14. Juni vormittags – Wir treffen uns vor dem Haus von Philippus und warten auf Severin. Derweilen besprechen wir unsere Strategie der Befragung. Wir wollen es zunächst mit Argumenten versuchen. Severin erscheint jedoch nicht und wir entscheiden uns ohne ihn nun vorzugehen. Schlag 12:00 Uhr klopfen wir an die Tür von Philippus Haus. Wieder einmal öffnet und sein alter Diener und versucht uns erneut abzuweisen. Diesmal jedoch nicht mit mir. Ich dränge ihn durch die Tür und folge ihm ins Haus. Die anderen kommen mir nach. Schnell schließen wir die Tür hinter uns da der alte Diener in Panik um Hilfe ruft. Während ich mich bemühe den Diener ruhig zu stellen begibt sich Romin weiter ins Haus und findet in der Küche eine Magd. Bei Romins Anblick, den Schreien des Dieners, wechselt die Magd die Hautfarbe und wird ohnmächtig. Romin beschließt diese sicherheitshalber auf einem Küchenstuhl zu fesseln und zu untersuchen… Auch einen Knebel vergisst er nicht ihr anzulegen. Weiterlesen
Yggdrasill – Der Weltenbaum IX
Schreibe eine AntwortSo nun wird es interessant und wichtig und deswegen solltet ihr mich hier einmal weiter erzählen lassen, bevor hier unfähigen Saufköpfe noch dafür sorgt, dass auch der letzte am Tisch eingeschlafen ist. Wollt ihr wirklich diese Hallen mit dem nutzlosen an einander Reihen von Worten beschmutzen? Mit der Klinge und dem Bogen, da seid ihr flink und zielsicher, aber eure Zunge ist so träge wie… Ach lassen wir das, wir können ja morgen die kleine dort drüben fragen, sie wird es bestimmt bestätigen können. Weiterlesen
Roderic Rotschopf – Kind zweier Völker
Schreibe eine AntwortRoderic, genannt der Rotschopf, wurde vor 20 Jahren an der Alten Furt am Carrock geboren. Sein Vater Beregar stammt vom Volke der Beorninger. Seine Mutter Idorania ist eine der Waldmenschen und stammt ursrünglich aus Waldhall, welches sie für die Ehe mit Beregar verließ.
Idorania lebte sich für eine Außenstehende recht gut in den Stamm Beregars ein, dennoch blieb sie für alle immer genau das: eine Außenstehende. Beregar war seit je eher ein Trotzkopf, von daher machte er sich nicht viel aus dem Gemurmel, welches auch über ihn und seine seltsame Liebe für die Waldmenschenfrau die Runden machte. Er verwendete seine Zeit lieber darauf die Alte Furt zu hüten. In seine Fußstapfen trat demnach auch Roderic, welcher das rote Haar seiner Mutter geerbt hatte. Als Kind zweier Völker fiel es ihm schwer sich in die Gemeinschaft des Stammes und unter den anderen Kinder einzufügen. Er gehörte dazu, war doch niemals ganz einer der Ihren. Erschwerend kam hinzu, dass Idoriania gelegentlich reisen in ihre Heimat Waldhall unternahm und Roderic oft mit ihr ging, solange er noch nicht die Furt mit behüten durfte. Weiterlesen
Prolog: Die Langen Sümpfe
Schreibe eine Antwort3. August 2946 Drittes Zeitalter
Nachdem meine neue Gruppe, die aus dem Zwerg Thurim, dem Bardinger Olvard und dem Beorninger Roderic besteht, sich auf den Weg begab die zwei verschollenen Zwerge zu finden, erreichten wir eine kleine Zeltstadt zu Beginn der Abendstunden, der Ort unserer heutigen Rast. Nicht fern des hohen Wasserfalls. Bis jetzt scheint niemanden meiner Begleiter etwas Ungewöhnliches an mir aufgefallen zu sein, was auch gerne so bleiben kann, wer weiß wann sich unsere Wege erneut trennen mögen, obwohl ich doch sagen muss, dass ich schon mit schlimmeren Personen reiste. Weiterlesen
Prolog: Die Drachenzeit von Esgaroth
Schreibe eine Antwort1. August 2946 Drittes Zeitalter
Es war soweit, ich hatte dem Erebor den Rücken gekehrt. All die Jahre seit der Vertreibung meiner Eltern durch Smaug hatte ich mich hierhin gesehnt. Der Berg wurde lebendig in meinem Verstand durch die Erzählungen meiner Familie. Doch ich war noch ein Kind gewesen und meine Erinnerungen verklärt von der Jugend und der Zeit. Ich hatte lernen müssen das Zeit gleichbedeutend ist mit Verlust. Verlust von Freunden, Familie und Geliebten. Alle waren fort. Zurück blieb ein leerer Berg und Zwerge die ich kaum kannte. Zurück blieb ein Schmerz der nie endete und ein Loch in meiner Brust wo einst Hoffnung, Freude und ein Lebenssinn gewesen waren. Was blieb war nur eins: Rache. Weiterlesen
Laewen Avarie – Kind der Wildnis
Schreibe eine AntwortIhre Familie fiel während des Sturzes von Sauron und seitdem erscheint ihr der Wald willkommener als je zuvor. Thranduil, ein alter Freund ihrer Eltern, zieht sich zurück und hat seit der Rückkehr und Überbringung der schrecklichen Botschaft kein Wort mehr mit Laewen gesprochen. Mit wachsendem Alter reist sie Immer weiter durch die Lande, geschmerzt von ihrem Verlust, doch noch immer mit der Hoffnung und den Liedern ihrer Mutter im Herzen. Ihr Heimatland konnte sie nie ganz vergessen, weswegen viele ihrer Wanderungen sie in der Nähe hielten. Die Jahre zogen vorbei und Laewens Wege zwischen den Wanderwegen, Trampelpfaden und dem Düsterwald, ihrem eigentlichen Zuhause, werden immer düsterer, obwohl sie auf dem Weg Freunde, und hilfereiche Bekanntschaften schließt. Weiterlesen
Thurim Sohn des Thulmar – Lektion in Rache
Schreibe eine AntwortDie junge Frau kam lachend und mit vor Freude gerötetem Gesicht in die Ecke getaumelt. Ihr Tanzpartner hatte sie herumgewirbelt und der Schwung trug sie herüber. Fröhliche Musik erfüllte den Schankraum und ausgelassene Menschen feierten. Stolpernd stützte sie die Arme auf den Tisch in der Ecke des Raums um sich abzufangen. Der einsame Gast der dort saß fixierte sie finster und ihre heitere Miene bekam einen erschrockenen Ausdruck.
