Autorenarchiv: Agrawan

Prolog: Schlacht am Amon Naugrim

Schreibe eine Antwort

Wir machen uns auf, denn die Zeit drängt, wenn wir die Entführten lebend finden wollen. Aber noch vor unserem Aufbruch entscheidet sich Gerhild sich der Urne aus dem  Grab besser zu entledigen,  denn mit dieser Urne stimmt etwas nicht. Nicht nur, dass sie sehr leicht ist, sie fühlt sich auch kalt wie Eis an. Auch Gundis Klinge aus dem Grab ist eiskalt.

Als Garfiel und Gerhild die Urne öffnen, umweht uns kurz ein eisiger Wind und Gerhild und Gundi meinen kurz eine Gestalt  wahrgenommen zu haben und im Wind eine flüsternde Stimme gehört zu haben die „Ash’na’zar“ sagte. Garfiel und ich haben nichts gehört oder gesehen, aber Garfiel erklärt uns, dass es dunkle Sprache gewesen sei. Weiterlesen →

Der Kult der goldenen Masken VI

Schreibe eine Antwort

Larja und Sarja erhalten von unterschiedlichen Personen eine Vision von dem was passieren wird, wenn man nicht schnell handelt und aufhält, was immer der Kult der goldenen Masken plant. Das versöhnt die zwei Streithähne und gemeinsam macht sich die Gruppe auf den Weg tiefer in die Gewölbe. Es wird der Weg über die Galerie gewählt, was der Gruppe gelingt ohne gehört zu werden, derweil Sarja ein Deja-vu Erlebnis hat, was die Stimme des hauptsächlich in Gold gekleideten Ritualführers angeht, kann es aber nicht genau einordnen.

Die Gruppe kommt an eine große, verschlossene Tür mit einem Klopfer. Erich versucht das Schloss zu öffnen, schafft es aber leider nicht. Sarja öffnet daraufhin die Tür mit einem Foramen. In dem Raum befindet sich ein riesiges, kreisrundes Loch in dem es stockdüster ist und dessen Grund man nicht sehen kann. Insgesamt ist es kalt in dem Raum. Es gibt zwei Treppen hinauf zu einem weiteren Tor, ein Zeichen an der Wand und vier Säulen, die mit purpurnem Stoff abgehangen waren. Erich misst mit einem Seil aus, wie tief das Loch etwa ist und schätzt es auf über 100 Meter. Weiterlesen →

Der erste freie Tag

Schreibe eine Antwort

8. Tag in Übersreik

Mir tun die Füße weh. Was auch immer die letzten Tage passiert ist, auf jeden Fall bin ich noch nie so viel gelaufen in meinem Leben. Nicht einmal als damals Bauer Hauenbruck seinen Köter auf mich gehetzt hat. Und nur weil ich seine Frau gesehen habe, als sie im See baden war. Dabei konnte ich nicht mal was dafür…

Aber hier in Übersreik habe ich das Gefühl, ich laufe nur noch. Übersreik ist die erste und größte Stadt in der ich je war. Als die riesigen Mauern vor uns auftauchten, war ich überwältigt. Kein Tiermensch, Wolf, Bär oder Räuber würde diese Mauern überwinden, um die Leute dahinter zu überfallen. Wie ich aber feststellen musste, lauerten hinter den Mauern mehr Gefahren als in den Wäldern. Weiterlesen →

Hexenköder II

Schreibe eine Antwort

Am nächsten Morgen macht Cordelia uns ein Frühstück und wir besprechen die Ereignisse des Vorabends. Sie ist zurecht noch immer besorgt um ihr Leben, da die Attentäterin Hannah Baumann entkommen ist und womöglich erneut versuchen wird sie umzubringen. Wir versprechen abends die Kopfgeldjäger zu ihr zu schicken, wenn wir sie überzeugen können bei ihr zu bleiben und auf die Mörderin zu lauern. Wir kehren dann in die Kaserne zurück, holen unsere Sachen und gehen auf Patrouille. Weiterlesen →

Erste Eindrücke des Davokar

Schreibe eine Antwort

Endlich neigt sich die Flussfahrt ihrem Ende zu, die letzten Tage waren geprägt von Wassermassen, die immer wieder wilder, rauer und gefährlicher zu werden schienen. Besonders beeindruckend ist der lichte Rand des Davokars – Mammutbäume, die man nur mit 4-5 Männern umfassen kann, eine Höhe von 30-40 Schritt und es soll sogar Baumriesen geben, die 150 Schritt gen Himmel ragen.

