Die Gefährtinnen begeben sich zu dem behaglich anmutenden Gasthaus. Riesige Hunde laufen uns entgegen. Hätte Gerhild sie nicht als Beorns Kreaturen erkannt, hätte ich zu den Waffen gegriffen, denn sie überragen mich und ich möchte nicht als Hundefutter enden. Gerhild ruft den größten unter ihnen beim Namen: Schadrach. Klingt in meinen Ohren nach einem dreckigen Orknamen. Dieser hebt nur den Kopf, stuft uns wohl als harmlos ein und döst weiter. Das Gasthaus muss gut besucht sein, denn wir sehen untergestellte Fuhrwerke und eine Reihe Ponys. Weiterlesen
Autorenarchiv: Agrawan
Die Zeit scheint still zu stehen
Schreibe eine AntwortGedanken von Alanus vom Fischteich – Immer noch der 8. Tag…
Die Stimmung in unserer Gruppe ist nicht gut. Alle regen sich immer wieder über Rudi auf. Sollen sie es doch. Ich glaube, dass Rudi ein Schlüssel sein kann, um im Leben in bessere Kreise zu gelangen. Aber ich halte mich zurück und spiele das Spielchen mit.
Sonst versuchen wir immer noch das ein oder andere Geheimnis zu lüften. Das, was uns immer noch am meisten beschäftigt… Wer hat uns das Geschehene eingebrockt?! Diese Frage stelle ich mir immer und immer wieder? Ist es Schicksal? Ja! Denn so viele Zufälle können hinter einander nicht passieren. Weiterlesen
Fliegende Pfeile und eine nicht ganz so lustige Seefahrt
Schreibe eine AntwortNachdem wir von ganz vielen Leuten auf einem fast Gold verzierten Schwanenboot des Meisters von Seestadt, dem wahrscheinlich größten der ganzen Stadt empfangen genommen werden, bejubelt man die zurückgekehrten Zwerge und natürlich auch uns.
Rodwen, die elbische Gesandte des Königs, wirkt bei der Begrüßung zwar etwas verhalten, aber man darf nicht außer Acht lassen, dass es zwischen Zwergen und Elfen nicht selten zu „Spannungen“ kommt.
Die Stadträtin Linhild bedankt sich mit ihrer sehr angenehmen Art bei uns, die offizielle rechte Hand des Meisters von Esgaroth, Ketil, spricht zwar auch freundliche Worte, die uns bauchpinseln sollen, aber die wirken auf mich nicht echt – Politiker halt. Weiterlesen
Geschäfte im Norden – Teil 17
Schreibe eine Antwort2. und 3. Oktober 2955 DZ
Als nächstes versucht es Ferdibrand mit dem „Leithianlied“, von dem wir kurz zuvor gehört hatten. Das scheint die Gefangene heftig zu erschrecken oder zu erschüttern. Aber auch diese Reaktion dauert nur kurz an.
Ich wende mich währenddessen den Ketten zu, die die Elbin binden. Auch diese sind mit Runensiegeln belegt, die ich wie an der Tür mit meinem Moria-Hammer zerstöre. Auch diese blitzen auf, was mich kurzzeitig schmerzt. Die Elbin schrickt auf und versucht, sich in den Schatten zu verstecken. Roderic schafft es mit viel geduldigem Zureden sie zu beruhigen und ihre Hand in seine zu nehmen. Weiterlesen
Gemetzel in Speichelfeld II
Schreibe eine AntwortGino hat hörbar großen Hunger und lässt durchblicken, dass er die Leichen „entsorgt“, also die Toten frisst. Während er noch mit Christoph diskutiert, verschwinden Baldur und Karl in den Keller um sich umzusehen. Als Karl im Dunkeln in einen der zahllosen Stapel mit Unrat stürzt, wird er sofort von etlichen großen Ratten (oder rattenartigen Tieren) bestürmt und entgeht nur knapp ihren Angriffen. Plötzlich ist ein leises Zischen zu hören und es beginnt nach Äther zu riechen. Karl und Baldur ziehen sich über die Treppe aus dem Keller zurück.
Einer der Bewohner, Nikolas Krud, redet mit mit Karl und Baldur und erzählt, er glaube nicht, dass jemand im Haus die Krankheit überleben werde. Die Ärztin sei ihnen zur Rettung geschickt worden und sei nun selber der Krankheit zum Opfer gefallen. Außerdem gibt er Informationen zu einigen der anderen Bewohner. Ein Junge namens „Dreiheit“ z.B. stehle wie ein Rabe. Weiterlesen
Gemetzel in Speichelfeld I
Schreibe eine AntwortChristian macht eine erfolgreiche Schmuggeltour mit Nixie Dunkelsprung von der er weiß, dass sie offiziell ein Mitglied der Schiffergilde ist. Die Schiffergilde wird angeführt von einem Mann namens Karsten Rugger, Ehemann von Anna “Omma” Rugger.
