Archiv des Autors: Agrawan

Ankunft und Unterkunft in Festum

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Kapitel 0, Bornland, Festum, 1. Phex 1038 BF

Auf ihrer Reise durch das nördliche Bornland lernen sich die Helden in der Stadt Firunen kennen und setzen ihre Reise, mit dem gemeinsamen Ziel Festum, zusammen fort.

Vor dem Stadttor in Festum ist eine lange Schlange. Alle warten auf den Einlass in die Stadt. Hörbar bildet sich hinter den Helden ein Tumult. Die Schlange teil sich und eine eindrucksvolle Reitergruppe der Festumer Ulanen bahnt sich den Weg nach Festum. Hinten an reitet ein geflügelter Reiter, der wohl einer der Gebietiger der Geflügelten ist. Von Umstehenden erfahren die Helden, dass dies wohl der Graf Vigo von Arauken ist. Weiterlesen

Gerüchte und Geschichten

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Rubens Erinnerungen… in der Wache von Übersreik, Tag 12…

…also ich weiß nicht ob ich noch ein Bier trinken.. oh, ja… kein Problem. Klar kannst du dich auf meinen Schoß setzen. Hilda, ist das richtig? Ja? Gut. Mensch, ihr Stadtmädchen seid ganz anders als die im Dorf.

Was dann passiert ist? Naja, nach der Sache mit den Mutanten die wir fertig gemacht haben, waren wir alle ziemlich fertig. Also ich und die anderen. Ich glaube, diese schrecklichen Sachen haben uns zusammen geschweißt, fast wie Freunde, die alles zusammen durchmachen, weißt du? Nein? Na egal, gib mir noch einen Schluck. Weiterlesen

Der Weg zum Schafott und zurück

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Erzählt von Alanus vom Fischteich

Endlich ging es am frühen Morgen kurz vor der Dämmerung mit unserem Auftrag los. Wir trafen uns an einem sehr kalten Morgen mit Ilse Fassenbrecht an einer Brücke am Fluss. Es war nichts los auf den Straßen. Aber das war nicht das Ungewöhnliche zu der Zeit, sondern ein komischer Nebel mit einer Art von grünem, kränklichen Licht.

Und da stand Ilse, schwer bewaffnet. Einige dieser Waffen auch für uns. Dennoch beschlich uns ein ungutes Gefühl. Dieses wurde nicht besser, als Ilse uns mitteilte, dass es bestimmt „Störungen“ auf dem Weg geben würde. Weiterlesen

Herz aus Glas I

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In den folgenden vier Wochen helfen Baldur und die Zwillinge noch bei der kurzzeitigen Bewachung von Cordelia Wesseling, da die beiden „Kopfgeldjäger“ ja annahmen, dass die Attentäterin zurückkehren würde. Tatsächlich bemerken wir, dass eine nur kindergroße Person den Laden zu beobachten scheint. Nach zwei Tagen packen die Kopfgeldjäger ihre Sachen und verschwinden und Cordelia bittet uns, Alexander Grün nach Süden aus der Stadt zu schaffen.

Annika Passerine aus dem Waisenhaus in Speichelfeld wird von uns ebenfalls immer wieder mit kleinen Gefälligkeiten und Zuwendungen wie Nahrung, Kräutern und Medizin für die Kinder versorgt, nicht zuletzt, um sie uns gewogen zu halten. Weiterlesen

Schachfiguren in Übersreik

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Zweiter Tag der zweiten Woche in dieser stinkenden Stadt… Gerwins Tagebuch

Immer noch muss ich mich entgegen all meiner Überzeugungen in der Stadtwache verdingen und mir weiterhin die schnöde Plumpheit unseres Vorgesetzten ansehen. Meine Kameraden, allesamt nützliche Schachfiguren in meinem Spiel, verkomplizieren meine Pläne weiterhin, obgleich ich sie langsam als wertvoll erachte. Doch nicht so schnell mit derlei Regungen…

Ruben, der Geschwätzigste von ihnen, sprach unverhohlen einen Wächter auf den Fall Holger Maurer an, welcher schockiert reagierte, wie auch der folgende. Dämlicher Bursche… Ich muss auf ihn und seinen Mund achtgeben, wenn er nicht unseren Untergang bedeuten soll. Also begleitete ich ihn zu der Magierin Sybille Hagerdorn, während unsere Kameraden, die eher Muskeln besitzen als Verstand, Rudi in Schach hielten. Weiterlesen

