Lord Walder Frey hat zum 24.01.297 Richard Roxten zu einer Audienz geladen. Er scheint nicht sehr erfreut, dass sich die Roxtens all zu sehr auf den Eiseninseln engagiert haben. Als Richard am 28.01. zurück in Hag’s Mire ist, berichtet er, dass Walder Frey ihn zu einem Bußgang genötigt hat. Eine Gesandtschaft der Roxtens soll einige Söhne der Freys eskortieren und als demütige Vasallen des Hauses auftreten. Die Reise wird etwa einen Monat dauern und geht nach Altsass, um die Kinder dort der Septe zu übergeben.
Lord Richard bittet seinen Bruder Ser Gregor, ihn zu begleiten, da er Sorge um seine Sicherheit hat. Weiterlesen
Schlagwort-Archiv: Zusammenfassung
Blut auf der Themse 30 – Eine unerwartete Offerte
Schreibe eine AntwortFreitag, der 12.01.1883: Es ist eine triste, kalte Winternacht, in der die Kainskinder nach London zurückkehren. Die Pfützen im Hafen sind zu Eis erstarrt und in den Ecken liegt dreckiger Schneematsch. Noch haben sie sich nicht entschieden, welchen der von Lady Ava aufgezeigten Wege der Klüngel gehen soll, um das Geheimnis um den Grauen König zu lüften. Daher ziehen sie sich in das Elternhaus von Mr. Wright zurück und beratschlagen.
Sir Cedric, der wegen Moonfields erlittener Ohnmacht und den damit verbundenen Aurafärbungen misstrauisch ist, sondiert den Malkavianer erneut mit Auspex und Magiegespür. Der Tremere kann jedoch nur erkennen, dass Moonfield augenscheinlich ein Vampir ist, die Silberfäden scheinen verschwunden zu sein. Der Klüngel berät, ob sie die Konfrontation mit Mr. Mellon und Dr. Goodfellow suchen sollen. Lord Liam weist daraufhin, dass sie unbedingt an den Hintermann herankommen müssen, der seinerzeit die Verschwörung gegen Mithras eingefädelt hat. Moonfield erklärt, dass er nicht mit
Dr. Goodfellow alias „Puck“ zusammentreffen will, da er schon mehrfach von diesem Mann missbraucht wurde. Er zweifelt auch daran, dass sie die erneute Suche nach den verschwundenen Seiten seiner Krankenakte der Lösung näherbringen wird. Möglicherweise könnte der Archont Herr Heider vom Clan Tremere das Blutritual durchbrechen, dass „Puck“ an ihm durchgeführt hat. Allerdings warnte Lady Ava ihn davor, dass seine Geisteskrankheit nach Auflösung des Bannes wieder stärker werden würde. Während sie noch das Für und Wieder diskutieren, verfällt Moonfield in leichte Trance. Benommen erhebt er sich von seinem Stuhl und versucht aus dem Fenster zu steigen. Doch Mr. Wright kann ihn davon abhalten. Der Malkavianer ist verwirrt und weiß nicht, was gesehen ist. Als der Nosferatu einen Bick aus dem Fenster wirft, meint er kurz eine gekrönte Gestallt in den grauen Nebelschleiern zu erkennen.
Entnervt beschließen die Vampire für heute Schluss zu machen. Der Klüngel verabredet sich für die morgige Nacht zu 21:00 Uhr. Lord Liam nimmt Moonfield wie besprochen zu sich mit nach Hause, damit er dort ein Auge auf den Gefährten haben kann. Als die beiden das Gebäude verlassen haben, fordert Sir William die anderen auf, morgen um 19:00 Uhr zuerst zu ihm zu kommen. Dann trenne auch sie sich, nur Sir Cedric verbleibt einsam im Keller des schmucklosen Anwesens. Mr. Wright und Mr. Meriwether hingegen verfolgen Lord Liam und Moonfield, um den Malkavianer zu observieren. Weiterlesen
Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1956, 4.-6. November
Schreibe eine AntwortSonntag, 4.11.1956 – Wir sind weiterhin im Fuchsbau und besprechen unser Vorgehen. Mackenzie möchte gerne Jean Monnet in Augenschein nehmen. Von Siemens kann evt. Einladungen für die Matinee am Montag Abend besorgen. Es könnte interessant werden, herauszufinden ob der Franzose in irgendeiner Weise besessen ist. Außerdem hat Constance einen ihrer Ghule, Albert Mayer, bei den Verhandlungen platziert. Vielleicht plant die Beraterin des Prinzen etwas?
