Archiv des Autors: Agrawan

Geschäfte im Norden – Teil 6

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15. September 2955 DZ (nachts)

Willibalds Hof ist von einer Palisade aus ca. 3m hohen Baumstämmen umgeben. Im Inneren steht außer dem großen Hauptgebäude noch eine Scheune, in der die Gefangenen untergebracht sind. Zusätzlich zum eigentlichen Hofpersonal sind noch ca. 50 weitere Leute anwesend.

Da wir mit unseren Planungen nicht so recht vorankommen, beschließen wir, noch eine Nacht abzuwarten und den Hof zu beobachten. Hergrim und Earendil gehen zum Fluss, um das Ufer genauer zu untersuchen. Dort entdecken sie zunächst zwei versteckte Boote und etwas weiter flussaufwärts einen Anleger, an dem drei größere Boote liegen, eines davon mit Segel. Von der anderen Seite des Flusses scheint das Licht von drei Lagerfeuern zu ihnen hinüber. Weiterlesen

We will overcome

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Twoday hielt den leblosen Körper seiner Frau im Arm. Ringsum lagen namenlose Tote. Wir hatten das Tal in ein Leichenfeld verwandelt. Eine dumpfe Atmosphäre lag über allem. Diese Schlacht hatte etwas verändert, das fühlte ich. Die Verbindung zu meinem Adler war unterbrochen. Die Stille hätte mich beruhigen sollen, doch sie versetzte mich stattdessen in Unruhe. Die Erde schien vernichtet worden zu sein. Kein Laut drang an mein Ohr, nahezu alle Pflanzen waren verdorrt. Es fühlte sich an, als könne es hier keine Hoffnung mehr geben.

Ich verwandelte mich in meine menschliche Gestalt zurück. Um Twoday zu helfen, sang ich einen Heilgesang. Dann schichteten wir Holz auf, um Makona zu bestatten. Zumindest sie war zufrieden in die andere Welt gegangen. Mit dem traditionellen Ritus und einem atemberaubenden Feuer entließen wir sie zu ihren Ahnen. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 5

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12. September 2955 Drittes Zeitalter

Wir befinden uns in der Halle bei der Spinne Xanatha und stellen uns vor. Mit allen Titeln von uns. Xanatha begrüßt uns auch. Sie fragt uns etwas aus, besonders über ihre Vettern aus dem Düsterwald.

Wir berichten etwas vom Rat der Spinnen und dem Konflikt mit Tauler. Xanatha verrät, dass sie Tauler nicht mag (ihre Art und Lebensweise). Da bohrt Roderic etwas nach. Xanatha kommt mit Menschen besser aus, wenn diese höflich und respektvoll sind. Sie kennt auch Mab gut und sie vertragen sich. Xanatha fragt uns, warum wir unterwegs sind. (Wir brauchen ein wenig Gift von ihr). Roderic erzählt ihr, dass wir ihre Hilfe brauchen und Mab uns geschickt hat. Weiterlesen

Prolog: Die Schlacht am Amon Naugrim

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3. November 2946 D.Z.

Das Tageslicht ergoss sich durch die Ruinen des alten Tors auf unsere geschundenen Körper. Entschlossen hafteten unserer Blicke auf den zwei massiven Orks am Eingang des Gemäuers. Der Geruch des Blutes, am Boden, stach brennend in meine Nase, gemischt mit dem quälenden Gestank des verbrannten Fleisches auf den Feuern. Schmatzende Geräusche erklungen als sich unsere Körper hinter die Mauer wirbelten, doch die Schüsse prasselten bereits auf uns hinunter. Wenige Atemzüge später surrten die meinen als Antwort in die Schädel der Schützen im Turm. Der Herr Roderic stürzte Seite an Seite mit dem Zwerg auf die wartenden Orks an der Tür, während ihre Klingen aufeinanderschlugen, versuchte Herr Olvard unsere Flamme der Hoffnung zu erhalten. Die Schlacht erbrannte erneut heiß auf und die Breitschwerter der Bestien arbeiten erbarmungslos gegen die Frontkämpfer, und auch der Pfeilhagel schien schier endlos auf mich hinab zu rieseln. Ein vergifteter Pfeil durchbohrte schlussendlich meine Rüstung und verbreitet pulsierend das abscheuliche Gift in meinem Gliedern. Und auch vorne strauchelten die tapferen Krieger durch die Hiebe der Gegner. Weiterlesen