„Verschwinde“, knurrte Thurim. Ihm war nicht nach feiern, schon seit vielen Jahren nicht mehr. Die junge Frau entfernte sich schnell und sprang ihrem Partner wieder in die Arme der sie hochhob und zur Musik herumwirbelte.
Thurim nahm einen tiefen Schluck aus seinem Krug und sah ihnen mit zusammengekniffenen Augen nach. Er war ein Narr gewesen nach Thal zu gehen. Natürlich wurde auch hier gefeiert. Sogar noch mehr als im Erebor. Es gab viel mehr Menschen als Zwerge und sie vermehrten sich auch noch wie die Karnickel. Weiterlesen
Die Minen von Phandalin 5 – Die Todesfee & der Nekromant
Schreibe eine AntwortNoch sichtlich angeschlagen und erschöpft besprachen Lia und Jens die Lage und kamen zu dem Entschluss, dass der Rest der Burgruine Klippenkieferfestung auch untersucht werden sollte. Nachdem Lia sich in noch einen nicht erkundeten Raum schlich in dem zwei Goblins beteten, hangelte sich ein humanoides Schlangenwesen von der Decke und versucht die Elfe zu attackieren. Mit einem Schrei warnte Lia ihre Begleiter und entschwand geschwind hinter einem Vorhang um den Angreifer zu entkommen. Als Jens und Leoran in den Raum eilten, wurde letzterer von den Goblins und dem Schlangenwesen sehr schwer verletzt und blieb bewusstlos auf dem Boden liegen. Lia stach währenddessen in unachtsamen Momenten der Monster auf diese ein und entschwand gleich wieder in die Schatten. Jens gab gekonnt den Monstern den Rest und befriedete damit den Raum. Durch Lias zutun konnte Leoran dem Tod von der Schippe springen und ruhte erst ein wenig, bevor die Erkundungstour weitergehen sollte. Weiterlesen
Die Belagerung von Sonnstatt – Teil 6
Schreibe eine Antwort29.September 2954 DZ
Nachdem wir in der Nacht von unserem Ausfall zu den gegnerischen Katapulten zurückgekehrt sind startet bald ein erster Angriff der Belagerer. Mehrmals rennen kleinere Bilwiss–Scharen auf die Palisaden zu, schießen ein paar Brandpfeile ab und ziehen sich wieder zurück. Das ganze richtet wenig Schaden an, hält aber alle wach und drückt auf die Stimmung. Schließlich sind alle Brände gelöscht, auch die an den gegnerischen Katapulten, und eine unnatürliche Totenstille umgibt uns. Wir legen uns schlafen.
Wenig später werden wir geweckt, weil die Nachtwachen etwas merkwürdiges beobachten. Vom Lager des gegnerischen Feldherrn breitet sich ein grünes Leuchten aus. Von einem unheimlichen Singsang begleitet, breitet es sich durch die Umgegend und die gegnerischen Lager aus. Dann konzentriert es sich wieder und schießt als Strahl gen Himmel, wo es eine Wolke bildet, die in unsere Richtung zieht. Weiterlesen
Die Teufelsratten von Kronau VII – Tag der Entscheidung
Schreibe eine Antwort25. Mai im Jahre des Herrn 1733 – Kronau,
Früh morgens
Wir brachen frühzeitig aus unserer Herberge auf, um möglichst unbehelligt durch die Stadt zum Haus der Taubers zu kommen. Die Söldner stießen schon an der Herberge zu uns. Unbemerkt erreichten wir das Haus, das still da lag. Wir beobachteten es kurz, bemerkten aber nichts und schlichen zum Haus links neben dem der Taubers.
Hier kamen wir an einen unbewachten Gang, an dessen Ende wir einen zugestellten Zugang zum Keller fanden. Alles schien ruhig, so dass wir anfingen, die Kisten und Fässer zur Seite zu räumen. Die meisten Kisten und Fässer waren leer, einige Fässer waren zum Teil mit Sand gefüllt. Eines der leeren Fässer wurde aus Versehen von Don Ignacio umgestoßen, fiel um und rollte ein Stück. Wir hielten gespannt den Atem an, doch es passierte nichts. Also machten wir vorsichtig weiter und legten den Zugang bald frei. Wir gingen hinein. Weiterlesen



