Freitag, der 13. Tag des VIII. Monats im Jahre 888 nG. Als Wilbur wieder bei uns im Raum mit dem doppelseitigen Portal war, führten wir die Erkundung des Turms weiter fort. Wir dachten einen Augenblick darüber nach einfach die Zaubersteintafel mitzunehmen, quasi als portable Fluchtlösung, verwarfen den Gedanken aber. Als erstes nahmen wir die Treppe zur Tür auf der ein Elf abgebildet war. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Spielrunden
Geschäfte im Norden – Teil 15
Schreibe eine Antwort2. Oktober des Jahres 2955 des Dritten Zeitalters
Framsburg, Täler von Gundabad, Wilderland
Gemeinsam hockten wir im Dunkel der Treppe und berieten über das weitere Vorgehen. Hergrim war vor seiner Flucht aufgefallen, dass einer der beiden Bergtrolle sehr aggressiv, der andere hingegen fast melancholisch zu sein schien. Es reifte der Plan, sie gegeneinander aufzuhetzen und das entstehende Chaos zum Angriff zu nutzen.
Um die aktuelle Lage zu erkunden und Hergrims Beobachtung zu verifizieren, schlich ich zurück in die große Halle. Dort waren die beiden Bergtrolle damit beschäftigt, einen Trainingskampf abzuhalten. Der aggressive Troll führte einen Hammer einfacher Machart, der melancholische hingegen einen schwarzen Streitkolben aus Mordor. Auch seine Bewegungen waren ungewöhnlich für einen Troll, denn sie wirkten eher menschlich und deutlich zu elegant für einen tumben Bergtroll. Außerdem konnte ich um seinen Hals ein schwarzes Band aus Leder erkennen. War hier vielleicht etwas ähnliches im Gange wie damals mit Feredrûn?
Der Fürst der Finsternis 5 – Die Agonie des faulenden Mahlzahns
Eine AntwortGlücklicherweise kann uns der widerliche Anblick der Agonie des faulenden Mahlzahns nichts anhaben; und es ist wirklich ein groteskes Bild, das sich uns bietet: Ein 6 Meter großer Koloss über und über mit sich windenden und stöhnenden Gesichtern übersät, fliegt aus dem Ritualraum der Festung auf uns zu. Romin zaubert sofort magische Klingen, die den Dämon augenblicklich treffen, aber außer ein paar Kratzern nichts zu bewirken vermögen. Daraufhin verschwindet der Dämon für wenige Augenblicke aus dem Sichtfeld und taucht plötzlich unerwartet vor der Kampftruppe auf und schlägt mit seinen Tentakeln auf Severin und Romin ein. Weiterlesen
Der Kult der goldenen Masken VI
Schreibe eine AntwortLarja und Sarja erhalten von unterschiedlichen Personen eine Vision von dem was passieren wird, wenn man nicht schnell handelt und aufhält, was immer der Kult der goldenen Masken plant. Das versöhnt die zwei Streithähne und gemeinsam macht sich die Gruppe auf den Weg tiefer in die Gewölbe. Es wird der Weg über die Galerie gewählt, was der Gruppe gelingt ohne gehört zu werden, derweil Sarja ein Deja-vu Erlebnis hat, was die Stimme des hauptsächlich in Gold gekleideten Ritualführers angeht, kann es aber nicht genau einordnen.
