Archiv des Autors: Agrawan

Der erste freie Tag

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8. Tag in Übersreik

Mir tun die Füße weh. Was auch immer die letzten Tage passiert ist, auf jeden Fall bin ich noch nie so viel gelaufen in meinem Leben. Nicht einmal als damals Bauer Hauenbruck seinen Köter auf mich gehetzt hat. Und nur weil ich seine Frau gesehen habe, als sie im See baden war. Dabei konnte ich nicht mal was dafür…

Aber hier in Übersreik habe ich das Gefühl, ich laufe nur noch. Übersreik ist die erste und größte Stadt in der ich je war. Als die riesigen Mauern vor uns auftauchten, war ich überwältigt. Kein Tiermensch, Wolf, Bär oder Räuber würde diese Mauern überwinden, um die Leute dahinter zu überfallen. Wie ich aber feststellen musste, lauerten hinter den Mauern mehr Gefahren als in den Wäldern. Weiterlesen

Hexenköder II

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Am nächsten Morgen macht Cordelia uns ein Frühstück und wir besprechen die Ereignisse des Vorabends. Sie ist zurecht noch immer besorgt um ihr Leben, da die Attentäterin Hannah Baumann entkommen ist und womöglich erneut versuchen wird sie umzubringen. Wir versprechen abends die Kopfgeldjäger zu ihr zu schicken, wenn wir sie überzeugen können bei ihr zu bleiben und auf die Mörderin zu lauern. Wir kehren dann in die Kaserne zurück, holen unsere Sachen und gehen auf Patrouille. Weiterlesen

Erste Eindrücke des Davokar

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Endlich neigt sich die Flussfahrt ihrem Ende zu, die letzten Tage waren geprägt von Wassermassen, die immer wieder wilder, rauer und gefährlicher zu werden schienen. Besonders beeindruckend ist der lichte Rand des Davokars – Mammutbäume, die man nur mit 4-5 Männern umfassen kann, eine Höhe von 30-40 Schritt und es soll sogar Baumriesen geben, die 150 Schritt gen Himmel ragen.

Unsere Schiffsreise endet mit einem letzten gemeinsamen Abend an Land, ein bisschen Wehmut kommt schon auf, als Kapitän Ogval Bartolom und mich zur Seite nimmt, um uns seine Flussmaid zum Kauf anzubieten, sobald er seinen wohlverdienten Lebensabend antreten will. Er gibt zu, dass ihm die Geschichte mit dem Flusslauerer durchaus zu denken gibt und er in uns mehr sieht, als nur die üblichen zahlenden Passagiere. Weiterlesen

Der ewige Jäger und die alte Gylta

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Ratlos stehen wir bei den Überresten des Flammenmagiers und sind unsicher, ob wir das Richtige getan haben. Da ertönt ein triumphierendes „wir sind durch“ vom Claim des Sikander, die Arbeiter haben gar nicht registriert, dass ihr Brotherr vernichtet wurde. Eine Euphorie, ein Rhythmus durchströmt uns. Wir sehen die Gräber mit ihren Schaufeln und irrem Blick wild herumtanzen. Bartolom spürt, dass die Statuette sich regt. Stiernacken hat schwarzen Rauch im Lager entfacht. Weiterlesen

Hexenköder I

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Kapitel 8:  Hexenköder

Karl und Christian verlassen Cordelias Apotheke vor den anderen und begeben sich zur Pfeifenbeinallee, an dem sie vorhaben eine Schlägerei untereinander anzufangen und dabei „zufällig“ die verfolgenden Hexenjäger aufzuhalten. Baldur und Christoph haben vor, kurz darauf zu folgen und das Tor hinter Cordelia zu verschließen, und es vorher mit glitschigem Öl präpariert zu haben, sodass es jedem Verfolger sehr schwer fallen sollte, das Tor einfach zu überklettern.

Damit Christoph das Tor vom Platzwächter unbeachtet mit Öl einstreichen kann, lenkt Baldur ihn ab, indem er den Wächter in ein Gespräch verwickelt und eine ihm kleine Kostprobe seiner wahrsagerischen Fähigkeiten gibt. Inzwischen bestreicht Christoph unbemerkt das Tor und die umgebenden Wände mit Öl, um ein Überklettern zu erschweren. Weiterlesen

Eine erste Runde in Übersreik VI

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Kapitel 7:  Neue und alte Aufträge