Der Kult der goldenen Masken III

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27. Firun 1033 BF

Die Gruppe steht am Roten Salamander und überlegt wie sie am besten reinkommen und die Frau, die man sprechen gehört hat, vermutlich Yolantha Zornbold. Rechtsgrundlage für ein Eindringen dazu erscheint Sarja allerdings fraglich. Die Gruppe postiert sich an drei möglichen Ausgängen, die Yolantha Zornbold benutzen könnte. Erich und Trevor stehen an der Hintertür und wurden durch ein Fenster im ersten Stock möglicherweise beobachtet. Sarja und Larja sehen wie sechs junge, kräftige Leute mit verdeckten Körben in den Roten Salamander gehen. In einem der Körbe glauben beide etwas goldenes aufblitzen zu sehen, woraufhin sie die anderen informieren und dem Ganzen nachgehen wollen. Weiterlesen

Der Kult der goldenen Masken II

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26. Firun 1033 BF

Auf einem Spaziergang durch das verschneite Andergast außerhalb der Hauptstadt unterhielt sich die Gruppe mit Sarja über Imanuel von Brabak. Sie bekamen Informationen darüber wo dieser zuletzt gesehen wurde, Anhaltspunkte darüber in was für einem Körper er sich aktuell aufhalten könne, seine Präferenzen bei der Gefäßauswahl und seine Vorgehensweise. Sarja wurde dafür grob in die Erfahrungen der Gruppe mit Asmodeus, einer Feenglobule und ähnlichem eingeweiht. Aufgrund des Austausches kam man zu dem Schluss, dass Imanuel von Brabak sehr wahrscheinlich ein Ritual plant, in dem unter anderem ein gestohlenes Artefakt aus der Andergaster Akademie eine Rolle spielt. Weiterlesen

Die Apokalypse

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Der Geist des Sohns des Raben hatte den Körper des Totoimana Schamanen besetzt. Der Geist des Sohns des Raben ließ die Toten aufsteigen. Ich musste ihn aufhalten. Ich erschoss Fliegt-mit-den-Geistern, weil ich nicht wusste, wie ich den Geist sonst töten sollte. Doch nur der Schamane fiel zu Boden, der Geist lachte mich nur aus. Ich hatte ihm geholfen, statt ihn zu vernichten. Wieso hatte ich mich dazu hinreißen lassen? Mein Pfeil war verschossen und ich hatte versagt. Ich stürzte zum Schamanen und zog den Pfeil aus ihm heraus und versuchte ihn zu heilen. Sofort schoss ich auf den Geist, der nun versuchte, in mich einzudringen. Mein Pfeil traf und der Geist schien sich aufzulösen. Doch die Toten gruben sich weiter aus dem Boden. Fliegt-mit-den-Geistern gelang es mit mir durch ein Ritual die Toten zu vernichten. Mein Adler spürte dennoch weiterhin eine Gefahr. Weiterlesen

Noch eine Nacht

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65. Notiz Prof. Deckard Jones.

Ich bin mir sicher jemand versucht mich zu vergiften, mein Verstand ist benebelt, die Reaktionen sind verlangsamt, mir ist kalt… mitten in der Wüste.

Ort: Holyspringwater , nähe Deadwood
Zeitpunkt: früher Morgen

Ich erwache aus den Fieberkoma, Mrs. Brown ist neben mir und versorgt mich… So scheint es. Ich habe schon einmal davon gelesen das es Romanzen geben haben soll, indem der eine Partner sich den andern mit Kräutern und anderen geistesverzerrenden Stoffen gefügig gemacht haben soll. Hatte sie nicht irgendwas von Gehirnuntersuchungen erzählt? Weiterlesen

Im Tal des Wahnsinns

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Immer noch waren wir in Holyspringwater. Eine weitere Nacht mussten wir in dieser verfluchten Siedlung schlafen. Das Mondlicht schien hell in den Stall. Morgen würde sich bei Vollmond Makona in einen Werwolf verwandeln. Was das für uns bedeutete, wusste ich nicht, aber es beschäftigte mich, während ich im Stroh lag. Dennoch überwältigte uns alle nach einiger Zeit die Müdigkeit. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 1

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4. September 2955 DZ

Früh am Morgen brechen wir auf, und nach einem angenehmen Wandertag erreichen wir Beorns Haus. Dort erwartet uns Ennalda, die uns zunächst bitterste Vorwürfe wegen unserer langen Abwesenheit macht. Aber sie lässt uns schließlich doch herein und bereitet uns ein Abendessen.

Viele Leute sind versammelt und erwarten die Rückkehr Beorns, die scheinbar überfällig ist. Man befragt uns nach unseren Erlebnissen und wir berichten gern. Über die Belagerung von Sonnstatt sind die wildesten Gerüchte im Umlauf und wir bemühen uns, diese zu korrigieren. Weiterlesen