Larja Eichinger – Hintergrund

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„Ich stamme aus Teshkal, der Wacht der Menschen in der Steppe. Wir kennen unsere Wege und der Schwarzpelz fürchtet uns… doch der Verstand braucht Bücher, wie das Schwert den Schleifstein. Viel zu töricht laufen die Meinen erhobenen Hauptes in ihren Tod. Und so schwöre ich, nie meinen Verstand erstumpfen zu lassen. Und jeder der uns Teshkaler kennt, weiß dass man sich auf unser Wort verlassen kann.“ Weiterlesen

Johann Wilhelm Gerbrand

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„Wie ich hier hinkomme? Das ist eine lange Geschichte…“

„Ich habe Zeit.“

„Na dann… aufgewachsen bin ich in einem kleinen Dorf, naja, eigentlich eher außerhalb auf einem kleinen Hof. Meine Eltern waren tüchtig, wir hatten sogar eine Kuh und ein paar Hühner, genug zu essen und wir waren frei. Ich musste ein bisschen helfen, aber die meiste Zeit durfte ich mit meinem kleinen Bruder spielen. Das war eine schöne und behütete Zeit.

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Die Dunkle Halle V – Die Nacht der Diebe

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26. Boron 1025 BF
Von den östlichen Hügeln kommend bahnten sich kurz vor Mitternacht eine Feuerhose und ein Eisgolem ihren Weg durch Olport in Richtung der Runajasko. Über ihnen wütete eine tiefhängende Gewitterwolke, unter ihnen bebte die Erde, und zusammen brachten die vier pervertierten Elementare Leid und Zerstörung über alles und jeden in ihrem Weg. Die olporter Magier verteidigten ihre Akademie mehr schlecht als recht mit Luftdschinnen, Balthasar verwandelte sich in einen Drachen, um gegen das Feuerelementar zu kämpfen, und Styrvake stürmte gegen den mit Eiskristallen um sich schießenden Golem an. Weiterlesen

Don Ignacio Solozano de la Minoza

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Vater: Henrico De La Minoza
Mutter: Lucia De La Campriso
Älterer Bruder: Marino
Jüngere Schwester: Cecilia
Betreuer: Pedro Sciosca Rudero
Köchin: Valoria Ruiz Cabra (vermählt mit Pedro)

Es ist der 17. Juni 1712 als Ignacio in [spanische Ortschaft] das Licht der Welt erblickt. Seine Mutter Lucia versucht ihn gut zu umsorgen, und sich so davon abzulenken, dass sie nun schon seit dem Frühjahr keine Nachricht mehr von ihrem Mann, dem Fürsten von [spanisches Fürstentum], erhalten hat. Die ersten Orangenernten wurden bereits eingefahren….
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Roland Voss

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Roland wurde als 3. Sohn eines Müllers geboren. Die Familie lebte nahe Hameln. Da sein älterster Bruder Siegfried die Mühle erben würde, entschied sich Roland für eine Lehre als Tischler in Hameln, während der dritte Bruder Gerhard als Gardist in die gerade fertig gestellte Festung in Hameln eintrat.

In der Stadt lernte Roland nach seiner Lehre ein Mädchen kennen und lieben. Er holte sich den Segen ihrer Eltern und er und Anne heirateten bevor sie beide 19 Jahre alt waren. Kaum ein Jahr später sollte ihr erstes Kind geboren werden. Rolands Mutter und Schwägerin verstanden sich beide darauf Kinder auf die Welt zu bringen und so reiste Anne zur elterlichen Mühle damit ihr Kind dort auf die Welt kommen sollte. Zwei Tage später machte sich Roland ebenfalls auf den Weg, um nach seiner Frau zu sehen und vielleicht schon sein Kind begrüßen zu können. Weiterlesen