Nachdem unserem Treffen im Fuchsbau zu Ende ist, spreche ich mit Madame Felix. Sie weiß zu berichten, dass der Schotte ein Stuart ist und sich über die Résistance uns angeschlossen hatte. Madame Felix hat sich seit seinem verschwinden nicht mehr mit ihm beschäftigt. Als ich ihr berichte, dass der Schotte der Erzeuger von Mackenzie ist, wird sie hellhörig und will darüber noch mehr Informationen einholen. Weiterlesen
Winter in Rohald II
Schreibe eine AntwortWir wollten also soeben das Langhaus verlassen, als ein markerschütternder Schrei aus dem hinteren Teil des Hauses, aus den Räumen des Jarl erklang. So nahmen wir die Beine in die Hand und fielen förmlich die Stiege ins obere Stockwerk hinauf. Hier war der der Raum mit Fellen und Stoffen in zwei Schlafbereiche unterteilt. In dem einen stand das Bett von Gudrid und ihrem Mann und in dem anderen das Bett von Hrolf und seiner Frau. In diesem lag Hrolf auch zusammengekrümmt wie ein kleines Kind und sich vor Schmerzen windend. Um ihn herum seine sorgenvoll dreinschauende Frau Yngwe, seine älteste Tochter Gudrid, der es ebenfalls nicht gut zu gehen schien und ihr Mann Herjolf, der sie leicht stütze. Hrolf hatte sich wohl schon ein paar Mal erleichtert und das gute Festessen auf den hölzernen Dielenboden gekotzt. Weiterlesen
Der Stab des Wegwächters – Teil 5
Schreibe eine Antwort26. April des Jahres 2952 des Dritten Zeitalters
Wegfeste Mühlenfurt, Düsterwald, Wilderland
Die Spinne auf dem Turm hatte riesige Mandibeln und wirkte auch sonst wie eine deutlich größere Version der Jagdspinnen die wir bereits kennen gelernt hatten. Nachdem uns Bofri den Stab als reich verzierten und meisterhaft gearbeiteten Wanderstecken mit einer großen Perle am Knauf beschrieben hatte, machten sich Hergrim, Roderic und ich daran, näher an den Turm heran zu schleichen. Die Zwerge, Narvi und Earendil blieben zurück, um im Notfall für eine Ablenkung zu sorgen, falls die Spinne erwachen sollte.
In gut zehn Metern um den Turm herum hatten scheinbar die alten Zauber die Vegetation im Zaum gehalten und so mussten wir wohl oder übel über ein recht großes Stück freier Fläche. Hierfür näherten wir uns dem Turm von hinten und suchten nach einer Möglichkeit von dort einzudringen. Diese fanden wir aber leider nicht und so blieb uns nichts anderes übrig, als zum Vordereingang weiter zu schleichen. Nahezu lautlos betraten wir das Erdgeschoss und sahen uns um. Die Kellertreppe war von allerlei Geröll versperrt und da es sonst nichts zu entdecken gab, wandten wir uns der Steintreppe ins Obergeschoss zu. Dort war der Steinboden noch vollständig intakt, im Gegensatz zu der Treppe, welche zum Dach hinauf führte. Außerdem waren hier tatsächlich noch Reste des ehemaligen Mobiliars zu finden und zwischen diesem gelang es Roderic, eine von zwergischen Runen versteckte Truhe ausfindig zu machen. Mit geübten Handgriffen konnte Hergrim diese dann öffnen und fand, neben dem Stab, auch noch einen zwergischen Armreif, eine Kartenbehälter und mehrere Bücher unterschiedlicher Größe. Da sich in diesem Moment die Spinne über uns zu regen begann, nahmen wir lediglich Stab, Armreif, Karten und eines der Bücher mit. Den Rest ließen wir in der Truhe zurück und schlichen mit schnellen Schritten die Treppe wieder nach unten. Weiterlesen
Bestehen und Vergänglichkeit II
Schreibe eine Antwort23 Raja 1032 BF, Andraquell, Nachts im Stall
Wir werden von einem Ochsen geweckt, der durchgegangen ist. Ein roter Mond scheint am Nachthimmel. Mit vereinten Kräften und der Hilfe von Trevor, der den Ochsen versucht umzuwerfen, fangen und beruhigen wir das Tier. Nach einem Umtrunk auf den Stress gehen wir wieder schlafen. Trevor war gerade erst angekommen und übernachtet bei uns. Rubinion erfährt aus den Sternbildern von Heskatet dem Zeitdieb und fragt Larja danach. Weiterlesen
Der Stab des Wegwächters – Teil 4
Schreibe eine AntwortAm nächsten Morgen, den 14. April 2952 DZ, kommt Bofri, noch vor dem Morgenbier an mein Schlaflager um wieder über sein Lieblingsthema zu reden, die Alte Waldstraße. Heute morgen geht es ihm um die Wehrtürme und befestigten Gasthäuser entlang der Straße, die wohl teilweise noch erhalten sind. Besonders hat es ihm die „Mühlenfurt“ angetan, da er dort den Stab des Wegwächters vermutet, der bei der Wiederherstellung der Strasse von Nutzen sein könne.