Karl hat unterdessen einige Kämpfe im “Kampfzirkel”, die er gut bestreitet und soll deswegen demnächst offiziell aufgenommen werden. Außerdem versucht er Kontakte zum Pantherorden zu knüpfen und spricht mit Haushofmeisterin Adella Mankel.
Baldur redet mit Direktor Benedict Gurkenfeld von der Schaustellertruppe im Variete Theater und erfährt, dass er die Gauklertruppe um Betsie Soßter offenbar nicht leiden kann.
Christoph stellt fest, dass mindestens 80% der Wache entweder wirklich hinter Rudi stehen oder aus Angst oder durch Erpressung hinter ihm stehen müssen. Er legt seine Nachforschungen zu Rudi daher vorerst auf Eis, da ihm ein weiteres Vorgehen noch zu heikel erscheint und wenig Aussicht auf Erfolg verspricht. Weiterlesen
Das Ende ist nah 1 – Rückkehr in die verlorene Stadt
Schreibe eine Antwort14.10.888 nG – Einen Wimpernschlag später, nachdem Romin seinen mächtigen Zauber gewirkt hat, stehen wir im Dom von Kreutzing. Die Kapelle ist leer, Claudia und die anderen Kinder sind nicht mehr dort. Sie sind wahrscheinlich durch die Sakristei nach draußen geflohen. Vom Turm der Kapelle aus ist der Ausblick erschreckend. Außer einigen Feuern liegt eine tiefe Dunkelheit über der Stadt. Nur das Wellenschlagen des Düsterwassers ist von hier zu hören. Wir alle sind völlig erschöpft und brauchen dringend Schlaf. Weiterlesen
Von Jägern und Propheten
Schreibe eine AntwortAlles ist voll mit Blut. Überall auf dem Platz tote Menschen und Wildschweinkadaver. Der Elf kommt zu sich und die Farbe seiner Augen ändert sich von schwarz zu blau. Prophetin Fenya bewegt sich auf die Göttin Gylta, in Gestalt einer riesigen Bache, zu. Der Himmel verdunkelt sich. Krähenwetter. Es wird fast schwarz, so viele sind es. Karla nennt sie Krächzen.
Bartolom spricht mit dem Elfen und Fenya, inzwischen Teil von Gyltas Rotte, spricht mit ihrer Göttin. Bartolom braucht Gefährten, die dem Elfen Blut geben, damit er vollständig zu seiner ursprünglichen Daseinsform heilen kann. Ich gebe ihm zuerst Blut, es muss sehr viel sein, kann mich kaum auf den Beinen halten und spüre wie mich innere Verderbtheit überkommt. Weiterlesen
Salindras Hoffnung
Schreibe eine AntwortEs ist wieder soweit, Wüter hat mir eine Kladde mit einer derzeit noch losen Blattsammlung zugeschoben, in der wir reihum abwechselnd unsere Reiseberichte festhalten. Gefühlt war es doch erst gestern an mir unsere Erlebnisse niederzuschreiben… nun denn.
Gespannt blättere ich durch die Seiten, auf denen sich die ganz zauberhaften Verzierungen und Zeichnung immer dann vermehrt haben, sobald Wüter mit seinen Eintragungen geendet hat. Ungeahnte Talente, die unser großer Freund da in sich trägt. Weiterlesen
Der Elbenpfad
Schreibe eine AntwortDie Gefährtinnen hatten das Gefühl ihr Herz ein wenig erleichtert zu haben, nachdem sie Herrn Gandalf von ihren rätselhaften Begegnungen und Ereignissen berichtet hatten. Gandalf war ein durchaus bekannter Name in Esgaroth, der bei den Erzählungen der Schlacht um den Erebor immer wieder fiel, wenn auch lange nicht so häufig wie der, der bedeutsameren Helden der Eroberung und Verteidigung gegen den Drachen Smaug. Griemhild fühlte sich an den Zauberer Radagast erinnert. Sie selber kannte ihn zwar nur aus Beschreibungen, diese waren aber so lebendig gewesen, dass sie ein klares Bild von diesem freundlichen Sonderling hatte. Weiterlesen