Und wieder eine Seefahrt

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Während wir versuchen, uns noch ein wenig zu erholen, möchte Fenya Zeit bei Girind verbringen, „Hexenangelegenheiten“. Als wir uns am nächsten Morgen mehr oder weniger ausgeruht der Frage stellen „hier bleiben“ oder „weiterziehen“ ist der Aufbruch von Salindras Hoffnung in meinen Augen eine quasi schon beschlossene Sache. Zwischendurch gesellt sich Fenya wieder zu uns und weiß zu berichten, dass sich die Barbaren auflösen. Diese Information lässt Wüters bis auf wenige Ausnahmen eher niedrigen Blutdruck kurzzeitig in die Höhe schnellen, da er hier wiederum magisches Gewerk vermutet. Fenya vermag ihn beruhigen, meinte sie doch nur, dass die Barbaren von diesem Ort weg nun ihrer Wege ziehen. Weiterlesen

Gemetzel in Speichelfeld III

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Es entbrennt ein wilder Kampf, bei dem alle außer Baldur schwer verletzt werden. Die Vampirin bewegt sich mit übermenschlicher Schnelligkeit, doch gemeinsam gelingt es den Brüdern, sie endgültig niederzustrecken. Im Sterben flüstert sie Karl zu „Mein Vermächtnis, überbringe es meiner Mutter.“ Dann verwandelt sich das Wesen wieder in eine ausgezehrte und verfallene menschliche Frau zurück und verendet.

Beim Durchsuchen des Kellers finden wir einen polierten Handspiegel mit einem Riss darin, das Lager der Vampirin und ein schmutziges Tagebuch, welches in den letzten Wochen nur noch zunehmend wirre Einträge enthält. Weiterlesen

Deadwood

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71. Notiz Prof. Deckard Jones

Einst war meine größte Sorge, ob mein Assistent mir einen zu heißen oder zu kalten Kaffee serviert. Mittlerweile ist die Frage, bringt mich die Hitze oder eines dieser Wesen hier um und ich kann nur hoffen, es geht schnell.

Ort:  Deadwood
Zeitpunkt: früher Morgen

Nach unseren traumatischen Erlebnissen in Holy Spring Water und diesem Gefühl im nichts verloren zu sein, erreichten wir schließlich Deadwood. Schwester Sarah blieb beim Tross und spendete Trost und warme Worte an die, die noch lebten. Weiterlesen

Tausche Behaglichkeit gegen Bedrohung

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Die Gefährtinnen begeben sich zu dem behaglich anmutenden Gasthaus. Riesige Hunde laufen uns entgegen. Hätte Gerhild sie nicht als Beorns Kreaturen erkannt, hätte ich zu den Waffen gegriffen, denn sie überragen mich und ich möchte nicht als Hundefutter enden. Gerhild ruft den größten unter ihnen beim Namen: Schadrach. Klingt in meinen Ohren nach einem dreckigen Orknamen. Dieser hebt nur den Kopf, stuft uns wohl als harmlos ein und döst weiter.  Das Gasthaus muss gut besucht sein, denn wir sehen untergestellte Fuhrwerke und eine Reihe Ponys. Weiterlesen

Die Zeit scheint still zu stehen

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Gedanken von Alanus vom Fischteich – Immer noch der 8. Tag…

Die Stimmung in unserer Gruppe ist nicht gut. Alle regen sich immer wieder über Rudi auf. Sollen sie es doch. Ich glaube, dass Rudi ein Schlüssel sein kann, um im Leben in bessere Kreise zu gelangen. Aber ich halte mich zurück und spiele das Spielchen mit.

Sonst versuchen wir immer noch das ein oder andere Geheimnis zu lüften. Das, was uns immer noch am meisten beschäftigt… Wer hat uns das Geschehene eingebrockt?! Diese Frage stelle ich mir immer und immer wieder? Ist es Schicksal? Ja! Denn so viele Zufälle können hinter einander nicht passieren. Weiterlesen