Archiv des Autors: Agrawan

Orlana über Bord

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Es ist Nacht und kaum habe ich ein paar Stunden geschlafen gibt es wieder Geschrei. Jemand ruft nach Belda, einer der Bootsfrauen. Orlana schreit: „Mal-Rogan“ hm, wäre gar nicht so schlecht, wenn die Flussmaid sich den holen würde. Fenya meint Stielaugen gesehen zu haben im Wasser. Das ganze Schiff ist jetzt wach, Jemand schreit „Blut, im Wasser ist Blut“. Alle laufen durcheinander und jetzt wird Orlana von einem Tentakel gegriffen. Fenya ist schnell bei ihr und hackt mit dem Messer auf den Arm ein. Ich versuche auch ihn zu erwischen haue aber meilenweit daneben. Bartolom schickt Feuerkaskaden meterweit daneben ins Nirgendwo. Zeit, dass wir zwei uns konzentrieren. Weiterlesen

Fünf Freunde gehen auf große Fahrt

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Nach dem wir das Kind in den Armen seiner Mutter Kes wussten, der geheimnisvolle alte Elf Yal-Safar den Pakt als erfüllt ansah und mit den Worten: „Pass gut auf meinen Sohn auf“ verschwand, schenkte uns Brennan Faust, der Wirt des Gasthauses „Zum Sturzbach“ aus Dankbarkeit Kost und Logis auf Lebenszeit. Man bot uns sogar an, hier sesshaft werden zu dürfen. Vielleicht werde ich hier meinen Lebensabend verbringen.

Doch nun bin ich hungrig auf Erlebnisse mit dieser seltsamen, lauten Abenteurergruppe:   Der vorwitzigen Goblinin Fenja, die immer “Schwein” hat, den beiden Ambriern Bartolom, den in sich gekehrten aber oft nützlichen Magier und der beeindruckenden Barbarenfreundin und Kriegerin Orlana. Nicht zu vergessen, mein schlagkräftiger, treuer Freund Wüter. Welche Rolle die Priesterin Schwester Lestra, die liebevoll von Fenja Lästerschwester genannt wird, wohl noch spielen mag? Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 7

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16. September 2955 DZ

Wir verlassen vorerst die Höhle, und warten bis es Nacht wird. Dann betreten wir sie erneut, stellen uns den nun aufgewachten Trollen vor und verhandeln mit ihnen. Es ist mühsam, aber schließlich einigen wir uns auf ein gemeinsames Vorgehen.

Mit Hilfe der Trolle überqueren Ferdibrand, Hergrim und Earendil den Fluss, um dort die Lagerfeuer auszukundschaften. Am anderen Ufer entdeckt Earendil die Spuren einer Reitergruppe, die aus Süden kamen. Ob sie ganz oder teilweise den Fluss überquert haben, kann er jedoch nicht erkennen. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 6

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15. September 2955 DZ (nachts)

Willibalds Hof ist von einer Palisade aus ca. 3m hohen Baumstämmen umgeben. Im Inneren steht außer dem großen Hauptgebäude noch eine Scheune, in der die Gefangenen untergebracht sind. Zusätzlich zum eigentlichen Hofpersonal sind noch ca. 50 weitere Leute anwesend.

Da wir mit unseren Planungen nicht so recht vorankommen, beschließen wir, noch eine Nacht abzuwarten und den Hof zu beobachten. Hergrim und Earendil gehen zum Fluss, um das Ufer genauer zu untersuchen. Dort entdecken sie zunächst zwei versteckte Boote und etwas weiter flussaufwärts einen Anleger, an dem drei größere Boote liegen, eines davon mit Segel. Von der anderen Seite des Flusses scheint das Licht von drei Lagerfeuern zu ihnen hinüber. Weiterlesen

We will overcome

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Twoday hielt den leblosen Körper seiner Frau im Arm. Ringsum lagen namenlose Tote. Wir hatten das Tal in ein Leichenfeld verwandelt. Eine dumpfe Atmosphäre lag über allem. Diese Schlacht hatte etwas verändert, das fühlte ich. Die Verbindung zu meinem Adler war unterbrochen. Die Stille hätte mich beruhigen sollen, doch sie versetzte mich stattdessen in Unruhe. Die Erde schien vernichtet worden zu sein. Kein Laut drang an mein Ohr, nahezu alle Pflanzen waren verdorrt. Es fühlte sich an, als könne es hier keine Hoffnung mehr geben.

Ich verwandelte mich in meine menschliche Gestalt zurück. Um Twoday zu helfen, sang ich einen Heilgesang. Dann schichteten wir Holz auf, um Makona zu bestatten. Zumindest sie war zufrieden in die andere Welt gegangen. Mit dem traditionellen Ritus und einem atemberaubenden Feuer entließen wir sie zu ihren Ahnen. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 5

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12. September 2955 Drittes Zeitalter

Wir befinden uns in der Halle bei der Spinne Xanatha und stellen uns vor. Mit allen Titeln von uns. Xanatha begrüßt uns auch. Sie fragt uns etwas aus, besonders über ihre Vettern aus dem Düsterwald.

