Archiv des Autors: Agrawan

Fliegende Pfeile und eine nicht ganz so lustige Seefahrt

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Nachdem wir von ganz vielen Leuten auf einem fast Gold verzierten Schwanenboot des Meisters von Seestadt, dem wahrscheinlich größten der ganzen Stadt empfangen genommen werden, bejubelt man die zurückgekehrten Zwerge und natürlich auch uns.

Rodwen, die elbische Gesandte des Königs, wirkt bei der Begrüßung zwar etwas verhalten, aber man darf nicht außer Acht lassen, dass es zwischen Zwergen und Elfen nicht selten zu „Spannungen“ kommt.

Die Stadträtin Linhild bedankt sich mit ihrer sehr angenehmen Art bei uns, die offizielle rechte Hand des Meisters von Esgaroth, Ketil, spricht zwar auch freundliche Worte, die uns bauchpinseln sollen, aber die wirken auf mich nicht echt – Politiker halt. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 17

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2. und 3. Oktober 2955 DZ

Als nächstes versucht es Ferdibrand mit dem „Leithianlied“, von dem wir kurz zuvor gehört hatten. Das scheint die Gefangene heftig zu erschrecken oder zu erschüttern. Aber auch diese Reaktion dauert nur kurz an.

Ich wende mich währenddessen den Ketten zu, die die Elbin binden. Auch diese sind mit Runensiegeln belegt, die ich wie an der Tür mit meinem Moria-Hammer zerstöre. Auch diese blitzen auf, was mich kurzzeitig schmerzt. Die Elbin schrickt auf und versucht, sich in den Schatten zu verstecken. Roderic schafft es mit viel geduldigem Zureden sie zu beruhigen und ihre Hand in seine zu nehmen. Weiterlesen

Gemetzel in Speichelfeld II

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Gino hat hörbar großen Hunger und lässt durchblicken, dass er die Leichen „entsorgt“, also die Toten frisst. Während er noch mit Christoph diskutiert, verschwinden Baldur und Karl in den Keller um sich umzusehen. Als Karl im Dunkeln in einen der zahllosen Stapel mit Unrat stürzt, wird er sofort von etlichen großen Ratten (oder rattenartigen Tieren) bestürmt und entgeht nur knapp ihren Angriffen. Plötzlich ist ein leises Zischen zu hören und es beginnt nach Äther zu riechen. Karl und Baldur ziehen sich über die Treppe aus dem Keller zurück.

Einer der Bewohner, Nikolas Krud, redet mit mit Karl und Baldur und erzählt, er glaube nicht, dass jemand im Haus die Krankheit überleben werde. Die Ärztin sei ihnen zur Rettung geschickt worden und sei nun selber der Krankheit zum Opfer gefallen. Außerdem gibt er Informationen zu einigen der anderen Bewohner. Ein Junge namens „Dreiheit“ z.B. stehle wie ein Rabe. Weiterlesen

Gemetzel in Speichelfeld I

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Christian macht eine erfolgreiche Schmuggeltour mit Nixie Dunkelsprung von der er weiß, dass sie offiziell ein Mitglied der Schiffergilde ist. Die Schiffergilde wird angeführt von einem Mann namens Karsten Rugger, Ehemann von Anna “Omma” Rugger.

Karl hat unterdessen einige Kämpfe im “Kampfzirkel”, die er gut bestreitet und soll deswegen demnächst offiziell aufgenommen werden. Außerdem versucht er Kontakte zum Pantherorden zu knüpfen und spricht mit Haushofmeisterin Adella Mankel.

Baldur redet mit Direktor Benedict Gurkenfeld von der Schaustellertruppe im Variete Theater und erfährt, dass er die Gauklertruppe um Betsie Soßter offenbar nicht leiden kann.

Christoph stellt fest, dass mindestens 80% der Wache entweder wirklich hinter Rudi stehen oder aus Angst oder durch Erpressung hinter ihm stehen müssen. Er legt seine Nachforschungen zu Rudi daher vorerst auf Eis, da ihm ein weiteres Vorgehen noch zu heikel erscheint und wenig Aussicht auf Erfolg verspricht. Weiterlesen

Das Ende ist nah 1 – Rückkehr in die verlorene Stadt

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14.10.888 nG – Einen Wimpernschlag später, nachdem Romin seinen mächtigen Zauber gewirkt hat, stehen wir im Dom von Kreutzing. Die Kapelle ist leer, Claudia und die anderen Kinder sind nicht mehr dort. Sie sind wahrscheinlich durch die Sakristei nach draußen geflohen. Vom Turm der Kapelle aus ist der Ausblick erschreckend. Außer einigen Feuern liegt eine tiefe Dunkelheit über der Stadt. Nur das Wellenschlagen des Düsterwassers ist von hier zu hören. Wir alle sind völlig erschöpft und brauchen dringend Schlaf. Weiterlesen

Von Jägern und Propheten

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Alles ist voll mit Blut. Überall auf dem Platz tote Menschen und Wildschweinkadaver. Der Elf kommt zu sich und die Farbe seiner Augen ändert sich von schwarz zu blau. Prophetin Fenya bewegt sich auf die Göttin Gylta, in Gestalt einer riesigen Bache, zu. Der Himmel verdunkelt sich. Krähenwetter. Es wird fast schwarz, so viele sind es. Karla nennt sie Krächzen.