Rückkehr ins Gelobte (Wilder-) Land

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11. Juli 2954 DZ

Gegen Abend begeben wir uns zur Sicherheit aus dem Schutzkreis Bruchtals heraus und befreien Feredrun von ihrem Halsband. Daraufhin verschwindet die Geistergestalt und an ihrer Stelle erscheint eine junge Frau von elbenhafter Schönheit. Sie bleibt zunächst still und scheint die Eindrücke der Umgebung mit ihrer wiedererlangten Körperlichkeit zu genießen. Mit einem tiefen, befreiten Seufzer reckt und streckt sie sich, um sich anschließend herabzubeugen und die Überreste des Halsrings verdampfen zu lassen. Weiterlesen

Trügerische Fluten – Teil 2

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10. August 2954 DZ

Da nach der rasanten Bootsfahrt an eine Fortsetzung der Reise erst einmal nicht zu denken ist, und der Arm aus dem Fluss eindringlich auf das Nebelfeld weist, machen wir uns auf, dieses Mysterium zu untersuchen. Der Nebel verdeckt ein Gräberfeld, auf dem Earendil viele Geister bemerkt. Ein merkwürdiger Gesang führt uns zu einem geöffneten Hügelgrab. Der Elb kann dem Gesang nicht widerstehen und wandelt auf einen aus dem Grab aufgetauchten Unhold zu. Im letzten Moment können Ferdibrand und ich verhindern das der Elb von dessen eisiger Klauenhand ins Grab gezogen wird. Aus dem Nebel tauchen weitere Unholde und wandelnde Tote auf. Glücklicherweise kann der Elb endlich seinen Bann abschütteln und uns im folgenden Kampf unterstützen. Weiterlesen

Die Äpfel von Avelten 4 – Bezaubernde Nymian

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19.5.888 n.G.
Wir flohen vor den Rotkappen aus dem Wald. Auf der Straße gab es abermals Streit zwischen Felten und Amir, die sich nicht einigen konnten. Auch ich wollte nicht nochmal gegen die Wechselbälger kämpfen, selbst wenn sie da die Gestalt von kleinen, alten Männern angenommen hatten. Felten ging zum Dorf, während Amir uns andere wieder in den Apfelhain führte. Keine Spur von den Wichten, doch dann vernahmen wir Feltens Hilferufe. Weiterlesen

Gruft der sterbenden Träume 5 – Das Grabmal von Hurian-Lo Apak

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5.9.21 Der Morgen – Wir sind noch in dem Außenposten. Temedo braut Tränke und Salben. Tomsel lebt noch ist jedoch ohnmächtig. Es ist ein kühler Morgen und der Dunst breitet sich von dem See aus über das Land. Alles ist mit Raureif übersäht. Der Winter kommt unaufhaltsam immer näher.
Temedo wird auf den Ausspruch „kleiner Zauberer“ durch uns angesprochen, streitet jedoch ab ein Zauberer zu sein. Wir belassen es zunächst dabei und planen die nächsten Schritte wie die Reiseroute. Das schließt auch die Beseitigung, meine Beisetzung, der Toten ein. Weiterlesen

Gruft der sterbenden Träume 6 – Eine Karaffe voll Finsternis

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15.09.21 – Wir steigen die Treppe hinauf und erreichen einen Raum mit vier Altären. Hier ist einiges zu Bruch gegangen. Eine geplünderte Opferkammer. Zwei Ausgänge, einer nach Norden, der andere Vergessen irgendwie. Es kommt mir alles irgendwie bekannt vor. Es riecht nach Schwefel. In der Ferne ein Kratzen. Eine weitere Leiche – Ordo Magic. Allein einer Wende sehen wir einen großen schwarzen Fleck. Meine Gefährten durchleuchten den Raum. Der Ordo Magica scheint verantwortlich für die geschwärzte Wand. Wir erkennen Meisterin Selenja. Sie wurde erstochen. Tribor findet in Selenjas Gepäck archäologisches Werkzeug und eine Schriftrolle und noch zwei Fläschchen. Die Schriftrolle enthält ein Rezept für Purpursaft. Weiterlesen