Wir berichten etwas vom Rat der Spinnen und dem Konflikt mit Tauler. Xanatha verrät, dass sie Tauler nicht mag (ihre Art und Lebensweise). Da bohrt Roderic etwas nach. Xanatha kommt mit Menschen besser aus, wenn diese höflich und respektvoll sind. Sie kennt auch Mab gut und sie vertragen sich. Xanatha fragt uns, warum wir unterwegs sind. (Wir brauchen ein wenig Gift von ihr). Roderic erzählt ihr, dass wir ihre Hilfe brauchen und Mab uns geschickt hat. Weiterlesen

Prolog: Die Schlacht am Amon Naugrim

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3. November 2946 D.Z.

Das Tageslicht ergoss sich durch die Ruinen des alten Tors auf unsere geschundenen Körper. Entschlossen hafteten unserer Blicke auf den zwei massiven Orks am Eingang des Gemäuers. Der Geruch des Blutes, am Boden, stach brennend in meine Nase, gemischt mit dem quälenden Gestank des verbrannten Fleisches auf den Feuern. Schmatzende Geräusche erklungen als sich unsere Körper hinter die Mauer wirbelten, doch die Schüsse prasselten bereits auf uns hinunter. Wenige Atemzüge später surrten die meinen als Antwort in die Schädel der Schützen im Turm. Der Herr Roderic stürzte Seite an Seite mit dem Zwerg auf die wartenden Orks an der Tür, während ihre Klingen aufeinanderschlugen, versuchte Herr Olvard unsere Flamme der Hoffnung zu erhalten. Die Schlacht erbrannte erneut heiß auf und die Breitschwerter der Bestien arbeiten erbarmungslos gegen die Frontkämpfer, und auch der Pfeilhagel schien schier endlos auf mich hinab zu rieseln. Ein vergifteter Pfeil durchbohrte schlussendlich meine Rüstung und verbreitet pulsierend das abscheuliche Gift in meinem Gliedern. Und auch vorne strauchelten die tapferen Krieger durch die Hiebe der Gegner. Weiterlesen

Der Kult der goldenen Masken III

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27. Firun 1033 BF

Die Gruppe steht am Roten Salamander und überlegt wie sie am besten reinkommen und die Frau, die man sprechen gehört hat, vermutlich Yolantha Zornbold. Rechtsgrundlage für ein Eindringen dazu erscheint Sarja allerdings fraglich. Die Gruppe postiert sich an drei möglichen Ausgängen, die Yolantha Zornbold benutzen könnte. Erich und Trevor stehen an der Hintertür und wurden durch ein Fenster im ersten Stock möglicherweise beobachtet. Sarja und Larja sehen wie sechs junge, kräftige Leute mit verdeckten Körben in den Roten Salamander gehen. In einem der Körbe glauben beide etwas goldenes aufblitzen zu sehen, woraufhin sie die anderen informieren und dem Ganzen nachgehen wollen. Weiterlesen

Der Kult der goldenen Masken II

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26. Firun 1033 BF

Auf einem Spaziergang durch das verschneite Andergast außerhalb der Hauptstadt unterhielt sich die Gruppe mit Sarja über Imanuel von Brabak. Sie bekamen Informationen darüber wo dieser zuletzt gesehen wurde, Anhaltspunkte darüber in was für einem Körper er sich aktuell aufhalten könne, seine Präferenzen bei der Gefäßauswahl und seine Vorgehensweise. Sarja wurde dafür grob in die Erfahrungen der Gruppe mit Asmodeus, einer Feenglobule und ähnlichem eingeweiht. Aufgrund des Austausches kam man zu dem Schluss, dass Imanuel von Brabak sehr wahrscheinlich ein Ritual plant, in dem unter anderem ein gestohlenes Artefakt aus der Andergaster Akademie eine Rolle spielt. Weiterlesen

Die Apokalypse

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Der Geist des Sohns des Raben hatte den Körper des Totoimana Schamanen besetzt. Der Geist des Sohns des Raben ließ die Toten aufsteigen. Ich musste ihn aufhalten. Ich erschoss Fliegt-mit-den-Geistern, weil ich nicht wusste, wie ich den Geist sonst töten sollte. Doch nur der Schamane fiel zu Boden, der Geist lachte mich nur aus. Ich hatte ihm geholfen, statt ihn zu vernichten. Wieso hatte ich mich dazu hinreißen lassen? Mein Pfeil war verschossen und ich hatte versagt. Ich stürzte zum Schamanen und zog den Pfeil aus ihm heraus und versuchte ihn zu heilen. Sofort schoss ich auf den Geist, der nun versuchte, in mich einzudringen. Mein Pfeil traf und der Geist schien sich aufzulösen. Doch die Toten gruben sich weiter aus dem Boden. Fliegt-mit-den-Geistern gelang es mit mir durch ein Ritual die Toten zu vernichten. Mein Adler spürte dennoch weiterhin eine Gefahr. Weiterlesen