Archiv des Autors: Agrawan

Eine erste Runde in Übersreik III

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Kapitel 4:  Die Lage spitzt sich zu

Wir setzen uns alle in einer Taverne zusammen, um die Lage und unsere zukünftigen Pläne zu besprechen. Wir entscheiden uns für das Gasthaus „Brückenhaus“ im Handwerkerviertel. Von dort hat mein einen sehr schönen Blick auf die Übersreiker Brücke und Essen und Getränke sind gut und vielfältig. Gunther Abend, ein Kutscher im Ruhestand, führt das Haus, in dem sich auch alle anderen großen Kutschlinien einfinden. Eine freundliche, rothaarige Schankmagd erzählt uns ein paar Dinge über die Stadt und ihre Familien. So erfahren wir z.B., dass die Familie Karstadt ihren Adelstitel wegen hoher Verschuldung gegen eine extrem hohe Summe verkauft hat.  Außerdem entscheiden wir uns, den Auftrag mit dem Zwerg anzunehmen und auf jeden Fall die Hinrichtung zu überwachen. Weiterlesen

Der Kult der goldenen Masken IV

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27. Firun 1033 BF

Am Abend des 27. Firun treffen sich alle (außer dem gefangen genommenen Erich) im Gasthaus Zum Ochsen und Einhorn, um die neuesten Erkenntnisse auszutauschen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Flammbart teilt die Informationen, die er über seinen Onkel Havel in den Archiven zusammentragen konnte. Unter den Dunkelsprungs gab es früher wohl einige Mitglieder in der Magierakademie in Andergast. Um 720 BF taucht zum ersten Mal der Name Baguslaus in den Archiven auf und um 750 BF gab es einen interessanten Bericht über einen nicht näher genannten Dunkelsprung, der aufgrund von Verbindungen zu einem Kult der Nehalenja inhaftiert wurde. In diesem Zusammenhang wurden ebenfalls goldene Masken erwähnt und mit dem Wissen von Larja und Rubinion scheint es sich bei Nehalenja um eine Göttin zu handeln, die vorwiegend von Hexern und Nekromanten verehrt wird. Weiterlesen

Eine erste Runde in Übersreik II

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Kapitel 3:  Alltag in Übersreik

Eine Woche nach dem Beginn der Wache. Rudi hat uns inzwischen das Gebiet “unter der Brücke” (auch Dunkelfeucht genannt) gezeigt und uns dringend geraten, sich von dort fern zu halten. Die Altdorfer Wachen scheren sich einen Dreck um das Wohl der Bürger, sodass wir die Einzigen sind, die den Menschen eine echte Hilfe sein können.

Christoph versucht unter den Altdorfern jemanden auszumachen, mit dem man sich evtl. anfreunden könnte, doch er trifft nur auf harsche Ablehnung. Auch Karls Versuche überhaupt irgendwelche rechtschaffenen Wachen zu finden, scheitern. Sogar Baldur stößt überwiegend auf Ablehnung, auch wenn er weniger angeschnauzt wird als wir anderen. Weiterlesen

Wer sich nach Süden in die Sümpfe traut

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….der gehe leise und meide das Galgenkraut

Esgaroth, die Seestadt war seit 2 Wochen ein Ort, an dem von Morgens bis spät in die Nacht geschäftiges Treiben herrschte. Die Vorbereitungen auf das Drachenfest, die Vorfreude und die Neugier, die jeder von weit her gereiste Gast in den Seestädtern erzeugte, machte Esgaroth zu einer Stadt, die zu pulsieren schien. Doch Nichts kann sich einer Unruhe so gekonnt entziehen wie ein großes stehendes Gewässer und so lag der Lange See, einen Kontrast zu der Aufregung der Stadt bildend, ruhig, fast erhaben, da.

Die Sonne spiegelte sich in der glatten Oberfläche und einzig ein kleines elbisches Schwanenboot erzeugte ein leichtes Kräuseln und, sich schnell wieder auflösenden, Wellengang. Die erschöpft wirkenden Insassen waren drei Zwerge (eine von ihnen eine Zwergin), eine Elbin und zwei Menschenfrauen. Weiterlesen

Prolog: Guter Hirte – Böser König

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Thorn der Ziegenhirte entpuppt sich als urururaltes Wesen. Ob guter Geist oder Gott?  Ich weiß es nicht. Er trägt ärmliche Kleidung, wirkt aber nicht verkommen. Er weiß sich vor Orks zu schützen und ist ein hervorragender Wohnhöhlenbaumeister. Respekt! Nicht nur das, der Genuss seiner Suppe weckt unsere Lebensgeister und kräftigt uns! Das Rezept hole ich mir auf dem Rückweg. Er erzählt uns von sehr alten Geistern, die die Welt tyrannisieren und verrät uns die beste Einstiegsmöglichkeit in das Grab, zu dem die Orks unterwegs sind. Dort liegt der letzte Große Häuptling der OstlingeBrodda“ seit 1000 Jahren begraben. Thorn halt ein paar alte Knochen hervor, sein „Werkzeug“. Er sieht dabei so goldig aus, dass ich mir eine Bemerkung darüber verkneife, wie viel besser doch gut gehärtetes Metallwerkzeug ist. Wir verlassen den sicheren Bau und begeben uns Richtung Hügelgrab. Nachdem wie das Areal verlassen haben ist es kaum mehr zu erkennen. Weiterlesen

Plundergrab in Sichtweite

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Wie wir im Wachtraum gesehen haben ist Caleb dem Königsschädel, mit dem er in den Davokar abgehauen ist, verfallen. Großartig! Bestimmt haben wir nicht das letzte Mal von ihm gehört, das nächste Mal wird dann sicher ein Spaß für uns. Ein paar Tage machen wir Pause in Distelfeste, hängen herum, kaufen ein paar Waffen oder Hexenkleider und gehen dann auf Arbeitssuche. Haha, das muss ich erzählen: an einem Abend im Rosengarten sitzt doch dieses Goblin Sonnenscheinchen Godalg, von der Pforte des Ordo Magica, am Nachbartisch und lacht darüber, dass Bartolom von ihm erwartet, dass er ihn am Schritt erkennt. Ja, sein Ego passt kaum durch ne Tür, haha, typisch Ambrier. Weiterlesen

Familie Steinfeld – Hintergrund

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Die Familie Steinfeld lebte auf einem der umliegenden Gehöfte des 100-Seelen-Dorfes Dornhagen, welches an den Ufern des kleinen Flüsschens Steinbach liegt. Kaum eine Meile hinter dem Dorf beginnt das Land hügeliger zu werden und anzusteigen, denn die Vorgebirge des Grauen Gebirges sind nicht weit und dominieren den Horizont. Entsprechend karg und steinig sind die Böden der Region, sodass kaum Ackerbau Fuß fassen konnte und statt dessen Viehhaltung das Überleben der meist armen Dörfler sichert. Ziegen und Schafe werden oft wegen ihrer Genügsamkeit gehalten, hin und wieder ergänzt mit kleinen Herden aus wetterfesten und winterharten Rindern sowie ein oder zwei hinter dem Haus gehaltenen Schweinen, die mit Abfällen gemästet werden. Weiterlesen