Bartolom spricht mit dem Elfen und Fenya, inzwischen Teil von Gyltas Rotte, spricht mit ihrer Göttin. Bartolom braucht Gefährten, die dem Elfen Blut geben, damit er vollständig zu seiner ursprünglichen Daseinsform heilen kann. Ich gebe ihm zuerst Blut, es muss sehr viel sein, kann mich kaum auf den Beinen halten und spüre wie mich innere Verderbtheit überkommt. Weiterlesen

Salindras Hoffnung

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Es ist wieder soweit, Wüter hat mir eine Kladde mit einer derzeit noch losen Blattsammlung zugeschoben, in der wir reihum abwechselnd unsere Reiseberichte festhalten. Gefühlt war es doch erst gestern an mir unsere Erlebnisse niederzuschreiben… nun denn.

Gespannt blättere ich durch die Seiten, auf denen sich die ganz zauberhaften Verzierungen und Zeichnung immer dann vermehrt haben, sobald Wüter mit seinen Eintragungen geendet hat. Ungeahnte Talente, die unser großer Freund da in sich trägt. Weiterlesen

Der Elbenpfad

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Die Gefährtinnen hatten das Gefühl ihr Herz ein wenig erleichtert zu haben, nachdem sie Herrn Gandalf von ihren rätselhaften Begegnungen und Ereignissen berichtet hatten. Gandalf war ein durchaus bekannter Name in Esgaroth, der bei den Erzählungen der Schlacht um den Erebor immer wieder fiel, wenn auch lange nicht so häufig wie der, der bedeutsameren Helden der Eroberung und Verteidigung gegen den Drachen Smaug. Griemhild fühlte sich an den Zauberer Radagast erinnert. Sie selber kannte ihn zwar nur aus Beschreibungen, diese waren aber so lebendig gewesen, dass sie ein klares Bild von diesem freundlichen Sonderling hatte. Weiterlesen

Prolog: Schlacht am Amon Naugrim

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Wir machen uns auf, denn die Zeit drängt, wenn wir die Entführten lebend finden wollen. Aber noch vor unserem Aufbruch entscheidet sich Gerhild sich der Urne aus dem  Grab besser zu entledigen,  denn mit dieser Urne stimmt etwas nicht. Nicht nur, dass sie sehr leicht ist, sie fühlt sich auch kalt wie Eis an. Auch Gundis Klinge aus dem Grab ist eiskalt.

Als Garfiel und Gerhild die Urne öffnen, umweht uns kurz ein eisiger Wind und Gerhild und Gundi meinen kurz eine Gestalt  wahrgenommen zu haben und im Wind eine flüsternde Stimme gehört zu haben die „Ash’na’zar“ sagte. Garfiel und ich haben nichts gehört oder gesehen, aber Garfiel erklärt uns, dass es dunkle Sprache gewesen sei. Weiterlesen

Der Kult der goldenen Masken VI

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Larja und Sarja erhalten von unterschiedlichen Personen eine Vision von dem was passieren wird, wenn man nicht schnell handelt und aufhält, was immer der Kult der goldenen Masken plant. Das versöhnt die zwei Streithähne und gemeinsam macht sich die Gruppe auf den Weg tiefer in die Gewölbe. Es wird der Weg über die Galerie gewählt, was der Gruppe gelingt ohne gehört zu werden, derweil Sarja ein Deja-vu Erlebnis hat, was die Stimme des hauptsächlich in Gold gekleideten Ritualführers angeht, kann es aber nicht genau einordnen.

Die Gruppe kommt an eine große, verschlossene Tür mit einem Klopfer. Erich versucht das Schloss zu öffnen, schafft es aber leider nicht. Sarja öffnet daraufhin die Tür mit einem Foramen. In dem Raum befindet sich ein riesiges, kreisrundes Loch in dem es stockdüster ist und dessen Grund man nicht sehen kann. Insgesamt ist es kalt in dem Raum. Es gibt zwei Treppen hinauf zu einem weiteren Tor, ein Zeichen an der Wand und vier Säulen, die mit purpurnem Stoff abgehangen waren. Erich misst mit einem Seil aus, wie tief das Loch etwa ist und schätzt es auf über 100 Meter. Weiterlesen