Trügerische Fluten – Teil 2

Schreibe eine Antwort

10. August 2954 DZ

Da nach der rasanten Bootsfahrt an eine Fortsetzung der Reise erst einmal nicht zu denken ist, und der Arm aus dem Fluss eindringlich auf das Nebelfeld weist, machen wir uns auf, dieses Mysterium zu untersuchen. Der Nebel verdeckt ein Gräberfeld, auf dem Earendil viele Geister bemerkt. Ein merkwürdiger Gesang führt uns zu einem geöffneten Hügelgrab. Der Elb kann dem Gesang nicht widerstehen und wandelt auf einen aus dem Grab aufgetauchten Unhold zu. Im letzten Moment können Ferdibrand und ich verhindern das der Elb von dessen eisiger Klauenhand ins Grab gezogen wird. Aus dem Nebel tauchen weitere Unholde und wandelnde Tote auf. Glücklicherweise kann der Elb endlich seinen Bann abschütteln und uns im folgenden Kampf unterstützen.

Nach unserem Sieg entdeckt Earendil  am Rand des Nebelfeldes eine dunkle Gestalt. Im Hügelgrab finden wir 3 Elben. Auf dem Boden liegen eine tote Elbenfrau und ein nur noch schwach atmender Elb. Auf einem Sarkophag liegt eine uns bekannte Elbin namens Ruithel. Zum Glück lebt sie noch, aber auch Roderic mit seinen Heilkünsten kann sie nicht aus ihrem totenähnlichen Schlaf wecken. Als wir mit den zwei lebenden Elben den Hügel verlassen, hören wir aus einem anderen Grab Hilferufe. Dort finden wir Wulfhart. Unzusammenhängendes Zeug stammelnd, weist er auf ein drittes Grab. Dort finden wir weitere Tote, die uns angreifen.

Auf dem Rückweg erblickt Earendil den Nazgul, den man den „Geist des Waldes“ nennt. Dieser zieht sich zurück, aber stattdessen stehen auf dem ganzen Nebelfeld Tote aus den Gräbern auf und zwingen uns zum Rückzug. Zurück am Schiff müssen wir die aufgeregten und verängstigten Leute beruhigen, die den Ort am liebsten Hals über Kopf verlassen wollen. Auf unseren Rat hin verbringen wir zumindest noch die Nacht im Schutz der Schiffswände.

Wulfhart erholt sich und berichtet folgendes:
– der „grosse Geist“ (Nazgul) lässt viele Leute in die Gräber bringen, um wahrscheinlich eine Armee aus Untoten zu bilden. Die Opfer werden von Menschen und Orks hierher gebracht. Als Anführer der Menschen beschreibt Wulfhart den Söldnerführer Valbrand
– der Nazgul sagte in einem belauschten Gespräch „Der Zauberer ist kein Problem mehr“ Wir schließen daraus, dass Radagast gefangen gehalten wird, vermutlich in Zimraphels Turm

Auch der überlebende Elb namens Caranthir hat einiges zu berichten. Zu zehnt waren sie unter Führung von Amras aufgebrochen, um nach Überlebenden aus Aerandirs Schar zu suchen. Auch sie wurden überfallen und hierher verschleppt. Die übrigen Elben werden von Magog gefangen gehalten.

Des Nachts greifen uns um die 50 Untote an, die wir dank der schützenden Schiffswände ohne große Schäden zurückschlagen können.

11. August 2954 DZ

Am nächsten Morgen ziehen wir nochmals ins Gräberfeld, um nach Überlebenden zu suchen. Caranthir, Wulfhart , Baldac und Amaswinta begleiten uns. Wir finden viele Vermisste, aber leider nur noch zwei lebendig.

Vor dem zentralen Hügelgrab tritt uns der König der Unholde entgegen. Während wir uns ihm stellen sehen sich unsere Begleiter kleineren Unholden und Untoten gegenüber. Der Unholdkönig erschafft eine magische Dunkelheit und versetzt mich und Hergrim in einen magischen Schlaf.

Trotz aller Hindernisse können wir den Sieg davontragen. Mit dem Tod des Unholdkönigs erstirbt jeglicher Widerstand und der Nebel löst sich auf. Im zentralen Hügelgrab finden wir Amras, der zum Glück noch lebt.

Insgesamt können wir noch 12 Personen lebendig aus dem Gräberfeld retten. Danach versuchen wir, uns zu Fuß nach Schwarzhall durch zu schlagen. Da der Wald dicht ist und wir täglich Nahrung jagen müssen, kommen wir nur langsam voran. Zusätzlich verfolgen uns Spinnen.

Print Friendly, PDF & Email

Teile diesen Beitrag

0 0 vote
Beitragsbewertung
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all comments