Die Gruppe kommt an eine große, verschlossene Tür mit einem Klopfer. Erich versucht das Schloss zu öffnen, schafft es aber leider nicht. Sarja öffnet daraufhin die Tür mit einem Foramen. In dem Raum befindet sich ein riesiges, kreisrundes Loch in dem es stockdüster ist und dessen Grund man nicht sehen kann. Insgesamt ist es kalt in dem Raum. Es gibt zwei Treppen hinauf zu einem weiteren Tor, ein Zeichen an der Wand und vier Säulen, die mit purpurnem Stoff abgehangen waren. Erich misst mit einem Seil aus, wie tief das Loch etwa ist und schätzt es auf über 100 Meter. Weiterlesen
Der erste freie Tag
Schreibe eine Antwort8. Tag in Übersreik
Mir tun die Füße weh. Was auch immer die letzten Tage passiert ist, auf jeden Fall bin ich noch nie so viel gelaufen in meinem Leben. Nicht einmal als damals Bauer Hauenbruck seinen Köter auf mich gehetzt hat. Und nur weil ich seine Frau gesehen habe, als sie im See baden war. Dabei konnte ich nicht mal was dafür…
Aber hier in Übersreik habe ich das Gefühl, ich laufe nur noch. Übersreik ist die erste und größte Stadt in der ich je war. Als die riesigen Mauern vor uns auftauchten, war ich überwältigt. Kein Tiermensch, Wolf, Bär oder Räuber würde diese Mauern überwinden, um die Leute dahinter zu überfallen. Wie ich aber feststellen musste, lauerten hinter den Mauern mehr Gefahren als in den Wäldern. Weiterlesen
Hexenköder II
Schreibe eine AntwortAm nächsten Morgen macht Cordelia uns ein Frühstück und wir besprechen die Ereignisse des Vorabends. Sie ist zurecht noch immer besorgt um ihr Leben, da die Attentäterin Hannah Baumann entkommen ist und womöglich erneut versuchen wird sie umzubringen. Wir versprechen abends die Kopfgeldjäger zu ihr zu schicken, wenn wir sie überzeugen können bei ihr zu bleiben und auf die Mörderin zu lauern. Wir kehren dann in die Kaserne zurück, holen unsere Sachen und gehen auf Patrouille. Weiterlesen
Erste Eindrücke des Davokar
Schreibe eine AntwortEndlich neigt sich die Flussfahrt ihrem Ende zu, die letzten Tage waren geprägt von Wassermassen, die immer wieder wilder, rauer und gefährlicher zu werden schienen. Besonders beeindruckend ist der lichte Rand des Davokars – Mammutbäume, die man nur mit 4-5 Männern umfassen kann, eine Höhe von 30-40 Schritt und es soll sogar Baumriesen geben, die 150 Schritt gen Himmel ragen.
Unsere Schiffsreise endet mit einem letzten gemeinsamen Abend an Land, ein bisschen Wehmut kommt schon auf, als Kapitän Ogval Bartolom und mich zur Seite nimmt, um uns seine Flussmaid zum Kauf anzubieten, sobald er seinen wohlverdienten Lebensabend antreten will. Er gibt zu, dass ihm die Geschichte mit dem Flusslauerer durchaus zu denken gibt und er in uns mehr sieht, als nur die üblichen zahlenden Passagiere. Weiterlesen
Der ewige Jäger und die alte Gylta
Schreibe eine AntwortRatlos stehen wir bei den Überresten des Flammenmagiers und sind unsicher, ob wir das Richtige getan haben. Da ertönt ein triumphierendes „wir sind durch“ vom Claim des Sikander, die Arbeiter haben gar nicht registriert, dass ihr Brotherr vernichtet wurde. Eine Euphorie, ein Rhythmus durchströmt uns. Wir sehen die Gräber mit ihren Schaufeln und irrem Blick wild herumtanzen. Bartolom spürt, dass die Statuette sich regt. Stiernacken hat schwarzen Rauch im Lager entfacht. Weiterlesen
Hexenköder I
Schreibe eine AntwortKapitel 8: Hexenköder
Karl und Christian verlassen Cordelias Apotheke vor den anderen und begeben sich zur Pfeifenbeinallee, an dem sie vorhaben eine Schlägerei untereinander anzufangen und dabei „zufällig“ die verfolgenden Hexenjäger aufzuhalten. Baldur und Christoph haben vor, kurz darauf zu folgen und das Tor hinter Cordelia zu verschließen, und es vorher mit glitschigem Öl präpariert zu haben, sodass es jedem Verfolger sehr schwer fallen sollte, das Tor einfach zu überklettern.
Damit Christoph das Tor vom Platzwächter unbeachtet mit Öl einstreichen kann, lenkt Baldur ihn ab, indem er den Wächter in ein Gespräch verwickelt und eine ihm kleine Kostprobe seiner wahrsagerischen Fähigkeiten gibt. Inzwischen bestreicht Christoph unbemerkt das Tor und die umgebenden Wände mit Öl, um ein Überklettern zu erschweren. Weiterlesen
Der Fürst der Finsternis 3 – Die Festung des Uhrwerks
Schreibe eine Antwort13.10.888 n.G.
Sunionius Roo Murr stand leblos vor dem Abgrund, der zwischen uns und seinem Anwesen lag, und es gelang uns nicht, ihn zu reaktivieren. Während wir unsere Strategie besprachen, beobachteten wir, wie sich die Leere dem Gebäude langsam näherte. Der südliche Turm war bereits arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Weiterlesen