Schnell steckt er mitten in der Wegplanung und dem Deuten alter Geschichten, während ich frühstücke und halbwegs interessiert zuhöre. Bofris Plan sieht vor, auf dem Dunkelfluß durch den Wald zu reisen, bis sich sein Lauf nach Osten wendet. Nördlich von diesem Knick müsste man auf die Straße treffen. Der Plan klingt soweit sinnvoll, also sind wir vier einverstanden, nach dem Markt aufzubrechen. Weiterlesen
Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1956, 1.-4. November
Schreibe eine AntwortZehn Jahre sind verstrichen. Berlin ist zweigeteilt in einen Ost- und einen Westsektor. Von Siemens meldet sich bei mir. Der Archivar der Stadt, Karl von Gutenberg, möchte uns morgen Abend um 22 Uhr in der konspirativen Wohnung treffen.
Freitag, 2. November 1956 – Ich fahre zur gewünschten Zeit zum Fuchsbau. Das treffen scheint mit allen aus dem alten Klüngel anberaumt zu sein. Neben von Siemens sind auch von Vieregg und Mackenzie dort.
Karl von Gutenberg erscheint pünktlich und bittet um Diskretion, denn es geht um eine delikate Angelegenheit. Ihm ist Constance nicht geheuer und er bittet uns, Augen und Ohren offen zu halten, ob wir etwas kompromittierendes finden, dass er gegen sie verwenden kann. Weiterlesen
Der sterbende Gigant
Schreibe eine AntwortPersönliches Logbuch, Giuseppe Lombardi, 05.01.2268 – Theonothk-Sektor
Ich vermute, es war schieres Glück, dass wir aus dem Gefecht mit dem Drakhjäger nur mit leichten Schäden entkommen konnten. Captain Krey hatte Befehl gegeben, sich dem fremden Schiff zu nähern und nach einer Andockmöglichkeit ausschau zu halten. Das Ding ist riesig, fast neun Meilen lang und von völlig fremder Bauweise. Unsere Scans ergaben, dass kaum noch Energiesiganturen von dem Schiff ausgehen, mal abgesehen von den chaotischen Messwerten der Anomalie, die weite Teile mittschiffs zerstört hat, treibt der Koloss wie ein sterbender Gigant im All. Weiterlesen
Der Stab des Wegwächters – Teil 1
Schreibe eine Antwort26. Juni des Jahres 2951 des Dritten Zeitalters
Thranduils Hallen, Waldlandreich, Wilderland
Heute Morgen hatten wir eine private Audienz beim Elbenkönig, denn die Themen über die wir sprachen gingen nur wenige etwas an. Thranduil spürt die Anwesenheit dreier Diener des Dunklen Herrschers im Wald bereits seit Beginn des Jahres. Seine Nachforschungen ergaben, dass es sich hierbei um Nazgul, Ringgeister, handelt. Jener Dunkle Reiter, welchen wir in der Ostbucht trafen, war einer von ihnen. Sie sind die Neun aus dem Gedicht und stehen völlig unter der Kontrolle des Auges.
Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,
Einer dem dunklen Herrn auf dunklem Thron
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Einen Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Ihre Macht wächst mit der des Feindes, Saurons selbst, und so werden wir wohl nicht zum letzten Male mit einem von ihnen zu tun gehabt haben. Nachdem der Verbleib des Buches geklärt war, erhielt Roderic die Mallornnuss als Geschenk.
Später am Tage teilte Ruithel uns noch mit, dass sich ihre Vermutung bestätigt hätte und Edrahil, der Grenzwächter vor ihrer Zeit, jener Elb sei, welcher Frar den Bart kostete. Er habe sich auf den Weg nach Lorien gemacht heißt es. Weiterlesen