Wir gehen ins Brückenhaus und besprechen die Möglichkeiten, Rudi seiner gerechten Strafe zuzuführen, doch besonders Karl und Christian haben große Bedenken, da jeder Versuch ihm beizukommen oder zu schaden, ausgesprochen gefährlich für Leib und Leben der vier Brüder wäre. So beschließen wir, uns als Nächstes um das Problem mit dem Flusstroll zu kümmern. Damit nicht wieder Rudi allen Ruhm für sich beansprucht und wir auch keiner Gilde damit auf die Füße treten, wendet sich Christoph wieder an an die Advokatin Winandus, Ihrer Auskunft nach gibt es keine Rechtsgrundlage der Stadt den Kadaver oder den Verdienst für sich zu beanspruchen, auch wenn es kein Kopfgeld auf den Troll gibt. Ebenso wenig gibt es eine Gilde der Kopfgeldjäger in Übersreik, auch wenn durchaus einige Personen in der Stadt dieser Profession nachgehen. Weiterlesen

Eine erste Runde in Übersreik V

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Kapitel 6:  Neue Freunde, alte Feinde…

Wir kehren auf dem selben Weg in die Stadt zurück, wie auf dem Hinweg der geplanten Hinrichtung von Holger Maurer, weil Christoph sich die Leichen der Angreifer ansehen will. Wir durchsuchen die Leichen und den Kampfort und finden natürlich die Waffen der Kultisten, sonst jedoch leider nichts. Beim Anführer findet Christoph auf der Brust eine Tätowierung, die einen Arm, der aus Wogen auftaucht und eine Muräne in der Faust hält zeigt. Baldur steckt unbemerkt 3 Dolche von den Leichen ein und die Gruppe trennt sich vorübergehend. Während Karl und Baldur die Stadtwache herbeiholen, bewachen die Zwillinge die Leichen am Ort des Geschehens. Weiterlesen

Eine erste Runde in Übersreik IV

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Kapitel 5:  Die Hinrichtung

Wir setzen uns zusammen und besprechen, wie wir weiter vorgehen und was wir als nächstes machen wollen. Wir sind uns einig, dass wir mehr Informationen sammeln müssen. Am nächsten Morgen begibt Christoph sich zur Advokatin Rosanna Winandus, während Baldur sich im Hafenviertel nach Klatsch zum Thema der anstehenden Hinrichtung umhört. Die Ergebnisse dort sind jedoch sehr gegensätzlich und reichen von der Aussage, er sei ein Dämon in Menschengestalt bis zu den Äußerungen „er ist ein guter Mann, dem übel mitgespielt wurde“. Außerdem erfährt er, der Verurteilte Holger Maurer habe eine Verlobte namens Kristin Gebauer und zudem gäbe es eine Wachweibelin namens Leonora Sendener, die rechtzeitig vor der letzten Hinrichtung den Wachdienst quittiert habe. Einig sind sich die Leute nur darin, dass der Verurteilte ein begnadeter Steinmetz sei. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 13

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2. Oktober 2955 DZ

Im Sumpf mit Moorhexen und einem Oger. Mit Earendils Hilfe schaffe ich es zurück ans Ufer. Die Moorhexe, die mich unter Wasser zog, hält mich noch gepackt, aber ein Schlag mit dem Hammer beendet ihre unwürdige Existenz. Der Elb und der Hobbit erledigen die anderen Moorhexen. Dann ist da nur noch der Oger. Der liefert einen harten Kampf, ist uns gemeinsam letztendlich aber nicht gewachsen.

Erst nach dem Kampf bemerken wir, dass Hergrim im Wasser verschwunden ist und nicht wieder auftaucht. Nach einer gründlichen Suche spürt Roderic einen unterseeischen Tunneleingang auf, der vom Elben untersucht wird. Der findet sich nach dem Auftauchen in einem Tunnelsystem wieder. Nasse Fußspuren von Sumpflingen, die etwas schweres geschleppt haben führen tiefer in diese Tunnel. Weiterlesen

Meine ersten Tage in Übersreik – Irrsinn

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Seit ich Karak Ziflin auf meiner Queste um die Hand der schönen Iglashir verlassen habe, habe ich bereits einiges an Seltsamkeiten erlebt. Aber was ich in Übersreik erlebt habe, lässt sich nur mit Irrsinn umschreiben. Mein Leben in Karak Ziflin scheint in weiter Ferne zu liegen. Unerreichbar fast.

Vielleicht liegt es an meiner Erziehung und bisheriger Lebensführung, aber die Welt der Menschen scheint mir von Unlauterkeit geprägt. Ich fühle mich zutiefst verwirrt. Und am Grund dieser Verwirrung brennt eine über alle Maßen heiße Wut. Hier will ich nun versuchen, die Ereignisse zu ordnen, die mich in diesen Zustand gebracht haben, um vielleicht entscheiden zu können, wohin ich mich nun wenden sollte. Weiterlesen