Unsere Schiffsreise endet mit einem letzten gemeinsamen Abend an Land, ein bisschen Wehmut kommt schon auf, als Kapitän Ogval Bartolom und mich zur Seite nimmt, um uns seine Flussmaid zum Kauf anzubieten, sobald er seinen wohlverdienten Lebensabend antreten will. Er gibt zu, dass ihm die Geschichte mit dem Flusslauerer durchaus zu denken gibt und er in uns mehr sieht, als nur die üblichen zahlenden Passagiere. Weiterlesen →

Der ewige Jäger und die alte Gylta

Schreibe eine Antwort

Ratlos stehen wir bei den Überresten des Flammenmagiers und sind unsicher, ob wir das Richtige getan haben. Da ertönt ein triumphierendes „wir sind durch“ vom Claim des Sikander, die Arbeiter haben gar nicht registriert, dass ihr Brotherr vernichtet wurde. Eine Euphorie, ein Rhythmus durchströmt uns. Wir sehen die Gräber mit ihren Schaufeln und irrem Blick wild herumtanzen. Bartolom spürt, dass die Statuette sich regt. Stiernacken hat schwarzen Rauch im Lager entfacht. Weiterlesen →

Hexenköder I

Schreibe eine Antwort

Kapitel 8:  Hexenköder

Karl und Christian verlassen Cordelias Apotheke vor den anderen und begeben sich zur Pfeifenbeinallee, an dem sie vorhaben eine Schlägerei untereinander anzufangen und dabei „zufällig“ die verfolgenden Hexenjäger aufzuhalten. Baldur und Christoph haben vor, kurz darauf zu folgen und das Tor hinter Cordelia zu verschließen, und es vorher mit glitschigem Öl präpariert zu haben, sodass es jedem Verfolger sehr schwer fallen sollte, das Tor einfach zu überklettern.

Damit Christoph das Tor vom Platzwächter unbeachtet mit Öl einstreichen kann, lenkt Baldur ihn ab, indem er den Wächter in ein Gespräch verwickelt und eine ihm kleine Kostprobe seiner wahrsagerischen Fähigkeiten gibt. Inzwischen bestreicht Christoph unbemerkt das Tor und die umgebenden Wände mit Öl, um ein Überklettern zu erschweren. Weiterlesen →

Eine erste Runde in Übersreik VI

Schreibe eine Antwort

Kapitel 7:  Neue und alte Aufträge

Wir gehen ins Brückenhaus und besprechen die Möglichkeiten, Rudi seiner gerechten Strafe zuzuführen, doch besonders Karl und Christian haben große Bedenken, da jeder Versuch ihm beizukommen oder zu schaden, ausgesprochen gefährlich für Leib und Leben der vier Brüder wäre. So beschließen wir, uns als Nächstes um das Problem mit dem Flusstroll zu kümmern. Damit nicht wieder Rudi allen Ruhm für sich beansprucht und wir auch keiner Gilde damit auf die Füße treten, wendet sich Christoph wieder an an die Advokatin Winandus, Ihrer Auskunft nach gibt es keine Rechtsgrundlage der Stadt den Kadaver oder den Verdienst für sich zu beanspruchen, auch wenn es kein Kopfgeld auf den Troll gibt. Ebenso wenig gibt es eine Gilde der Kopfgeldjäger in Übersreik, auch wenn durchaus einige Personen in der Stadt dieser Profession nachgehen. Weiterlesen →

Eine erste Runde in Übersreik V

Schreibe eine Antwort

Kapitel 6:  Neue Freunde, alte Feinde…

Wir kehren auf dem selben Weg in die Stadt zurück, wie auf dem Hinweg der geplanten Hinrichtung von Holger Maurer, weil Christoph sich die Leichen der Angreifer ansehen will. Wir durchsuchen die Leichen und den Kampfort und finden natürlich die Waffen der Kultisten, sonst jedoch leider nichts. Beim Anführer findet Christoph auf der Brust eine Tätowierung, die einen Arm, der aus Wogen auftaucht und eine Muräne in der Faust hält zeigt. Baldur steckt unbemerkt 3 Dolche von den Leichen ein und die Gruppe trennt sich vorübergehend. Während Karl und Baldur die Stadtwache herbeiholen, bewachen die Zwillinge die Leichen am Ort des Geschehens. Weiterlesen →

Eine erste Runde in Übersreik IV

Schreibe eine Antwort

Kapitel 5:  Die Hinrichtung

Wir setzen uns zusammen und besprechen, wie wir weiter vorgehen und was wir als nächstes machen wollen. Wir sind uns einig, dass wir mehr Informationen sammeln müssen. Am nächsten Morgen begibt Christoph sich zur Advokatin Rosanna Winandus, während Baldur sich im Hafenviertel nach Klatsch zum Thema der anstehenden Hinrichtung umhört. Die Ergebnisse dort sind jedoch sehr gegensätzlich und reichen von der Aussage, er sei ein Dämon in Menschengestalt bis zu den Äußerungen „er ist ein guter Mann, dem übel mitgespielt wurde“. Außerdem erfährt er, der Verurteilte Holger Maurer habe eine Verlobte namens Kristin Gebauer und zudem gäbe es eine Wachweibelin namens Leonora Sendener, die rechtzeitig vor der letzten Hinrichtung den Wachdienst quittiert habe. Einig sind sich die Leute nur darin, dass der Verurteilte ein begnadeter Steinmetz sei. Weiterlesen →