Vernichtung von Gunnvor durch Gondrak dem Donnerer, welcher den Rabenspeer suchte. Durch eine List von Ghyda konnte er besänftigt werden. Sie nannte ihm den Ort des Rabenspeeres, wir vermuten nichts Gutes, im schlimmsten Fall unser Dorf. Wir kennen ja schon unser Glück was das angeht. Nun ja, jedenfalls wurde Ghyda wegen ihrer Heldentat belohnt mit dem Segen von Balder und Idunn. Daher auch der optische Wandel. Wer es glaubt wird wohl ein Christ genannt werden…

In der Geschichte erfahren wir auch, dass Halthör der Jotune, der mit dem Armreif, Gondraks Bruder ist. Oh welch Laune der Götter, dass ausgerechnet er den Stab nun als Zahnstocher benutzt.

Nach dieser interessanten Geschichte, natürlich nicht so gut wie die von Leif, hörte sich Thorstein etwas um. Magnus und Björn bekamen, wie zu erwarten, einen gewaltigen Einlauf über ihre Frechheit dem Festmahl fern zu bleiben. Hild meinte jedenfalls zu uns, dass wir mehr über den Rabenspeer und seine Geschichte in Erfahrung bringen sollten.

Da im Laufe des Abends viel Alkohol floss weiß ich nicht mehr wer mit Thorgren Dormalsson, dem Schweden, gesprochen hat, aber er sagt jedenfalls seine Mutter sei Gunhild und er wüsste von nichts, nicht mal seine Lenden wollte er zeigen.

Ghyda geizte nicht mit ihren Reizen als sie zu Björn und Magnus kam und ein Angebot für Beischlaf mit Magnus aussprach. Wie gesagt, es war ein sehr feuchtes Fest. Thorstein musste Hild Rede und Antwort stehen. Bestimmt auch nicht gerade sehr angenehm.

Thangbrand, ein Jarl und Vasall von König Frodi, hatte sich zwischendurch zu uns gesellt und erzählt von zwei Kleinkindern, den Kindern von König Halfdan, welche wohl überlebt hatten, es folgten Geschichten über Politik und Jüten.

Oh Mann der Alkohol hinterlässt durchaus ein paar Erinnerungslücken. Tja kommen wir wieder zu Magnus, er bespricht mit Hild ein paar geplante Aktivitäten. Oh und ich erinnere mich daran, dass Björn versucht hat mit Jarl Ottar erste Bande zu knüpfen. Oder die Saat der Freundschaft und Verbundenheit zu säen wie er es gerne nennt. Auf einmal ein großer Diplomat… Jedenfalls spricht eher über seine Söhne, den verstorbenen König von Hirsk, einen Fluch der Suppe äh Sippe und einen möglichen Mord an Björn. Björn meint jedenfalls, seine Worte wären fruchtbar gewesen und ist guter Dinge.

Tja und Ubbo in seiner ganz charmanten Art und Weise hat sich bei Astrid versucht. Nicht um sie zu bezirzen, nein, er wollte wissen wie ein schwacher Mann es schaffte sie zu überrumpeln und zu vergewaltigen. Ich muss euch nicht erzählen, dass dies nicht gerade erfolgreich ablief. Selbst ein Haufen Dung wäre charmanter gewesen. Auch der Vorschlag eines Dvergar als zukünftigen Mann war durchaus fehl am Platz und verhagelte ihre Laune an der Feier und daher verlies sie diese auch.

Was lernen wir daraus? Ubbo hat kein Gespür für feine Worte. Ubbo kehrte daher zur Gruppe zurück und Sigr Gunnarson trank mit uns. Björn versucht weiterhin die Bande der beiden Clans zu vertiefen, indem er eine Heirat vorschlägt. Er spricht auch mit Jarl Ottar über Pilzschnaps und die beiden trinken diesen auch.

Ubbo und Leif verlassen die Feier und kehren zurück ins Gästehaus. Genug Unheil wurde angerichtet. Magnus hingegen folgt Ghyda, was das wohl für eine Nacht wird?

Print Friendly, PDF & Email

Teile diesen Beitrag

0 0 votes
Beitragsbewertung
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments