Archiv des Autors: Agrawan

Heilige Gebete und Todesgesang

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Notiz aus dem Gesangbuch der heiligen „Sister Sarah“ von Deadwood
gefunden 1955 von Abilene D. Wimberley


Oh mein wunderbarer Gott und Herr im Himmel!
Glückselig preise ich Dich und danke Dir für die Sendung deines Engels.

Verirrt wanderte ich mit meinen Schäfchen durch das finstere Tal
und doch gabst Du uns nicht auf.

Umgeben von Ungläubigen und im Glauben Verirrten schenktest Du mir Mitstreiter die mir helfen werden meine heilige Aufgabe zu erfüllen. Weiterlesen

Das Grauen im Canyon

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Das Grauen hat Einzug gehalten im Canyon, in dem sich einige wenige gottesgläubige Menschen ein Dorf aufgebaut haben und diesen trostlosen Flecken, versteckt vor der übrigen Welt, hoffnungsvoll Holyspringwater nannten. Jahrelange friedliche gemeinsame Existenz mit den Ureinwohnern, die ihnen erlaubt hatten, hier zu siedeln, steht auf Messers Schneide. Und alles vielleicht nur weil dieser von einem Manitu besessene, verfluchte Griffin der Nonne eine Falle stellte. Doch dazu später… Weiterlesen

Schatten im Nebel 3 – Das Grauen im Düsterwasser

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10.10.888 nG – Am Abend treffen wir uns wieder am Strand. Wir tauschen uns über die Erlebnisse des Tages aus. Ein Lager wird aufgebaut und ein Feuer entfacht. In der Nacht ist ein Leuchten auf der Spitze des Berges zu erkennen.

11.10.888 nG – Am Morgen liegt alles im Dunst, kein Leuchten und kein Berg zu sehen. Wir beschließen die Höhle zu erkunden. Brandgeruch und ein blaues Leuchten begleiten uns auf dem Weg in die Tiefe. Bald erreichen wir eine große natürliche Höhle mit künstlichen Säulen und blauen Flammen in Pfützen auf dem Boden. Weiterlesen

Der Rat der Spinnen – Teil 4

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13. Juni 2955 DZ

Bevor wir ein Nachtlager aufschlagen, entfernen wir uns noch so weit wie möglich von Tylquins Lager. Thrains Leichnam und den immer noch bewusstlosen Radagast nehmen wir mit. Die Ereignisse im Spinnenbau beschäftigen uns noch bis in unsere Träume.

Während seiner Nachtwache bemerkt Earendil einen großen Schatten. Er sieht Augen, die zwar menschlich scheinen, aber seltsam gelblich leuchten. Hinterher ist er sich nicht sicher, ob der Schatten 2 oder 4 Beine hatte. Der Schatten verschwindet schließlich im Dunkel des Waldes.

Am nächsten Morgen beraten wir und beschließen, nach Westen zu ziehen, und auf kürzestem Weg den Wald verlassen zu können. Für Thrain und Radagast bauen wir einfache Tragen. Weiterlesen

Prolog: Lasst uns Orks jagen!

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3. November 2946 D.Z.

Wir  verbrachten  die  Nacht  im  Drachenkopf.  Man  kann  schon  sagen,  das  Haus  hat  sich einigermaßen wieder aufgerappelt. Ich suchte nach Spuren und wurde hernach fündig: 2 Warge, Orks und 5 Gefangene waren unterwegs in Richtung Nordwesten, auf einem Kurs vorbei am Erebor! Sie schienen nur einen Tag alt zu sein. Sofort setzten wir ihnen nach. Es dauerte einen ganzen Tag einigermaßen aufzuschließen, und auch die Nacht gingen wir langsam weiter. Lethion erspähte hernach einen Wald. Während er dort wachte, konnten wir anderen drei etwas ruhen. Weiterlesen

Rohald und Gunnvor II

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Während unserer Reise zum Treffen in Gunnvor wollte Jarl Hrolf auf eine Jagd gehen. Es war wohl ein Zeitvertreib, um auf andere Gedanken zu kommen, oder um einige Themen persönlich abzuklären. Jedenfalls wollte er noch einiges von dem damaligen Wolfsrudelangriff und den Söhne von Ottar Stigsson wissen und so kratzten wir uns an unsere Hinterköpfe und riefen unsere doch schon leicht verblasste Erinnerung in unser Gedächtnis. Wir einigten uns nach ausführlichem Schwelgen in Erinnerungen, dass wir vorsichtiger als bei unseren Abenteuern sein sollen, wenn es um unser Treffen in Gunnvor geht. Daher sollten wir auch die Vorschläge für einen Ehemann für Astrid erst einmal mit unserem Jarl besprechen. Weiterlesen

Rohald und Gunnvor III

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Oh ihr wisst doch noch sicherlich wie wir da so alle in der Großen Halle in Gunnvor standen als uns die Gastfreundschaft zuteil wurde und Björn kurz davor war sein Schwert zu ziehen. Ich glaube er hätte es bestimmt auch eingesetzt, wenn Magnus nicht dazwischen gegangen wäre und ihn abgelenkt hätte indem er Björn mit seinem Charme dazu brachte, nach draußen zu gehen.

Während Ghyda uns mit ihrer Schönheit und Charisma in ihren Bann zieht, obwohl sind wir ehrlich, irgendwas stimmt da doch nicht, sehen Magnus und Björn draußen einen Hund mit blauen Augen und die Luft scheint kälter zu werden. Weiterlesen

Der Dämonenturm – Teil 3

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25. April 2955 DZ, Minas Raug, in der Leichenhalle

Als wir Schritte hören ziehen wir uns alle in den Gang zurück. Aber leider durch die Hektik nicht so leise wie gewohnt. Ferdibrand verliert dabei das Buch aus dem Rucksack. Er läuft zurück, um es zu holen. Dabei sieht er einen schwarzen Umhang um die Ecke biegen. Die Hinteren spüren, wie sie in den Bewegungen einfrieren und die schwarz gewandete Frau um die Ecke kommt.

Wir alle wollen umkehren aber Asche sagt, dass wir fliehen müssen. Asche macht ein Portal auf während wir unsere Gefährten und das Buch bergen. Hinter der Frau erscheint Zimrathon und weitere Personen. Die Hexe wirkt einen dunklen Zauber der uns trifft und es legt sich eine Hoffnungslosigkeit über uns. Weiterlesen

Tal des Todes – Endgame

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Als wir alle wieder zusammen waren, versuchten wir einen Überblick über die Lage zu gewinnen. Griffin beherrscht einen Manitu. Es muss sehr mächtig sein. Ferguson aber kann vernichtet werden durch die mysteriöse Waffe von Sister Sarah. Jedes unschuldige Leben, das hier genommen wird, verwandelt das Tal weiter in ein furchterregendes Deadland.

Die Nonne zeigt uns eine Speerspitze, die tatsächlich eine mächtige Aura hatte. Ich reiche ihr meinen Speer. Doch dann baute Prof. Jones die Spitze an Sarahs Flinte. Plötzlich tauchte der Geist von den Söhnen des Raben auf und versuchte in Sarah und mich einzudringen. Doch wir konnten ihn beide abwehren. Weiterlesen

Der Dämonenturm – Teil 1

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01. April 2955 DZ, Düsterwald

Am Vormittag brechen wir nach Minas Raug auf. Asche stößt am Waldrand zu uns. Statt der direkten Route mitten durch den Wald wandern wir außen am Rand entlang nach Süden. Trotz der deutlich größeren Wegstrecke hoffen wir, so gefahrloser und schneller voranzukommen. Die ersten sieben Tage verläuft die Reise ereignislos, wobei Ferdibrand allerdings den Eindruck gewinnt, dass Asche noch verschlossener wirkt als sonst.

Als wir am Abend des siebten Tages am Waldrand lagern, entdeckt Hergrim auf der Ebene eine kleine Reisegruppe. Durch einen Spähgang Ferdibrands erkennen wir, dass es sich um drei Personen handelt. Eine Greisin und ein Junge von den Ostlingen, die von einer Frau begleitet werden, die wahrscheinlich zu den Leofringern oder einem ähnlichen Nordmann-Volk gehört. Ferdibrand und Hergrim besuchen sie und laden sie an unser Feuer ein, was sie nach einigem Zögern annehmen. Alle drei machen sehr erschöpften Eindruck auf uns und ihre ehemals hochwertige Kleidung zeigt die Spuren einer langen und anstrengenden Reise. Weiterlesen